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Zu hohe Nebenkostennachzahlung, zahlt mir die ARGE das? Drin

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Nicole30

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  Th.Starter/in  
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#1
Hallo,
ich wohne in einem älteren Fachwerkhaus zur Miete.
Habe jetzt von meinem Vermieter Bescheid bekommen, dass ich für das letzte Jahr stolze 1000 Euro Nebenkosten nachzahlen darf und dass, obwohl ich den Winter über kaum geheizt habe.
Habe mich mich erkundigt woran das liegen kann, meine Fenster sind zum Teil undicht. Der Vermieter verlangt trotzdem die Nachzahlung von mir!
Meine Miete liegt im oberen Grenzbereich der erlaubten Mietübernahme duch die ARGE.
Meine Frage übernimmt die ARGE die Nebenkostennachzahlung oder muss ich die aus eigener Tasche zahlen?
Brauche schnellstmöglich eine Antwort, den neuen Antrag für ALGII muss ich bald abgeben!
Danke für eure Antworten!
Nicole
 

Arania

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Mitglied seit
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#2
Solange die ARGE die Mietkosten anerkennt muß sie auch die NAchzahlung für die Nebekosten voll übernehmen, aber Du wirst sicher versuchen müssen mit dem Vermieter eine Einigung zu erreichen, das er erstens die Fenster abdichten lässt und zweitens eventuell die Nachzahlung aufsplittet, das geht auch auf 2 Beträge zum Beispiel über 2 Jahre.

Falls ihm bekannt gewesen ist das die Fenster undicht sind, kannst Du natürlich versuchen gegen die hohe Zahlung zu klagen
 

wolliohne

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#3
Herzlich willkommen

Nicole,

ich schliesse mich Aranias Meinung an,genau so ist es.

Die ARGE muss NK zahlen.

Alles gute.
 

Gute Fee

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#4
Hallo Nicole,

als ich vor einem Monat meine Jahresnebenkostenabrechnung erhielt und auch nachzahlen mußte, habe ich einen formlosen Antrag bei der ARGE auf Übernahme dieser Kosten gestellt. Innerhalb einer Woche bekam ich einen positiven Bescheid und die Überweisung war getätigt.

Wie es allerdings bei einer so hohen Summe wie 1.000 Euro aussieht, weiß ich jetzt nicht. Da ist es wohl wahrscheinlich, daß du in Erklärungsnot gerätst. Mit deinem Vermieter wirst du wohl noch mal sprechen müssen, wenn die Fenster undicht sind.

Ich möchte dir jetzt zwar keine Angst machen, aber meine KdU wurden bislang (obwohl über der Miethöchstgrenze) auch immer gezahlt, aber flugs 2 Wochen nach Bewilligung der Übernahme der NK-Jahresrechnung flatterte mir jetzt die Kostensenkungs- und Umzugsaufforderung ins Haus :cry:

LG
Die gute Fee :)
 

Arania

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#5
Gute Fee dann würde ich flugs dagegen Widerspruch einlegen ;)
 

Gute Fee

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#6
Klar Ariana :)

Bin mir nur noch nicht schlüssig, wie...

Hab einen Antrag auf Schwerbehinderung beim Versorgungsamt gestellt. Bin nicht sicher, ob das die richtige Schiene ist.
Oder erstmal die Wirtschaftlichkeitsberechnung verlangen?
Dann hab ich irgendwo so nen endlosen Fragenkatalog gesehen, mit denen man die ARGE bombardieren kann und darauf pocht, daß erst nach Beantwortung aller Fragen und schriftlichen Zusicherungen der 6-Monats-Zeitraum beginnt.
Oder pack ich alles zusammen in ein Schreiben, warte ab und lege danach erst Widerspruch ein? Keine Ahnung...
Meine "liebe" SB kriegt morgen erstmal von mir den Antrag auf Weihnachtsbeihilfe, nur um die zu ärgern und mich in der Protestaktion zu engagieren. Die 0,55 Euro Briefmarke sind es mir wert *lächel*.

