Zeitarbeitsvertrag endet im Juli, eine Verlängerung ist in Sicht, muss ich die Verlängerung annehmen?

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Senseo

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Hallo,

ich arbeite seit Januar in einer Zeitarbeitsfirma, mein Vertrag geht bis Ende Juli. Die Wahrscheinlichkeit ist groß das die ZA meinen Vertrag verlängern wird, ich möchte aber für diese ZA nicht mehr arbeiten. Ich würde gerne meinen Vertrag auslaufen lassen.
Wie sieht das nun aus, wenn ich die Vertragsverlängerung nicht unterschreibe, kann die AfA mich dann dafür 3 Monate sperren?
 

Gescheitert1524

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Hallo,

ich arbeite seit Januar in einer Zeitarbeitsfirma, mein Vertrag geht bis Ende Juli. Die Wahrscheinlichkeit ist groß das die ZA meinen Vertrag verlängern wird, ich möchte aber für diese ZA nicht mehr arbeiten. Ich würde gerne meinen Vertrag auslaufen lassen.
Wie sieht das nun aus, wenn ich die Vertragsverlängerung nicht unterschreibe, kann die AfA mich dann dafür 3 Monate sperren?

Hier steht der arme Delinquent leider rechtlich wieder vor der üblichen Zwickmühle, wenn der Sklaventreiber petzt und es so auslegt, er hätte rechtzeitig ein Verlängerungsangebot unterbreitet , welches der dumme Jakob vollkommen grundlos ausschlug.

Sowohl beim ALG I , wie auch dem ALG II spricht erst mal rechtlich nichts dagegen, einen befristeten Arbeitsvertrag sanktionsfrei in soweit auslaufen zu lassen, als dann die Meldung zur Arbeitssuche 3 Monate vor Ende der Befristung gegenüber der zuständigen Behörde rechtzeitig erfolgte.

Strittig wird es daran im Anschluss aber leider dann, wenn der Arbeitgeber gegenüber der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter im Rahmen der Arbeitgeberbescheinigung einträgt, dem befristet angestellten Mitarbeiter rechtzeitig vor Vertragsende eine Vertragsverlängerung konkret angeboten zu haben.

Dann geht es zwar nicht um die jeweils im ALG I oder ALG II vorgesehene Höchstsanktionierung von 12 Wochen Sperrfrist ( ALG I ) oder 30 % für 3 Monate ( ALG II ) wegen selbst verschuldeter Arbeitsaufgabe, aber im Streitpunkt durchaus noch um die gemilderte Sanktionierung wegen Ablehnung eines konreten Arbeitsangebotes ( hier in Form einer rechtzeitig angebotenen Vertragsverlängerung ).

Ergo liegt es mal wieder beim Delinquenten in der ( wichtigen !) Begründung , warum die rechtzeitig kommunizierte Vertragsverlängerung ausgeschlagen wurde.

Dahingehend gibt es leider sozialgerichtliche Rechtspechung in bereits erfolgten Urteilen durchaus innder Summe eher gegen den Delinquenten, wenn dieser keine hinreichenden Gründe gegen die rechtzeitig angebotene Vertragsverlängerung zum ununterbrochenen Fortlauf der Beschäftigung darlegen konnte.
 

Senseo

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Dann geht es zwar nicht um die jeweils im ALG I oder ALG II vorgesehene Höchstsanktionierung von 12 Wochen Sperrfrist ( ALG I ) oder 30 % für 3 Monate ( ALG II ) wegen selbst verschuldeter Arbeitsaufgabe, aber im Streitpunkt durchaus noch um die gemilderte Sanktionierung wegen Ablehnung eines konreten Arbeitsangebotes ( hier in Form einer rechtzeitig angebotenen Vertragsverlängerung ).

Dahingehend gibt es leider sozialgerichtliche Rechtspechung in bereits erfolgten Urteilen durchaus innder Summe eher gegen den Delinquenten, wenn dieser keine hinreichenden Gründe gegen die rechtzeitig angebotene Vertragsverlängerung zum ununterbrochenen Fortlauf der Beschäftigung darlegen konnte.

Also was bedeutet das jetzt konkret? Wenn jetzt mein AG melden würde, ich hätte eine Vertragsverlängerung nicht unterschrieben, welche Art von gemilderte Sanktion würde ich bekommen bei ALG1 oder ALG2?

