Zu große Wohnung - aber angemessen

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ExitUser

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N'Abend!

Wie sieht das aus, wenn mir jemand eine Wohnung vermietet, die sagen wir mal so 60 Quadratmeter groß ist, aber von der Warmmiete her angemessen nach den örtlichen Richtlinien?

Ich vermute, die einzige Konsequenz für mich wäre, dass die Heizkosten nur für 50 Quadratmeter bezahlt würden, oder sehe ich das falsch?
 

Dark Vampire

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Sollte eigentlich kein Problem darstellen.
Ich selber wohne alleine auf 80qm und das bei angemessenen Kosten für ne 50qm Bude.

Heizkosten werden voll bezahlt, diese sind aber auch für 80qm sehr niedrig (45.- Euro Heizung incl. Ww)
 

Maxenmann

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Es gibt JC die geben keine Genehmigung für eine zu große Wohnung selbst wenn die Heizkosten angemessen sind, kommt immer auf das jeweilige JC an
 

vagabund

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Wenn die Warmmiete angemessen ist, muss voll übernommen werden.
Pass auf, dass die Heizkosten nicht prozentual auf 50qm reduziert werden; das wäre rechtswidrig.
Maximal dürfte auf angemessene Heizkosten einer 50qm- Wohnung reduziert werden; und nein, das ist nicht das Gleiche.
 
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ExitUser

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Wenn die Warmmiete angemessen ist, muss voll übernommen werden.
Pass auf, dass die Heizkosten nicht prozentual auf 50qm reduziert werden; das wäre rechtswidrig.
Maximal dürfte auf angemessene Heizkosten einer 50qm- Wohnung reduziert werden; und nein, das ist nicht das Gleiche.
Das Problem ist nur, dass es keine Angemessenheitswerte mehr gibt oder geben darf für die Heizkosten, oder?

Das hängt doch von so vielen Faktoren ab.
 

vagabund

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Wie gesagt, wenn die Warmmiete den örtlichen Werten entspricht, sehe ich keinen Grund, dass die KDU nicht voll übernommen werden müssen.

Schau mal, inwieweit die Bruttokaltmiete angemmesen ist; wenn ja, müssten die Heizkosten ja dann auch im "Rahmen" liegen, ansonsten mal mit dem bundesweiten Heizkostenspiegel vergleichen.
 
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ExitUser

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Wir haben einen Heizkostenspiegel von unserem Landkreis bekommen.

Wenn es eine modernere Wohnung ist, kann man die Werte auf jeden Fall unterschreiten.
 

Kikaka

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-Ich hatte in 2008 mal eine Wohnung für 2-er BG von 120 qm Größe,der Vermieter stellte Nachforderungen von ca. 500 € für Heizölkosten, JC wollte nur 1/3 übernehmen, mein Anwalt klagte , JC mußte vollumfänglich nachzahlen.
-Die Klage stützte sich auf ein damaliges BSG-Urteil das Heizkosten bei angemessener KdU vollumfänglich zu übernehmen sind. Also die Variante der JCs in solchen Fällen Heizkosten nur für die fiktive angemessene qm-Zahl zu leisten ist nicht rechtens per se.
-Dieses Beispiel zeigt wieder mal das SG- Rechtsprechung örtlich stark differenziert ausgeprägt ist.Mit solcher Klage würde man aber heutzutage wohl vielerorts vor eine Wand laufen.
-Zur Zeit bewohnen wir eine 75 qm Wohnung in Nordhessen, Jc richtet sich nach Heizspiegel, mittlerweile werden knapp über 100 € Heizkosten akzeptiert, da können wir mit zurechtkommen.
-Allerdings gibt es immer noch etliche Jcs die mit unterirdischen realitätsfernen Sätzen operieren,in solchen Fällen empfehle ich auf jeden Fall Klage mit Berufung auf Heizspiegel.
@ Dark Vampire
Heizkosten werden voll bezahlt, diese sind aber auch für 80qm sehr niedrig (45.- Euro Heizung incl. Ww)
nö, unterirdisch.........
 
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