Zuflussprinzip bei Arbeitsaufnahme + Einkommensnachweis

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RaffIchNet

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Ich werde vermutlich Mitte eines Monats eine Arbeit aufnehmen.
Im Vertrag steht : "Die Vergütung wird jeweils am Monatsende nachträglich fällig. "
Daher gehe ich davon aus, dass ich theoretisch irgendwann am Ende des Monats wo ich die Arbeit aufnehme Geld bekomme. ALG II für den Monat wurde dann ja schon überwiesen und falls der Lohn wirklich im selben Monat zugeht würde das Ganze wohl verrechnet werden. Da die Stelle eher mäßig bezahlt ist würde ich wohl für den halben Monat nicht ganz aus dem Bezug rausfallen. Das wäre doof :icon_hmm:

Was wäre wenn das Geld aber erst am 1. des nächsten Monats oder danach auf dem Konto ist, aus welchen Gründen auch immer?
Spielt dann oben genannter Passus noch eine Rolle? Den Arbeitsvertrag bekommen die ja eh nie zu sehen. Allerdings muss der Arbeitgeber ja auch den Einkommensnachweis ausfüllen wo drin steht wann der Lohn fällig wird. Da wäre auch die Frage ob es einen Unterschied zwischen theoretischem und praktischem Lohnzugang gibt?
(Bin mir nicht sicher ob das Formular nur für den Monat während des Bezugs gilt bzw auszufüllen ist oder auch für folgende Monate.)
Falls der Vertrag ausläuft wäre es im Gegensatz natürlich auch vorteilhaft wenn das Geld am Ende des letzten Arbeitsmonats ankommt. Falls es erst im nächsten Monat, wo ich schon wieder arbeitslos bin, da ist wäre das auch doof ;)

Keine Ahnung wie der durchschnittliche Arbeitgeber so veranlagt ist was Pünktlichkeit von Lohnzahlungen betrifft.
 

Hartzeola

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Da wäre auch die Frage ob es einen Unterschied zwischen theoretischem und praktischem Lohnzugang gibt?
Es gibt keinen theoretischen Lohnzugang. Entweder steht er Dir zur Verfügung oder eben nicht.

Was Du behötigen wirst:

a) Lohnabrechnung
b) Ein Kontoauszug mit ersichtlichem Geldeingang (Datum).

Wenn Du noch im Bezug bleibst kann das JC auch eine Einkommensbescheinigung auf eigenem Formular verlangen.

Und ja, wenn das Geld im Folgemonat kommt muss man nichts zurück zahlen.
 

Solanus

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Entscheidend ist der Tag, an dem das Geld auf Deinem Konto Dir zur Verfügung steht.

In dem Monat wird angerechnet.

Uninteressant ist dabei was der Arbeitgeber als Zahlungstermin schreibt. Dies hat nur rechtliche Gründe, ab Lohnzahlungstermin (Ende des Monats) ist der AG automatisch im Verzug.

Für den Leistungsbezug ist nur das Wertstellungsdatum auf dem Konto interessant.
 
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