Zum Klo nicht ohne Erlaubnis?

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Kaleika

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Unglaublich, völlig inakzeptabel, wie hier versucht wird, in die Persönlichkeitsrechte von Erwerbslosen widerrechtlich einzugreifen!!!

Zum Klo nicht ohne Erlaubnis?
Arbeitnehmerkammer: Arbeitsvertrag darf Persönlichkeitsrechte nicht verletzen
Bremen. Zur Toilette sollen die Angestellten nur, wenn es der Vorgesetzte erlaubt, Alkohol ist auch in der Freizeit verboten, und auf Dienstreisen dürfen Mitarbeiter in ihrem Hotelzimmer keine eigenen Stullen verzehren. So steht es in der "Dienstanweisung" eines Hannoveraner Unternehmens, das auch in Bremen um Mitarbeiter wirbt. So weitreichende Verbote greifen aber in Persönlichkeitsrechte ein, heißt es bei der Arbeitnehmerkammer Bremen.

Folge, so Ingo Schierenbeck, Geschäftsführer und Leiter der Rechtsabteilung: Wer ein Job-Angebot unter diesen Bedingungen ablehnt, dem können Arbeitslosengeld I oder II nicht gestrichen werden. Um Sperrzeiten zu vermeiden, sollten Arbeitslose solche Entscheidungen aber nicht im Alleingang fällen, rät die Arbeitsverwaltung.

Arnold D.* (50) war höchst irritiert, als er die Unterlagen des potenziellen Arbeitgebers las. Ganz offiziell hatte der sich vorgestellt beim Berufsinformationszentrum (BIZ), das die Agentur für Arbeit und die Bremer Hartz-IV-Verwaltung Bagis (Bremer Arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales) gemeinsam benutzen. (...)
WESER KURIER online
(Link funzt nur am Erscheinungstag)

Kaleika
 
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Als ich im Callcenter gearbeitet habe, musste ich mich auch abmelden, wenn ich zur Toilette ging.

Hat es zu lange gedauert oder hat man mal öfter müssen bist Du sofort vom Teamleiter angesprochen worden und hast eine Rüge erhalten. :icon_kotz:
 

Kaleika

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Im KiTa teile ich meiner Kollegin auch mit, dass ich zur Toilette gehe und sie mir, einfach weil dann die andere weiß, dass sie für zwei, drei Minuten die alleinige Verantwortung für kleine Kinder trägt.
Das ist selbstverständlich okay, nicht aber diese Art von Entmündigung, wie im Artikel oder von Muci beschrieben!
Aber ich esse meine Stullen, wenn mir das KiTa-Esen nicht schmeckt und es geht den Arbeitgeber nichts an, wenn ich in meiner Freizeit Alkohol trinke, so lange ich nüchtern zur Arbeit erscheine!

Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass wir uns dies einander mitteilen und nicht auf die Idee kämen, danach fragen zu müssen! Es geht um die Anerkennung von gegenseitigen, menschlichen Bedürfnisen und nicht um den im Artikel beschriebenen Versuch der Entrechtung.

Kaleika
 

penelope

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Als ich im Callcenter gearbeitet habe, musste ich mich auch abmelden, wenn ich zur Toilette ging.

Hat es zu lange gedauert oder hat man mal öfter müssen bist Du sofort vom Teamleiter angesprochen worden und hast eine Rüge erhalten. :icon_kotz:

und wo ist jetzt das Problem Muci:icon_smile:
Pinkelpöttchen / Fläschchen zum Arbeitsplatz mitnehmen, das entlerren der Gefäße nach Feierabend überlass ich mal dir, ich glaube du würdest denn deine helle Freude haben:icon_twisted:
 

Kaleika

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(...) Arbeitslose stehen allerdings vor dem Problem, dass sie jede Arbeit annehmen müssen, es sei denn, "es steht ein wichtiger Grund entgegen", so Schierenbeck. Sonst hat die Ablehnung eine Sperrzeit von zunächst drei Wochen, im Wiederholungsfall von sechs Wochen zur Folge. Hartz-IV-Empfänger müssten im ersten Schritt für drei Monate auf ein Drittel ihres Regelsatzes verzichten, über 100 Euro.

