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Gewerkschaften drohen Mehdorn offen mit Rücktrittsforderung

In der Datenaffäre haben die Gewerkschaften Bahnchef Hartmut Mehdorn erstmals direkt mit der Forderung nach seinem Rücktritt gedroht.

Sollte er die Aufklärung behindern oder gelogen haben, sei er als Vorstandschef nicht mehr tragbar
, heißt es in einem Positionspapier der Gewerkschaften, das Reuters am Freitag vorlag.

>>> http://de.reuters.com/Mehdorn
 

pinguin

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Gewerkschaften drohen Mehdorn offen mit Rücktrittsforderung
Die können drohen, wie sie wollen, da geht nichts: es bleibt dabei, daß es für Herrn Mehdorn keinen passenden Ersatz gibt. Oder anders: eine Ablösung des Herrn Mehdorn ist bis auf weiteres tabu.

ciao
pinguin
 
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Die können drohen, wie sie wollen, da geht nichts: es bleibt dabei, daß es für Herrn Mehdorn keinen passenden Ersatz gibt. Oder anders: eine Ablösung des Herrn Mehdorn ist bis auf weiteres tabu.
ciao
pinguin
So langsam glaube ich, daß Du mit ihm verwandt bist :biggrin:
 

Paolo_Pinkel

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für Herrn Mehdorn keinen passenden Ersatz gibt.
Hi,

seid der Globalisierung sollte jeder wissen, dass keiner nicht unersetzbar ist. Das wird auch ein Herr Mähähädorn nicht sein. Diese Ausrede wird gerne seitens der Politik und anderen gebraucht um sein jämmerliches Dasein bei der DB zu rechtfertigen.

Passende nachfolge wäre bestimmt genug vorhanden.

Gruss

Paolo
 

pinguin

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So langsam glaube ich, daß Du mit ihm verwandt bist :biggrin:
Wissentlich nicht, aber ich bin halt Bahnfan und als solcher an einer "schwarze Zahlen" schreibenden und dennoch nicht-privatisierten Bahn interessiert, die mir es zudem ermöglicht, mit einem, (in Zahlen: 1), Ticket für Hin- und Rückfahrt durch ganz Europa zu düsen. Dieses geht nur mit einer starken, europaweit denkenden und handelnden Bahn und nicht mit vielen kleinen, die sich vor lauter Konkurenzwahn gegenseitig im Wege stehen.

@Paolo Pinkel
Natürlich mag es für Herrn Mehdorn irgendwann auch einen Nachfolger geben, selbstverständlich, erreicht er doch auch mal das Rentenalter. Aber ein geeigneter Nachfolger muß langfristig aufgebaut werden, das geht nicht innerhalb von Wochen oder Monaten; da kann und sollte man keinen in einer Hauruckaktion so einfach auf diesen Posten hieven.

Ich habe es an anderer Stelle schon mal geschrieben, daß Herr Mehdorn bisher der einzigste Bahnchef ist, bei dem die DB "schwarze Zahlen" schreibt. Es wäre doch ein Zeichen ausgeprägter Dekadenz, wenn die staatlicherseits verantwortlichen Leute durch unüberlegte Entscheidungen dazu beitragen würden, daß die Bahn wieder in "rote Zahlen" rutscht. Bei mir hat Herr Mehdorn als Bahnchef noch jeden Rückhalt.

ciao
pinguin
 

pinguin

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Schwarze Zahlen hat er geschrieben?
Ja, als einzigster Bahnchef.

der Börsengang hat für ihn absoluten Vorrang,
Du vergisst, daß dieses politisch gewollt war.

dennoch hat er es nicht geschafft.
Weil es nun glücklicherweise politisch bis auf die nächsten Jahre nicht mehr gewünscht wird.

Für mich ein klassischer Versager.
Schade, daß Dein Blick so einseitig ist.
 

Woodruff

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Interner Vermerk belastet Zumwinkel und Ricke in Schnüffelaffäre

Im Spähskandal bei der Telekom geraten der frühere Chefaufseher Zumwinkel und ihr Ex-Vorstandsvorsitzender Kai-Uwe Ricke massiv unter Druck. Nach SPIEGEL-Informationen werden beide in einem konzerninternen Aktenvermerk schwer belastet - sie sollen illegale Ausspäh-Aktionen gedeckt haben.
Hier geht`s weiter: Deutsche Telekom: Interner Vermerk belastet Zumwinkel und Ricke in Schnüffelaffäre - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft


Ich tippe auf eine Bewährungsstrafe für Ricke und einen Freispruch aus Mangel an Beweisen für Zumwinkel. Hält jemand dagegen? :cool:
 

Paolo_Pinkel

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Zumwinkel findet 20 Millionen Pensionsauszahlung "ganz normal" Die im nun teilverstaatlichten US-Konzern AIG für Finanzprodukte verantwortlichen Mitarbeiter sollen für 2008 Boni in Höhe von 165 Millionen Dollar erhalten.

Da könnte man schon ein wenig neidisch werden. Gerade war der ehemalige Post-Chef Klaus Zumwinkel noch wegen Steuerhinterziehung zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt worden – erwartungsgemäß zur Bewährung, schließlich konnte er eine Geldbuße von einer Million zahlen..
Zumwinkel kann sich beruhigt auf seine Villa am Gardasee zurückziehen, die auf etwa 5 Millionen Euro geschätzt wird, zumal bekannt wurde, dass er sich noch schnell seine Pension hat auszahlen lassen und diese auch erhalten hat. Es handelt sich immerhin um einen Betrag von 20 Millionen Euro, den der einstige Chef des privatisierten Staatsunternehmen, der noch im Aufsichtsrat von weiteren privatisierten Staatsunternehmen (Telekom, Lufthansa) saß, sich einheimste.
Für Zumwinkel, der sich hier ebenso ungeniert bedient, wie er den Staat betrogen hat, "ein ganz normaler Vorgang". Damit sei er schließlich auch nicht alleine, womit er sicher recht hat: "Ich bin doch nicht der einzige, der sich seine Rente frühzeitig ausbezahlen lässt. In meinem Arbeitsvertrag war die Wahlmöglichkeit vorgesehen, und ich habe die Möglichkeit der Kapitalbasis wahrgenommen."
Von Verantwortung hört man auch hier nichts, während die Politiker pflichtschuldigst schimpfen. Selbst Dirk Niebel. Gemeralsekretär der FDP, stimmt ein und sagt, er könne die Empörung verstehen.
Noch krasser ist allerdings, dass der Versicherer A.I.G. in den USA ausgerechnet den Mitarbeitern der Abteilung für Finanzprodukte 165 Millionen Boni auszahlen will, die das Unternehmen in den Bankrott getrieben hätten, wenn der Staat nicht mit mehr als 170 Milliarden eingesprungen wäre. Einzelne aus der Abteilung sollen für ihre "Erfolge" bis zu 3 Millionen Dollar erhalten. Bereits im Dezember waren an die Abteilung 55 Millionen geflossen.
Schon zuvor waren an die Vorstände und andere Mitarbeiter Boni in Höhe von über 120 Millionen geflossen. Das Unternehmen gehört nun zu 80 Prozent dem Staat. A.I.G. verteidigt die Bonizahlungen, weil man doch die besten Mitarbeiter halten müsse, was allerdings eine etwas seltsame Argumentation zu sein scheint. Überdies seien die Boni schon vor der Krise bewilligt worden, weswegen man sie auch auszahlen müsse, was nur wiederum heißt, dass die Spieler im Finanzkasino ohne persönliches Risiko ihre Einsätze gemacht haben. In Vereinbarung mit dem Finanzministerium haben die 50 höchsten Führungskräfte zugestimmt, erst einmal nur die Hälfte der für 15. März fälligen Boni in Höhe von 9,6 Millionen Dollar ausgezahlt zu bekommen. Der Rest kommt in zwei weiteren Auszahlungen, wenn die Manager Fortschritte beim Verkauf von Unternehmenssparten und zur Rückzahlung der staatlichen Hilfen gemacht hätten.
Telepolis pnews: Zumwinkel findet 20 Millionen Pensionsauszahlung "ganz normal"

Gruss

Paolo
 

Paolo_Pinkel

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Postbank-Chef will Ein-Euro-Job


"Gier frisst Hirn", heißt es – der Ärger ist groß. Nach der Empörung über die Millionenpension für Ex-Postchef Zumwinkel will Finanzmanager Klein ein Zeichen setzen
Wegen Steuerhinterziehung verurteilte ihn ein Gericht zu einer Bewährungs- und Geldstrafe, der Ex-Postchef zog sich daraufhin auf seine fünf Millionen Euro teure Burg an den Gardasee zurück. Nun sorgt die Auszahlung einer 20-Millionen-Euro-Pension an Klaus Zumwinkel für scharfe Kritik.
Die Pensions-Auszahlung sei "ein absoluter Skandal", sagte der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer der Bild am Sonntag. "Die kleinen Leute zittern um ihren Arbeitsplatz und verzichten auf Gehalt, und Herr Zumwinkel stopft sich die Taschen voll."
Zumwinkel verteidigte die Auszahlung. "Ich bin doch nicht der einzige, der sich seine Rente frühzeitig ausbezahlen lässt", entgegnete er. In seinem Arbeitsvertrag sei die Wahlmöglichkeit vorgesehen gewesen und er habe die Möglichkeit der Kapitalbasis wahrgenommen. Das sei bei der Post ein ganz normaler Vorgang...
Millionenprämien: Postbank-Chef will Ein-Euro-Job | Wirtschaft | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

Gruss

Paolo
 

Paolo_Pinkel

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Wird Zumwinkel der neue Gravenreuth?


