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Zu viele Gurken: Ernte aus Niederbayern muss vernichtet werden

Paolo_Pinkel

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desmona

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==> Zu viele Gurken: Ernte aus Niederbayern muss vernichtet werden | Niederbayern | Nachrichten | BR.de

Anmerkung: Es ist ja nicht so, dass es in D bedürftige und von JCn z.B. in den Hunger getriebene Menschen gibt, die das gut gebrauchen können. Statt dessen lieber vernischten:icon_kotz2:
wie ...wat...wo...Armut...Hunger...Bedürftige...nö...haben wa nich...kriegen wa och nich wieder rin

...wie kommste denn aber auch uff so eenen absurden Gedanken:icon_frown:
 
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Anmerkung: Es ist ja nicht so, dass es in D bedürftige und von JCn z.B. in den Hunger getriebene Menschen gibt, die das gut gebrauchen können. Statt dessen lieber vernischten:icon_kotz2:
Gebrauchen könnten schon,aber wie verteilen?
Hallo hier Bauer,habe Gurken zu verschenken,glaub mir die blieben trotzdem massenhaft liegen.
Oder in Tafeln abgeben,die freuen sich über eine Gurkenschwemme.
Alle vor der Tafel abkippen.
 

Paolo_Pinkel

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Paolo_Pinkel

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Du machst es dir doch ein bißchen einfach angesichts der Massen,auch diese würden sich über eine Gurkenschwemme sicherlich freuen.
Gesundheitsvorschriften,Lagerkapazitäten usw. auch beachten.
Es ist so einfach, denn es funktioniert. Ansonsten könnte man auch die Tafeln einbinden, wobei ich persönlich dieses System ablehne und sie damit nicht noch fördern wollen würde. Aber was sind denn deine Ideen, außer alles mies zu machen - werter "Neuling"?
 

Julchen68

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Gelb anmalen und als Bananen verkaufen.
Das da noch niemand drauf gekommen ist. Könnte man sogar einen 1€-Job draus machen.
 

Paolo_Pinkel

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Kannst auf meiner Igno-Liste weiterspielen mit den anderen Miesmacher-BOT-Trollen hier im Forum. Viel Spaß :icon_hihi:
 

Public Enemy

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@Julchen68: mal mal den Teufel nicht an die Wand. Wäre eine prima ABM Maßnahme der Kategorie sinnlos.:icon_hihi:

Aber schon irgendwie traurig, zumal im Bericht steht, dass das Zeugs trotzdem nicht billiger wird. :icon_eek:

Brotfabriken kippen Toast in den Container weil er nicht die richtige Form hat und Bauern kippten vor nicht ganz zu langer Zeit Milch in unzählbaren Litern auf die Straße.

Mein Freund arbeitet als Fahrer einer Bäckerei und bringt mir regelmäßig Gebäck und Brot mit, was aber niemand wissen darf, lieber rein in den Container.

Ich verstehe ganz gut was der TE sagt.
 

HajoDF

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Jetzt büßen wir für die russischen Sanktionen, weil die nun unsere Gurken nicht mehr haben wollen.
Russland lehnt deutsche Gurken ab und nun bleiben sie im Lande, obwohl hier schon genug rumlaufen:biggrin:
 

HajoDF

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Tja, die liebgewonnene Massenproduktion!
Butterberge, Tomatenschwemme aus Frankreich und nun die Gurken aus Niederbayern, mühsam geerntet von Wanderarbeitern
In Niederbayern werden auf rund 1.400 Hektar Fläche Gurken angebaut. Zur Ernte und Verarbeitung sind einige tausend Saisonkräfte vorwiegend aus Osteuropa im Einsatz.
Quelle w.o.
Aber verschenken geht gar nicht, verschenken ist teuer. Senkt auch den Verkaufspreis im Handel. Geht schon gar nicht... Profit muss her!
 
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Aber verschenken geht gar nicht, verschenken ist teuer. Senkt auch den Verkaufspreis im Handel. Geht schon gar nicht... Profit muss her!
Zu viele Gurken in Niederbayern: Im größten Anbaugebiet Europas für Einlegegurken muss die Ernte tonnenweise entsorgt werden, weil die Kapazitäten für die Verarbeitung fehlen.
Naja sind doch die Sanktionen der Russen eine feine Sache,fördert auch den Profit.:icon_mrgreen:
 

Roter Bock

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Die Vernichtung von Lebensmittel ist einfach nur dekadent.

