Zeitenwende - Stilblüten der Beamten (1 Betrachter)

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Ichweißnix

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Folgendes stand im Widerspruchsbescheid, den ich schon nach mehr als vier Monaten erhielt (boah, immer von Amts wegen diese Hektik :pause: ):
(Also, bitte ganz langsam und zweimal lesen, musste ich auch. :lol: :lol: :lol: :? )

"Der Widerspruch ist nach Erteilung des Änderungsbescheides unbegründet."

... ich hab' aber erst Widerspruch eingelegt und dann den Änderungsbescheid bekommen ...
Ja, war das denn erlaubt? :hmm: :hihi:

Nach deren Logik werden wir noch vor dem Geschlechtsverkehr schwanger. Erzählt das mal unseren PisaKids, die glauben das bestimmt. :kratz: :kinn: :tonne:
... und dann gibt's auch wieder Jungfrauengeburten... :daumen:

Fröhliche Grüße. :pfeiff:
 

Bruno1st

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Hi,
wann hast du denn den ersten Bescheid UND den Änderungsbescheid bekommen ? Und wann hast du Widerspruch eingelegt ?

Hast du auch gegen den Änderungsbescheid Widerspruch eingelegt ?
Sonst befürchte ich, daß die Typen sich darauf berufen, daß du ja einen ganz neuen Bescheid bekommen hast und dagegen keinen Widerspruch eingelegt hast. Aber da gibt es auch noch eine Möglichkeit. War glaube ich "Rückversetzung in den alten Stand" - auf jeden Fall sofort reagieren und Widerspruch einlegen (Ich lege Widerspruch gegen den Bescheid vom .......ein (oder erweitere meinen Widerspruch vom ..... auf den akt. Bescheid vom .....) - Begründung folgt umgehehend - mit feindlichen Grüßen"
Laß dich nicht austricksen !
 

Ichweißnix

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Hi Bruno the one and only,

danke für den Tipp. Aber am Ende steht, dass ich gegen diesen W.bescheid Klage beim SG erheben kann usw. usf. Meine Anwältin hat mir dies auch noch mal bestätigt, dass es "kein Reden" mehr mit denen gibt, sondern der nächste Schritt die Klage sein muss. Und das kann dauern, hat sie mir erzählt ... Sie war gerade vom Gericht zurück gekommen.

Grüße. :stern:
 

Bruno1st

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Hi,
gratuliere, daß du schon bei der Anwältin bist. Das ist der einzige Weg, denn die Typen bei der Arge lehnen grundsätzlich ab und wenn nur 1 von 10 den Klageweg beschrietet, dann haben die schon wieder 90% gespart.
Gericht kannst du nur mit einer einstweiligen Verfügung beschleunigen. z.Zt. läuft meine zweite Klage vord dem SG und die erste seit Monaten vor dem LSG.
Aber sieh es mal positiv : du sicherst Arbeitsplätze - von der Widerspruchsstelle, über das Gericht bis hin zur Post und Papierherstellung. :p
Auf jeden Fall viel Erfolg
bruno
 

Ichweißnix

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... mir hat mal ein Anwalt folgendes erklärt, aus seiner eigenen Praxiserfahrung, wie er sagte:

Das Amt lehnt alle Anträge ab (100 %), davon legt nur die Hälfte Widerspruch ein. Die Hälfte hiervon bekommt einen negativen W.bescheid. Von denen geht widerum nur die Hälfte in die Klage. Von diesen gewinnt nur die Hälfte die Klage.
Also, für das Amt hat sich dieser ganze Aufwand gelohnt. Auch wenn dabei erstmal eine Menge Steuergelder verballert werden... Unterm Strich bleibt (angeblich) mehr in der Kasse.
Fazit: Die Beamten, also unsere - Deine und meine und aller Bürger - Staatsdiener, hoffen darauf, dass nicht alle Menschen sich wehren.

Grüße. :cry:
 
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