Sollte der Ex-Post und Ex-Telekom-Chef noch wegen Datenschutz- und Fernemeldegeheimnisverstößen angeklagt werden, dann könnte unter Einbeziehung seiner Steuervergehen eine Gesamtfreiheitsstrafe ohne Bewährung gegen ihn verhängt werden

§ 55
des deutschen Strafgesetzbuches erlaubt Richtern die Verhängung einer so genannten "Gesamtstrafe", bei der bereits abgeurteilte Delikte mit einbezogen werden. Möglich ist so etwas dann, wenn eine Strafe aus einem Urteil noch nicht "vollstreckt, verjährt oder erlassen" ist. Aus diesem Grund unterbrechen Anwälte manchmal eine Verhandlung und lassen den Angeklagten zum Geldautomaten laufen, damit dieser eine alte Geldbuße noch schnell bezahlen kann. Bei einer zur Bewährung ausgesetzten Haftstrafe ist dies nicht so einfach möglich...



TP: Wird Zumwinkel der neue Gravenreuth?

Gruss

Paolo
 

MenschMaier

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Umstrittene Bonuszahlungen

AIG-Manager fürchten um ihr Leben

Die Forderung lässt keine Fragen offen: "Alle Manager und ihre Familien sollten hingerichtet werden, mit Klaviersaitendraht um den Hals", steht in einem Brief, der an Edward Liddy, den Chef des US-Versicherungsriesen American International Group (AIG) adressiert ist. Es ist nur eine von vielen Morddrohungen, die Liddy in den vergangenen Tagen ins Haus flatterte.

FTD.de - Umstrittene Bonuszahlungen: AIG-Manager fürchten um ihr Leben - Politik

:icon_lol:
Ich erinnere mich noch an den Stress, den Martin gemacht hat vor einigen Wochen, als ich eine Grafik eingestellt hatte. die was ähnliches forderte. :)
Tya, TIMES THEY ARE ACHANGING

MM
 

Debra

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"Zehntausende Teilnehmer werden erwartet. Und die sind nicht zimperlich: "Kappt die AIG-Boni - steckt die Manager ins Gefängnis, statt sie zu retten", ist auf einem Plakat zu lesen, das Demonstranten bereits am Donnerstag in Los Angeles hochhielten. Und das ist noch eine der gemäßigten Forderungen."

:icon_lol: Denen geht der A**** auf Grundeis, wette ich.
 

Bienchen

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Obwohl sich Deutschland immer nach anderen Ländern richtet, wenn es darum geht, die Menschen immer mehr in den ruin zutreiben, wird so etwas hier nicht passieren.

Denn dann müsste man nicht nur die Manager, sondern auch viele Politiker an den Pranger stellen.
Eigentlich ist so etwas in dem Land schon lange überfällig. Es müssen endlich mal Grenzen aufgezeigt werden.
 

sogehtsnich

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Dem deutschen Michel macht es doch Spaß, immer wieder mit nichts aus dem Dreck zu kriechen, während die anderen sich mit seiner Kohle aus dem Staub machen!
Wenn er dann alles wieder aufgebaut hat, kommen genau diese Leute wieder und der Michel jubelt ihnen noch zu!

Hat denn einer die zur Verantwortung gezogen, die die DDR ausgehungert haben? Nee, die leben heute noch von der dicken Kohle! Und genauso machen sich im Falle eines Falles, die heutigen Raffgeier aus dem Staub!
 
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  Th.Starter/in  
27.03.2009, 14:13 Uhr

Daten-Affäre bei der Bahn:
Mehdorn vor Rücktritt?


... In der Daten-Affäre bei der Deutschen Bahn gibt es weitere Details, die dem Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn letztlich seinen Job kosten könnten. Nach Informationen von stern.de soll auf der heutigen Aufsichtsratssitzung bekannt geworden sein, dass auch E-Mails von Mitarbeitern ausspioniert worden sind.

'"Es soll hoch her gehen", hieß es aus informierten Kreisen. Ein Rücktritt von Mehdorn sei nicht ausgeschlossen.
http://www.stern.de




Na wo käme man denn da hin, wenn man nicht wüsste was der Arbeitnehmer so in seiner Freizeit alles macht :icon_party:

.
 
E

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  Th.Starter/in  
Langsam wirds eng bei Herrn Mehdorn :icon_twisted:



Zwischenbericht zur Datenschutzaffäre der Bahn
Bahn hat gezielt E-Mails durchleuchtet

Die Bahn hat nach Medienberichten die E-Mail-Konten ihrer Mitarbeiter gezielt nach Journalistenkontakten ausgespäht. Die "Süddeutsche Zeitung" und mehrere Nachrichtenagenturen berichteten, die vom Aufsichtsrat eingesetzten Ermittler in der Datenaffäre hätten dies bei ihren Recherchen über die massenhaften Datenabgleich-Aktionen herausgefunden. Auch bei dieser gezielten Suche nach Kontakten zu Journalisten soll es sich den Berichten zufolge um eine "großflächige" Aktion gehandelt haben, von denen ein größerer Teil der Belegschaft erfasst worden sei.

Externe Prüfer: Bahn hat gezielt E-Mails durchleuchtet | tagesschau.de
 

Woodruff

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Magazin: Würth kaufte Millionen-Yacht trotz Gehaltskürzungen

Hamburg (ddp-bwb). Der schwäbische Unternehmer Reinhold Würth hat in der schwierigen Lage seines Unternehmens offenbar wenig Fingerspitzengefühl bewiesen. Während der vorbestrafte Steuersünder 1250 seiner deutschlandweit rund 5000 Beschäftigten aufgrund wegbrechender Umsätze in Kurzarbeit schickt und die Gehälter um rund 15 Prozent kürzt, kaufte er sich selber nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» eine Luxus-Yacht.

Das 85 Meter lange Schiff, erbaut von der Oceanco-Werft in der Nähe von Rotterdam, liegt dem Bericht zufolge in der Preisklasse von rund hundert Millionen Dollar. Die Innenausstattung soll aus einer großen Kabine für den Eigentümer, einer VIP-Suite sowie Luxuskabinen für weitere 14 Gäste bestehen. Laut Magazin bat der schwäbische Unternehmer die Gäste, die er jüngst zum Stapellauf eingeladen hatte, über die Festlichkeit strikte Diskretion zu wahren, um eine Neiddebatte zu vermeiden.
Magazin: Würth kaufte Millionen-Yacht trotz Gehaltskürzungen +++ derNewsticker.de +++
 
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Während der vorbestrafte Steuersünder 1250 seiner deutschlandweit rund 5000 Beschäftigten aufgrund wegbrechender Umsätze in Kurzarbeit schickt und die Gehälter um rund 15 Prozent kürzt, kaufte er sich selber nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» eine Luxus-Yacht.

Wieder so einer!
Der kann sich auch gleich in Italenien in der Burg vom Zumwinkel ein Zimmer ordern. Den brauchen wir hier nicht!
:icon_kotz:

.
 

MenschMaier

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Wieder so einer!
Der kann sich auch gleich in Italenien in der Burg vom Zumwinkel ein Zimmer ordern. Den brauchen wir hier nicht!
:icon_kotz:

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WAS ERLAUBE SUDDEUTSCHE??? :icon_party:

"Man sollte sie aus ihren Chefetagen zerren und mit einem Genickschuss erledigen":

Unmut in den USA - Der Volkszorn in der Krise - Kultur - sueddeutsche.de

Aus einem Kommentar dazu: (Steht da wirklich und immer noch)


"Die gesamte Geschäftsführung und ihre Familien sollten mit Klaviersaiten um ihre Hälse hingerichtet werden"
Aber, aber... das geht doch so nicht! Sie als journalistisch ausgebildete Fachkräfte sollten doch wissen, daß vielmehr "Die gesamte Geschäftsführung und ihre Familien sollten mit Klaviersaiten um ihren Hälsen hingerichtet werden" zu fordern ist.