Roter Bock
 
E

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Vom Bauer meines Vertrauens,die wollens nicht mal geschenkt.
Die paar die da kommen vergiss es.
Sicher ein Einzelfall. Sich von ein paar Ablehnungen beeindrucken zu lassen - na, ich weiß ja nicht ...
Es gibt Gegenden, da gehen die Leute (Jung und Alt!) beispielsweise erst Samstag und kurz vor Ladenschluss einkaufen, damit die das Gemüse für 10 Cent abgreifen können. Man kann auch beobachten, dass einige im "Blätterabfalleimer" nicht nur nach Karnickelfutter suchen. Es gibt noch jede Menge andere Beispiele.
 
E

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Gast
Also das war es, was meine Urgroßtanten im Sommer in den großen Schüsseln gemacht hatten?! MAl gucken, ob und wann ich Lust habe, das mal nachzumachen. Danke Dir für den Hinweis.

Zum Thema:

Doch wer kann schon gläserweise Gewürzgurken verputzen? Eben! Deshalb haben wir uns ein paar schöne Varianten, Verwendungszwecke und Rezepte einfallen lassen.
http://www.antenne.de/nachrichten/bayernreporter/gurkenueberschuss-in-bayern-verwendungszwecke-rezepte.html
 

USERIN

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==> Zu viele Gurken: Ernte aus Niederbayern muss vernichtet werden | Niederbayern | Nachrichten | BR.de

Anmerkung: Es ist ja nicht so, dass es in D bedürftige und von JCn z.B. in den Hunger getriebene Menschen gibt, die das gut gebrauchen können. Statt dessen lieber vernischten:icon_kotz2:
Man sollte die Gurken mal in Relation setzen:


Die Hälfte aller Nahrungsmittel landet im Müll - Panorama - Süddeutsche.de


Es werden laufend Lebensmittel entsorgt, weil sie nicht einer "Norm" ensprechen. Gucke bei Gelegenheit mal den Film "Taste the Waste".
 

USERIN

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Gelb anmalen und als Bananen verkaufen.
Das da noch niemand drauf gekommen ist. Könnte man sogar einen 1€-Job draus machen.
Oder diese sehr sauer einlegen und als passendes "Begrüßungsgeschenk" beim Erstantrag in den JCern überreichen.

Motto: Es beginnt für Sie jetz eine "saure Gurkenzeit" (leichte Doppeldeutigkeit)


Geschmacksrichtungen

Salzsäure Gurken mit einem Spritzer EGVpVA-Essig

Maßnahmenmilchsauer eingelegt

VVermouth-Bitter

etc.
 

0zymandias

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War das ein argumentum ad hominem (um mal diese alte Leier anzustimmen)?
 

Lecarior

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Nein. Das war zwar persönlich aber kein Argument. :wink:
 

0zymandias

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Ich finde, weggeworfene Gurkenmassen sind eine schöne Analogie zur technologischen Arbeitslosigkeit.
Man könnte vielleicht noch auf die Stilllegungsprämien von Feldern hinweisen und Hartz IV als Stilllegungsprämie von Menschen ansehen.

Gelb anmalen und als Bananen verkaufen.
Das da noch niemand drauf gekommen ist. Könnte man sogar einen 1€-Job draus machen.
Einen entwicklungsgeschichtlichen Vorläufer dieser Idee gibt es unter Google nach der Eingabe von "Zonengabi" (was diesen Satz gewissermaßen zu einem Missing Link macht).

Die alte Leier von den Gurken oder was?
[...]
Oder was ist richtig. (Das zieht sich über mehrere Threads und Monde hin, und würde den Thread-Rahmen mit dieser alten Leier leider sprengen. :biggrin:)
 

Don Vittorio

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Was hier übersehen wird,kein Bauer wird ,wenn er keinen Absatz für seine Ware sieht,die Gurken mühsam und kostenintensiv ernten,um sie dann zu verschenken.

Das wird einfach untergepflügt.
Also mal wieder eine unnütze Diskussion.
 

Der aufmüpfige

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==> Zu viele Gurken: Ernte aus Niederbayern muss vernichtet werden | Niederbayern | Nachrichten | BR.de

Anmerkung: Es ist ja nicht so, dass es in D bedürftige und von JCn z.B. in den Hunger getriebene Menschen gibt, die das gut gebrauchen können. Statt dessen lieber vernischten:icon_kotz2:
Aber lieber Paolo, jetzt muss ich aber mal mit dir schimpfen. Sag mal kannst du denn nicht lesen? Unsere netten Volksverräter ähm "Volksvertreter" meinte ich natürlich, haben uns doch gerade wieder bestätigt das es uns allen gut geht!

Wir haben alle ein paar hunderttausend Euronen auf dem Konto (im Durchschnitt), nur irgend wie bin ich zu blöde meinen Durchschnit und meine Kohle auf meinem Konto zu finden, die müssen sich irgend wie zu jemand anders aus dem Staub gemacht haben?:biggrin:

Und Hunger und Armut in Deutschland, wo lebst du denn, das würde ja heißen das die Politik versagt hat und das etwas falsch läuft, kann also gar nicht sein!

