Zoff unter neuen Mietern

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Kikaka

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-In unserem Haus sind 2 Mietparteien neu eingezogen die sich ohne Ende zoffen.

-Im September 1 Ehepaar mit Hund,
-im Oktober Ehepaar mit Baby


-Jetzt bekundet der Oktoberfrischling er habe eine Hundeallergie bekommen und hat den Vermieter aufgefordert für die Entfernung des Hundes zu sorgen.

-Wie seht Ihr das rein rechtlich ?
-Meiner Meinung nach müßte der Oktoberfrischling bei Hundeallergie ausziehen weil er keinerlei begründeten Anspruch hat. Die Leute mit Hund waren vorher da, und die Hundehaltung ist im Mietvertrag verankert.

-Gibt es andere Meinungen ?
 
E

ExitUser

Gast
Der Hund lebt ja wohl kaum in den Räumen des "Oktoberfrischlings"? Das Treppenhaus wir regelmäßig gereinigt?

Wo ist dann sein Prob?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Kikaka,

ich hab Deinen Thread in Allgem. Fragen verschoben. Im Unterforum zu Urteilen und Gegenwehr gibt es keine Antwortfunktion.
 

vanish

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Der Mieter hat nicht zu fordern. Was der Vermieter mit anderen Mietparteien
vertraglich vereinbart, geht den Mieter nichts an.

Seine Allergie ist sein Privatvergnügen, er darf gerne ausziehen dort.
 
E

ExitUser

Gast
Z. B.:

[FONT=Arial, Helvetica]
Katzen- und Hundehaarallergie

(dmb) Katzenhaltung in einem Mehrfamilienhaus ist auch gegenüber Mietern und Nachbarn kein Mangel der Mietsache, auch nicht für Mieter und Nachbarn mit Katzenallergie. Ein Recht auf Mietminderung besteht nicht, entschied das Amtsgericht Bad Arolsen (2 C 18/07).

Nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes (DMB) begründen subjektive Überempfindlichkeiten, wie zum Beispiel Katzenallergien, kein Mietminderungsrecht. Soweit laut Mietvertrag Tierhaltung mit Zustimmung des Vermieters erlaubt ist, müssen zum Beispiel neu einziehende Mieter damit rechnen, dass Katzen oder Hunde im Haus gehalten werden.

Der Vermieter kann aber – so der Deutsche Mieterbund – bei Beginn des Mietverhältnisses die laut Mietvertrag notwendige Genehmigung zur Tierhaltung verweigern, wenn er selbst oder andere Mieter im Haus Allergiker sind. Voraussetzung ist, dass Mitmieter im Haus tatsächlich an einer Katzenhaarallergie (AG Köln 219 C 565/87) oder Hundehaarallergie (AG Aachen 85 C 85/05) leiden. Dabei reicht es nicht aus, wenn dem Mieter empfohlen wird, im eigenen Haushalt keinen Hund oder keine Katze zu halten. Außerdem fordert das Amtsgericht Bonn (6 C 463/89) eine konkrete Gesundheitsgefährdung. Ein Vermieter mit Katzenallergie kann nicht nach zwei Jahren die Abschaffung einer Katze verlangen, wenn in dieser Zeit keinerlei Gesundheitsbeeinträchtigungen bei ihm aufgetreten sind.
[/FONT]
DMB Mietrecht aktuell
 

Kikaka

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-Leider ist eine neue Eskalationsstufe erreicht.
- Gestern wurde ich von dem Mieter,der angeblich plötzlich von Hundeallergie befallen wurde, auf der Strasse angesprochen :

-Entweder solle ich nun auf den Hundebesitzer einwirken das das Hundehaarproblem im Hausflur "geregelt" würde, oder aber er kündigte an zur Lösung des Problems Bulgaren vorbei zuschicken.

-
 

Claus.