LG
Die gute Fee :)
 

Arania

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#7
Ein Schritt nach dem anderen. erstmal einfach Widerspruch einlegen mit dem Hinweis auf den Antrag der Schwerbehinderung etc etc.

Den natürlich auch stellen und dann sehen ob es die Wohnungen in der Preislage wie die ARGE es sich vorstellt auch gibt
 

Gute Fee

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#8
Oh, die ARGE hat eine Höchstgrenze von 217,50 Euro (offenbar egal bei welcher Grösse) festgelegt.

Nach Erstrecherchen könnte ich ein "Zimmer" für 190,00 Euro bekommen :|

LG
Die gute Fee
 

Müllemann

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#9
@ Gute Fee


meinst du Nachstehendes????? Bin mir nicht sicher, aber irgendwo habe ich nun gelesen, dass die ARGE diese Fragen aber nicht beantworten muss.


Sie forderten mich mit Schreiben vom XXX auf, meine Mietkosten zu senken und dass ggfs. ein Umzug in Frage käme.

Aufgrund der heutigen Wohnungssituation ist bekannt, dass Wohnraum zu niedrigen Mietpreisen nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist. Um mich auf die Suche nach einer Wohnung mit angemessener Miete begeben zu können, sind vorab folgende Fragen zu klären:

1. Welche Wohnung gilt in meinem Fall als angemessen?
a) Welche Quadratmeterzahl steht mir als Behinderte zu?
b) Welches Baujahr ist als angemessen anzusehen, bis zu welchem Baujahr werden die
Mietkosten übernommen?
c) Welche Maßstäbe gelten hinsichtlich der Ausstattung (Bad, Dusche, Heizungsart, Dachboden, Kellerraum, Garage, Kabelanschluss)?
d) In welcher Höhe werden welche Nebenkosten übernommen und welche werden nicht übernommen? Bitte listen Sie mir genau auf, in welcher Höhe die Kosten für Heizung, Wasser, Kanal, Müllabfuhr usw. übernommen werden.
d) Welche Rolle spielen die Förderung durch öffentliche Mittel und das Baujahr bei der Fertigstellung einer Wohnung und welche Auswirkungen hat das auf die Zusage zur
Kostenübernahme und die Höhe der vom Amt zu übernehmenden Kosten?
e) Sind für meinen besonderen Einzelfall Überschreitungen der Angemessenheit möglich oder treffen andere Besonderheiten zu?


2. In welchem Umkreis muss ich mich auf Wohnungssuche begeben?
a) Muss ich im gesamten Kreis suchen?
b) Muss ich meine Wohnungssuche auf das Umland ausdehnen?
c) Wenn ich außerhalb des Zuständigkeitsbereichs meines Job Centers/Arbeitsamtes suchen soll, ist der dort zuständige Leistungsträger mit meinem Zuzug einverstanden? Von wem kann ich das dort erfahren? Für welche der mir entstehenden Kosten ist in diesem Fall welcher Leistungsträger zuständig?


3. In welcher Höhe und wie oft werden welche Kosten der Wohnungssuche übernommen?
a) Suchanzeigen in Zeitungen?
b) Telefonate?
c) Kauf von Tageszeitungen, Anzeigenblättern?
d) Fahrten zur Wohnungsbesichtigung und zum Mietvertragsabschluss?


4. Werden die Umzugskosten übernommen?
a) In welcher Höhe werden die Umzugskosten übernommen?
b) Wie ist das Verfahren? Sollen Kostenvoranschläge von Umzugsfirmen eingereicht werden?
Wenn ja, wie viele?
c) Werden die Kosten für einen Mietwagen übernommen?
d) Wird bei einem Mietwagen die verlangte Kaution vom Amt vorgestreckt?
e) Werden die Arbeitskosten für Helfer übernommen?
Wenn ja, für wie viele Helfer für wie viele Stunden und in welcher Höhe?

