Zu Anfang Dezember ausgesteuert, Arbeitslosengeld 1 beantragt und bisher keine Reaktion, kein Bescheid dazu von der Agentur (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

KleineMinimaus

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Hallo zusammen
Mein Mann ist zu 50% behindert und leidet an Psychischen krankheiten. Er hat sein anspruch auf krankengeld beendet und hat aber noch anspruch auf ALG 1. Er hat sich zum 6.12.2019 beim Arbeitsamt gemeldet. Es hieß dort der Medizinische Dienst muss erst darüber entscheiden. Er hat die ganzen unterlagen am 09.12.2019 eingereicht aber bis heute ist noch nichts gekommen weder bewilligung noch ein schreiben vom MDK. Am letzten Montag haben wir angerufen und gefragt, warum es so lange dauert der Bearbeiter, meinte wir müssen uns an den MDK wenden und gab uns eine Telefonnummer.... es geht nur ein Anrufbeantworter ran.

Hat jemand erfahrung, was wir noch machen können er hat jetzt den 2. monat kein geld bekommen und ist in dem sinne ja auch nicht versichert.

Mit freundlichen grüßen uli
 

Seepferdchen 2010

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Hallo KleineMinimau und :welcome:

Überlege Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als wie Arbeitslosengeld 1.

Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst deinen Beitrag insgesamt eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, also jetzt noch gute 50 Minuten.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein Wort rein ...

Im Editor der Überschrift findest du zudem auch den Hinweis:

Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben ...

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:

Überschriften (Thementitel) wenn ihr neue Themen erstellt


Ich bedanke mich für deine Mitarbeit und wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Doppeloma

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Hallo kleine Minimaus, :welcome:

Mein Mann ist zu 50% behindert und leidet an Psychischen krankheiten.
Habe deine Themen-Überschrift mal erweitert, darum wurdest du bereits gebeten, bitte in der Zukunft beachten (sonst wird das Thema normalerwesie gelöscht), dass es eine aussagefähige Überschrift geben sollte ... das lesen die User nun mal zuerst und "Arbeitslosengeld 1" sagt NICHTS dazu aus, um welches Problem es wirklich gerade bei euch geht. :icon_evil:

Zudem solltest du dich mal hier im Forenbereich gründlich einlesen, da werden deine Fragen eigentlich alle schon mehrfach beantwortet und auch darauf hingewiesen, dass der Anspruch auf ALGI nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld nicht vom ÄD der AfA abhängig gemacht werden darf.

Er hat sein anspruch auf krankengeld beendet und hat aber noch anspruch auf ALG 1. Er hat sich zum 6.12.2019 beim Arbeitsamt gemeldet. Es hieß dort der Medizinische Dienst muss erst darüber entscheiden.
Sein Anspruch auf Krankengeld ist abgelaufen, freiwillig "beendet" hat er den sehr wahrscheinlich nicht und über den Anspruch auf ALGI entscheidet die Leistungs-Abteilung und NICHT der med. Dienst der AfA ... :icon_evil:

Er hat die ganzen unterlagen am 09.12.2019 eingereicht aber bis heute ist noch nichts gekommen weder bewilligung noch ein schreiben vom MDK.
Welche Unterlagen wurden konkret und bei WEM genau eingereicht, hat er eine Eingangsbestätigung und kann somit die Abgabe auch beweisen ???
In der Regel bekommt man den Formular-Antrag auf ALGI und diverse Formulare / Schweigepflicht-Entbindungen für den ÄD, der ein "Gutachten" erstellen soll für die Arbeitsvermittler.

Mit dem MDK hat er bei der AfA nichts zu tun, die sind für die Krankenkassen zuständig und nicht für die AfA ... dort gibt es einen eigenen Med. Dienst (ärztlicher Dienst der AfA = ÄD), welche Unterlagen wurden denn für dieses "Gutachten" von deinem Mann eingereicht und bei wem genau ???
Medizinische Unterlagen gehen die SB gar nichts an und gehören NUR DIREKT zum ÄD der AfA ...

Am letzten Montag haben wir angerufen und gefragt, warum es so lange dauert der Bearbeiter, meinte wir müssen uns an den MDK wenden und gab uns eine Telefonnummer.... es geht nur ein Anrufbeantworter ran.
Man ruft bei denen überhaupt nicht an, schon gar nicht wenn es um Bescheide und das nötige Geld geht, Sachstand-Anfragen macht man immer schriftlich und nachweislich.
Aktuell hat die AfA schon Schulden bei deinem Mann wenn er bereits im Dezember ausgesteuert wurde und es ist keineswegs "normal", dass man 2 Monate auf den Bescheid und das Geld warten muss ... :icon_evil:

Gemäß Sonderregelung des § 145 SGB III ist das ALGI NAHTLOS an das Krankengeld zu zahlen, der ÄD (der AfA) kann sein "Gutachten" auch später noch erstellen, davon ist das nicht abhängig zu machen.

Hat jemand erfahrung, was wir noch machen können er hat jetzt den 2. monat kein geld bekommen und ist in dem sinne ja auch nicht versichert.
Kann er vorübergehend bei dir Familienversichert werden ?
Dafür müsst ihr verheiratet und beide gesetzlich krankenversichert sein, in der Regel warten die KK aber noch ab, bis die AfA das mal übernommen hat, es ist leider keine Ausnahme mehr wie man das mit deinem Mann veranstaltet.

Darüber sollte er sich schriftlich und nachweislich (also per Übergabe-Einschreiben) bei der Geschäftsleitung der zuständigen AfA UND (per Mail) gleichzeitig beim zuständigen Beschwerde-Management (regionales KRM über "Guckle" heraussuchen) beschweren und mindestens einen "vorläufigen" Bescheid nach § 328 SGB III verlangen.
Telefonate solltet ihr dazu NICHT (mehr) führen, was da gesprochen wird kann Niemand beweisen und der ÄD hat auch nicht darüber zu entscheiden, ob dein Mann ALGI bekommen wird oder nicht ...

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Hallo KleineMinimaus,

noch ein kleiner Nachtrag zu den zutreffenden Ausführungen von Doppeloma.

Behörden reagieren grundsätzlich nur auf schriftliche Anträge, daher ist der Antrag auf einen vorläufigen Bescheid gem. § 328 Abs. 3 SGB III unbedingt schriftlich zu stellen, am besten gleich mal vorsroglich mit § 42 SGB I gewürzt, denn dann darf sich die AfA aussuchen wie sie zahlen will, als Vorschuß (§ 42 SGB I) oder halt per vorläufigen Bescheid (§ 328 Abs. 3 SGB III).



Muster dazu gibt es im Netz genug, z.B. hier,


den Antrag ist ziehmlich am Ende.

Übrigens "Skorpion80" kämpft hier als einer von vielen mit den selben Problemen - bitte mal lesen -.


Grüße saurbier
 
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