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oder aber er kündigte an zur Lösung des Problems Bulgaren vorbei zuschicken.
Vermieter darüber informieren ggf. auch eigenständig Pol hinzuziehen.
Das war jetzt nicht mehr nur eine ernste Drohung gegenüber Vermieter und Hundebesitzer, sondern auch gegen dich.

Vor allem braucht jetzt was tun bevor die Abwägung ´Baby <> Hund´ einsetzt.
Würde mich nicht wundern, wenn ein Vermieter aus der Überforderung heraus nun beide rauswirft. Das täte aber weder dem Hund noch dem Baby gut.

Eher braucht der "Baby-Besitzer" nun baldmöglichst ein wenig Erziehung von Leuten denen er was glaubt /glauben muß; ansonsten kann auch sein Kind nie etwas von ihm lernen.
Meine Meinung.
 
G

Gerhard Hartz

Gast
Der Vermieter wird sich dort vermutlich erstmal genauso bedeckt halten wie die Försterei auch.

"Iss ja noch nüscht passiert....." :icon_sad:

Trotzdem würde ich diesen Vorfall bei der Polizei anzeigen, um es schonmal aktenkundig zu machen.

Des Weiteren würde ich mich an den Mieterschutzbund UND an das zuständige Schiedsamt wenden.
Google mal schiedsamt/Frau/Mann für Deinen Wohnbereich.

Anzeige, Info an den Vermieter (schriftlich per Einschreiben) und Kontakt zum Schiedsmann bringt Dich schonmal auf die ´(rechtlich) sichere Seite.

Das Selbe würde ich Deinem Hunde Nachbarn raten. Und zwar ganz fix!

Asoziales Verhalten und keine Bereitschaft Kompromisse zu schliessen geht mal gar nicht.
Und dazu noch drohen ... wem auch immer.

Anzeigen und sich nicht von "Bulgaren" abschrecken lassen.
 

pinguin

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-Im September 1 Ehepaar mit Hund,
Wenn auch nur für 1 Monat, so haben diese die älteren Rechte und konnten bei ihrem Einzug keinesfalles wissen, daß kurz darauf noch jemand mit Kleinkind dazuziehen würde;

-im Oktober Ehepaar mit Baby
Die wussten garantiert um den Hund und hätten sich eine andere Bleibe suchen können.

Wie viele Mieter seid Ihr im Haus? Wie steht Ihr selber zu den sich streitenden Mietern?

Evtl. hilft es schon, jenem, der den Streit angefangen hat, mal klar zu machen, daß u. U. im Haus alle auf Seiten der Hundehalter stehen?

Spielt mit offenen Karten; Leute, die halbwegs geistig noch ansprechbar sind, merken u. U. dann, wo sie sich hinmanövrieren, obwohl manche ziemlich benebelt sein können.
 
S

Snickers

Gast
-Entweder solle ich nun auf den Hundebesitzer einwirken das das Hundehaarproblem im Hausflur "geregelt" würde, oder aber er kündigte an zur Lösung des Problems Bulgaren vorbei zuschicken.
Das würde ich sofort öffentlich machen im vollen Umfang, sprich:

-Anzeige bei der Polizei
- Lokale Presse
- TV
- Vermieter
-Mieterschutzbund


Hier muss wirklich jeder wissen, wenn etwas passiert, ist der betreffende Mieter dran beteiligt.

Den würde ich so weit bekommen, das der aufpasst die ganze Nacht vor dem Haus; das NICHTS passiert!
Zusätzlich würde ich dem das Jugendamt nach Hause schicken, der würde von mir die volle Packung bekommen.

Das meine ich ganz ernsthaft...........Sprichwort:
"Bist du in Gefahr und Not, ist der Mittelweg der Tot".
 

UweB

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Zitat=

-In unserem Haus sind 2 Mietparteien neu eingezogen die sich ohne Ende zoffen.