5. Werden im Zusammenhang mit dem Umzug entstehende Kosten übernommen und in welcher Höhe? Soll ich erforderliche Beträge vorab beantragen?
a) Werden die Renovierungskosten für die alte Wohnung übernommen?
b) Werden ggf. die Renovierungskosten für die neue Wohnung übernommen?
c) Werden Renovierungskosten für die alte und die neue Wohnung übernommen, wenn dies nötig ist?
d) Wie viele Kostenvoranschläge muss ich einreichen, da ich krankheitsbedingt eine sachgemäße Renovierung nicht selbst durchführen kann?
e) Kann ich eine Firma beauftragen oder kann die Renovierung von Helfern durchgeführt werden?
d) Werden die Kosten für Helfer übernommen?
e) Wenn ja: Für wie viele Helfer, für wie viele Stunden, in welcher Höhe? Welche Nachweise sind notwendig?

6. Werden sonstige Kosten übernommen?
a) Wird die Kaution (neuerdings 3 MM) für die neue Wohnung übernommen? Wenn diese darlehnsweise übernommen wird: wann soll dies von mir zurückgefordert werden?
b) Wird die ggf. doppelte Miete übernommen, wenn sich Kündigungsfrist und Neuvertrag
überschneiden?
c) Wenn die doppelte Miete nicht übernommen wird, bitte ich um eine genaue Erklärung, wie
ich bei der Wohnungssuche vorgehen muss, um eine Doppelzahlung der Miete zu verhindern.
d) Werden Kosten für eventuell nötige neue Gardinen, Teppichboden (allergikergeeignet!) Möbel, Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank übernommen? (umzugsbedingte Anschaffungen sind im Regelsatz nicht vorgesehen!)

7. Muss ich nachweisen, dass ich meiner Mitwirkungspflicht nachkomme? Und wenn ja:
a) Welche Art von Nachweisen erwarten Sie?
b) Wie viele Nachweise erwarten Sie?
c) In welchen Zeiträumen sollen sie eingereicht werden?

Ich gehe davon aus, dass für mich die Frist für die Wohnungssuche erst dann beginnt, wenn mir die genannten Fragen Ihrerseits ausführlich schriftlich beantwortet wurden.
Erst bei Übernahme der erforderlichen Kosten bin ich in der Lage, meiner Mitwirkungspflicht nachzukommen und die Wohnungssuche zu beginnen!

Vorsorglich weise ich daraufhin, dass ich als Bezieher von Alg II den ersten Schritt erst dann machen kann, wenn alle Fragen schriftlich beantwortet und die Kostenübernahme für diesen Schritt schriftlich erfolgt ist.

Die Wohnungssuche kann ich erst beginnen, wenn ich die Zusage zur Übernahme der Kosten habe, die ich nicht tragen kann. Eine Wohnung anmieten kann ich definitiv erst dann, wenn eine schriftliche Zusage zur Übernahme der Kosten für Umzug, Renovierung, Kaution und Miete/Doppelmiete durch das Amt schriftlich vorliegt. Erst dann kann ich die alte Wohnung kündigen.

Für den Fall, dass die Anmietung einer als angemessen bewerteten Wohnung durch zu spät oder nicht erfolgte schriftliche Zusage der Kostenübernahme nicht erfolgen kann (bei der Nachfrage nach günstigem Wohnraum ist die Konkurrenz bekanntlich groß)trage nicht ich die Verantwortung.

Für diesen Fall erwarte ich die weitere Übernahme der tatsächlichen Wohnkosten. Obdachlosigkeit ist mir nicht zuzumuten!


Mit freundlichen Grüßen
 
E

ExitUser

Gast
#10
Müllemann sagte :
@ Gute Fee


meinst du Nachstehendes????? Bin mir nicht sicher, aber irgendwo habe ich nun gelesen, dass die ARGE diese Fragen aber nicht beantworten muss.


