Zu: Bundessozialgericht Kein Schul-Cello für Hartz-IV-Kind vom Jobcenter (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

pinguin

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Wenn das Jobcenter nicht verpflichtet ist, die Leihgebühr zu übernehmen, sind sie aber u. U. verpflichtet, den Kaufpreis für ein Neu- bzw. Gebrauchtinstrument zu tragen.

Üben läßt sich am eigenen Instrument eh immer besser; ungünstig wird es mit bzw. bei einem eigenen Instrunment nur dann, wenn sich herausstellt, daß es doch nicht das richtige Instrument ist.
 

ela1953

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Wenn das Jobcenter nicht verpflichtet ist, die Leihgebühr zu übernehmen, sind sie aber u. U. verpflichtet, den Kaufpreis für ein Neu- bzw. Gebrauchtinstrument zu tragen.

Üben läßt sich am eigenen Instrument eh immer besser; ungünstig wird es mit bzw. bei einem eigenen Instrunment nur dann, wenn sich herausstellt, daß es doch nicht das richtige Instrument ist.
Wenn das dann so kommt, dass ein Kind mit Sozialgeld ein Chello bezahlt bekommt, ist das wieder ein Grund, dass gegen Hartz IV gestänkert wird.
Denn andere Eltern können sich das oft nicht leisten.
Ich höre aus meinen Umfeld immer mehr Klagen arbeitender Eltern gegen dieses But (heißt das so?).
 

Helga40

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Wenn das Jobcenter nicht verpflichtet ist, die Leihgebühr zu übernehmen, sind sie aber u. U. verpflichtet, den Kaufpreis für ein Neu- bzw. Gebrauchtinstrument zu tragen.
...wenn du dafür eine Rechtsgrundlage im SGB II findest...:icon_pause:
 

arbeitslos in holland

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so sieht also in d das "soziokulturelle existenzminimum" aus. kinder dürfen als "zuschauer" teilhaben, bekommen aber nicht mal die leihgebühren, währendessen die "bessergestellten" ihrer brut die teuren instrumente kaufen können.

aber das ist beim fußball das gleiche, wenn die clubbeiträge übernommen werden, aber die fußballschuhe nicht :icon_neutral:

und und und

wie ich schon immer sagte: das bildungspaket ist ein verarschungspaket :icon_party:
de luxe :icon_stern:
 
M

Minimina

Gast
Wo ist eigentlich das Urteil @pinguin :confused:

Bei der Forenüberschrift sollte man schon posten auf welches Urteil man sich bezieht :icon_pause:

LG MM
 
R

Rounddancer

Gast

Stimmt doch auch.
Wenn die Schule es erfordert, daß im Musikunterricht Instrumente benutzt werden, dann hat sie auch für deren Gestellung zu sorgen. Das darf weder den Eltern, noch dem JobCenter überlassen werden.

Ist eh eine Unsitte geworden, Eltern Schulmaterial zahlen, oder gegen Gebühr ausleihen zu lassen. Schule fußt auf Schulpflicht,- und da ist die Schule, bzw. der Schulträger dran. Für alle Eltern, bzw. Schüler, egal, ob von arbeitenden oder erwerbslosen Eltern.

Kommune, Kreis, Region, Land, Bund sollen dafür gefälligst allen Schulen das nötige Material, auch Bücher und wenn nötig, Instrumente bereitstellen. Die sollen mehr Steuerprüfer einstellen, damit wenigstens die Steuer, die dem Staat zusteht, auch hereinkommt. Ist ja bei dem niedrigen Spitzensteuersatz eh zu wenig.
 

Archibald

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Stimmt doch auch.
Wenn die Schule es erfordert, daß im Musikunterricht Instrumente benutzt werden, dann hat sie auch für deren Gestellung zu sorgen. Das darf weder den Eltern, noch dem JobCenter überlassen werden.

Ist eh eine Unsitte geworden, Eltern Schulmaterial zahlen, oder gegen Gebühr ausleihen zu lassen. Schule fußt auf Schulpflicht,- und da ist die Schule, bzw. der Schulträger dran. Für alle Eltern, bzw. Schüler, egal, ob von arbeitenden oder erwerbslosen Eltern.

Kommune, Kreis, Region, Land, Bund sollen dafür gefälligst allen Schulen das nötige Material, auch Bücher und wenn nötig, Instrumente bereitstellen. Die sollen mehr Steuerprüfer einstellen, damit wenigstens die Steuer, die dem Staat zusteht, auch hereinkommt. Ist ja bei dem niedrigen Spitzensteuersatz eh zu wenig.

Es ist allerdings die schlimmste Unsitte beim Gesetzgeber geworden, die Folgen seiner Gesetzgebung auf dem Rücken der Schwächten austragen zu lassen.

Die Schulen etc. handeln schließlich nach dem ihren letztlich vom Gesetzgeber vorgegebenen Spielraum.

Was aber macht jetzt das betroffene Kind!?

LG, Archibald
 

arbeitslos in holland

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Kommune, Kreis, Region, Land, Bund
sollen dafür gefälligst allen Schulen das nötige Material, auch Bücher und wenn nötig, Instrumente bereitstellen. Die sollen mehr Steuerprüfer einstellen, damit wenigstens die Steuer, die dem Staat zusteht, auch hereinkommt. Ist ja bei dem niedrigen Spitzensteuersatz eh zu wenig.
da gibt es nur einen tollen verschiebebahnhof, keine lösung. das "soziokulturelle existenminimum" ist zu gewähren, egal von wem. aber ist bezeichnend, dass das BSG wieder nur murks ausurteilt :icon_neutral:

deren letzter "klopper" war das aushebeln der AuB :icon_sad:
 
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