-Im September 1 Ehepaar mit Hund,
-im Oktober Ehepaar mit Baby


-Jetzt bekundet der Oktoberfrischling er habe eine Hundeallergie bekommen und hat den Vermieter aufgefordert für die Entfernung des Hundes zu sorgen.
+
-Leider ist eine neue Eskalationsstufe erreicht.
- Gestern wurde ich von dem Mieter,der angeblich plötzlich von Hundeallergie befallen wurde, auf der Strasse angesprochen :

-Entweder solle ich nun auf den Hundebesitzer einwirken das das Hundehaarproblem im Hausflur "geregelt" würde, oder aber er kündigte an zur Lösung des Problems Bulgaren vorbei zuschicken.
------------------------------------------------------------------------------
@Kikaka
Hallo und Guten Morgen,

vermutlich bist Du der Eigentümer?

Wenn nein, hast Du mit dem drohenden Babyhalter nichts zu tun, er möge sich an den Eigentümer wenden.

Falls Du der Vermieter bist, verweise bitte auf die geduldete Hundehaltung in Deinem Haus, wenn dem Babybesitzer das nicht passt, möge er ausziehen.
Sowas steht eigentlich im Mietvertrag drin.

Ich würde zukünftig den Bedroher auf der Straße/im Haus einfach ignorieren. Gut ist.
 

nightangel

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Warum hat der Allergiker sich nicht vor Anmietung beim Vermieter erkundigt ob Hunde im Haus sind? Dann hätte er sich halt eine andere Wohnung suchen müssen.
Es gibt genug Vermieter die keine Hunde im Haus dulden.

Bei Katzen finde ich so ein Argument völliger quatsch. Katzen laufen kaum durch das Treppenhaus, wenn es Wohnungskatzen sind. Sind es Freigänger wohnen die Besitzer wohl eher Parterre und die Katze/n gehen durch Balkon-/Terassentüren rein und raus.
Und draussen kann der Allergiker eh nichts dagegen machen wenn ihm eine Katze zu nahe kommt.
 
S

Snickers

Gast
Kein absolutes Hundeverbot

Was bedeutet das neue BGH-Urteil?
Der Bundesgerichtshof entschied in seinem Urteil vom 20.03.2013 (Az. VIII ZR 168/12), dass ein generelles Verbot der Hundehaltung durch eine starre Klausel in einem formularmäßigen Mietvertrag unzulässig sei. Eine solche Regelung benachteilige einen Mieter unangemessen und sei daher unwirksam. Bezüglich der Unwirksamkeit bezog sich der BGH auf § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB. Nach dieser „Auffangvorschrift“ dürfen allgemeine Vertragsklauseln, die von einer Seite in einer Vielzahl von Verträgen unterschiedslos vorgegeben werden, die andere Seite nicht unangemessen benachteiligen. Statt dessen müsse in jedem Einzelfall zwischen den Interessen des Vermieters, den Interessen der Hausgemeinschaft und den Interessen des hundehaltenden Mieters abgewogen werden. Nach § 535 BGB komme dem Mieter ein möglichst weitgehendes und möglichst uneingeschränktes Recht auf Gebrauchsgewährung an seiner Wohnung zu.
Sind Hunde nach dem BGH-Urteil VIII ZR 168/12 vom 20.03.2013 in Mietwohnungen jetzt immer erlaubt? | refrago
 

UweB

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Also, kein generelles Hundeverbot im Mietvertrag.

Verschweigen des Hundes und einfach mit Hund einziehen, geht aber auch nicht, da dem Eigentümer die Prüfung des Einzelfalles nicht möglich wäre ?, oder ?

Ändern wird sich durch das Urteil nichts.

Wenn der Eigentümer keine Hunde haben will, wird er entsprechende Begründung finden, z.B. Größes des Tieres, Größe der Wohnung, Lage des Hauses, Größe der Flure usw., außerdem Mieterstruktur (alte Leute, Ruhebedürfnis).
 

Roter Bock

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Die Polizei kannst Du vergessen in solchen Fällen die Strafanzeige auch - bei mir z. B. geht es um Hausfriedensbruch. Nachbarn feuerten von unserem Garten aus Raketen ab.