Die vielen (armen) Leute die sich nach Feierabend an die Mülleimer schleichen und da die weggeworfenen (aber noch guten) Lebensmittel sammeln machen das weil sie lange Weile haben oder haben das als Hobby.

Auch die ganzen tafeln platzen aus allen nähten, auch da hätte wohl die Politik versagt, von da kommt entweder gar nichts oder Druck und noch mehr Gängelung für die faulen Schmarotzer.

Wer arm ist und ohne GUTEN Job (nein kein Aufstocker und KEINE Sklavenbude, einen von dem Du auch menschenwürdig leben kannst) ist doch selber schuld.

Wir haben´s doch, löhnen für alles und jeden, nur nicht für Sozialarbeiter, Schmarotzer oder Faulenzer, da verbrennen wir die Kohle lieber in Berlin auf dem Flughafen, hauen es tonnenweise (50 Mio im Monat) in die Baugruben in Stuttgardt oder stopfen es bedürftigen Volksvertretern in Form von fetten Diätenerhöhungen in irgend welche Körperöffnungen.

Aber Lebensmittel an wirklich bedürftige verteilen, mal an die denken die es WIRKLICH brauchen und keine Krisenfesten Dauerstellen mit Rentengarantie haben, so was kann sich unser Sozialstaat leider nicht leisten?

Fragen wir uns doch mal wo die ganze Kohle bleibt, wo wird denn der ganze Mammon verbrannt und hingeschaufelt?

Bei den die zurecht darauf warten jedenfalls nicht, dann lieber noch mehr Rüstungsskandale und Drohnen und Hubschrauber zu Mondpreisen. Dann lieber noch mehr Bankenrettungen und finanzierte Boni von (Bank)Managern, lieber noch ein paar öffentliche Bbauprojekte deren Baukosten explodieren usw. usw. usw.

Aber Lebensmittel für bedürftige, menschenwürdiges Einkommen und mal an den niedrigen Regelsätzen was ändern damit auch die die wirklich wenig haben, ne dafür ist dann keine Kohle da. Und die Lebensmittel hauen wir lieber in die Tonne und schmeißen die weg, sonst verfallen die hohen Preise, an die anderen denken?

Bloß nicht, hauen wir das was übrig ist in unserer Überflussgesellschaft einfach in den Müll, lieber füttern wir damit die Ratten als es den arbeitslosen und bedürftigen zu gönnen!

Paolo und so einige andere hier haben vollkommen Recht, so wie das hier läuft ist es das Letzte!

Es wird höchste Zeit das auch die unteren Schichten sich nicht gegenseitig fertig machen (und den da oben sogar noch den Gefallen tun) sondern endlich mal aufwachen und zur Vernunft kommen und auch mal nach oben sehen und anfangen sich gegen diese dauernde Ungerechtigkeit und ungerechte Verteilung des Vermögens zu wehren (gerade wieder die Schere zwischen arm und reich gelesen?).
 
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4 Aug 2014
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Nun aber mal gut,mit Einlegegurken hier so einen Zirkus veranstalten, als würden einem die Schnitzel vom Teller springen und alle Hartzer aus der Tonne futtern müssen.
 

Der aufmüpfige

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Genau das sagt der,dir sollte man die Gurken vor die Türe kippen,mit deiner Weisheit klappt das dann auch.:icon_lol::icon_lol::Icon
Gib mir deine Adresse,ich kann dir paar kostenlose Ladungen besorgen.
Irgend wie ziemlich zynisch diese und andere Äußerungen finde ich?

Es geht hier nicht nur um Gurken sondern irgend wie doch wohl auch um das Prinzip und die Überflussgesellschaft und um die (gerechte) Verteilung.

Mit Zynismus kommt man da meiner Meinung nicht weiter, konstruktive Vorschläge und Mitwirkung würden denke ich mehr bringen.

Wir sollten statt uns hier gegenseitig anzugiften lieber doch zusammenhalten und uns überlegen wie wir etwas ändern könnten oder?

Schließlich denke ich das es eigentlich der Sinn unseres Forums ist uns gegenseitig zu helfen und uns gegenseitig zu unterstützen und nicht uns gegenseitig runter zu putzen, oder habe ich da etwas falsch verstanden an unserem Prinzip?

Viele freundliche Grüße an alle!
 
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4 Aug 2014
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Irgend wie ziemlich zynisch diese Äußerung finde ich?
Es geht hier nicht nur um Gurken sondern irgend wie doch wohl auch um das Prinzip und die Überflussgesellschaft und um die (gerechte) Verteilung.
Um die Einlegegurken geht es hier,Gurken steht im Thread-Titel.
Und nein,ich muss mir keine aus der Tonne holen und brauch sie auch nicht geschenkt,weil ich und die "Meisten",sie fertig im Glas benötigen.
 