MSM goes MM :icon_klatsch:

mm
 
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WAS ERLAUBE SUDDEUTSCHE???
:icon_party:

"Man sollte sie aus ihren Chefetagen zerren und mit einem Genickschuss erledigen"

Unmut in den USA - Der Volkszorn in der Krise - Kultur - sueddeutsche.de



Aus einem Kommentar dazu: (Steht da wirklich und immer noch)
"Die gesamte Geschäftsführung und ihre Familien sollten mit Klaviersaiten um ihre Hälse hingerichtet werden". Aber, aber... das geht doch so nicht! Sie als journalistisch ausgebildete Fachkräfte sollten doch wissen, daß vielmehr "Die gesamte Geschäftsführung und ihre Familien sollten mit Klaviersaiten um ihren Hälsen hingerichtet werden" zu fordern ist.

Süddeutsche sein guuuuuad! Hoffe, es werden mehr Medien, die knallhart berichten :icon_wink:


.
 

MenschMaier

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Süddeutsche sein guuuuuad! Hoffe, es werden mehr Medien, die knallhart berichten :icon_wink:


.
:icon_twisted:
Und das im Kulturteil!
Ist das jetzt die Neubelebung der Diskussion um die "Deutsche Leid/tkultur?
Das wäre mal was, daß ich mittragen könnte.
(Wobei Sippenhaft (darf man das schreiben?) nicht, und wenn, nur in letzter Konsequenz dazugehört)

mm
 
E

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Deutsche Telekom fordert Schadenersatz von Zumwinkel

Ex-Konzern-Aufsichtsratschef soll laut "Spiegel" persönlich den Auftrag zum Aufspüren von Informationslecks gegeben haben.

Die "Rheinische Post" (Samstag) bezifferte in einem Bericht über Schadenersatzforderungen die Ansprüche unter Bezug auf Unternehmenskreise auf "viele hunderttausend Euro".
derStandard.at

:cool:



.
 

Woodruff

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«Zumwinkeln»: Würfelspiel zur Steueraffäre

Berlin (AP) Ein «Zumwinkel» bringt satte 50 Punkte, bei einem «Liechtenstein» zählen alle fünf Würfel: Die Berliner Agentur Pro Bono Fundraising hat ein Spiel zur Steueraffäre entwickelt, das stark an den Würfel-Klassiker «Kniffel» erinnert. Naheliegenderweise wurde der Name «Zumwinkeln» gewählt, in Anlehnung an den wegen Steuerhinterziehung verurteilten früheren Postchef.


Neu sind nur die Begriffe: Der «Kniffel», also fünf Würfel mit jeweils gleicher Augenzahl, heißt nun «Zumwinkel». Die «Chance», mit der man eine verunglückte Partie noch retten kann, weil alle Augen zählen, nennen die Macher «Liechtenstein». Auch Dreier- und Viererpasch bekommen Begriffe aus der Steuerwelt und heißen nun «Dreier»- oder «Vierer-Zuweisung» - genauso wie es nicht mehr kleine und große Straßen auf dem Spielzettel gibt, sondern große und kleine Zuweisungen. Wie die Agentur am Freitag weiter mitteilte, bleibt es bei die altbekannten Regeln. Der Bonus, den es beim Punktesammeln zu ergattern gibt, heißt nun übrigens «Schmiergeld».

[...]
«Zumwinkeln»: Würfelspiel zur Steueraffäre - Yahoo! Nachrichten Deutschland
 
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LBBW: Ruhegeld für Jaschinski

821 Euro Rente - pro Tag

Seine Bank wird mit Milliarden gestützt, er selbst muss wegen der Misere gehen: Doch Siegfried Jaschinski, Chef der Landesbank LBBW, muss sich um seine Zukunft trotzdem keine Sorgen machen.


[...]

Einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten zufolge bekommt der 54-Jährige ab dem Jahr 2010 jährlich rund 300.000 Euro fürs Nichtstun überwiesen. Damit würde sein Pensionsanspruch bei nahezu 60 Prozent des Grundgehalts liegen, das etwa bei einer halben Million Euro liegt. Ein Sprecher der Stuttgarter Landesbank, die von ihren Eignern mit fünf Milliarden Euro gestützt werden muss, wollte sich auf Anfrage von sueddeutsche.de nicht äußern.
LBBW: Ruhegeld für Jaschinski - 821 Euro Rente - pro Tag - Finanzen - sueddeutsche.de
 

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Pressemitteilung


"Zumwinkel wird fast sicher vor Gericht landen": Bespitzelter Redakteur Reinhard Kowalewsky spricht ausführlich über die Telekom-Affäre / Telekom will sich bei allen deutschen Journalisten entschuldigen

Remagen (ots) - Im Interview mit dem Medienmagazin journalist spricht der ehemalige Capital-Redakteur Reinhard Kowalewsky erstmals ausführlich über den vor einem Jahr bekanntgewordenen Bespitzelungsskandal der Deutschen Telekom. Mindestens neun Monate lang spionierte das Bonner Unternehmen den Telefonverkehr von Kowalewsky aus - um eine undichte Stelle im eigenen Haus zu finden. Darüber hinaus gibt es Gerüchte, dass über Mobilfunkdaten ein Bewegungsprofil von ihm erstellt wurde und die Passagierliste eines Lufthansa-Fluges darauf überprüft wurde, ob der 49-Jährige an Bord war. "Beim Thema Bewegungsprofile läuft es mir kalt den Rücken runter", sagt Kowalewsky dem journalist. Theoretisch hält er Bespitzelungen wie die der Telekom in jedem deutschen Unternehmen für denkbar, aber nur der Bonner Telefonkonzern habe leichten Zugang zu den Verbindungsdaten so vieler Menschen. Deshalb habe er immer auch ein Handy von einem anderen Anbieter besessen. "Ich hielt es schon für möglich, dass die Leute einfach in den Keller gehen und mal schauen, wen ich so angerufen habe", sagt Kowalewsky, der mittlerweile bei der Rheinischen Post arbeitet. Unklar ist bis heute, ob es in der Capital-Redaktion einen Maulwurf gab, der Kowalewskys Informanten ausfindig machen sollte. Fest steht, dass die Telekom einem ihrer Mitarbeiter 180.000 Euro für die Bezahlung eines angeblichen Maulwurfs überwiesen hat. "Das zeigt, welche Mentalität in der Telekom-Spitze in den Jahren 2005 und 2006 herrschte", so Kowalewsky. Er schließt allerdings aus, dass der von der Staatsanwaltschaft gefundene Entwurf einer "eidesstattlichen Erklärung" des möglichen Maulwurfs tatsächlich von einem früheren Capital-Journalisten stammen könnte. Derzeit bereitet die Bonner Staatsanwaltschaft die Anklagen in dem Bespitzelungsfall vor. Im Visier sind unter anderen die früheren Telekom-Topmanager: der ehemalige Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel und Ex-Vorstandsvorsitzender Kai-Uwe Ricke. Beide stehen im Verdacht, bereits im Herbst 2005 von dem illegalen Treiben in ihrem Unternehmen gewusst und es möglicherweise sogar angestiftet zu haben. "Zumwinkel wird fast sicher vor Gericht landen, und auch bei Ricke sieht es alles andere als gut aus", vermutet Reinhard Kowalewsky. Zur Rolle von Klaus Zumwinkel sagt er: "Seine Steueraffäre war Peanuts im Gegensatz zu dem Schaden, den er der Telekom angetan hat." Mit einer symbolischen Geste will die Telekom jetzt bei allen deutschen Journalisten Wiedergutmachung leisten. Dem Medienmagazin journalist sagte Telekom-Sprecher Philipp Schindera, dass derzeit Gespräche mit dem Ausbildungszentrum Haus Busch in Hagen laufen. Geplant sei, drei Studienplätze im Lehrgang "Qualitätsjournalismus" zu sponsern. Das Interview mit Reinhard Kowalewsky lesen Sie in der Juni-Ausgabe des Medienmagazins journalist, das Ende dieser Woche erscheint. Diese Vorabinformation ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Auf Anfrage ist das komplette Interview vorab erhältlich.

Originaltext: Journalist Digitale Pressemappe: Presseportal: Journalist Pressemappe via RSS : Presseportal.de - Journalist Pressekontakt: journalist - Das deutsche Medienmagazin Anna von Garmissen / Matthias Daniel Chefredaktion Telefon: +49(0) 228 20172-24 Fax: +49(0) 228 20172-33 journalist@journalist.de

Journalist - "Zumwinkel wird fast sicher vor Gericht landen": Bespitzelter Redakteur Reinhard Kowalewsky spricht ausführlich über die Telekom-Affäre / Telekom will sich bei allen deutschen Journalisten entschuldigen | PresseEcho.de
 

MenschMaier

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Die können drohen, wie sie wollen, da geht nichts: es bleibt dabei, daß es für Herrn Mehdorn keinen passenden Ersatz gibt. Oder anders: eine Ablösung des Herrn Mehdorn ist bis auf weiteres tabu.

ciao
pinguin
lol...sorry aber ich muss da nochmal reinpieksen :)

Bahn manipulierte Internet-Foren

Neue Vorwürfe gegen die Bahn: Der Konzern hat nach SPIEGEL-Informationen die Öffentlichkeit mit verdeckter PR manipuliert. Unter anderem in Internet-Foren und mit bezahlten Radiobeiträgen wurde das Image des Unternehmens poliert - Bahn-Chef Grube hat eine Sonderprüfung eingeleitet.


