Zuerst die Menschen ernähren

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wolliohne

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„Brot für die Welt“ eröffnet 54. bundesweite Aktion

29. November 2012

Quelle: Brot für die Welt
Brot für die Welt hat anlässlich der Eröffnung seiner 54. bundesweiten Spendenaktion zum Kampf gegen den Hunger in der Welt aufgerufen. Eröffnet wird die Aktion mit einem Festgottesdienst am 1. Advent in der Stiftskirche in Stuttgart unter dem Motto „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“.


„In einer Zeit der intensiven Nutzung von Nahrungsmitteln für Agrotreibstoffe gilt es daran zu erinnern, dass Nahrungsmittel zuerst die Menschen ernähren müssen“, sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin Brot für die Welt. Für viele Menschen in Kirchen und Gemeinden sei die Aktionseröffnung zudem der Auftakt, sich für die Belange der Menschen in Entwicklungsländern einzusetzen.
„Nur noch knapp die Hälfte aller erzeugten Nahrungsmittel sind direkt für die menschliche Ernährung bestimmt“, so Füllkrug-Weitzel. Der überwiegende Teil werde für Tierfutter, Agrotreibstoffe und industrielle Zwecke genutzt. Weltweit leidet fast eine Milliarde Menschen an chronischer Unterernährung. Schwerpunktland der diesjährigen Aktion ist Guatemala. In den Grenadillas-Bergen ist es Kleinbauern mit nachhaltigen Anbaumethoden gelungen, die Bodenfruchtbarkeit deutlich zu erhöhen und so ihre Lebensgrundlage zu sichern. Doch der Regenwald der Bergregion ist bereits zu 80 Prozent abgeholzt. Die Lutherische Kirche Guatemalas, ein Partner von Brot für die Welt, unterstützt die Kleinbauern in ihrem Einsatz für den Erhalt des Waldes.
Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, erklärte: „Wir freuen uns, dass wir Gastgeber sein dürfen, da hier in Württemberg viele Gemeinden, Spenderinnen und Spender Brot für die Welt unterstützen.“ Zurzeit seien 45 „Brotbotschafterinnen und Brotbotschafter“ aktiv, die in ihrer Region für einen fairen Ausgleich zwischen Nord und Süd werben. Kaufmann betonte: „Ich bin überzeugt: Es ist der falsche Weg, Lebensmittel für den Tank anzubauen.“
EKD: Evangelische Kirche in Deutschland - Zuerst die Menschen ernähren
 
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