1. Welche Wohnung gilt in meinem Fall als angemessen?
a) Welche Quadratmeterzahl steht mir als Behinderte zu?
b) Welches Baujahr ist als angemessen anzusehen, bis zu welchem Baujahr werden die
Mietkosten übernommen?
c) Welche Maßstäbe gelten hinsichtlich der Ausstattung (Bad, Dusche, Heizungsart, Dachboden, Kellerraum, Garage, Kabelanschluss)?
d) In welcher Höhe werden welche Nebenkosten übernommen und welche werden nicht übernommen? Bitte listen Sie mir genau auf, in welcher Höhe die Kosten für Heizung, Wasser, Kanal, Müllabfuhr usw. übernommen werden.
d) Welche Rolle spielen die Förderung durch öffentliche Mittel und das Baujahr bei der Fertigstellung einer Wohnung und welche Auswirkungen hat das auf die Zusage zur
Kostenübernahme und die Höhe der vom Amt zu übernehmenden Kosten?
e) Sind für meinen besonderen Einzelfall Überschreitungen der Angemessenheit möglich oder treffen andere Besonderheiten zu?


2. In welchem Umkreis muss ich mich auf Wohnungssuche begeben?
a) Muss ich im gesamten Kreis suchen?
b) Muss ich meine Wohnungssuche auf das Umland ausdehnen?
c) Wenn ich außerhalb des Zuständigkeitsbereichs meines Job Centers/Arbeitsamtes suchen soll, ist der dort zuständige Leistungsträger mit meinem Zuzug einverstanden? Von wem kann ich das dort erfahren? Für welche der mir entstehenden Kosten ist in diesem Fall welcher Leistungsträger zuständig?


3. In welcher Höhe und wie oft werden welche Kosten der Wohnungssuche übernommen?
a) Suchanzeigen in Zeitungen?
b) Telefonate?
c) Kauf von Tageszeitungen, Anzeigenblättern?
d) Fahrten zur Wohnungsbesichtigung und zum Mietvertragsabschluss?


4. Werden die Umzugskosten übernommen?
a) In welcher Höhe werden die Umzugskosten übernommen?
b) Wie ist das Verfahren? Sollen Kostenvoranschläge von Umzugsfirmen eingereicht werden?
Wenn ja, wie viele?
c) Werden die Kosten für einen Mietwagen übernommen?
d) Wird bei einem Mietwagen die verlangte Kaution vom Amt vorgestreckt?
e) Werden die Arbeitskosten für Helfer übernommen?
Wenn ja, für wie viele Helfer für wie viele Stunden und in welcher Höhe?

5. Werden im Zusammenhang mit dem Umzug entstehende Kosten übernommen und in welcher Höhe? Soll ich erforderliche Beträge vorab beantragen?
a) Werden die Renovierungskosten für die alte Wohnung übernommen?
b) Werden ggf. die Renovierungskosten für die neue Wohnung übernommen?
c) Werden Renovierungskosten für die alte und die neue Wohnung übernommen, wenn dies nötig ist?
d) Wie viele Kostenvoranschläge muss ich einreichen, da ich krankheitsbedingt eine sachgemäße Renovierung nicht selbst durchführen kann?
e) Kann ich eine Firma beauftragen oder kann die Renovierung von Helfern durchgeführt werden?
d) Werden die Kosten für Helfer übernommen?
e) Wenn ja: Für wie viele Helfer, für wie viele Stunden, in welcher Höhe? Welche Nachweise sind notwendig?