Das vorläufige Ergebnis: Die Bahn hat allein im Jahr 2007 1,3 Millionen Euro ausgegeben, um die Öffentlichkeit mit bezahlten Beiträgen in Radioprogrammen und Internet-Foren zu manipulieren - wobei nicht erkennbar war, dass die Bahn Auftraggeber der Artikel und Meinungsäußerungen war....

Verdeckte PR: Bahn manipulierte Internet-Foren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

So wird Meinung gemacht!

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destina

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Die Felle schwimmen so langsam davon

Wirtschaft

Freitag, 29. Mai 2009
Tischtuch zerschnitten
HRE attackiert Funke
Der schwer angeschlagene Immobilienfinanzierer wirft seinem ehemaligen Vorstandschef "gravierende Fehler und Versäumnisse" vor.


Der schwer angeschlagene Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate erhebt nach einem Zeitungsbericht im Streit um Gehaltszahlungen schwere Vorwürfe gegen seinen früheren Chef Georg Funke. Ihm würden von den Anwälten der HRE "gravierende Fehler und Versäumnisse" angelastet, berichtete die "Süddeutsche Zeitung".

Funke hatte den Immobilienfinanzierer nach seinem Rauswurf auf 3,5 Mio. Euro Gehaltszahlungen verklagt. Bis Ende kommender Woche habe die HRE nun noch Zeit, beim Landgericht München die Kündigung im Detail zu begründen, hieß es in dem Bericht. Die Kernvorwürfe lägen dem Gericht aber bereits vor. Ein Sprecher des Landgerichts München I bestätigte dies jedoch nicht.
Mangelhaftes "Liquiditätsrisikomanagement"

Ein HRE-Sprecher wollte sich mit Blick auf das laufende Verfahren nicht zu dem Bericht äußern. Demnach wird Funke angelastet, er habe im vergangenen Jahr trotz der Krise an den Finanzmärkten nicht für genügend Geldvorräte und Sicherheiten bei der Immobilien- und Pfandbriefbank gesorgt. Funke habe den "Liquiditätsbedarf in der Krise unzureichend festgelegt", zitierte das Blatt.

Außerdem sei das "Liquiditätsrisikomanagement" mangelhaft gewesen. Die HRE begründe die fristlose Kündigung auch mit dem "Vertrauensverlust" beim Bankenkonsortium, das die HRE gemeinsam mit dem Bund rettete. Die "Trennung von Funke sei Voraussetzung für existenzsichernde Stabilisierungsmaßnahmen" gewesen.

Nach der Beinahe-Pleite des Immobilienfinanzierers musste Funke im Herbst 2008 abtreten. Die Bank steht mittlerweile vor der Verstaatlichung und muss inzwischen mit 102 Mrd. Euro an Hilfen und Garantien über Wasser gehalten werden.

Guckst Du hier
Deutsche Bank staunt
Postbank wechselt Chef aus
Aus heiterem Himmel trennt sich die Deutsche Postbank von ihrem Vorstandschef Wolfgang Klein. Zur Begründung verweist die Bank auf "unterschiedliche Auffassungen über die künftige Geschäftspolitik des Instituts". Auch für Großaktionär Deutsche Bank kommt dieser Schritt "völlig überraschend".
Wolfgang Klein, hier in seiner Funktion als Postbank-Chef auf der Hauptversammlung am 22. April 2009.

Die Postbank hat sich überraschend von ihrem Vorstandschef Wolfgang Klein getrennt. Der Aufsichtsrat und Klein hätten entschieden, dass Kleins Mandat "aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die künftige Geschäftspolitik des Instituts" zum 30. Juni ende, teilte die Postbank mit. Die Zusammenarbeit ende "im besten gegenseitigen Einvernehmen".

Neuer Chef des Instituts, das zu 25 Prozent der Deutschen Bank gehört, wird Stefan Jütte. Er werde das Amt am 1. Juli übernehmen, sein Vertrag laufe bis Juni 2012. Jütte ist seit 2000 Mitglied des Vorstands und verantwortet bisher das Ressort Kredit.

Postbank-Aktionär Deutsche Bank zeigt sich überrascht vom Rücktritt Kleins. "Dieser Schritt kommt für uns völlig überraschend", sagte ein Sprecher des größten deutschen Geldhauses.

Die Planungen für die Kooperation mit der Privatkundenbank liefen aber unverändert weiter. Die Deutsche Post als weiterer Postbank-Aktionär äußerte sich nicht zu dem Schritt.

Und hier auch
 

pinguin

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lol...sorry aber ich muss da nochmal reinpieksen :)
Bitte; meine Meinung hierzu wird sich allerdings auch künftig nur schwerlich ändern, da ich diese auf den mit der Bahn "erlebten" Erfahrungen positiver wie auch durchaus negativer Natur aufbaue, wobei die positiven Praxis-Erfahrungen halt überwiegen.

Der Rest interessiert mich als Kunde nur sekundär.

ciao
pinguin
 

MenschMaier

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Middelhoff ??? Gehört auch vor einen "Volksgerichtshof", mit Höchststrafe!

aus dem EhNaMag:
...
Unterdessen wird immer deutlicher, dass der von dem damaligen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff als Befreiungsschlag bejubelte Verkauf der Karstadt-Immobilien zwar schnelles Geld in die leeren Kassen brachte, nun jedoch die Probleme der Häuser verstärkt. Middelhoff hatte die Immobilien an Highstreet offiziell für insgesamt 4,5 Milliarden Euro verkauft - dabei gehen Insider davon aus, dass nach Abzug von Provisionen und Ausschüttungen an Investoren deutlich weniger als 4,5 Milliarden bei Karstadt ankamen. Dem gegenüber stehen aber jetzt Mietverpflichtungen von rund 350 Millionen Euro im Jahr, die vorher nicht anfielen...

...Einer der größten Fonds-Zeichner ist Thomas Middelhoff selbst. Am Warenhaus in Potsdam haben er und sein Frau zusammen sogar gut 23 Prozent gezeichnet. Während Middelhoff den Karstadt-Mitarbeitern schon in seiner Amtszeit erhebliche Beiträge zur Sanierung des Konzerns abverlangt hatte, blieben die Mieten bislang unangetastet. ..
Arcandor-Pleite: Karstadt-Vermieter bereiten sich auf Insolvenz vor - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Und wennde dann denkz datt geht nich mehr schlimma kommt dat Münte.

...Es gehe bei Arcandor um viele tausend Arbeitsplätze, vor allem von Frauen. Im Management des Unternehmens seien zwar große Fehler gemacht worden, doch das dürfe kein Argument für eine Ablehnung von Bürgschaften sein, sagte Müntefering: "Sollen dafür jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestraft werden? Die können nichts dafür."...
Warenhauskonzern: Müntefering fordert Bürgschaft für Arcandor - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Vielleicht ein wenig OT aber das musste raus.

mm
 

MenschMaier

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"zwei Deppen, ein Gedanke" (MenschMaier + Muci) :biggrin:
Ob da noch was kommt? Wir werdens sicher (auch) im Auge behalten oder?

Ja, ganz sicher. Aber was nützt es, wenn man sich hier einen Wolf schreibt?
Ich fühl mich oft (meistens) wie ein Geisterfahrer auf der Autobahn.

mm

 

destina

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EX-ARCANDOR-CHEF
Middelhoff gründet eigene Investmentfirma

Neuer Job für den ehemaligen Arcandor-Vorstandschef Thomas Middelhoff: Der Manager hat sich selbständig gemacht und eine Investmentgesellschaft gegründet. Mit dabei ist Unternehmensberater Roland Berger.

Essen/London - "Berger Lahnstein Middelhoff & Partners", so lautet der Name der neuen Investmentfirma. Zu den Gründern gehören außer dem ehemaligen Arcandor-Vorstandschef Thomas Middelhoff auch der Unternehmensberater Roland Berger und der Investmentbanker Florian Lahnstein. Sitz von BLM Partners ist London, wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte.

Guckst Du SPON


PS. Da geht man wohl mit Recht davon aus, dass es so weiter geht wie gehabt.
 
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Ob da noch was kommt? Wir werdens sicher (auch) im Auge behalten oder?