E

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==> Zu viele Gurken: Ernte aus Niederbayern muss vernichtet werden | Niederbayern | Nachrichten | BR.de

Anmerkung: Es ist ja nicht so, dass es in D bedürftige und von JCn z.B. in den Hunger getriebene Menschen gibt, die das gut gebrauchen können. Statt dessen lieber vernischten:icon_kotz2:
In Deutschland werden jährlich, aus den unterschiedlichsten Gründen, Unmengen von Ernten vernichtet. Die Ernten werden gehäckselt und anschl. als Gründüngung untergepflügt. Der Landwirt erhält zudem in einigen Fällen Schadensersatz.

Es wäre unwirtschaftlich solche Ernten ernten zu wollen.

witterungsbedingte Ereignisse wie Hochwasser, lang anhaltende Trockenheit,
Hagel, Unwetter
• ausbrechendes Weidevieh, Wild oder Verkehrsunfälle
• bauliche Maßnahmen wie Verlegung ober- und unterirdischer Leitungen so-
wie Materialablagerungen und Zweitwege im Zusammenhang mit Straßenbau
• unsachgemäße Durchführung von Lohnarbeiten (z.B. Ausbringung von Dün-
ge- u. Pflanzenschutzmitteln) und Fahrspuren bei zeitlich nicht richtig einge-
ordneten Pflegemaßnahmen an Gehölzen, Gräben und Gewässern
• militärische Ereignisse wie Manöver
usw.

Einige dieser Ereignisse sind zudem versichert. Da dies kaum an die Öffentlichkeit gelangt, kann es nicht wahrgenommen werden.
 

libertad

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24 Jan 2014
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In Deutschland werden jährlich, aus den unterschiedlichsten Gründen, Unmengen von Ernten vernichtet. Die Ernten werden gehäckselt und anschl. als Gründüngung untergepflügt. Der Landwirt erhält zudem in einigen Fällen Schadensersatz.

Es wäre unwirtschaftlich solche Ernten ernten zu wollen.

usw.

Einige dieser Ereignisse sind zudem versichert. Da dies kaum an die Öffentlichkeit gelangt, kann es nicht wahrgenommen werden.
Die Bayern sind wohl ne Gurkentruppe
 

HajoDF

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In diesem Fall werden die Gurken trotzdem geerntet, da sonst keine nachwachsen!!! Ist so.:icon_mrgreen:
Was dann nachwächst wird wieder geerntet mit tausenden Wanderarbeitern und dann wird wieder weggeschmissen.
Überfluss must go on!:icon_motz:

Es wird höchste Zeit, einen großen Teil der Produktion wieder sinnvoll zu regionalisieren.
Kleine regionale und kommunale Betriebe sind die Zukunft.
 
E

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Es wird höchste Zeit, einen großen Teil der Produktion wieder sinnvoll zu regionalisieren.
Kleine regionale und kommunale Betriebe sind die Zukunft.
Richtig! Hier sind aber auch die Verbraucher gefragt! Regionale Produkte sind auch nicht zwangsläufig teurer aber man muss schon mal auf der Verpackung nachlesen, wo ein Produkt herkommt und auch mal in den Laden gehen, wo einheimische Äpfel angeboten werden.
 

Don Vittorio

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Richtig! Hier sind aber auch die Verbraucher gefragt! Regionale Produkte sind auch nicht zwangsläufig teurer aber man muss schon mal auf der Verpackung nachlesen, wo ein Produkt herkommt und auch mal in den Laden gehen, wo einheimische Äpfel angeboten werden.
Die Konsumenten möchten aber schon im März ihre neuen Kartoffel aus Cypern,Ägypten,an Weihnachten Ananas und Trauben usw.

Und genau das ist der Ökologische Wahnnsinn.Alle früheren Generationen haben ihr Essen dem angepasst,was die Heimische Natur im Programm hatte,nun muss man eben im Winter Erdebeeren haben.
Und daran läßt sich nicht einfach etwas ändern,denn alles Machbare wird auch gemacht.
 
E

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Die Konsumenten möchten aber schon im März ihre neuen Kartoffel aus Cypern,Ägypten,an Weihnachten Ananas und Trauben usw.

Und genau das ist der Ökologische Wahnnsinn.Alle früheren Generationen haben ihr Essen dem angepasst,was die Heimische Natur im Programm hatte,nun muss man eben im Winter Erdebeeren haben.
Und daran läßt sich nicht einfach etwas ändern,denn alles Machbare wird auch gemacht.
Klar kann man das ändern! Man muss es nur wollen und Menschen wollen erst etwas, wenn Sie die Folgen ihres Tuns begriffen haben.
 