6. Werden sonstige Kosten übernommen?
a) Wird die Kaution (neuerdings 3 MM) für die neue Wohnung übernommen? Wenn diese darlehnsweise übernommen wird: wann soll dies von mir zurückgefordert werden?
b) Wird die ggf. doppelte Miete übernommen, wenn sich Kündigungsfrist und Neuvertrag
überschneiden?
c) Wenn die doppelte Miete nicht übernommen wird, bitte ich um eine genaue Erklärung, wie
ich bei der Wohnungssuche vorgehen muss, um eine Doppelzahlung der Miete zu verhindern.
d) Werden Kosten für eventuell nötige neue Gardinen, Teppichboden (allergikergeeignet!) Möbel, Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank übernommen? (umzugsbedingte Anschaffungen sind im Regelsatz nicht vorgesehen!)

7. Muss ich nachweisen, dass ich meiner Mitwirkungspflicht nachkomme? Und wenn ja:
a) Welche Art von Nachweisen erwarten Sie?
b) Wie viele Nachweise erwarten Sie?
c) In welchen Zeiträumen sollen sie eingereicht werden?

Die Arge hat sehr wohl die Pflicht zur Aufklärung.Sie wollen es aber nicht,da sie auf die Art u. Weise sich vor Kosten schützen wollen.
Da die Arge in meinem Fall in hinsichtlich der Unterkunft bis heute nicht einmal ein Beratungsgespräch angeboten/geführt hat,auch keine Rentabilitätsberechnung durchgeführt hat,stehen nach Aussage meines Anwaltes die Chancen beim Sozialgericht sehr gut.
 

hellucifer

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456
#11
Re: Zu hohe Nebenkostennachzahlung, zahlt mir die ARGE das?

Nicole30 sagte :
Hallo,
ich wohne in einem älteren Fachwerkhaus zur Miete.
Habe jetzt von meinem Vermieter Bescheid bekommen, dass ich für das letzte Jahr stolze 1000 Euro Nebenkosten nachzahlen darf und dass, obwohl ich den Winter über kaum geheizt habe.
Habe mich mich erkundigt woran das liegen kann, meine Fenster sind zum Teil undicht. Der Vermieter verlangt trotzdem die Nachzahlung von mir!
Meine Miete liegt im oberen Grenzbereich der erlaubten Mietübernahme duch die ARGE.
Meine Frage übernimmt die ARGE die Nebenkostennachzahlung oder muss ich die aus eigener Tasche zahlen?
Brauche schnellstmöglich eine Antwort, den neuen Antrag für ALGII muss ich bald abgeben!
Danke für eure Antworten!
Nicole
1. Ich würde zunächst den Vermieter um eine Begründung (mit Nachweisen) für díe Nebenkostenabrechnung bitten.

2. Würde ich den Leistungsträger um Aufklärung bitten, jeweils getrennt,

a) welchen Mietzins er für angemessen hält und wie er das begründet,

b) welche Nebenkosten er für angemessen hält und wie er das begründet,

c) welche Heizkosten er für angemessen hält und wie er das begründet.

Anhand dieser Daten urteilt letztlich, wenn es dazu kommt, das Sozialgericht, ob die Unterkunfts- und Heizkosten angemessen sind.
 
E

ExitUser

Gast
#12
Re: Zu hohe Nebenkostennachzahlung, zahlt mir die ARGE das?

hellucifer sagte :
1. Ich würde zunächst den Vermieter um eine Begründung (mit Nachweisen) für díe Nebenkostenabrechnung bitten.

2. Würde ich den Leistungsträger um Aufklärung bitten, jeweils getrennt,

a) welchen Mietzins er für angemessen hält und wie er das begründet,

b) welche Nebenkosten er für angemessen hält und wie er das begründet,

c) welche Heizkosten er für angemessen hält und wie er das begründet.

Anhand dieser Daten urteilt letztlich, wenn es dazu kommt, das Sozialgericht, ob die Unterkunfts- und Heizkosten angemessen sind.
Man muß immer abwägen, was man tut... denn schlafende Hunde muß man auch nicht unbedingt wecken...

Gruß aus Ludwigsburg
 
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