Ja, ganz sicher.Aber was nützt es, wenn man sich hier einen Wolf schreibt?
Ich fühl mich oft (meistens) wie ein Geisterfahrer auf der Autobahn.

mm

Es geht um Information. Damit mehr Menschen erfahren .... lesen können. Es geht um Wissen, um Interesse ... :icon_wink:
 
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Vielleicht auch der?

Arcandor-Chef Thomas Middelhoff

Hier nachzulesen: http://www.elo-forum.org/finanzkris...karstadt-quelle-schwerer-lage.html#post423336
und
http://www.elo-forum.org/soziale-po...achrichtensperre-massenmedien.html#post423338


Ob da noch was kommt? Wir werdens sicher (auch) im Auge behalten oder?
:icon_pfeiff: :icon_wink:.
Antwort: JA :biggrin:

Thomas Middelhoff - Arcandor prüft rechtliche Schritte gegen Ex-Chef

Von Hagen Seidel 6. Juni 2009, 18:36 Uhr
Der Ex-Chef von Arcandor, Thomas Middelhoff, wehrt sich gegen Vorwürfe wegen krummer Mietgeschäfte mit Karstadt. Middelhoff war an Fonds beteiligt, die an der Vermietung mitverdienten. Middelhoffs Nachfolger lässt nun den Vorgang nochmals prüfen. Auch die Bundesjustizministerin fordert Ermittlungen.


Ganzer Artikel >>>> Thomas Middelhoff: Arcandor prüft rechtliche Schritte gegen Ex-Chef - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
 
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Verfahren

Arcandor: Justiz überprüft Middelhoff


Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff gerät ins Visier der Justiz: Dem im Februar entlassenen Middelhoff könnten nun private Verflechtungen mit dem Immobiliengeschäft von Arcandor zum Verhängnis werden, die zuständige Staatsanwaltschaft Essen ist eingeschaltet. Dabei sind die Vorgänge seit Jahren bekannt.

Handelsblatt/Arcandor/Middelhoff - Staatsanwaltschaft Essen ist eingeschaltet


Auch hier:

Jetzt ist es amtlich: Die Essener Staatsanwaltschaft prüft ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Arcandor-Chef Thomas Middelhoff. Der Vorwurf: Untreue.


Holt die Vergangenheit den ehemaligen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff ein? Die Essener Staatsanwaltschaft prüft die Einleitung von Untreue-Ermittlungen gegen Middelhoff. "Wir haben ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet und prüfen, ob es einen Anfangsverdacht gibt“, sagte Oberstaatsanwältin Angelika Matthiesen. Es geht um Vorwürfe im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften des von der Insolvenz bedrohten Handelskonzerns.


http://www.sueddeutsche.de/Middelhoff


..... und ab auf die Burg zu Zumwinkel :cool:
 

destina

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Nach Arcandor-Pleite Die Vorstands-Pensionen sind sicher…
Von DIRK HOEREN

Nach der Arcandor-Pleite bangen 43.000 Mitarbeiter um ihre Jobs, um Lohn und Betriebsrente. Nur die Vorstände des Konzerns brauchen sich keine Sorgen um ihre Altersversorgung zu machen.

Ihre üppigen Pensionen zahlt nicht mehr der insolvente Konzern, sondern ein Fonds! Ist es nur ein Zufall oder haben die Arcandor-Vorstände schon länger mit einer Pleite ihres Arbeitgebers gerechnet und deshalb ihre Pensionen ausgelagert?

Laut Geschäftsbericht des Konzerns gilt für alle ab 2006 berufenen Vorstandsmitglieder eine neue Altersversorgung: „Das System der einkommens- und dienstzeitabhängigen Ruhegehaltsregelung wurde für nach dem 1. Januar 2006 bestellte Vorstandsmitglieder abgelöst und durch eine jährliche, in der Höhe vertraglich festgelegte Zahlung in einen Fonds ersetzt, die im Versorgungsfall in kapitalisierter Form ausgezahlt wird.“

Allein im vergangenen Geschäftsjahr zahlte der Konzern 1,17 Millionen Euro in den Fonds oder in Form von Rückstellungen für die Pensionen der aktiven Vorstände. Für Ex-Vorstandschef Thomas Middelhoff waren es alleine 371.000 Euro, für seinen Stellvertreter Marc Sommer sogar 388.000 Euro. Der Barwert sämtlicher Pensionszusagen des Konzerns für die aktiven Vorstände betrug 3,6 Millionen Euro.

Noch höher fallen die Pensionen aus, die Arcandor derzeit schon für frühere Vorstände wie den langjährigen Karstadt-Chef Walter Deuss zahlen muss. Die Altersgelder für Ex-Vorstände und ihre Hinterbliebenen kosten den Konzern 4,4 Millionen Euro im Jahr. Die gesamten Pensionsverpflichtungen belaufen sich auf gigantische 54,4 Millionen Euro!

Kein Wunder bei der üppigen Ruhegeldregelung: Laut Geschäftsbericht steht den bis Ende 2005 bestellten Vorstandsmitgliedern eine Mindestpension von 25 Prozent ihres Fix-Gehaltes zu. Im Fall des inzwischen geschassten Vorstandschefs Middelhoff wären dass rd. 300.000 Euro im Jahr. Dazu kommen Abfindungen in Millionenhöhe.

Ex-Chef Middelhoff soll zum Abschied von Arcandor 2,3 Millionen Euro erhalten haben. Sein Vorstandskollege Peter Wolf, der Ende Juli 2008 nach nur zwei Jahren als Chef der Karstadt-Warenhäuser geschasst wurde, kassierte sogar 4,5 Millionen Euro. Der Geschäftsbericht: 1,5 Millionen Euro gab es „zur Abgeltung der Restlaufzeit“ seines Vertrages bis 31. Juli 2009. Dazu kam ein Sonderbonus von drei Millionen Euro „für den erfolgreichen Abschluss des mehrjährigen Verkaufsprozesses der konzerneigenen Immobilien“.

Dabei belastet gerade der Verkauf und die anschließend Anmietung der Warenhäuser den Konzern mit Millionenkosten.
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Untreue-Verdacht wegen Immobilienfonds:

Staatsanwälte schauen sich Middelhoff genau an

Zunächst hatte es nur Vorermittlungen gegeben, doch nun hat die Essener Staatsanwaltschaft offiziell ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen den früheren Arcandor-Chef Thomas Middelhoff eingeleitet. Das sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag.
NETZEITUNG: Staatsanwälte schauen sich Middelhoff genau an
 
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Razzien: Zoll durchsucht Fabriken und Büros - 370 Millionen Euro mit Zucker ergaunert?

Das im Verdacht stehende Unternehmen August Töpfer & Co. bestreitet über seinen Anwalt Dr. Klaus Landry die Vorwürfe. "Sie sind nicht gerechtfertigt."
Razzien: Zoll durchsucht Fabriken und Büros - 370 Millionen Euro mit Zucker ergaunert?
Affäre: Steuerskandal um Ungarns Notenbanker

Notenbankchef András Simor soll rund 900 Millionen am ungarischen Fiskus vorbei nach Zypern verschafft haben.
Affäre: Steuerskandal um Ungarns Notenbanker « DiePresse.com


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destina

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Drei Anklagen gegen frühere Top-Manager von Siemens

Der Schmiergeldsumpf nimmt kein Ende: Jetzt hat die Staatsanwaltschaft gegen drei weitere Ex-Mitarbeiter des Münchner Weltkonzerns Anklage erhoben - darunter gegen den früheren Finanzchef der Kommunikationssparte (COM) wegen Untreue. Nach zwei Top-Managern wird noch gefahndet - auch in München.

In der Siemens-Schmiergeldaffäre hat die Staatsanwaltschaft München jetzt drei weitere Ex-Mitarbeiter angeklagt: Der frühere Top-Manager und Ex-Finanzchef der Kommunikationssparte COM, Michael Kutschenreuter, muss sich wegen Untreue vor Gericht verantworten. Gegen zwei weitere Ex-Angestellte wird wegen Beihilfe zur Untreue Anklage erhoben, wie der Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft, Anton Winkler, am Wochenende bestätigte.

Abendzeitung München - Drei Anklagen gegen frühere Top-Manager von Siemens
 

MenschMaier

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Drei Anklagen gegen frühere Top-Manager von Siemens

Der Schmiergeldsumpf nimmt kein Ende: Jetzt hat die Staatsanwaltschaft gegen drei weitere Ex-Mitarbeiter des Münchner Weltkonzerns Anklage erhoben - darunter gegen den früheren Finanzchef der Kommunikationssparte (COM) wegen Untreue. Nach zwei Top-Managern wird noch gefahndet - auch in München.

