Zum Partner ziehen, der nicht ALG 2 hat

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mausi77

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Hallo, ich hab mal eine Frage ...
Ich würde gern zu meinem Partner ziehen, der voll Arbeitet und gut verdient.
Ich weiss das die Arge dann nicht mehr zahlt und er praktisch für mich verantwortlich ist.
Aber ich habe gehört, dass es eine Schonfrist von 6 Monaten gibt, wo weiter Geld gezahlt wird, zwar keine Miete, aber der Rest. Stimmt das?
Und was ist mit der Krankenversicherung?
LG Steffi aus Hamburg
 

Lilastern

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Nein, sobald du mit deinem Freund in einer Wohnung zusammenlebst, wird der Verdienst von deinem Freund rangezogen, wenn er zuviel verdient, bekommst du ALG 2 nicht und er muss dich finanziell unterstützen.

Genauso bei der Krankenversicherung. Es gibt da nur die Möglichkeit dass du doch freiwillig bei der Krankenkasse versicherst.
Freiwillige KV kostet so ab 150 Euro im Monat.

Gesetzlich kannst du dich nicht krankenversichern.

Um ALG 2 zu bekommen, musst du in eine eigene Wohnung ziehen.
Sonst bekommst du kein ALG 2.

So einfach ist das nicht.

Woher hast du das mit dieser Schonfrist von 6 Monaten. Das ist absoluter Blödsinn.

Bei ALG 2 kannst du KDU beantragen.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Mausi,

hier stellt sich erstmal die Frage was ihr wollt, eine WG oder eine Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft (VuE) nach § 7 Abs. 3a SGB II?

Eine Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft wird vom Leistungsträger regelmäßig angenommen, wenn die Partner

länger als ein Jahr zusammenleben
oder mit einem gemeinsamen Kind zusammenleben
oder Kinder oder Angehörige im Haushalt versorgen
oder befugt sind, über Einkommen oder Vermögen des anderen zu verfügen.

Zu diesem Thema lies dich bitte hier im Forum durch:

https://www.elo-forum.org/alg-ii/102997-zusammenziehen-man-beachten.html

Gruß:icon_pause:
 

gila

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Nein, sobald du mit deinem Freund in einer Wohnung zusammenlebst, wird der Verdienst von deinem Freund rangezogen, wenn er zuviel verdient, bekommst du ALG 2 nicht und er muss dich finanziell unterstützen.
.......

Um ALG 2 zu bekommen, musst du in eine eigene Wohnung ziehen.
Sonst bekommst du kein ALG 2.

So einfach ist das nicht.
....

Hast du hier nicht vergessen zu erwähnen, dass es eben NUR DANN soweit kommt, wenn der SB sich (was zwar leider meistens so ist) gesetzeswidrig verhält und er eine Einstehensgemeinschaft UNTERSTELLT?

Dass man das aber nicht HAT und nicht MUSS, weil sie nicht verheiratet sind und der junge Mann keine Unterhaltspflichten hat?

Dass man sich das auch nicht unterstellen lässt? Den Namen des Freundes nicht preis gibt, seine Art der Beziehung nicht ausbreiten muss, einen Untermietvertrag vorlegen ... eine WG angibt, auch keine Haushaltsgemeinschaft unterstellen lässt, getrennt wirtschaftet und auch nicht einreden lässt, man würde in 1 Jahr "automatisch" eine BG.

Damit der Mausi mal eines klar wird: NIEMAND wird je mit einem "Hartz-4-Empfänger" eine Lebensgemeinschaft gründen wollen, wenn er denjenigen mit seinem sauer verdienten Geld voll finanzieren soll, nur weil sich der Staat hier durch die Hintertür einer nicht vorhandenen Unterhaltspflicht Vorteile erschleichen will.

Mausi: möchtest du deinen Freund jeden Monat "anbetteln" müssen um Taschengeld für ein schickes T-Shirt - weil du kein eigenes Geld zur Verfügung hast, was dir aber ZUSTEHT?
Jeden Tag "Danke" sagen, dass er dich durchfüttert?
Bis er die Nase voll hat?

Dass dieser Umstand zu einer regelrechten Diskriminierung von Leistungsempfängern führt, muss langsam jedem klar sein.
Also lest Euch hier UMFASSEND in die Themen ein, damit man nicht gleich als junger Mensch seiner Lebensgrundlagen beschnitten wird und Ihr hier gleich bei der Antragstellung aufs Glatteis geführt werdet.
Eine Einstehensgemeinschaft ist im Gesetz und in vielen Urteilen inzwischen SEHR GENAU definiert!
 

jockel

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Nein, sobald du mit deinem Freund in einer Wohnung zusammenlebst, wird der Verdienst von deinem Freund rangezogen, wenn er zuviel verdient, bekommst du ALG 2 nicht und er muss dich finanziell unterstützen.