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Schreibt doch einfach euren Wunschzettel nach Berlin.
Es sollte,ich wollte,es könnte,es muss,es darf nicht sein,kann man ändern usw.:icon_mrgreen:
Alles Regional samt Tante Emma-Laden und dann würde wieder gejammert,was das alles kostet.
 
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Schreibt doch einfach euren Wunschzettel nach Berlin.
Es sollte,ich wollte,es könnte,es muss,es darf nicht sein,kann man ändern usw.:icon_mrgreen:
Alles Regional samt Tante Emma-Laden und dann würde wieder gejammert,was das alles kostet.
Das es im Tante Emma laden mehr kostet als im Supermarkt ist ja wohl klar. Schließlich kann der kleine Einzelhändler keine so niedrigen Einkaufspreise aushandeln wie die großen Ketten. Aber ich kann auch im Supermarkt regionale und preiswerte Produkte kaufen, oftmals als Handelsmarken angeboten. Man muss nur genau hinschauen!
 
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Aber ich kann auch im Supermarkt regionale und preiswerte Produkte kaufen, oftmals als Handelsmarken angeboten. Man muss nur genau hinschauen!
Das reicht hier einigen noch lange nicht.
Argument: Massenproduktion,die auch noch weg ,dann steigt der Preis.
Und wenn der Preis steigt ,passt es ihnen auch nicht ,aber vorher gröhlen ich zahle gerne etwas mehr.:biggrin:

Das gerne etwas mehr bezahlen möchten,muss man sich erst leisten können,erst dann kann man solche Probleme angehen.
 

HajoDF

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Schreibt doch einfach euren Wunschzettel nach Berlin.
Es sollte,ich wollte,es könnte,es muss,es darf nicht sein,kann man ändern usw.:icon_mrgreen:
Alles Regional samt Tante Emma-Laden und dann würde wieder gejammert,was das alles kostet.
Was hat regionale Produktion mit einem Tante Emma-Laden zu tun?
Soviel wie ein Patentkoffer mit Herrn Petenkofer!
Keine Ahnung, aber Sprüche klopfen.
 

USERIN

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Das es im Tante Emma laden mehr kostet als im Supermarkt ist ja wohl klar. Schließlich kann der kleine Einzelhändler keine so niedrigen Einkaufspreise aushandeln wie die großen Ketten. Aber ich kann auch im Supermarkt regionale und preiswerte Produkte kaufen, oftmals als Handelsmarken angeboten. Man muss nur genau hinschauen!
Ich denke du meinst mit "Tante Emma" lokal ansässige Einzelhändler, die nicht zu einer Riesenkette gehören.

Dann kann ich ja auch meinen Bioladen dazu zählen und ohhh Wunder:

Manchmal sind regionale und saisonale Sachen dort in Bio-Qualität sogar günstiger als beim Discounter (habe mich schon öfter "geärgert"/gestaunt; in der Annahme das ist ja billiger beim Discounter.... und es kam anders)
 
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Was hat regionale Produktion mit einem Tante Emma-Laden zu tun?
Soviel wie ein Patentkoffer mit Herrn Petenkofer!
Keine Ahnung, aber Sprüche klopfen.
Deine regionale Produktion kannst du dir an den Hut nageln,wenn die Erzeuger die Möglichkeit haben ,ihre Produkte überregional zu verkaufen,dann machen die das auch,willst du ihnen das verbieten.
Und was hat ein Supermarkt mit der Regionalen Produktion am Hut ,genauso wenig wie der Tante Emma-Laden.
Frägt sich nur ob dann bei deinen Ideen noch ausreichend Supermärkte übrigbleiben.
 

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Was hat regionale Produktion mit einem Tante Emma-Laden zu tun?
Soviel wie ein Patentkoffer mit Herrn Petenkofer!
Keine Ahnung, aber Sprüche klopfen.
Vielleicht ein Weg der Vermarktung ?

Warst du nicht der Fan von "günstigen" Produkten bei den Discountern?
 

USERIN

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Die Konsumenten möchten aber schon im März ihre neuen Kartoffel aus Cypern,Ägypten,an Weihnachten Ananas und Trauben usw.

Und genau das ist der Ökologische Wahnnsinn.Alle früheren Generationen haben ihr Essen dem angepasst,was die Heimische Natur im Programm hatte,nun muss man eben im Winter Erdebeeren haben.
Und daran läßt sich nicht einfach etwas ändern,denn alles Machbare wird auch gemacht.

Im Schnitt hat z.B. ein Gemüse in den USA 2500Km auf dem Buckel, wenn es beim Verbraucher ankommt (letzens irgendwo gelesen).

Ich befürchte in Europa wird das kaum anders sein.....

Das wird sich schlagartig ändern, wenn sich das Erdölzeitalter dem Ende neigt.
 
E

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Gast
Im Schnitt hat z.B. ein Gemüse in den USA 2500Km auf dem Buckel, wenn es beim Verbraucher ankommt (letzens irgendwo gelesen).

Ich befürchte in Europa wird das kaum anders sein.....

Das wird sich schlagartig ändern, wenn sich das Erdölzeitalter dem Ende neigt.
Ja, in jeder Krise steckt eine Chance. Aber wir können auch schon eher damit beginnen regional einzukaufen, nämlich jetzt!
 

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Schreibt doch einfach euren Wunschzettel nach Berlin.

Da waren die Lobby-Verbände eindeutig schneller..... Öl-Lobby (Öl braucht man auch für die Düngemittelgewinnung und den Transport), Saatgut-Lobby, Düngemittel-Lobby, Pestizid/Herbizid/Fungizid-Lobby, etc.

Das wird noch eine Weile so laufen, aber sicher nicht ewig! Nur ist das dann Frau Merkel & friends ziemlich egal.......

Aber vielleicht kommt das Obst und Gemüse in der Zukunft doch aus China? Wenn die Bienen so nach und nach aussterben, dann "lohnt" sich ja die "billige" Handbestäubung der chinesischen Wanderarbeiter richtig.

Das ist Übrigens heute schon Fakt in China in einigen Obstanbaugebieten.
 

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Ja, in jeder Krise steckt eine Chance. Aber wir können auch schon eher damit beginnen regional einzukaufen, nämlich jetzt!
Think global, act local!

(Mache ich schon etwas länger - wenn ich dann doch mal in einen Discounter muss, bekomme ich auch leichte Übelkeitsanfälle....)

Leider muss man Nachhaltigkeit (u.a. C2C) in einer Raffke-Gesellschaft noch üben.....=>

Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, daß er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Rabindranath Tagore
 

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Das wirst du und alle hier nicht mehr erleben und ich bin mir sicher,bis dahin gibt es andere Antriebsarten für Transporte,die dann auch ausgereift sind.

Zumindest wäre ich etwas vorbereitet. Mittelfristig eindeutig weg von den üblichen Energieversorgern.


Ich bin ferner kein Fan der Bundeswehr, aber hier hat sie mal eine durchaus realistische Studie abgeliefert:

(Auszug aus Studie: "Peak Oil - Sicherheitspolitische Implikationen knapper Ressourcen")

Prävention jetzt!

Die Bundeswehr-Studie enthält ein Tipping-Point-Szenario, bei dem der worst case einer rasanten Preissteigerung beim Erdöl verbunden mit Versorgungsengpässen und einer resultierenden Wirtschaftskrise in relativ kurzer Zeit beleuchtet wird. Dieses Szenario hinterläßt die Schlussfolgerung: "In Anbetracht des Globalisierungsgrades ergibt sich für alle Industrieländer - auch für Deutschland - ein hohes systemisches Risiko auch unabhängig von der eigenen Energiepolitik." Daraus läßt sich erneut ablesen: rechtzeitige Vorbereitung ist notwendig!

Die Autoren empfehlen den Aufbau redundanter Strukturen zuungunsten der Effizienz aber zugunsten der Ausfallsicherheit sowie die Förderung der "Selbstorganisation von Bürgern auf lokalem Level"

Peak Oil-Studie der Bundeswehr und ihre Bedeutung für Kommunen | peak-oil.com
 

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Eine Vollbeschäftigung für alle,sehe ich in naher Zukunft keine.
Im Kontext der deutschen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik kann man das durchaus so sehen.

Wenn der Euro oder der gesamte Finanzmarkt noch mal kräftig ins Wanken kommt, sind 20 Jahre vielleicht eh zu weit gegriffen....das rumst dann schneller ("Mini-Gau" kann man sich ja zur Zeit in Griechenland, Spanien, Portugal angucken).

Und wie die "Schuldenbremse" demnächst auf die sozialen Sicherungssystem wirken wird, wird man sich bald angucken (erleben!) können. Keine Neuverschuldung bedeutet wohl: Sparen bis es knackt!
 
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Zumindest wäre ich etwas vorbereitet.


Ich bin ferner kein Fan der Bundeswehr, aber hier hat sie mal eine durchaus realistische Studie abgeliefert.
Du und deine Szenarien,vielleicht fällt dir ausversehen noch ein großer Klumpen aus dem All aufs Dach,das war's dann.
Und sämtliche Kriege und Katastrophen usw.

Ich habe jetzt keine Lust mehr.....
 

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Deine regionale Produktion kannst du dir an den Hut nageln,wenn die Erzeuger die Möglichkeit haben ,ihre Produkte überregional zu verkaufen,dann machen die das auch,willst du ihnen das verbieten.
Und was hat ein Supermarkt mit der Regionalen Produktion am Hut ,genauso wenig wie der Tante Emma-Laden.
Frägt sich nur ob dann bei deinen Ideen noch ausreichend Supermärkte übrigbleiben.
Ach? Auf der Höhe der Zeit?

