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Zeitung: Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung möglich

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Martin Behrsing

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#1

pinguin

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#2
ich habe nie verstanden, warum diese Beiträge ein weiteres Mal gesenkt worden sind. Aber an diesem Beispiel merken die hoffentlich, daß "Steuern runter" nach der Wahl Gift für den Staat sind, wenn nicht zeitgleich eine andere Seite erhöht wird, damit der Ausgleich vorhanden ist.
 

Kaleika

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#3
(...) Anmerkung Orlando Pascheit: Allein aufgrund dieser Äußerungen gehören SPD, CDU und CSU abgewählt. - Wenden wir doch das Verursacherprinzip an. Die Parteien mögen die gegenwärtige Krise nicht allein zu verantworten haben, aber ist sie sind verantwortlich dafür, dass Deutschland mit dieser Härte getroffen wird. Wenn die Finanzpolster der Bundesagentur für Arbeit derart drastisch schmelzen, u.a. auch weil die Koalition gegen besseres Wissen den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung abgesenkt hat und beim Kurzarbeitergeld die Unternehmen weiter entlastet hat, so ist doch in der Hauptsache die Wirtschaftspolitik der letzten Regierungen für die Malaise der BA verantwortlich, weil

a. sie seit langem durch diverse Entscheidungen ohne Rücksicht auf Verluste für die Gesamtwirtschaft das Finanz- und Exportkapital fördern,
(...)
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Arbeitsagentur bittet zur Kasse (Punkt7)

Kaleika
 
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#4
Die Spirale dreht sich weiter. Da werden die Lohnebenkosten wieder steigen, Firmen werden Mitarbeiter entlassen, vielleicht gehen Firmen pleite. Keine Mehrwertsteuererhöhung?! Dann drehen wir eben an den anderen Steuerschrauben, oder wie?!?!?
 

pinguin

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#5
Da werden die Lohnebenkosten wieder steigen, Firmen werden Mitarbeiter entlassen, vielleicht gehen Firmen pleite. Keine Mehrwertsteuererhöhung?! Dann drehen wir eben an den anderen Steuerschrauben, oder wie?!?!?
Eine Steuererhöhung wird es vermutlich nicht geben, aber erst recht keine Senkung; die Mwst. wird sicherlich bis auf etwa 25% erhöht und die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden paritätisch auf vermutlich mindestens 3,5% angehoben, (insgesamt also 7,0%), und dann auch in dieser Höhe bleiben.

Zusätzlich wird vermutlich auf alle (!) im Handel üblichen Verpackungen Pfand erhoben; gilt dann also auch für Wein- und Sektflaschen, (ca. 8 Cent wie bei Bierflaschen), Tetrapack und Co., (ca. 25 Cent wie bei Einwegdosen), zusätzlich wird es generell keine pfandfreien Dosen und Plastikflaschen mehr im Groß- und Einzelhandel geben. Einweggebinde, wie sie beispielsweise bei McDonalds anzutreffen sind, (Coffee to go etc.), müssen (!) künftig von dieser Handelskette zurückgenommen werden und können ebenfalls mit Pfand belegt werden.

ciao
pinguin
 
E

ExitUser

Gast
#6
Eine Steuererhöhung wird es vermutlich nicht geben, aber erst recht keine Senkung; die Mwst. wird sicherlich bis auf etwa 25% erhöht und die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden paritätisch auf vermutlich mindestens 3,5% angehoben, (insgesamt also 7,0%), und dann auch in dieser Höhe bleiben.

Zusätzlich wird vermutlich auf alle (!) im Handel üblichen Verpackungen Pfand erhoben; gilt dann also auch für Wein- und Sektflaschen, (ca. 8 Cent wie bei Bierflaschen), Tetrapack und Co., (ca. 25 Cent wie bei Einwegdosen), zusätzlich wird es generell keine pfandfreien Dosen und Plastikflaschen mehr im Groß- und Einzelhandel geben. Einweggebinde, wie sie beispielsweise bei McDonalds anzutreffen sind, (Coffee to go etc.), müssen (!) künftig von dieser Handelskette zurückgenommen werden und können ebenfalls mit Pfand belegt werden.

ciao
pinguin
die absolute falscheste Methode, die Krise zu bekämpfen, sie verschärft oder verlängert sie eher.
 

pinguin

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#7
die absolute falscheste Methode, die Krise zu bekämpfen, sie verschärft oder verlängert sie eher.
Was ist schon richtig oder falsch? Wer weiß das heute? Allein die Zeit wird es zeigen.

Es wird hoffentlich an den richtigen Stellen Leute geben, die fachlich kompetent sind, alle möglichen Vorschläge auf Praxistauglichkeit zu prüfen.

Der Staat jedenfalls bedarf gewisser Einnahmen, um seinen Aufgaben nachzukommen. Ob das über direkte Steuern läuft oder über indirekte, ist hierbei unwichtig. Man könnte ja auch wieder zu Staatsfirmen übergehen, so die im öffentlichen Interesse liegen?

Unbestritten muß es allen Bürgern möglich sein, darüberhinaus trotzdem menschenwürdig leben zu können.

ciao
pinguin
 
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