Klar sei aber: Wenn eine Dienstanweisung als Bestandteil des Arbeitsvertrags gegen Persönlichkeitsrechte verstößt, "muss man die Stelle nicht annehmen." Die Behörden dürften dann auch die Bezüge nicht streichen oder kürzen. Das Gleiche gelte, wenn der Inhalt der Arbeit gegen geltendes Recht verstoße. Der Jurist empfiehlt: "Verhandeln Sie zunächst mit dem Arbeitgeber, dass er die Regelungen streicht." Sollte das nicht fruchten, könne der Arbeitslose die Aufnahme des Jobs verweigern. (...)

So darf nicht ausgenutzt werden, dass Erwerbslose jede Arbeitsmöglichkeit nutzen müssen!!
Aber die Betroffenen müssen sich auch trauen, sich zu wehren!!!

Kaleika
 
E

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und wo ist jetzt das Problem Muci:icon_smile:
Pinkelpöttchen / Fläschchen zum Arbeitsplatz mitnehmen, das entlerren der Gefäße nach Feierabend überlass ich mal dir, ich glaube du würdest denn deine helle Freude haben:icon_twisted:

Logisch ... Das ganze Callcenter wusste Bescheid, wenn jemand Dünnpfiff hatte. Eigentlich hätte man es in der Tüte dem Teammanager auf den Schreibtisch pfeffern sollen. Es gab im übrigen 3 Toiletten für ca. 50 weibliche Mitarbeiterinnen (ohne Fenster und ohne Lüftung!). Alles nur damit man sich dort ja nicht allzu lange aufgehalten hat! :icon_kotz:
 

Kaleika

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Logisch ... Das ganze Callcenter wusste Bescheid, wenn jemand Dünnpfiff hatte. Eigentlich hätte man es in der Tüte dem Teammanager auf den Schreibtisch pfeffern sollen. :icon_kotz:

Genau das sollte doch wohl vermieden werden!
Warum soll diese Problematik öffentlich gemacht werden?
Was soll solch eine Herangehensweise außer Kleinmachung anderes bewirken?
Mein Arbeitsstil ist aber gerade um Wertschätzung bemüht!

Kaleika
 

penelope

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Logisch ... Das ganze Callcenter wusste Bescheid, wenn jemand Dünnpfiff hatte. Eigentlich hätte man es in der Tüte dem Teammanager auf den Schreibtisch pfeffern sollen. Es gab im übrigen 3 Toiletten für ca. 50 weibliche Mitarbeiterinnen (ohne Fenster und ohne Lüftung!). Alles nur damit man sich dort ja nicht allzu lange aufgehalten hat! :icon_kotz:

du meinst doch wohl nicht etwa DIXI Toiletten:icon_twisted:

da hört aber nu wirklich der Spaß auf Muci, 3 Toiletten für 50 Mitarbeiter.

da muss ne Stempeluhr her, schon alleine die Wartezeit kostet Geld:icon_neutral::icon_smile:
 
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du meinst doch wohl nicht etwa DIXI Toiletten:icon_twisted:

da hört aber nu wirklich der Spaß auf Muci, 3 Toiletten für 50 Mitarbeiter.

da muss ne Stempeluhr her, schon alleine die Wartezeit kostet Geld:icon_neutral::icon_smile:

Man hatte den Blick zur Toilette. Wenn da zuviele standen kam der Teamleiter und sagte man solle doch hernach gehen wenn nicht soviel los ist. Ausserdem durfte man nur max. 3 Min. ausgeloggt sein von seinem System. Wenn man überzog kam das in der Beurteilung zum Tragen.

Und soviel musste man nicht zur Toilette. Man kam ja Stunden nicht mal dazu mal kurz irgendwas zu trinken.
 

penelope

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was ist das denn für eine Firma:eek: bin sowas von motiviert da fang ich sofort
an:icon_kotz: muss ja ein dolles Arbeitsklima da sein!
 
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Gast
was ist das denn für eine Firma:eek: bin sowas von motiviert da fang ich sofort
an:icon_kotz: muss ja ein dolles Arbeitsklima da sein!

Die Kollegen und Kolleginnen waren super!
Den Rest kannst vergessen. Bin dann auch zusammengeklappt und das wars dann für mich in diesem Verein.
 

penelope

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Die Kollegen und Kolleginnen waren super!
Den Rest kannst vergessen. Bin dann auch zusammengeklappt und das wars dann für mich in diesem Verein.


na ich will mal sagen, sei froh Muci das du nicht mehr in diesen Verein bist,
denn von Menschenwürde sind die ganz weit entfernt.

du scheinst auch wohl nicht die/ der einzige zu sein, der zusammengeklappt ist:icon_cry:
 
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