Fast wie Einkaufen auf dem Bauernhof: EDEKA ist der landesweit größte Anbieter regionaler Produkte. Unter der Bezeichnung "Bestes aus unserer Region" finden Sie bei uns Obst, Gemüse, Milch und Eier vom Bauern nebenan. Auch regionale Wurst- und Käsespezialitäten zählen zum Sortiment.

Natürlich zu supergünstigen Preisen und in Top-Qualität!

Diese besondere EDEKA-Spitzenqualität verdanken wir unserem Konzept, vor allem auf regionale Nähe zu setzen: Denn kurze Wege garantieren stets frische und besonders nährstoffhaltige Lebensmittel. Zudem wissen wir, wo und wie jedes Produkt entsteht – wir kennen unsere lokalen Erzeuger schon lange.

Sie produzieren möglichst schonend und nachhaltig – denn alle EDEKA-Lebensmittel unterliegen einem anspruchsvollen Qualitätsmanagement .

So überwachen wir etwa regelmäßig durch Laborprüfungen, dass unsere Direktlieferanten die strengen EDEKA-Qualitätssicherungs-Richtlinien einhalten.

Quelle:

Produktqualität durch regionale Nähe | EDEKA
 

USERIN

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Du und deine Szenarien,vielleicht fällt dir ausversehen noch ein großer Klumpen aus dem All aufs Dach,das war's dann.
Und sämtliche Kriege und Katastrophen usw.

Ich habe jetzt keine Lust mehr.....
Mir doch Latte wie du in der Zukunft klar kommst oder welche Lustzustände dich plagen, aber "den Kopf in den Existenzminimum-Sand stecken" hilft ja immer! :icon_mrgreen:

Dann kann einem auch nichts auf den Kopf fallen!
 

HajoDF

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Ich staune! Sinneswandel ? Sehe ich schon lange so..... :icon_daumen:
Nein, überhaupt nicht!:icon_surprised:
Ich bin auch kein Fan:
Warst du nicht der Fan von "günstigen" Produkten bei den Discountern?
Ich bin auch kein Fan von der klassischen BWL, die da auch heute noch gebetsmühlenartig predigt:
Betriebskosten minimieren und Gewinne maximieren.

Ich lese unter anderem, was gerade in Detroit passiert,
ich habe auch zur Kenntnis genommen, wie eine Firma Bown nach einem längeren "Billigausflug" heimgekehrt ist mit seiner Produktion.
Quantität und billg ist eben doch nicht alles, ist meistens nur unheilvolles Profitstreben.

Die Verbraucher haben nie Ananas zu Weihnachten verlangt - wie hier einer schwadroniert -, oder Frühkartoffeln im Winter oder Spargel im April. Es wurde ihnen angeboten. Zu subventionierten Preisen (das merken wir bloß nicht).

Wo wird die Regionalisierung beginnen? Dort, wo Autos nicht essbar sind, wie in Detroit! Da produziert man jetzt eigene Fahrräder!Und Farm in the town!
Oder zuhause im eigenen Garten, wo etwas mehr englischer Rasen umgegraben wird und Gemüse angepflanzt.
Ich sammle z.b. Holunderbeerblüten (wachsen enfach, fast vor der Haustüre) und mache mir köstlichen Holundersirup. Dann jetzt auch die Beeren, sie werden zu Saft oder Gelee verarbeitet. Ich kaufe nur selten Marmeladen dazu.
Achtlos gehen wir an blühenden Löwenzahn vorbei, wir haben keine Ahnung mehr, kein Wissen.
Doch das wird besser, weil notwendig. Auch dank Internet.

Auch im Energiebereich ist die Regionalisierung schon festzustellen. Tolle Beispiele gibt es schon!
 
E

ExitUser

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Nicht zu vergessen sind die vielen Regionalwährungen, die in den letzten Jahren entstanden sind.
 

Don Vittorio

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Die Verbraucher haben nie Ananas zu Weihnachten verlangt - wie hier einer schwadroniert -, oder Frühkartoffeln im Winter oder Spargel im April. Es wurde ihnen angeboten. Zu subventionierten Preisen (das merken wir bloß nicht).

