Zu Weiterbildungsmaßnahmen gezwungen? Hilfe bei meiner Masterarbeit

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roam

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Liebe User,

ich schreibe gerade meine Masterarbeit zum Thema Lernen und brauche Interviewpartner für meine These: Die Arbeitsagentur zwingt zu Weiterbildungsmaßnahmen.

Dabei brauche ich Erfahrungen aus erster Hand, also Leute die direkt das Gefühl hatten, durch die Arbeitsagentur zu Maßnahmen gezwungen worden zu sein.
Ich habe in Foren schon gelesen, dass bei Ablehnung von Maßnahmen Leistungen gekürzt werden. Wer kann mir dazu seine persönlich erlebten Erfahrungen schildern?

Das Interview dauert circa 30 Minuten, ist absolut freiwillig, anonym und wird nicht veröffentlicht. Sie können als Teilnehmer auf keinen Fall zurückverfolgt werden. Das Interview kann, wenn sie in der Nähe von München wohnen, persönlich, oder als Telefoninterview (Handy, Festnetz, Skype), durchgeführt werden.
Ich selbst bin 26 Jahre, Offizier bei der Bundeswehr und studiere Bildungswissenschaften in München.

Ich würde mich freuen ein bis zwei Interviewpartner zu finden und beantworte gern weitere Fragen.
 
E

ExitUser

Gast
Meinst Du "Maßnahmen" oder "Weiterbildung" (-smaßnahmen)?

Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Zu Maßnahmen wird man immer gezwungen, Weiterbildung hätte man gerne, kriegt man aber nicht. Zu Weiterbildungsmaßnahmen (die den Namen auch verdienen) wird sicherlich niemand gezwungen. Zu dem restlichen Murks allerdings schon.
 

roam

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Danke pillepalle für die schnelle Antwort und den Hinweis,

ich meine eher die Maßnahmen, die "Beschäftigungstherapien". Ich kenne selbst jemand die Weiterbildungsmaßnahmen (SAP-Kurs, Excel-Kurs) wollte aber nicht bekommen hat.
Ich suche Leute die gezwungen wurden (in dem Sinne von angedrohten Kürzungen), also etwas unfreiwillig machen mussten, oder es als unfreiwillig beutteilen, nicht aus freiem Willen machten.
 

Pfirsich

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Forschung verdient unsere Unterstützung - grundsätzlich. Aber so geht das nicht.

Verdienst du Vertrauen? In aller Höflichkeit: bitte stell dich uns mal - öffentlich nachvollziehbar - vor. Und zwar nicht "hinter die Kulissen ziehen" per PN, sondern absolut transparent.

Nachvollziehbarkeit zählt. Wer also bist du ... Klarname, Bild, Referenzen sind jetzt selbstverständlich.

Ein Link zu deiner Homepage ist angemessen. Bedarfsweise anlegen, die HP.

Dann uns wieder fragen. MfG

Pfirsich
 
E

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Gast
Grundsätzlich würde ich mich schon bereit erklären. Ich denke mal, Dinge wie Name etc. würde man dann vorab sicherlich via PN oder E-Mail klären.

Aber mich würde interessieren, wie genau Du das Thema behandelst? Jobcenter zwingt zu Maßnahmen, ist ja erst mal richtig. Aber dies im Zusammenhang mit "Lernen". Ich habe ein bisschen die Sorge, dass aus der These dann hinterher wird: Jobcenter zwingt Leute zum lernen - die wollen aber gar nicht.

Fakt ist, diese ganzen Maßnahmen sind Müll und haben mit lernen rein gar nichts zu tun. Da wird man verblödet. Lernen könnte da höchstens jemand was, der nach der zweiten Grundschulklasse die Schule abgebrochen hat.
 
E

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Gast
Eben, dazu muss man erst mal die Sinnlosigkeit der Maßnahmen verstehen.
Nur dann kann man auch objektiv über den Zwang zur Teilnahme berichten.
 
E

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Gast
Was soll das hier werden? Normalerweise sollten sich Interviewer erst mal mit der Red. in Verbindung setzen mit ihrem Anliegen. Es geht hier ja auch um den Datenschutz des Einzelnen.

Ansonsten im Forum querlesen. Das dürfte wohl den Querschnitt der Zwangsmaßnahmen und ihre Konsequenzen auch ohne Interviews aufzeigen.
 

Texter50

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Frage: seit wann haben Maßnahmen etwas mit BILDUNG oder LERNEN zu schaffen?
Hab ich da was verpasst? :icon_neutral:

OK: man lernt mit der Zeit durchaus, wie man einer Maßnahme wirkungsvoll begegnet. :icon_twisted:

Möge das TE seinen Frgabekatalog veröffentlichen, was ist schon dabei?
Oder haben wir etwa zu verbergen?
Begegne ich hier einem Menschenfischer? :icon_evil:
 
E

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Gast
Frage: seit wann haben Maßnahmen etwas mit BILDUNG oder LERNEN zu schaffen?
Hab ich da was verpasst?

Also, ich hab ganz viel gelernt. Die Grundrechenarten. Rechtschreibung - insbesondere so komplizierte Sachen wie: wann schreibt man "d" und wann "t". Und dann _urf_e ich so _olle Lücken_ex_e ausfüllen. Und als dann "s", "ss" oder doch "ß" kam. Also, da war ich Doofi richtig überfordert, aber die tollen Dozenten konnten mir selbst dieses komplizierte Thema nahe bringen. Und da behauptest Du, das hätte mit Bildung nichts zu tun. Tss. :icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast
....Stricken, Häckeln, Bommel basteln :icon_pfeiff:

Fakten im Kurzabriss. Nach 12 Monaten fällt ein Jeder vom ALGI und dem Status der Arbeitslosigkeit in ALGII, und gilt ab nun als Langzeitarbeitslos. Dieser neue Status geht nicht nur mit empfindlichen finanziellen und rechtlichen Einbusen einher, sondern auch mit entwürdigenden. Die Ausbildung ist nichts mehr wert, man wird als ungelernt betrachtet mit allerlei Hemmnissen bedacht.

Der Zwang zu diesen Maßnahmen ist schon dem Charakter des ALGII auch gerne Hartz4 genannt geschuldet: fördern und fordern. Gefördert wird die Armut und eine Armutsindustrie, vorwiegend besiedelt von Maßnahmeträgern (die wahren Nutzniesser von Hartz4). Weiterhin wird der Zwang zementiert durch die Forderung einer EGV (Knebelvertrag, einseitig zu Gunsten des JC und Maßnahmenträgers). Letztendlich besagt dieser Vertag: Los mach Du **** oder Du wirst a) Hungern, b) obdachlos werden, c) keinen KK Schutz geniessen. Meist alles zusammen.

Der Klageweg ist lang und beschwerlich, aber meist erfolgreich. Was dann wiederum die Rechtswidrigkeit von Hartz4 bestätigt.

Dies vorab, im Groben für Anfänger.
 

götzb

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Echte Weiter und Fortbildungsmaßnahmen -die über den Fortbildungs-Gutschein laufen, sind freiwillig.

Nur diese Aktivierungsmaßnahmen / Trainings und anderen diesbezüglichen Dünnschiss, zu diesen können Erwerbslose hinein gepresst werden.
 

roam

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Vielen Dank Frettchen für die Erläuterungen. Ich habe auf diesen Gebirt noch nicht so viel Wissen sammeln können und bin froh, neben der allgemeinen Kritik auch Unterstützung zu finden.

Ich mache hier nicht was ich will oder worauf ich grad Lust habe. das Thema ist mir sehr ernst und ich habe vor in dem Themenfeld eine Dissertation dranzuhängen. Von daher könnt ihr mir glauben, dass das Ganze auch durchdacht ist. In der wissenschaftlichen Forschung unterliege ich genauso dem Datenschutz wie andere auch. Es gibt vorab eine Datenschutzerklärung. Das Gespräch wird niedergeschrieben und anonymisiert, alle Namen und Orte werden verändert. Es kann eben nicht zurückverfolgt werden wer gesprochen hat.
Ich habe meine Person im ersten Beitrag von mir ganz grob umrissen. Mehr möchte ich auch nicht öffentlich machen. Persönliche Dinge und alles was folgt verschiebe ich lieber in den Privatnachrichtenbereich.

