Zinsen bei Kautionskonto : Einnahme ?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Jesaja

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 August 2008
Beiträge
740
Bewertungen
8
Ich habe gerade einen Brief vom Vermieter erhalten, in dem über den Zuwachs an Zinsen auf unserem Kautionskonto informiert wird. Es handelt sich um 3 Euro 47. Ich frage mich, ob man dieses Geld als Einnahme sehen müsste und deshalb auch dem Amt melden sollte. Gilt hier Ähnliches wie bei einem Sparbuch oder ist es anders, da man an das Geld inklusive Zinsen erst herankommt, wenn man auszieht ?
Ist vielleicht ein eher banales Thema, würde aber gerne hören, was ihr dazu meint.
 

Andi_

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 April 2006
Beiträge
647
Bewertungen
1
Ich habe gerade einen Brief vom Vermieter erhalten, in dem über den Zuwachs an Zinsen auf unserem Kautionskonto informiert wird. Es handelt sich um 3 Euro 47. Ich frage mich, ob man dieses Geld als Einnahme sehen müsste und deshalb auch dem Amt melden sollte. Gilt hier Ähnliches wie bei einem Sparbuch oder ist es anders, da man an das Geld inklusive Zinsen erst herankommt, wenn man auszieht ?
Ist vielleicht ein eher banales Thema, würde aber gerne hören, was ihr dazu meint.
Nein. Es handelt sich um eine Kaution, ich gehe davon aus, dass dir die Zinsen darauf nicht ausgezahlt werden?
 
E

ExitUser

Gast
es wird aber von den Zinsen ein Soli-Zuschlag einbehalten, den man sich mittels einer Steuererklärung zurückholen kann, auch gibt es da noch eine weitere Steuerart (Zinssteuer?). Wir bekommen z.B. die Kaution bei Umzug OHNE Zinsen zurück.
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.404
Bewertungen
4.583
Das ist nicht korrekt, es ist DEIN Geld, somit stehen Dir auch die Zinsen zu ... google mal
 

Jesaja

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 August 2008
Beiträge
740
Bewertungen
8
es wird aber von den Zinsen ein Soli-Zuschlag einbehalten, den man sich mittels einer Steuererklärung zurückholen kann, auch gibt es da noch eine weitere Steuerart (Zinssteuer?). Wir bekommen z.B. die Kaution bei Umzug OHNE Zinsen zurück.
Im Schreiben steht : "Auf die Kautionszinsen werden weder Zinsabschlagssteuer noch Solidaritätszuschlag errechnet."

Eine Rückzahlung bei Steuererstattungen könnte ja auch nur dann von der Arge/Optionskommune angerechnet werden, wenn sie tatsächlich auf dem Konto landet, oder nicht ?
 
E

ExitUser

Gast
Im Schreiben steht : "Auf die Kautionszinsen werden weder Zinsabschlagssteuer noch Solidaritätszuschlag errechnet."

Eine Rückzahlung bei Steuererstattungen könnte ja auch nur dann von der Arge/Optionskommune angerechnet werden, wenn sie tatsächlich auf dem Konto landet, oder nicht ?
Wir bekommen jedes Jahr eine Aufstellung der Wohnungsgesellschaft über die aufgelaufenen Zinsen des vergangenen Geschäftsjahres, die an das FA abgeführten Zinsen und den Solizuschlag. Das muss man sich dann vom FA zurück holen. Bei dem Konto der Whgs.-Geselschaft handelt es sich um ein Sammelkonto. Ich muss nachschauen. Später/morgen sag' ich Euch genau bescheid.
 
E

ExitUser

Gast
So lange die gesamte kaution nicht ausgezaht wird, sind zinsen daraus kein einkommen. Der vermieter muss die zinsen bei auszug mit auszahlen. Die neue abgeltungssteuer greift erst ab 801 zinsen pro jahr und person.
 
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
4.186
Bewertungen
344
Einfach der ARGE melden. Auch für drei Euro, die beim Vermieter verbleiben und somit die Kaution im Wert erhalten, muss ARGE einen Bescheid erstellen. Anrechnen ist unmöglich, da der Zufluss fehlt.
Aber: Wie immer, Melden macht frei.
 

Fotoz

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2008
Beiträge
626
Bewertungen
159
Hallo,

leider ist nicht ganz geklärt, ob das Konto auf den Namen des Vermieters, dass heißt, er ist der Verfügungsberechtigte, oder auf deinen Namen ein Sperrkonto eingerichtet ist.
Dies ist ein großer Unterschied. Wenn es auf deinen Namen läuft, dann sind es auch Einnahmen für dich. Da steht dann noch zur Frage, ob sie zu den einmaligen Einnahmen bis 50 € jährlich zählen, also nicht angerechnet werden.
"Einnahmen" deines Vermieters, und das sind sie dann ja, werden dir natürlich auch nicht angerechnet.
Also, wenn dir die Einnahme zufließt, bzw. zufließen könnte du aber kein Gebrauch davon machst, dann sind es (fast immer ) anrechenbare Einkünfte.
 

Jesaja

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 August 2008
Beiträge
740
Bewertungen
8
Hallo,

leider ist nicht ganz geklärt, ob das Konto auf den Namen des Vermieters, dass heißt, er ist der Verfügungsberechtigte, oder auf deinen Namen ein Sperrkonto eingerichtet ist.
Dies ist ein großer Unterschied. Wenn es auf deinen Namen läuft, dann sind es auch Einnahmen für dich. Da steht dann noch zur Frage, ob sie zu den einmaligen Einnahmen bis 50 € jährlich zählen, also nicht angerechnet werden.
"Einnahmen" deines Vermieters, und das sind sie dann ja, werden dir natürlich auch nicht angerechnet.
Also, wenn dir die Einnahme zufließt, bzw. zufließen könnte du aber kein Gebrauch davon machst, dann sind es (fast immer ) anrechenbare Einkünfte.
Das Kautionskonto läuft auf unseren Namen. Letzeres bezweifel ich allerdings stark. Zufluß ist für mich erst dann gegeben, wenn das Geld auf mein Konto fließt, bzw. z.B. auf einem gewöhnlichen Sparbuch zur Verfügung stehen würde.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten