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Zum Stand von Zusatzjobs und Arbeitsvermittlung

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Silvia V

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16 Jun 2005
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#1
Berichte und Äußerungen im Rahmen des ARD-Magazins "Report", wonach viele "eigentlich für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen vorgesehenen Mitarbeiter noch mit Problemen der Auszahlung von Hartz IV Bezügen überlastet" seien, weshalb "noch nicht einmal die Hälfte der 157.000 offenen Ein-Euro-Jobs vermittelt worden" seien, sind falsch.

Derzeit üben mindestens 131.500 Menschen in Deutschland einen Zusatzjob (besser bekannt als Arbeitsgelegenheit oder Ein-Euro-Job) aus. Von diesen 131.500 Stellen sind 66.000 in Ostdeutschland und 65.500 Stellen in Westdeutschland angesiedelt.

30.600 Zusatzjobs werden von jungen Menschen unter 25 Jahren ausgeübt.

Dies zeigt, dass sowohl junge als auch ältere Langzeitarbeitslose Zusatzjobs zunehmend als Chance begreifen und nutzen, über gemeinnützige Tätigkeiten wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen. Für viele ist allein die Erfahrung, wieder gebraucht zu werden, der erste Schritt für sich selbst eine neue Perspektive zu entwickeln.

http://www.arbeitsmarktreform.de/Arbeitsmarktreform/Navigation/presse,did=65434.html


:dampf:
 
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Gast
#2
Dies zeigt, dass sowohl junge als auch ältere Langzeitarbeitslose Zusatzjobs zunehmend als Chance begreifen und nutzen, über gemeinnützige Tätigkeiten wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen. Für viele ist allein die Erfahrung, wieder gebraucht zu werden, der erste Schritt für sich selbst eine neue Perspektive zu entwickeln.
Das ist mal wieder lachhaft. Das mit dem Gefühl des "Gebrauchtwerdens" kommt allerdings schon hin. Ich denke, dass deshalb auch so wenig Leute in Ein-Euro-Jobs dagegen angehen.

Gruß
Luna
 
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Gast
#3
... und wird dagegen schon was gemacht - Hausmeister - ist aber erster Arbeitsmarkt und nicht EEJ, oder doch??? :?:
 
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Gast
#4
Nein, es wird nichts dagegen gemacht. Dieser EEJ ist definitiv nicht zusätzlich, es gibt dort noch mehr EE-Jobber, die die gleiche Tätigkeit ausüben, außerdem noch La-Ga-Tätigkeiten (Landschafts- und Gartenbau), also Grünbepflanzungs-Pflege etc. Alles nicht zusätzlich.

Liebe Grüße
Luna
 
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Gast
#5
... schreibe dies bitte mal ins Elo - Center. Alles weitere kann dort besprochen werden. ;)
 
E

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Gast
#6
Lieber Jan,

ganz lieben Dank für Dein Angebot, aber ich will da nichts machen.

Aber wenn doch noch einmal etwas sein sollte, würde(n) ich/wir gern drauf zurückkommen, wenn das okay ist.

Liebe Grüße
Luna
 
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Gast
#9
er ist ja in dem Alter, wo sie die Leute bis zur Rente dort lassen können
gerade weil er in dem Alter ist, sollte er etwas unternehmen. Kann ja wohl nicht sein das er noch 10 Jahre einen 1€ Job machen will.
Eine Festanstellung wird sicherlich nicht daraus.

Ich bin 55 aber ich würde den Licht ans Fahrrad machen, wenn mir jemand Zwangsarbeit verordnen will.
 
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Gast
#10
bschlimme sagte :
Ich bin 55 aber ich würde den Licht ans Fahrrad machen, wenn mir jemand Zwangsarbeit verordnen will.
Das finde ich super. Ich würde auch so reagieren, aber Menschen sind nun mal unterschiedlich.

Liebe Grüße
Luna
 
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Gast
#11
Im April/Mai hatte ich einen Zusatzjob beim Diakonischen Werk (Betreutes Wohnen für behinderte Menschen). Eine Möglichkeit in irgendeinem Bereich der Diakonie fest angestellt zu werden gibt es nicht. Am ersten Tag erhielt ich mündlich diese Auskunft.

Ebenso ist die Situation bei der Tafel e.V., wo ich bis November einem Ein-Euro-Job nachgehe. Keine Aussicht auf eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt. Diese Information erhielt ich ebenfalls schon am ersten Tag und zwar vom Geschäftsführer.
 
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