zu Unrecht bezogenes ALG I - Aufrechnung - Rückzahlung - Ideen? (1 Betrachter)

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Dantius

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Hallo,

ich würde gerne wissen, inwieweit sich es im laufenden Bezug verhält, wenn z.B. in einem Monat sagen wir 95% zurückgefordert werden - der Grund ist kein Nebeneinkommen oder Sperrzeit.

Da ich weiter im laufenden Bezug bin, greift hier § 51 Abs. 2 SGB I.

Aufgerechnet werden darf höchstens die Hälfte der laufenden Geldleistung. Der aufrechenbare Betrag reduziert sich, wenn der Leistungsempfänger hilfebedürftig i.S.d. SGB XII würde. Eine weitergehende Aufrechnung lassen die §§43 SGB II, 333 SGB III und 26 SGB XII zu.

Gibt es denn noch andere Gesetze, ausser § 333 SGB III, die eine komplette Aufrechnung zulassen?

Bzw. gilt bei § 333 nicht auch, dass keine hilfebedürftigkeit entstehen darf?
Sprich, kann man trotzdem vielleicht Ratenweise tilgen, ich möchte vermeiden, dass ein kompletter Monat auf einmal zurückgezahlt werden muss.

Grüße.
Danke!
 

Dantius

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D.h. bei Forderungen der Agentur gegenüber dem Leistungsbezieher ist dann immer diese regionale Inkasso-Service zuständig, korrekt?

Ob ich da überhaupt nachfragen kann, solange ich noch kein Kassenzeichen haben!? (noch ist es ja quasi nicht schlüssig, ob und wie...)

Gruss.
 

hippo

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Hallo,

wenn es bei mir zu Überzahlungen oder um zu verrechnendes
Guthaben ging,
konnte ich vor Ort, bei meiner LG Stelle,
um Abzug des Geldes in Raten bitten.

Z.B. Guthaben Stadtwerke 90Euro,
wurde in 3 Raten mit meinem Leistungsbezug verrechnet!

Das war in der Vergangenheit nie ein Problem. :icon_surprised:

Wäre ein Versuch wert......

Mit dem regionalen Inkasso-Service habe ich keine Erfahrungen,
kenne ich nur aus dem Forum.


LG
 

Seepferdchen 2010

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Ob ich da überhaupt nachfragen kann, solange ich noch kein Kassenzeichen haben!? (noch ist es ja quasi nicht schlüssig, ob und wie...)
Ohne dem Verwendungszweck/Kassenzeichen kannst du dir den Anruf sparen.

Weil hier noch keine Anforderung seitens der AFA vorliegt.

Also erstmal abwarten.
 
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