In der Siemens-Schmiergeldaffäre hat die Staatsanwaltschaft München jetzt drei weitere Ex-Mitarbeiter angeklagt: Der frühere Top-Manager und Ex-Finanzchef der Kommunikationssparte COM, Michael Kutschenreuter, muss sich wegen Untreue vor Gericht verantworten. Gegen zwei weitere Ex-Angestellte wird wegen Beihilfe zur Untreue Anklage erhoben, wie der Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft, Anton Winkler, am Wochenende bestätigte.

Abendzeitung München - Drei Anklagen gegen frühere Top-Manager von Siemens
Letztens hab ich mit einem "Alten Postarbeiter", also Bundespost wie es damals hiess, gesprochen.
Die BP wurde ja fast ausschließlich von Siemens beliefert, die hatten ja nahezu Exklusivverträge, so wie der sagte.
Da hat ein Aluwinkel, also ein ganz normale Winkel mit 4 Bohrungen, vielleicht 5 cm Kantenlänge, 150.- DM !!! gekostet.Allerdings in einer Siemens Klarsichttüte verpackt und mit Siemens Logo. Davon haben die 10tausende verbaut. :eek:
Oder Schaltschränke, leere wohlgemerkt. Sowas wie ein Metallregal mit Fächern und OHNE Inhalt. Stück um die 200.000 DM.
Wenn man nur die Winkel und Schränke rechnet müsste der Aktienwert der "Post" heute unbezahlbar sein
Das die erst jetzt vor Gericht stehen ist schon hart.

mm
 
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Superreiche kassierten horrende Karstadt-Mieten

Nur eine handverlesene Gruppe des deutschen Geldadels hat von dem Immobilienfonds profitiert, der für die Vermietung der Karstadt-Häuser aufgelegt wurde. Die Mieten betrugen bis zu 23,2 Prozent des Umsatzes - zehn Prozent gilt in der Branche als Obergrenze. Darüber beginnt die "Todeszone".
Mit dabei gewesen seien beim Start der Fonds - neben Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff, seiner Frau Cornelie und anderen - die Kunstsammlerin Claudia Oetker, der Bofrost-Gründer Josef Boquoi und Maxdata-Gründer Holger Lampatz, der 2006 und 2007 im Aufsichtsrat von KarstadtQuelle saß.
Auch Münchner Sal. Oppenheim-Konkurrenten, die Privatbankiers Wilhelm von Finck Junior und Senior, hätten Anteile gezeichnet.


Arcandor: Superreiche kassierten horrende Karstadt-Mieten
 
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Hunderte wollen aussagen

Das vom Nutzfahrzeugkonzern MAN gestartete Amnestieprogramm zur Aufklärung der Korruptionsaffäre ist intern auf großen Zuspruch gestoßen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" haben sich 200 bis 300 Beschäftigte gemeldet, die an dem Programm teilnehmen und aussagen wollen.

MAN soll den Verkauf von Lastwagen und Bussen im In- und Ausland systematisch mit Schmiergeldzahlungen angekurbelt haben.

Der von München aus weltweit operierende Fahrzeugkonzern wolle bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 8. Juli eine erste Zwischenbilanz ziehen.


Kompletter Artikel: Amnestieprogramm bei MAN : Hunderte wollen aussagen - n-tv.de
 
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Bankenskandal - Ehemalige Top-Banker des alten Berlin vor Gericht

12 Ex-Manager sollen im Bankenskandal bewusst Millionenschäden riskiert haben

Berlin (ddp-bln). Noch einmal werden vom kommenden Montag an Spitzenbanker des alten Berlin wegen ihrer Rolle in dem im Jahr 2001 aufgedeckten Berliner Bankenskandal vor Gericht stehen. Neben der einstigen CDU-Größe Klaus-Rüdiger Landowsky müssen sich auch der frühere Chef der Bankgesellschaft, Wolfgang Rupf, der ehemalige Landesbankchef Ulf Decken und acht weitere Ex-Banker dem Vorwurf der Untreue stellen. Kernfigur des Verfahrens dürfte dabei Manfred Schoeps sein, der als Manager der Immobilientochter IBG der Bankgesellschaft Berlin lange als eine Art Schattenmann die Fäden der Fondsgeschäfte gezogen hat.

.... Mit der Konstruktion oder Genehmigung dieser Fonds sollen die Angeklagten laut Staatsanwaltschaft Schäden in dreistelliger Millionenhöhe zulasten der Bankgesellschaft verursacht haben. ...

http://www.newsxl.com/bankenskandal
 
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Middelhoff weist alle Vorwürfe wegen Arcandor-Insolvenz zurück

Auf die Frage, weshalb der Staatsanwalt gegen ihn ermittelt, antwortet der ehemalige Arcandor-Chef: "Das weiß ich nicht." Middelhoff bestätigte in seinem ersten Interview zu den Vorwürfen gegen ihn, dass er und seine Frau Anteile an einem Immobilienfonds erworben haben, der Mieten von Karstadt-Filialen bekommt: "Von den damals ca. 200 Karstadt-Häusern sind 2000/2001 fünf Filialen an den Immobilienentwickler Esch veräußert worden. Der hat die Häuser in geschlossene Immobilienfonds gepackt und Anteile daran seinen Investoren angeboten, unter anderem meiner Frau und mir. Wir haben einen niedrigen einstelligen Prozentsatz an diesen Fonds gezeichnet."
http://nachrichten.finanztreff.de/news
 

destina

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AGRARSUBVENTIONEN
Minister und Bundestagsabgeordnete profitieren von EU-Milliarden

Es geht um Zehntausende Euro aus dem gigantischen EU-Fördermittel-Topf für europäische Bauern. Auch deutsche Minister und Bundestagsabgeordnete gehören nach SPIEGEL-Informationen zu den Profiteuren von Agrarsubventionen.

Mindestens fünf CDU/CSU-Politiker aus dem Agrarausschuss des Bundestages erhielten 2008 stattliche Beträge aus Brüssel. Spitzenreiter ist Bernhard Schulte-Drüggelte, Landwirt aus dem sauerländischen Möhnesee, der 59.087 Euro kassierte.

Es folgen Peter Jahr (44.220 Euro), Johannes Röring (38.539 Euro), Hubert Deittert (16.667 Euro) und Franz-Josef Holzenkamp (15.090 Euro). Das geht aus der amtlichen Liste der EU-Beihilfeempfänger hervor.

Auch Subventionskritiker der Opposition wurden bedacht, darunter der FDP-Abgeordnete und Wirtschaftsexperte Paul Friedhoff (11.492 Euro) oder der gerade erst aus dem Europaparlament ausgeschiedene Grüne Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf (24.900 Euro).

Bislang weigert sich nur der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), die Namen der Empfänger für sein Bundesland bekannt zu machen. Nach Angaben des bayerischen Landwirtschaftsministerium erhielten im vergangenen Jahr 120.000 bayerische Landwirte insgesamt 1,3 Milliarden Euro. Unter den Begünstigten sind auch prominente bayerische Politiker wie der CSU-Landtagsabgeordnete Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, der geschätzte 90.000 Euro EU-Subventionen bekommen haben soll.
SPON
 

destina

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Aufklärung bei MAN

Nur kleine Sünderlein sagen aus


Ermittelt wird gegen weit mehr als 100 Beschuldigte.



Im Schmiergeldskandal bei MAN hat der Ombudsmann des Konzerns trotz zahlreicher Hinweise aus der Belegschaft bisher keinen dicken Fisch ausgemacht. "Ich habe keinen einzigen wirklich großen, relevanten Fall dabei", sagte der Münchner Rechtsanwalt Jan Olaf Leisner gegenüber Reuters. "Das Allermeiste ist Kleinkram."

n-tv
 
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Fahnder schnappen Ex-Siemens-Boss

„Seit einiger Zeit“ hatte er sich in Oberbayern versteckt – jetzt kamen ihm Fahnder auf die Schliche: Der Ex-Chef von Siemens Griechenland soll für seine Sünden büßen.

Nach anderen früheren Top-Managern ist nun auch der ehemalige Griechenland-Chef von Siemens im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal des Konzerns festgenommen worden. Der bislang flüchtige Michalis Christophorakos sei in der Nähe von Rosenheim aufgespürt worden, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München am Donnerstag. Christophorakos habe sich „seit einiger Zeit“ in einem Privathaus nahe der oberbayerischen Stadt versteckt gehalten.

Korruption: Fahnder schnappen Ex-Siemens-Boss - Siemens - FOCUS Online
 

destina

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Mal was positives von der Schmiergeldfront:

ERSTE STRAFBEFEHLE
Ärzte sollen 19.000 Euro von Ratiopharm kassiert haben


Von Markus Grill

Es ist das größte Pharmaverfahren Deutschlands: Nach fast vier Jahren Ermittlungsarbeit hat die Staatsanwaltschaft Ulm die ersten Strafbefehle gegen zwei Ärzte verschickt - sie sollen 19.000 Euro Schmiergeld von Ratiopharm angenommen haben. Weiteren 2800 Ärzten drohen ähnliche Verfahren.