Dann " schwadroniere " ich mal weiter.:biggrin:

Natürlich gab es irgendwann ein Angebot,aber das ist nunmal so auf der Welt.Was möglich ist wird gemacht und die Erzeuger im Ausland wollen ja auch ihre Ware absetzen.Und subventioniert werden unsere Bauern ja auch.Ob auch Produkte aus Afrika,Asien subventioniert werden,dazu habe ich keine Ahnung.Du kannst das aber bestimmt erklären.
Aber wenn etwas einmal da ist,kann man es den Verbrauchern nur schwer wieder wegnehmen.Jetzt wollen sie eben ihre Kartoffeln im Winter,wobei der Spargel im April meist kein Problem für die Deutschen Spargelbauern darstellt.:wink:
 

HajoDF

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Zumindest wäre ich etwas vorbereitet. Mittelfristig eindeutig weg von den üblichen Energieversorgern.


Ich bin ferner kein Fan der Bundeswehr, aber hier hat sie mal eine durchaus realistische Studie abgeliefert:

(Auszug aus Studie: "Peak Oil - Sicherheitspolitische Implikationen knapper Ressourcen")

Prävention jetzt!

Die Bundeswehr-Studie enthält ein Tipping-Point-Szenario, bei dem der worst case einer rasanten Preissteigerung beim Erdöl verbunden mit Versorgungsengpässen und einer resultierenden Wirtschaftskrise in relativ kurzer Zeit beleuchtet wird. Dieses Szenario hinterläßt die Schlussfolgerung: "In Anbetracht des Globalisierungsgrades ergibt sich für alle Industrieländer - auch für Deutschland - ein hohes systemisches Risiko auch unabhängig von der eigenen Energiepolitik." Daraus läßt sich erneut ablesen: rechtzeitige Vorbereitung ist notwendig!

Die Autoren empfehlen den Aufbau redundanter Strukturen zuungunsten der Effizienz aber zugunsten der Ausfallsicherheit sowie die Förderung der "Selbstorganisation von Bürgern auf lokalem Level"

Peak Oil-Studie der Bundeswehr und ihre Bedeutung für Kommunen | peak-oil.com
An dieser Stelle sind wir ziemlich beieinander. Die Förderung der "Selbstorganisation von Bürgern auf lokalem Level" schafft auch neue Arbeitplätze, während sie in der Massenproduktion gerade massenhaft "verloren" gehen.
Jean Ziegler, der letzte wirkliche Sozialist (wie ich immer sage) redet von der neuen planetarischen Gesellschaft:
Ich nenne nur ein Beispiel: der Hunger. Heute zahlen die Industriestaaten an ihre Bauern 349 Milliarden Dollar Produktions- und Exportsubventionen. Das sind fast eine Milliarde Dollar pro Tag. Sie können heute auf jedem afrikanischen (Anm.: J. Ziegler nennt hier einzelne Länder) Markt italienisches, französisches und deutsches Gemüse und Früchte zur Hälfte oder zu einem Drittel des Preises äquivalenter Inlandsprodukte kaufen. Und ein paar Meter weiter steht der afrikanische Bauer mit seinen Produkten. Er rackert sich 15 Stunden am Tag ab und hat nicht die geringste Chance, auf ein anständiges Existenzminimum zu kommen. Das ist das Faktum.
Die Agrar-Dumpingpolitik – das Überfluten der afrikanischen Märkte mit billigst subventionierten Agrarprodukten durch die Europäer – das kann morgen früh gestoppt werden: durch demokratische Mobilisation, im Ministerrat in Brüssel, im Ministerpräsidentenrat!
Quelle

Ich rede von einer neuen regionalen Gesellschaft, die eine neue Freiheit sichert und die ein demokratisches Leben erst ermöglicht.
 

HajoDF

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Dann " schwadroniere " ich mal weiter.:biggrin:

Natürlich gab es irgendwann ein Angebot,aber das ist nunmal so auf der Welt.Was möglich ist wird gemacht und die Erzeuger im Ausland wollen ja auch ihre Ware absetzen.Und subventioniert werden unsere Bauern ja auch.Ob auch Produkte aus Afrika,Asien subventioniert werden,dazu habe ich keine Ahnung.Du kannst das aber bestimmt erklären.
Aber wenn etwas einmal da ist,kann man es den Verbrauchern nur schwer wieder wegnehmen.Jetzt wollen sie eben ihre Kartoffeln im Winter,wobei der Spargel im April meist kein Problem für die Deutschen Spargelbauern darstellt.:wink:
Wer redet denn von Wegnehmen? Sie sollen es aber direkt bezahlen und nicht zu subventionierten Preisen kaufen, von denen sie gar nicht mehr wissen, dass sie selbst die wahnsinnigen Subventionen über die EU bezahlen:
1 Milliarde Dollar ... täglich!

Nehmen wir die Energie: keine Region oder Kommune wäre je auf die Idee gekommen, ein Atomkraftwerk zu bauen und jetzt zahlen wir die Zeche... teurer Strom und ungeahnte Kosten für die Endlagerung des atomaren Mülls. Und jetzt der Ausstieg? Vattenfall verklagt uns gerade deswegen!
 
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