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Zufrieden trotz Abzocke...aber wie geht es weiter.....?

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Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Ich bin unter 25 J. und arbeite seit 2Monaten in einem 1.-Euro Job-
Dieser Job ist Vertraglich mit einer Gemeinnützigen Arbeitsvermittlungsagentur gemacht worden.
Diese Agentur hat mir ein "Praktikumsplatz" in einem großen Einzelhandelsunternehmen besorgt. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß und alle sind mit meiner Arbeit zufreiden. Nun habe ich durch euch erst herausbekommen, dass dieser Job mehrfach nicht dem Gesetz entspricht.
- nicht zusätzlich (im gegenteil, weil ich da bin wurde keine Vollzeit-Teilzeitkraft eingestelt)
- nicht gemeinnützig
- die arbeitszeiten sind mehr als 30 Stunden in der Woche
und und und....

Nun geht es darum, dass man mich in ca. 1 Monat einstellen will.
Toll...! Als Stundenlöhnerin......
Was soll ich damit? Ich mache hier die ganze Zeit genauso viel wie eine, die als Vollzeitkraft tätig ist. Meine Leistung ist auch gleich gut. Ich fühle mich wirklich verarscht. Die ganze Zeit haben die nix für mich bezahlt. Und nun bieten die mir noch nicht mal einen Teilzeitjob an? Der Chef ist echt ein Arsch

Ich weiß, dass min. 2-3 Leute vor Weihnachten eingestellt werden müssen. Aber die sollen auch wieder durch 1.- Euro Sklaven aufgefüllt werden.
Meine SB ist leider seit 1Monat nicht zu erreichen (erst 2wochen Urlaub und jetzt schon 2wochen krank) Dabei würde ich am liebsten sofort mit dem Job aufhören, obwohl er sehr viel Spaß macht. Aber so eine Abzocke kann und will ich nicht mehr Unterstützen.

Meine Frage: Gibt es denn keine Leitsungen vom Amt, die dem Chef meine Einstellung versüßen könnte????
 

Lübeck81

Elo-User/in

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#2
Soweit mir bekannt ist, würde das nur gehen, wenn er dich auch längerfristig einstellen will.

Von der Arge ist da meist nicht viel zu erwarten, aber es gibt meines Wissens nach auch Europäische Fördermittel.

Du könntest da mal unter http://www2.bsh.sh/ber/ash/formulare.php#forma
schauen.
Unter Arbeitsmarktintegration findest du folgendes:

A
Arbeitsmarktintegration


Die Landesregierung Schleswig-Holstein stellt im Rahmen des 10.000-Job-Programms für die Jahre 2005 und 2006 rd. 25 Mio. Euro aus ASH 2000 zur Flankierung der Eingliederungsaktivitäten der Arbeitsgemeinschaften und Optionskommunen in der Einführungsphase des SGB II zur Verfügung. Durch Förderangebote wird dabei die Arbeit der regionalen Arbeitsmarktakteure in Schleswig-Holstein unterstützt. So können alle Chancen des neuen Systems schnellstmöglich wirken und sich für die Arbeitslosengeld II-Empfängerinnen und –Empfänger neue Perspektiven auf ihrem Weg in Beschäftigung eröffnen:

Mit der Zahlung einer Prämie für jede erfolgreiche Vermittlung einer Zusatzjobberin oder eines Zusatzjobbers in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis sollen die Träger von Zusatzjobs in ihren Eingliederungsbemühungen gezielt unterstützt werden (ASH A 1).
Mit ASH A 2 (vormals ASH 21) wird die Beschäftigung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) gefördert.
Mit dem Kombilohn (ASH A 3) sollen Anreize gesetzt werden, zusätzliche Arbeitsplätze in Unternehmen zu schaffen und diese mit Arbeitslosen
– insbesondere Langzeitarbeitslosen – zu besetzen. Schleswig-holsteinische Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können Lohnkostenzuschüsse bei der sozialversicherungspflichtigen Einstellung von Arbeitslosen für das erste Jahr der Beschäftigung erhalten. Ergänzend dazu werden auch die Kosten für eine externe Qualifizierung der neuen Mitarbeiterin oder des neuen Mitarbeiters bezuschusst.
Die berufliche Qualifizierung von Zusatzjobberinnen und Zusatzjobbern unterstützt das Land mit der Maßnahme ASH A 4.

Dabei geht's um Lohnzuschüsse - gilt aber für Schleswig-Holstein.
Würde sich die Frgae stellen, ob dies auch in anderen Bundesländern ähnlich gehandhabt wird.
Entsprechende Anträge sind auf dieser Seite auch vorhanden.

Gruß

Stefan
 
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