Genauso bei der Krankenversicherung. Es gibt da nur die Möglichkeit dass du doch freiwillig bei der Krankenkasse versicherst.
Freiwillige KV kostet so ab 150 Euro im Monat.

Gesetzlich kannst du dich nicht krankenversichern.

Um ALG 2 zu bekommen, musst du in eine eigene Wohnung ziehen.
Sonst bekommst du kein ALG 2.

So einfach ist das nicht.

Woher hast du das mit dieser Schonfrist von 6 Monaten. Das ist absoluter Blödsinn.

Bei ALG 2 kannst du KDU beantragen.

Die freiwillige Krankenversicherung im Zustand der eigenen Arbeitslosigkeit dient nicht der Vorsorge vor den Kosten eigener Gesundheitsversorgung, sondern ... dem gezielten Armmachen der Arbeitslosen. Man wird bis aufs letzte Hemd ausgezogen bis man absolut nichts mehr hat. Hat man keine Einkunftsquellen außer ein wenig Erspartes und diese Hungerleifderguthabenzinsen, dann dient es nur dem Armmachens, egal, ob da einem ein Schonvermögen schützen soll oder nicht.

Verhartzung ist von Unternehmerverbrecherparteien der Privatwirtschaft das gezielte Veramen und Verelenden von Millionen Menschen. So hält man die Unternehmensprofite auch dann weiter hoch, wenn Wirtschaftskrisen von Unternehmern und ihren gekauften Politikern erzeugt werden.

Wenn Du über keinerlei eigene Einkunftsquellen verfügst, aber unter die Fittiche eines Freundes kriechst, dann nimmt sich dieser Gauner- und Ganovenstaat das Recht der Sippenhaftung heraus und entzieht sich so schnellstens der sozialen Fürsorgeverpflichtung, indem es kein Alg II und keine KdU mehr zahlt.

Ein glatter Verfassungsbruch - Stichwort: versprochenes Sozialstaatsgebot aus Schwachmatenzeiten des Wirtschaftswunders nach Artikel 20 Grundgesetz

Artikel 20 Grundgesetz

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist

Die BRD ist kein demokratischer und kein sozialer Staat, sondern eine die Menschen unterdrückende und ausbeutende Diktatur von Kapital und Profit der schlimmsten Sorte.

Die Macht geht auch nicht vom Volke aus, denn wenn das so wäre, dann wären die Delegierten der berufstätigen Arbeiter und Angestellten, die Bauern, Händler, Hndwerker, Intellektuellen in den Parlamenten und Eigentümer der Produktionsmittel.

Was treffen wir aber in der Regierung, in der Verwaltung, in den Parlamenten, in der Rechtssprechung an?

Das Privatwirtschaft betreibende, eigennützige, raffende, lügende und betrügende, korrupte Großbürgertum übelster Machart.

Also stimmt in der Realität auch die Verfassungsaussage nicht, daß vom Volk alle Macht ausgeht, sondern eben nur vom Großbürgertum und seinen Lobbyisten.

Die Hartzgesetzgebung widerspricht in vielen Dingen den einfachsten Regeln des bundesdeutschen Grundgesetzes statt sich ihm unterzuordnen und nur in seinem vorgegebenen Rahmen der Sozialgebotsregelung zu verbleiben und einzuhalten.

Wenn jemand den Weg der eigenen sozialrechtlichen Verteidigung wählen will, trifft man zumeist auf desinteressierte, schlecht bezahlte Anwälte, die zum Überfluß auch nicht mal der eigenen sozialen Klasse, sondern ... dem Klassenfeind Bürgertum angehören.

Ursache: Den Zugang zu höherwertiger Bildung ist den Untertanen verwehrt und finanziell nicht zugänglich. Also fehlen den Rechtssuchenden der sozial untersten Etagen auch ihre eigenen berufserfahrenen Anwälte aus der gleichen sozialen Klasse.

Das ist der Klassenkampf wie er unter aktuellen Bedingungen aussieht. Von wegen sozialen Klassen und Schichten und den Klassenkampf gäbe es nicht mehr. Den gibt es, nur in anderer Gestalt, in feiner und subtilerer Form ausgetragen.

Den sozialen Kampf trägt man nicht mehr vorrangig in gewalttätigen Straßenkämpfen aus, sondern im ermüdenden Parlamentsgeschwafel.

Neulich im Bundestag (1): Witzeschlacht - EXTRA 3 - N-JOY - NDR

...

