zum Arbeiten gezwungen trotz Betreuung meines Sohnes

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templetonpeck

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Hallo zusammen,

mein Name ist David und habe ein Problem für das ich euren Rat/eure Hilfe brauche.

Meine Lebensgefärhtin und ich haben einen 2-jährigen Sohn.
Meine Lebensgefährtin macht zur Zeit eine Ausbildung und ich bin zu Hause um unseren Sohn zu betreuen. Meine LG ist töglich von 07.00Uhr bis ca 17.00 Uhr ausser Haus. Sie bekommt das so genannte Schüler Bafög, mein sohn und ich ALGII. Ihre ausbildung endet im Sommer, danach will sie noch ein Jahr dranhängen um sich höhere qualifikationen und somit auch höhere chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen.

Ich über zur zeit eine nebentätigkeit aus und bekomme dafür ca 80-100€/monat.
dieses geld ist nicht anrechenbar.

jetzt will die arge mich zwingen meinen sohn "abzuschieben" und stattdessen lieber arbeiten zu gehen damit sie nicht mehr für mich aufkommen muss.

wenn ich aber einen vollzeitjob annehme wird das schüler bafög meiner LG auf die hälfte reduziert. geld das ich durch meinen neuen job wieder reinbekommen muss um alle unsere ausgaben abdecken zu können.
hinzu kommen die kosten für den kindergarten /ganztagsbetreuung bzw tagesmutter. diese muss ich auch selber tragen.

meine lg hat zur zeit das arbeitspensum eines vollverdieners aber die bezahlung einer aushilfe. wenn ich also auch noch vollzeit arbeite hat unser kind weder seine mutter noch seinen vater.

ist das der sinn der sache?

bzw kann ich so argumentieren wenn ich bald mein "date " mit der sachberaterin habe?

wäre super wenn ihr uns helfen würdet, damit ich einen weg finde dass unser sohn zumindest etwas von einem elternteil hat!!!
ich freue mich auf eure antworten!!!
 

Hartzeola

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Hallo,
jetzt will die arge mich zwingen meinen sohn "abzuschieben" und stattdessen lieber arbeiten zu gehen damit sie nicht mehr für mich aufkommen muss.

3)
In einer Familie mit einem Kind, welches das 3.Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann sich ein Partner /eine Partnerin wegen der
Kinderbetreuung auf die Unzumutbarkeit der Arbeitsaufnahme berufen.
Der sachgerechte Gebrauch des Rechts setzt eine
Aufklärung über Rechte und Möglichkeiten voraus, wozu auch Hinweise auf
lokale Angebote der Kinderbetreuung von Dritten gehören.
Die Eltern sind frei darin, zu bestimmen, wer die Kinderbetreuung über-
nimmt. Die Entscheidung ist unabhängig von der Frage,welcher Elternteil
Elterngeld bezieht oder Elternzeit in Anspruch nimmt.
https://www.arbeitsagentur.de/zentr...n/pdf/Gesetzestext-10-SGB-II-Zumutbarkeit.pdf

RZ 10.13
 

Hartzeola

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Dann sieht es anders aus:

§10 SGB II

3.die Ausübung der Arbeit die Erziehung ihres Kindes oder des Kindes ihrer Partnerin oder ihres Partners gefährden würde; die Erziehung eines Kindes, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, ist in der Regel nicht gefährdet, soweit die Betreuung in einer Tageseinrichtung oder in Tagespflege im Sinne der Vorschriften des Achten Buches oder auf sonstige Weise sichergestellt ist; die zuständigen kommunalen Träger sollen darauf hinwirken, dass erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten wird,

S. auch unter 2.3 Link #2
 

joelle

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nicht jedes 3 jährige kind kann mal eben so ganztags in den kiga gesteckt werden - dazu erfordert es auch eine gewisse reife und natürlich auch einen vorhandenen kiga-platz, der so tolle öffnungszeiten haben muß, dass eine arbeitsaufnahme inklusive der wegezeiten überhaupt möglich ist. also, bei uns gab es keine (für die arge) passenden ganztagesplätze.
vielleicht gibt es auch in deiner stadt nur verfügbare halbtagsplätze? mit fahrtzeiten etc. kann das durchaus eine tagesausfüllende aufgabe sein, die vollzeitbeschäftigung nicht mehr möglich macht. :icon_kinn:
 
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