Hamburg - In den ersten beiden Ratiopharm-Verfahren gibt es Vorentscheidungen: Die Staatsanwaltschaft wirft zwei Hausärzten aus dem Raum Ulm vor, von Mai 2002 bis September 2005 insgesamt 14 Schecks von dem Pharmahersteller mit einem Gesamtwert von 19.180 Euro erhalten zu haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Ulm die ersten Strafbefehle beantragt: Die beiden Mediziner sollen je 250 Tagessätze zahlen. Seitens des Amtsgerichts ist der Strafbefehl noch nicht ergangen.

Insgesamt laufen Verfahren gegen 2800 Mediziner. Ratiopharm wollte mit den Schecks den Absatz seiner Medikamente ankurbeln. Zwar stellt der Konzern Generika-Präparate her, die grundsätzlich billiger sind als patentgeschützte Arzneimittel. Doch auch innerhalb dieses Marktes gibt es deutliche Preisunterschiede. Weil Ratiopharm aber zu den teureren Herstellern gehörte, lohnte es sich aus Firmensicht offenbar, Ärzte mit Schecks und weiteren Geschenken zu ködern, vor allem die hauseigenen Produkte zu verordnen.
SPON
 
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Managementversagen - Der Hertie-Skandal

27. Juni 2009
Der Betriebsrat hat Recht. Die Geschichte von Hertie endet in einem Skandal, der viele Väter hat. Als das Unternehmen von Karstadt abgespalten wurde, hatte es in der Struktur, die ihm gegeben wurde, keine Chance. Daran ist der ehemalige Arcandor/Karstadt-Vorstandsvorsitzende Thomas Middelhoff Schuld.
http://www.faz.net/Der Hertie-Skandal
 

destina

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Bisher unbestätigten Informationen zufolge soll es im Zusammenhang mit der Insolvenz des Quelle-Mutterkonzerns Arcandor auffällige Werttransfers gegeben haben. Bei Quelle seien wenige Stunden vor der Insolvenz alle Konten leergeräumt und das Geld an den Mutterkonzern Arcandor überwiesen worden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Samstagsausgabe. Demnach müsse Quelle seit dem 9. Juni, dem Tag des Arcandor-Insolvenzantrages, ohne eigene flüssige Mittel auskommen.

n-tv


Nicht ein einziger Cent

Einfach abgeräumt: Nur wenige Stunden vor dem Arcandor-Insolvenzantrag wurden sämtliche Quelle-Guthaben an den Mutterkonzern überwiesen.
Von Uwe Ritzer


Am Morgen danach waren die Kassen bei Quelle restlos leer. Unmittelbar nach dem Arcandor-Insolvenzantrag am 9. Juni schickte der vorläufige Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg eine Handvoll Experten in die Fürther Zentrale des Versandhauses.

Als diese dort auf den Computern die aktuellen Kontostände des Unternehmens abfragten, blinkte ihnen eine Null entgegen. Denn wenige Stunden vor dem Insolvenzantrag hatte man nach Informationen der Süddeutschen Zeitung die Konten abgeräumt und sämtliche Guthaben an die Arcandor-Mutter nach Essen überwiesen. Der ganze Quelle-Konzern hatte damit keinen einzigen Cent flüssiger Mittel.

"Cash-Pooling" nennen Experten das Verfahren, das bei Konzernen nicht unüblich ist. Tochterunternehmen leiten dabei ihre Überschüsse an die Mutter, die wiederum das eingesammelte Geld, einfach formuliert, dort im Unternehmen verteilt, wo es gerade gebraucht wird. Für Quelle entpuppt sich das Prozedere nun im Nachhinein als verheerend und fatal.
SZ
 

pinguin

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Nicht ein einziger Cent

Einfach abgeräumt: Nur wenige Stunden vor dem Arcandor-Insolvenzantrag wurden sämtliche Quelle-Guthaben an den Mutterkonzern überwiesen.SZ
Deshalb wird es für Quelle auch keine staatliche Unterstützung geben; denn dazu müsste Arcandor die Mittel erst mal zurücküberweisen.

ciao
pinguin
 
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Siemens: Frühere Vorstände zittern

Was weiß Michael Christoforakos über den Siemens-Schmiergeldskandal? Der ehemalige Griechenland-Chef soll CDs mit brisanten Informationen deponiert haben.

Bestochene Politiker

In der neuen Woche soll Christoforakos offenbar von Oberstaatsanwältin Hildegard Bäumler-Hösl vernommen werden, die mit einem größeren Team von Kollegen seit Jahren die Sache Siemens bearbeitet und immerhin auch gegen vier ehemalige Vorstände ermittelt. Der Grieche mit deutschem Pass weiß viel, und er hat sich offenbar gut abgesichert. Er soll bei zwei Münchner Notaren CDs mit Informationen über Schmiergeldzahlungen in Athen hinterlegt haben.



Darin soll akribisch notiert sein, wer bei Siemens und in Griechenland alles in den Skandal verwickelt ist. Nach Erkenntnissen der Ermittler hat der Konzern für Großaufträge der Telefongesellschaft OTE, der Armee und der Regierung sowohl OTE-Direktoren wie auch Politiker bestochen und heimlich Wahlkämpfe der beiden großen Parteien finanziert, der konservativen Nea Dimokratia und der sozialistischen Pasok.
Siemens: Frühere Vorstände zittern - Griechisches Wissen - Wirtschaft - sueddeutsche.de
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

na toll! Und wo ist da die Strafe? So ein Typ muss in einen Steibruch in Sibirien! Als Kleidung darf maximal der Badeanzug von Borat herhalten!

Ob Madoff so schlau ist und auf diesen unmoralischen Deal eingeht und er der Fed wirklich die Schlupflöcher verrät die er kent bleibt fraglich. Wahrscheinlich wird er der Fed zeigen wie man es richtig groß ausziehen kann. Wahrscheinlich darf er, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, nach 5 Jahren mit einer neue Identität außerhalb weiterleben.

Was lernen wir daraus? Wirtschaftsterrorismus wird belohnt. Der Ehrliche ist der dumme.

Gruss

Paolo
 
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150 Jahre Haft wegen Milliardenbetrugs:

Madoff kann seine Strafe niemals absitzen

29. Jun 17:56, ergänzt 18:00
Kurz vor seiner Verurteilung zeigte Ex-Broker Madoff Reue. Er habe einen «fürchterlichen Fehler» begangen, so der Betrüger im Gerichtssaal. Dann wurde die Strafe verkündet, die jedes Menschenleben übersteigt.

Für seine Betrügereien in Milliardenhöhe ist der US-Amerikaner Bernard Madoff zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Strafe im bisher größten Betrugsfall der Finanzgeschichte verhängte am Montag ein Gericht in New York.

.... Hier eine Chronologie der Ereignisse, die letztlich zur Verurteilung führten: .... >>> NETZEITUNG WIRTSCHAFT UNTERNEHMEN NACHRICHTEN: Madoff kann seine Strafe niemals absitzen


Madoff, Zumwinkel & Co.

Gefallene Helden


Gefallene Helden - Bild 1 - sueddeutsche.de
 
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Staatsanwalt: Strafanzeige gegen KfW-Vorstände wegen IKB

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen wegen Untreue gegen die ehemalige KfW-Chefin Ingrid Matthäus-Maier, die amtierenden Vorstände Günther Bräunig, Norbert Kloppenburg und Wolfgang Kroh sowie die Ex-Vorstände Detlev Leinberger und Peter Fleischer, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag sagte.

Es gebe eine Anzeige eines ehemaligen Mitarbeiters der KfW.

Ob ein Ermittlungsverfahren aufgenommen werde, stehe noch nicht fest.

Staatsanwalt: Strafanzeige gegen KfW-Vorstände wegen IKB - International Business Times l IBTimes Deutschland
 
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Aufsichtsratsmandat - Mehdorn landet bei Air Berlin

Der frühere Bahnchef Hartmut Mehdorn ist in den Aufsichtsrat von Air Berlin berufen worden. Er übernimmt den Sitz von Claus Wülfers, der nach der Hauptversammlung im Juni aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Das teilte die zweite größte deutsche Fluggesellschaft mit.