Da beißt sich die Katze in den eigenewn Schwanz und erklärt den Artikel 20 Abs. 4 für ad absurdum. Außerdem will die Bundesregierung auf Initiative der FDP-Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger den Weg der Sozialrechtsverfolgung für die arbeitslosen Kläger unmöglich machen, indem sie eine Klinkensteuer zu den Gerichtssäalen einführen will. Die Recht suchenden Arbeitslosen werden so mangels ausreichender Finanzen für unmündig und rechtlos erklärt.

Recht bekommt in Zukunft nur der, der sich Recht erkaufen und gewiefte Winkeladvokaten leisten kann. So sieht bundesdeutscher Rechtsstaat und die vielgepriesene Freiheit aus.

Wenn man es sich recht überlegt, kommt man von der Kloschüssel nicht mehr weg, weil man ständig sich übergeben muß.

Die BRD ist mit ihren Machthabern und Gaunern einfach nur noch ekelerregend und widerlich. Wenn die das Maul aufmachen, kommen nur Lügen und Betrug raus.

Geld und Kapital der Banken, Versicherungen, der Wirtschaft zu schützen ist wichtiger als den Menschen ein sozial sicheres Dasein aufgrund leistungsorientiert bezahlter Arbeit zu sichern.
 

mausi77

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Bei einem Freund von uns war es so, dass er zu seiner Freundin gezogen ist, die voll verdiente... Die Arge hat noch 6 Monate weiterzahlen müssen, da es ja nicht feststand ob das ganze halten würde. Er hatte beim gericht dazu einen beschluss bekommen...
Bin hier absolut neu und kann mit vielen von euch genannten worten nichts anfangen, sorry!
 

mausi77

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Nochmal zu meiner Geschichte :)
Ich wohne in einer WG mit einer Freundin, was dem Amt natürlich auch bekannt ist, seit fast 1 Jahr.
Da ich schon fast bei meinem Freund wohne, ist die Frage was ich nun machen soll? Bin da echt ratlos ...
 

Lilastern

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Nochmal zu meiner Geschichte :)
Ich wohne in einer WG mit einer Freundin, was dem Amt natürlich auch bekannt ist, seit fast 1 Jahr.
Da ich schon fast bei meinem Freund wohne, ist die Frage was ich nun machen soll? Bin da echt ratlos ...

Dann lies dir mal alle Links gründlich durch, die die user dir eingestellt haben.

Dann klären sich deine Fragen schon.
 

gila

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Siehe mein Beitrag: sich nicht veräppeln lassen und in alte Zeiten versetzen, in denen Frauen noch vom Portemonnaie des Mannes abhängig waren!

Wenn du deinen Freund noch ne Weile behalten willst, solltest du nicht mit Gewalt sein Portemonnaie angreifen.
Es sei denn, er erklärt FREIWILLIG, dass er für dich finanziell in vollem Umfange einstehen WILL und KANN und bereit ist, hierfür seine gesamten finanziellen Verhältnisse dem JC zu offenbaren!!!

Behalte lieber deine WG (offiziell) und schau weiter nach einem Job, der dich UND deinen Freund von all dem unabhängig macht!
 

gila

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Nochmal zu meiner Geschichte :)
Ich wohne in einer WG mit einer Freundin, was dem Amt natürlich auch bekannt ist, seit fast 1 Jahr.
Da ich schon fast bei meinem Freund wohne, ist die Frage was ich nun machen soll? Bin da echt ratlos ...

Das muss dein FREUND bestimmen - nicht DU kannst bestimmen, ihn als arbeitenden Menschen unter Umständen zu einem "Sozialfall" zu machen ...
überlege mal logisch, für was für einen HOHEN BETRAG er monatlich aufkommen muss, um dich durchzuschleppen!
Dein Regelsatz würde angerechnet (384 Euro) + Miete anteilig + Krankenversicherung für dich ... da kommen mal eben 800 bis 1000 Euro "Verpflichtungen" auf ihn zu.
Ob ihm da noch der Spass am Arbeiten bleibt?
Ob er da "gerne" den Regelsatz an dich "abtritt", damit du Geld für deinen Grundbedarf zur Verfügung hast?
 

Hartzeola

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Dein Regelsatz würde angerechnet (384 Euro) + Miete anteilig + Krankenversicherung für dich

@gila, Krankenversicherung der Partnerin ist als außergewöhnliche Belastung bei Steuererklärung absetzbar. Allerdings nur dann, wenn man genug Steuer zahlt.
 

Hartzeola

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obi68

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Hallo mausi,

imo ist mit Posting 4 von gila hier alles gesagt - zumindest wenn man sich nicht veräppeln lassen will.