Ich glaube schon, dass diese Maßnahmen Lernprozesse sind. Zumindest zielen sie auf Kompetenzen, welche ja wieder mit Lernen in Verbindung stehen. Wenn Teilnehmer der Meinung sind sie lernen etwas, dann reicht mir das aus. es geht nicht objektive und repräsentative Ergebnisse sondern um subjektive Eindrücke und Empfindungen.

Ich hoffe ich konnte damit einige Fragen klären. Genaueres dann bitte in einer privaten Nachricht.
 

hartz5

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Ich hoffe ich konnte damit einige Fragen klären. Genaueres dann bitte in einer privaten Nachricht.

Du kannst noch eine Weile lang keine PNs versenden.

Ausserdem ist es ein viel zu grosses Risiko, jemandem, der sich nicht "offen" machen will, solch ein Interview zu geben. Dies sollte Dir klar sein, wenn Du Dich WIRKLICH mit den Machenschaften der JCs vertraut machst. DAS ist die Voraussetzung für solch eine Befragung.

Wenn Du verlässliche und vertrauliche Daten willst, setzt nun mal absolute Offenheit Deinerseits voraus.

Setz Dich also mit der Redaktion hier in Verbindung. Kläre mit denen ab, inwieweit sie Dich unterstützen wollen und dies hier öffentlich tun werden.
 
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Es gibt gewisse Gepflogenheiten unter Wissenschaftlern, was solche Umfragen angeht. Transparenz etc., wurde alles schon genannt.

Hält sich jemand nicht daran oder muss man erst nachfragen, wirkt das nicht sehr seriös.
 

kirschbluete

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Ich glaube schon, dass diese Maßnahmen Lernprozesse sind. Zumindest zielen sie auf Kompetenzen, welche ja wieder mit Lernen in Verbindung stehen. Wenn Teilnehmer der Meinung sind sie lernen etwas, dann reicht mir das aus. es geht nicht objektive und repräsentative Ergebnisse sondern um subjektive Eindrücke und Empfindungen.
Was soll denn dann daran WISSENSCHAFTLICH sein, wenn es dir genügt, dass dir "paar Teilnehmer erzählen, sie würden etwas lernen"? Was soll das denn werden wenn´s fertig ist? Deine Self-Fulfilling-Prophecy dahingehend zu bestätigen, dass "diese Maßnahmen Lernprozesse sind"???:icon_lol:

Und aus diesem "Glauben" eine Masterarbeit basteln zu wollen halte ich für ganz schön verwegen... daraus dann noch ne Diss. rauszuschlachten... Jo, warum nicht, wir wissen ja heutzutage alle wie´s geht.:icon_psst:

Mach doch den Gutti und schmeiss hier aus dem "Maßnahmethread" paar reisserische Fakten zusammen und gebe sie als "seröse Interviews" aus - oder ist dir das zuviel Arbeit? So lesen und analysieren und so?

Das was du hier liest, ist 1. Hand, mehr Silbertablett geht nicht. Ausser du begibst dich selbst in die Situation, aber dann mit ALLEN KONSEQUENZEN wenn du NOCH MEHR "Subjektivität" willst. Aber das willst du ja sicher auch nicht...

Mann o mann, womit die sich heute alle ne goldene Nase verdienen wollen, ich fass´ es nicht... Ja, Bundeswehr-Uni halt, da gab´s ja auch so paar "Kandidaten" in letzter Zeit...:icon_hihi:
 

roam

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Ich finde es schön trotz der umfangreichen Kritik auch positive Zuschriften bekommen zu haben. Ich habe ausreichend Leute, die an einem Interview teilnehmen möchten. Damit kann der Thread geschlossen werden. Ein paar Anmerkungen möchte ich noch loswerden.

