Zuflussprinzip: Blicke nicht ganz durch.

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Gast
Hi, bin neu hier. Ich beziehe im Moment ALG2 und starte ab nächste Woche einen neuen Job. Das Gehalt wird Mitte des Folgemonats bezahlt. Die Sachbearbeiterin meinte es würde das Zuflussprinzip zur Anwendung kommen und ich müsste das Geld für März nicht zurückzahlen müssen. Das finde ich sehr nett, denn im Grunde ist es ja doppelt.

Was ich aber nicht kapiert habe ist der umgekehrte Fall. (Habe mir verkniffen meine SB nach der Regelung hierfür zu Fragen).:icon_pfeiff:

Der Job läuft über Zeitarbeit. Der Vertrag mit der ZA-Firma ist unbefristet. Der Einsatz beim Kunden jedoch ist befristet. Und die Befristung ist relativ kurzfristig also innerhalb der Probezeit. Ich als Pessimist gehe fast schon davon aus dass es das dann erstmal wieder war mit Arbeit.

Dann wäre ich also z.B. ab 01.07. wieder arbeitslos und hätte aber noch keinen Anspruch auf ALG1 (ab wann hat man den eigentlich?) Dann stelle ich natürlich den Antrag wieder ab Zeitpunkt der Arbeitslosigkeit (01.07) und kriege ja vom Arbeitgeber am 15.07 das geld für Juni. Zählt hier auch das Zuflussprinzip? Oder was für ein Prinzip kommt dann hier zur Anwendung?
Dann würde ich ja im Juli kein Geld bekommen und der März wäre dann wieder ausgeglichen. Was ja vollkomen korrekt wäre. Oder bin ich ab Arbeitslosigkeit dann wieder "hilfebedürftig" und kriege dann Ende Juni schon wieder Hartz4?

Das würde mich jetzt echt mal interessieren....
 

Martin Behrsing

Redaktion
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So ist es. Wenn du im Juli am 15 Dein Gehalt bekommst gilt das Zuflussprinzip und das Gehalt wird als Einkommen angerechnet.
Hi, bin neu hier. Ich beziehe im Moment ALG2 und starte ab nächste Woche einen neuen Job. Das Gehalt wird Mitte des Folgemonats bezahlt. Die Sachbearbeiterin meinte es würde das Zuflussprinzip zur Anwendung kommen und ich müsste das Geld für März nicht zurückzahlen müssen. Das finde ich sehr nett, denn im Grunde ist es ja doppelt.

Was ich aber nicht kapiert habe ist der umgekehrte Fall. (Habe mir verkniffen meine SB nach der Regelung hierfür zu Fragen).:icon_pfeiff:

Der Job läuft über Zeitarbeit. Der Vertrag mit der ZA-Firma ist unbefristet. Der Einsatz beim Kunden jedoch ist befristet. Und die Befristung ist relativ kurzfristig also innerhalb der Probezeit. Ich als Pessimist gehe fast schon davon aus dass es das dann erstmal wieder war mit Arbeit.

Dann wäre ich also z.B. ab 01.07. wieder arbeitslos und hätte aber noch keinen Anspruch auf ALG1 (ab wann hat man den eigentlich?) Dann stelle ich natürlich den Antrag wieder ab Zeitpunkt der Arbeitslosigkeit (01.07) und kriege ja vom Arbeitgeber am 15.07 das geld für Juni. Zählt hier auch das Zuflussprinzip? Oder was für ein Prinzip kommt dann hier zur Anwendung?
Dann würde ich ja im Juli kein Geld bekommen und der März wäre dann wieder ausgeglichen. Was ja vollkomen korrekt wäre. Oder bin ich ab Arbeitslosigkeit dann wieder "hilfebedürftig" und kriege dann Ende Juni schon wieder Hartz4?

Das würde mich jetzt echt mal interessieren....
 
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