Im Grunde ganz einfach: entweder ihr wollt eine Einstehensgemeinschaft bilden, dann tut es. Oder ihr wollt es nicht, dann lasst es bleiben.
Das entscheidet Ihr und nur Ihr ganz allein - und dabei ist es gar nicht entscheidend, ob ihr zusammen wohnt.
 

ZynHH

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Behalte lieber deine WG (offiziell) und schau weiter nach einem Job, der dich UND deinen Freund von all dem unabhängig macht!

DAS wäre meine Lösung, wenn denn neue und alte Wohnung in der gleichen Stadt sind. Die WG Partnerin hätte für gleiches Geld mehr Platz zur Verfügung, Du mehr Geld und deine Unabhängigkeit.

Die Alternative ist doch:

Du ziehst offiziell zu deinem Freund, ihr macht offiziell eine WG.

Das musst du deinem JC mitteilen und gut begründen um Umziehen zu dürfen und deinen Mietanteil sowie Nebenkosten ( KDU) zu erhalten. Dazu muss der Mietvertrag deines Freundes vorgelegt werden , oder eine Mietbescheinigung, der Vermieter muss einer Untervermietung zustimmen, dann musst du mit deinem Freund einen Mietvertrag machen, dir muss in der Wohnung ein eigener Raum zur Verfügung stehen.
Dein Freund muss seine Einkünfte offenlegen, sowie sein Vermögen etc.

Nach spätestens einem Jahr wird man versuchen euch eine Einstehensgemeinschaft zu unterstellen in der jeder für den anderen aufkommt und das alles nur, um festzustellen, dass du nichts vom Amt bekommst aber weiterhin die gleichen Pflichten hast....
 

mausi77

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Das Problem ist, das es eine ETW ist, wie geht es da, müsste ich mit ihm einen Mietvertrag machen? Ach, ich bin so durcheinander :icon_frown:
 
E

ExitUser

Gast
Wenn sie zu dem Freund in die bestehende Wohnung zieht, dürfte ihr Mietanteil kein größeres Problem darstellen - die volle Miete zahlt der Freund ja jetzt schon.

Schwieriger der Krankenversicherung. Auch wenn das Amt mit dieser angeblichen "Einstehgemeinschaft" dem Freund die Pflicht unterjubelt, eben auch für die KV zu sorgen, das Recht zur Familienversicherung gibt es nicht. Sind schon mal 150 € weg.

Und dann der Lebensunterhalt. Gila hat den Regelsatz von 384 € angesetzt. Aber mal ehrlich: reicht das? Wenn man sich auch mal was gönnt? Auch mal ausgehen, was unternehmen will? Hier würde ich mehr ansetzen.

Und dann kommt noch das Problem "Taschengeld" dazu. Ein bißchen "eigenes" Geld braucht doch jeder in der Tasche, und sei es nur, um sich mal was kaufen zu können, wenn der Partner nicht dabei ist. Da sehe ich das größte Problem, denn ich halte es sowohl auf der Seite des Gebenden als auch auf der Seite des Nehmenden für eine sehr schwierige Situation.
 

Ollunddoll

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Du bist niedlich, mal im Ernst, warum gehst Du nicht arbeiten, dann ist es egal, wo Du wohnst, Dein Freund muss Dich nicht krankenversichern und Ihr könnt prüfen, ob es zusammen in einer Wohnung klappt.
Wenn ihm die ETW gehört... ja, dann ist es natürlich sinnvoll, einen Untermietvertrag abzuschliessen, aber sei gewiss, es wird so sein, daß das Jobcenter einen Hausbesuch machen will, um zu sehen, ob Ihr in einem "eheähnlichen" Verhältnis zusammenlebt. Sicher kann man das unterbinden, aber es kostet Nerven, Zeit und Geld, denn wenn Du nicht "mitwirkst", werden die Dir erstmal Dein Geld streichen.
Willst DU das? Willst Du das Deinem Freund zumuten, will ER sich das antun?
Wenn ich Deine Postings so lese, hab ich das Gefühl, Du lebst in einer Traumwelt.
 

Ollunddoll

Elo-User*in
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ja, zum Einen, denn wenn ich Deinen Nick mal zu deuten versuche, bist Du im Jahr 1977 geboren, also kein Schulkind mehr, oder?
Zum Anderen... Du gibst einfach keine Antworten auf Fragen, die man Dir stellt, warum z.B. Du nicht arbeitest

Wenn Ihr Euch einig seid, ist die Entscheidung doch schon gefallen, oder weiss er gar nichts von Deinen Überlegungen?

Du hast hier soviel Links, Tipps usw. bekommen, lies Dir das in Ruhe durch, am besten mit dem Freund gemeinsam.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
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