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Zu: offenen Brief vom 09.08.2005

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Martin Behrsing

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#1
Zum Thema: http://www.elo-forum.org/forum/ftopic1225.html
Welzheim,05.03.06



Sehr geehrter Herr Behrsing,

In Ihrem offenen Brief vom 09.08.2005 an den damaligen Bundeswirtschaftsminister Clement, unterstellen Sie diesem, keine Kenntnis vom Alltag eines ALG- II- Empfängers zu haben.
Darauf bezugnehmend unterstelle ich Ihnen, dass SIE keinerlei Ahnung von dem haben, was hinter mancher verschlossener Tür in Deutschland vor sich geht!

In Ihrem Brief vermisse ich, dass der zwischenzeitlich weit verbreitete Missbrauch unseres sozialen Netzes, von Ihnen verurteilt wird…!!!

In Ihren Ausführungen verteidigen Sie die Unantastbarkeit einer Wohnung, ohne den Missbrauch auch nur zu erwähnen der dadurch möglich wird.
Wenn ich persönlich von der Solidar-Gemeinschaft erwarte, dass sie mir in meiner Not beisteht, habe ich kein Problem damit, meine Bedürftigkeit bereitwillig zu belegen…!
Nur wer etwas zu verbergen hat, versteckt sich hinter der „Unantastbarkeit der Wohnung“!
Eine Hilfe- Leistung einzufordern verpflichtet in meinen Augen auch zur Cooperation.
Unser soziales Netz wurde einmal von Politikern auf den Weg gebracht, die nur Eines im Sinn hatten:
Im Meer der Hilflosigkeit eine Insel für Schiffbrüchige aufzuschütten…!!
Statt mit Ihrer gewichtigen Stimme dazu beizutragen, die „schwarzen Schafe“
zu ächten, wettern Sie auf Politiker, die endlich einmal Missstände anprangern.

Mit derlei Äußerungen wird der Ruck, den unser ehemaliger Bundespräsident Roman Herzog einmal angemahnt hat, niemals durch Deutschland gehen..!

M.f.G. A.Schwilk
73642 Welzheim
Diskussion hier:http://www.elo-forum.org/forum/ftopic1225.html
 
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