Aufsichtsratsmandat : Mehdorn landet bei Air Berlin - n-tv.de



Da sind wir aber alle froh, daß Herr Mehdorn wieder einen Job hat :icon_party: :cool:
 

Paolo_Pinkel

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Joschka Fischer wird Berater des Nabucco-Pipeline-Projekts

Von Ulrich Rippert
2. Juli 2009


Anfang der Woche bestätigten Vertreter des Nabucco-Konsortiums in Wien, dass der frühere Außenminister und Vize-Kanzler der rot-grünen Bundesregierung, Joschka Fischer (Grüne), eine Beratertätigkeit für das Nabucco-Pipeline-Projekt, an dem auch der deutsche RWE-Konzern beteiligt ist, übernommen habe.
Joschka Fischer wird Berater des Nabucco-Pipeline-Projekts

Gruss

Paolo
 

Bienchen

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"Nordbank-Chef kassiert 2,9 Millionen zusätzlich"

"Nordbank-Chef kassiert 2,9 Millionen zusätzlich"

"Eine dicke Sonderzahlung bekommt HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher. Eigentlich dürfte das nicht sein, denn die Bank wurde durch eine staatliche Kapitalspritze gerettet. Damit sind die Vorstandsgehälter auf 500.000 Euro gedeckelt. Trotzdem soll die beteiligten Landesregierungen ihre Zustimmung erteilt haben.

Trotz der Staatshilfe für die HSH Nordbank erhält deren Vorstandsvorsitzender Dirk Jens Nonnenmacher einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks (NDR) zufolge eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 2,9 Millionen Euro für seine Tätigkeit. Das sei deutlich mehr, als für Vorstände von Banken, die Staatshilfen in Anspruch nähmen, vorgesehen sei, heißt es in dem Bericht.

Der Bericht beruft sich auf eine Erklärung von Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) an die Bürgerschaft. Demnach hatten die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein sowie die Regierungsfraktionen dem Präsidialausschuss der Bank ihr Einverständnis zu der Zahlung erteilt. „Nur so habe man Nonnenmacher als Vorstandsvorsitzenden halten können“, zitierte NDR Info aus der Erklärung.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Bank, Hilmar Kopper, bestätigte inzwischen die Zahlung gegenüber dem NDR. Nonnemacher solle eine bereits im Vorjahr vereinbarte einmalige Ausgleichszahlung bekommen, wie es zuvor vom bisherigen Präsidialausschuss entschieden worden sei. Der Bonus beruhe auf Nonnenmachers Mehrfachfunktionen. Er übe nach mehreren Personalabgängen im Vorstand vier Ämter aus. Diese Zahlung erfolge zum Teil als direkte Vergütung, zum Teil als Altersvorsorge. Über ihre Höhe machte Kopper keine Angaben.
Die SPD in Kiel distanzierte sich am Samstag deutlich von den Sonderzahlungen an Nonnenmacher. Eine Zustimmung der Fraktion zu den Zahlungen habe es nicht gegeben, sagte der SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner und widersprach damit dem Inhalt des Briefauszugs von Hamburgs Bürgermeister. In diesem Zusammenhang verwies Stegner auf einen Beschluss des Parlaments, wonach die Vorstandsgehälter begrenzt werden sollten. Die SPD erwarte, dass dieser Beschluss eingehalten werde, sagte Stegner. Eine andere Haltung wäre gegenüber den Bürgern Schleswig-Holsteins „in keiner Weise vertretbar“.
Die HSH Nordbank hatte im vergangenen Jahr 2,7 Milliarden Euro Verlust gemacht. Gerettet wurde sie durch eine Kapitalspritze in Höhe von drei Milliarden Euro sowie weiterer Garantien ihrer Hauptanteilseigner Schleswig-Holstein und Hamburg über zehn Milliarden Euro.

Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 12. Juli 2009, 17:05 Uhr"

Nordbank-Chef kassiert 2,9 Millionen zusätzlich - Wirtschaft - AOL Nachrichten


Das ist die Raffgier der Reichen. Wer gibt uns genug Geld zum Leben???

Der Steuerzahler bezahlt mal wieder! Man musste diese Leute und die Politiker auf der Strasse lünchen.
Auf der einen Seite will man Hartz IV kürzen und auf der anderen Seite wirft man das Geld zum Fenster raus. Man hat es ja, schließlich müssen die nicht für die Verluste aufkommen.

Es zeugt schon von großer Unverfrorenheit, dass nicht offen gelegt wird, in welchen Kanälen das Geld der Steuerzahler konkret verschwindet.

All die Raffgierigen müsste man zwingen in ihren Häusern zu bleiben, so wie es die Amerikaner gemacht haben. Deutschland scheint da aber eher das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein. (nur für Reiche!!!!!) Es hat den USA den Rang schon lange abgelaufen!!!

Wird das Volk nicht endlich einmal munter!? :icon_neutral:
 

roterhusar

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SPD-Fraktionschef Michael Neumann forderte den Rücktritt des Finanzsenators Michael Freytag (CDU), den Senat bezeichnete Neumann als einen "Haufen von Betrügern und Lügnern".

Es sei "völlig absurd, zu behaupten, ich hätte das Parlament nicht informiert", sagte Finanzsenator Freytag der WELT. Der Ex-Aufsichtsrat der HSH Nordbank will auch im Haushaltsausschuss die Wahrheit gesagt habe.

Lothar Hay (SPD) sei bereits am 23. Juni durch Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) über die wesentlichen Inhalte des künftigen Vertrages von Nonnenmacher informiert worden, sagte Schleswig-Holsteins Regierungssprecher Knut Peters.

Der aus Protest gegen die Krisenpolitik der Regierungen in Kiel und Hamburg zurückgetretene Ex-Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, Werner Marnette sagte dem "Weser-Kurier", "da wird Missmanagement in allerhöchster Perfektion betrieben".

Ralf Stegners Behauptung, er habe erst aus der Zeitung von den Sonderzahlungen für HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher erfahren, "ist gelogen", polterte Peter Harry Carstensen gestern ohne jedes Bemühen um politische Contenance.

Stegner: Ein Einvernehmen mit der SPD-Seite darüber habe es aber nicht gegeben. Carstensens Staatskanzlei stellt die Sache anders dar.

Und die ganze Zeit geht es um die Sonderzahlungen an den HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher und den damit verbundenen Sparkurs.

Der will schlappe drei Millionen, aufgerundet, kassieren, wenn er aufhört und in Rente geht. War das nicht die Summe des Rettungspakets?

Klar, dass es wieder niemand gewesen sein und gewusst haben will. Bis auf Schleswig- Holsteins Ministerpräsident Carstensen und Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) , für die eine "Einmalvergütung" sowie "Rentenzahlung" alles ohne Problem ist. Zusätzlich zum "gedeckelten Gehalt".

Interressant ist noch die lückenlose Übereinstimmung von Senat, Landesregierung und Nordbankmitgliedschaften. :cool: :icon_twisted::icon_party:
 

roterhusar

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kotzbrocken

Ach, wie schön: die HSH-Nordbank sucht nach neuen Wegen, die drei Milliarden Euro Staatshilfe, mit der sie vor dem Kollaps gerettet wurde, irgendwie wieder reinzuholen. Und zwar mit Kunst! Mit Kunstwerken, aufregenden modernen Kunstwerken. Die können Sie jetzt kaufen odor mieten - und damit der Bank aus ihrem Schuldenabgrund helfen. In Hamburg sind sie ausgestellt, die Kunstwerke, die einen Wert zwischen 75 und 8000 Euro haben. Davon besitzt die Bank 1100, also ein Gesamtwert von etwa 1,8 Millionen. Das ist natürlich nur ein Tropfen auf den heiEen Stein. Aber trotzdem: welch ein mutigen Anfang.
Eines der spektakulärsten Kunstwerke, d.ie in Hamburg ausgestellt sind, ist ein vollkommen grünes, viereckiges Ölgemälde. Von dem Künstler Joachim Grommek. Ist also nichts weiter drauf zu sehen als die Farbe Grün. Da fragt man sich ntürlich wieder als Betrachter: Was will uns der Künstler damit sagen? Aber dann liest man den Titel des Kunstwerks: "Kotzbrocken" Aha, da sind wir schon einen Schritt weiter. Es ist ja bekannt, dass viele Maler immer ihre Auftraggeber und Mäzene gemalt haben. Aus Dankbarkeit. Sollte er vielleicht einen Herrn aus dem Vorstand abgebildet haben? Wer könnte das sein? Dr. Jens Nonnenmacher vielleicht? Beim Lesen der letzten Bank- Bilanzen?
Egal, ich finde die Kunst-ldee großartig. In der moderner Kunst ist ja heute alles möglich. Könnte man denn nicht auch einfach mal den ganzen Bankvorstand zum Kunstwerk erklären? Und die verantwortlichen Politiker von Freytag bis Stegner dazu?.
Kotzbrocken upd Bankster! Das wäre doch schön. Dann könnte man sie wenigstens aufhängen - als Kunstwerke, meine ich.
Im Museum.
Der Satiriker Hans Scheibner hat sich auch als Kabarettist, Liedermacher und Poet einen Namen gemacht.
(Aus Hempels: Kieler Obdachlosenzeitung vom Juli)
 
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