Ich verwende "richtiges Werkzeug" das in der Nische neben der Tür griffbereit steht.

Nächstes Jahr (die Spinnerei haben die immer Sylvester) gehe ich einfach mal von "Einbrechern" aus.

Als druuf - es gibt Menschen die verstehen keine andere Sprache!

Verzichte auf die Mitwirkung der Polizei - erst wenns weh tut kommen die ins Spiel. Ich würde mich von solchen Idioten auch nicht ansprechen lassen. (Wenn ich mit jemanden nicht sprechen will, lass ich den einfach stehen)...

Roter Bock
 

Kikaka

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-Ihr werdet es nicht glauben, der Allergiker hat sich vor 2 Wochen selbst einen kleinen Hund gekauft....:icon_party:nö, das ist kein Fake,..

... der Vermieter hatte den Hundebesitzer gebeten mit dem Hund nur noch durch den Garteneingang zu flanieren, darauf pocht jetzt der Allergiker,nur der Mieter will sich darauf nicht einlassen........
 

turbodrive

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-Ihr werdet es nicht glauben, der Allergiker hat sich vor 2 Wochen selbst einen kleinen Hund gekauft....:icon_party:nö, das ist kein Fake,..

... der Vermieter hatte den Hundebesitzer gebeten mit dem Hund nur noch durch den Garteneingang zu flanieren, darauf pocht jetzt der Allergiker,nur der Mieter will sich darauf nicht einlassen........
Dann kann man sich doch denken woher der Wind weht..Der will einfach nicht das die beiden Hunde zusammen treffen weil der eine wahrscheinlich etwas grösser ist..Damit kann man wo sagen der der keine Ahnung hat von Hunden..
 

Sprotte

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-Meiner Meinung nach ........
Meiner auch...... : #6+#9 z.B.


Dann kann man sich doch denken woher der Wind weht..
....und wohin,Kikaka und die anderen Mieter werden in der Zukunft Probleme bekommen,wenn sie jetzt nichts dagegen tun :


- Gestern wurde ich von dem Mieter,der angeblich plötzlich von Hundeallergie befallen wurde, auf der Strasse angesprochen :

-Entweder solle ich nun auf den Hundebesitzer einwirken das das Hundehaarproblem im Hausflur "geregelt" würde, oder aber er kündigte an zur Lösung des Problems Bulgaren vorbei zuschicken.

-
Weiß der Vermieter das......
-Ihr werdet es nicht glauben, der Allergiker hat sich vor 2 Wochen selbst einen kleinen Hund gekauft....:icon_party:nö, das ist kein Fake,..

.....und zum Schluss....was ? Jaaaaaaaaaaa....ein hübscher §§ :BGB 569 Abs.2 ......:icon_mrgreen:
 
S

silka

Gast
Kannst Du bitte die Forenregel nennen, die besagt, dass hier NUR H4 Themen gepostet werden dürfen ?
DANKE!!!!!!!!!!!!!
nö, leider nicht, hast Recht.
Dann empfehle ich:
Beratungshilfeschein beim Amtsgericht beantragen.
versierten Mietrechts/Sozialrechts/Tierrechts/Sonstiges- Anwalt suchen.
Beraten lassen,
alles weitere empfiehlst du, einverstanden?

Frage:
OFF TOPIC... was war das noch?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Silka,

das sind Themen die auch ELOs beschäftigen. Die meisten hier kämpfen schließlich auch um ihre Unterkunft. Wenn jemand auch noch bedroht wird, und mit reingezogen wird, auch an unbeteiligter Stelle, braucht er auch Hilfe.

Ich möcht eigentlich nur mal wissen:
-Was geht dich der ganze Tratsch und Zoff an?
-Was hat das in einem Eloforum zu suchen?
-Warum fragst du nicht
in einem Mieterforum, Allergikerforum, Hundeforum, Nachbarforum?
?? Hä?
:icon_eek:
 
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