1. Wer nicht an wissenschaftlicher Forschung teilnehmen möchte, sollte es lassen. Es ist ja alles freiwillig. Es ist unhöflich und naiv, Dinge zu kritisieren wenn man davon keine Ahnung hat.

2. Wer meint ich hätte mir methodologisch und methodisch nicht genügend Gedanken gemacht, der irrt sich. Es funktioniert nicht sich hier und da ein paar Fetzen aus Foreneinträgen rauszuholen. Aber was nützt es angesichts von Punkt 3 weiter methodische Erläuterungen zu machen, wenn es einige doch immer besser wissen?

3. Ich würde es sehr peinlich empfinden in einem Forum mit Pseudowissen zu prahlen und einfach nur "Müll" zu schreiben, um einfach was geschrieben zu haben. Wer ein Interview nicht als wissenschaftliche Methode anerkennt, sollte sich generelle aus wissenschaftlichen Diskussionen raushalten.
 
E

ExitUser

Gast
1. Wer nicht an wissenschaftlicher Forschung teilnehmen möchte, sollte es lassen. Es ist ja alles freiwillig. Es ist unhöflich und naiv, Dinge zu kritisieren wenn man davon keine Ahnung hat.

Es ist anmaßend und arrogant, davon auszugehen, dass in einem Elo-Forum nur "Dumme" sind. Du glaubst gar nicht, wie viele User hier studiert haben und daher sehr wohl Ahnung haben.

3. Ich würde es sehr peinlich empfinden in einem Forum mit Pseudowissen zu prahlen und einfach nur "Müll" zu schreiben, um einfach was geschrieben zu haben. Wer ein Interview nicht als wissenschaftliche Methode anerkennt, sollte sich generelle aus wissenschaftlichen Diskussionen raushalten.

Siehe oben. Außerdem hat niemand was gegen Interviews geschrieben. Aber in allen Foren, die ich so kenne, auch zu ganz anderen Themen, da fragen die Studenten höflich nach, stellen sich mit ihrem Klarnamen vor, verlinken auf eine Homepage mit Impressum, auf der auch noch mal nachzulesen ist, an was für einer Umfrage man da genau teilnehmen soll.

Im Rahmen einer solchen Anfrage zumindest seinen Namen zu nennen, ist das mindeste. Und auch keine Tragödie. Ich nennen hier meinen Namen nicht, dann weiß das JC sofort, dass ich das bin. Würde ich aber im Rahmen einer Abschlussarbeit nach Interviewpartnern suchen in einem anderen Forum, würde ich selbstverständlich meinen Namen nennen, daraus entstünde mir ja kein Schaden.

Die armen Schweine, die sich bereit erklärt haben, tun mir jetzt schon leid. Ich weiß nicht, ob Du ein Fake bist. Ich weiß nicht, ob Du da ne gute Arbeit draus machst oder nicht. Aber ich weiß, dass Du ein arroganter Schnösel bist - und solche Leute haben meist nicht sehr viel auf dem Kasten. Ist zumindest so meine Erfahrung im Leben, je arroganter, desto weniger echtes Wissen oder Können steckt dahinter.

Und ich würde es übrigens als sehr peinlich empfinden, als Student kurz vor dem Abschluss noch nicht einmal die Zeichensetzung zu beherrschen.
 

quinto

Elo-User*in
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2. Wer meint ich hätte mir methodologisch und methodisch nicht genügend Gedanken gemacht, der irrt sich. Es funktioniert nicht sich hier und da ein paar Fetzen aus Foreneinträgen rauszuholen. Aber was nützt es angesichts von Punkt 3 weiter methodische Erläuterungen zu machen, wenn es einige doch immer besser wissen?

Kurz und knapp:
Wer eine Interviewmethode qualitativ wissenschaftlich ausführen will, benötigt dafür eine entsprechende Offenheit. Mit deinem Rant schadest du dir also nur selbst.
 
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