Welche Gründe wären denn hinreichend um eine Verlängerung abzulehnen?

mfg

Du hast anscheinend noch zu gut gearbeitet.
Hast Du Dich schon beim AfA arbeitslos gemeldet?

Nein leider nicht, da ich erst mal davon ausging das ich weiter mache aber ich habe es mir anders überlegt. Wenn ich mich jetzt melden würde, würde ich wohl eine Sperrzeit von 1 Woche kassieren oder? Und was wäre bei ALG2 zu befürchten?


Moderationshinweis...

2 Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Des Weiteren lassen sich auch mehrere und auch verschiedene Zitate in einen Beitrag einfügen. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL



 

apfelkuchen

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Im ALG2 keine, da du alles tun musst, um deine Bedürftigkeit zu verringern. Es sei denn sowas wie gesundheitlich nicht mehr tragbar o.ä.
 

Onkel Tom

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Bei "vorsätzlicher" Auflösung eines Arbeitsverhältnis, wie z.B. Vertragsverlängerung mit den
gleichen Arbeitsbedingungen, wie zuvor, kann ich nur anraten, wenn man anschließend ins
ALG 2 rutscht. In dem Fall wird dem Erwerbslosen vorgerechnet, was man weiter an Lohn
verdient hätte und dies wird dann über einem längerem Zeitraum angerechnet.

Wir hatten hier mal jemand, der sich auf einen Aufhebungsvertrag eingelassen hatte und
vom JC eine Aufrechnung von fast 10.000 Euro erhalten..

Uff ne Verlängerung einlassen und wenn der Rücken quitscht, muss man zum Doc oder ?..:unsure:
 

Gescheitert1524

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Also was bedeutet das jetzt konkret? Wenn jetzt mein AG melden würde, ich hätte eine Vertragsverlängerung nicht unterschrieben, welche Art von gemilderte Sanktion würde ich bekommen bei ALG1 oder ALG2?

Beim ALG I könnte sich ein möglicher Sperrzeitraum zwischen 1 bis 4 Wochen bewegen, und beim ALG II eine Minderung der monatlichen Regelleistung zwischen 10 bis 30 % für die Dauer von 3 Monaten . Beim ALG II wegen abgelehnter Vertragsverlängerung eher im Bereich zwischen 10 - 20 % der RL.

In Deinem Fall geht es rechtlich nicht um Arbeitsaufgabe , da der ursprüngliche Vertrag durch vorher festgelegte Befristung ganz natürlich endete.

Welche Gründe wären denn hinreichend um eine Verlängerung abzulehnen?

Ohne konkrete Informationen zur individuellen Sachlage könnten stark variierende Pendelzeiten bei Einsätzen in verschiedenen Kundenbetrieben / Niederlassungen in Deiner bisherigen Beschäftigung bei diesem Arbeitgeber durchaus als Grund für die Ablehnung eines Anschlussvertrages bei diesem Arbeitgeber argumentiert werden. Siehe zum Thema Pendelwege mal hier :


Eventuell herrschte ja auch ein sehr schlechtes Arbeitsklima in der zurückliegenden Vertragserfüllung vor, oder es gab öfter mal Schwankungen in der Zuverlässigkeit des Arbeitgebers bei der Lohnbuchhaltung, Lohnauszahlung, Urlaubs- / und Freizeitausgleichen, Zeitkontenführung und Handhabung , Stellung nötiger Schutzausrüstung , mangelnder Einhaltung betrieblicher Sicherheitsvorschriften , Verstösse gegen das Arbeitszeitgesetz , o.ä. .

Körperliche oder geistige Überforderung im Bezug auf die bisher von diesem Arbeitgeber zugewiesenen Tätigkeiten könnten auch mögliche Gründe für due Ablehnung eines Anschlussvertrages darstellen.

So lange jedoch ein gutes, oder zumindest unbelastetes Kommunikationsverhältnis zur Sachbearbeitung der Agentur für Arbeit ( ALG I ) oder dem Jobcenter ( ALG II ) besteht, sollte die individuelle Sachlage nach Möglichkeit dort erst mal rechtzeitig gemeinsam erörtert werden.

Edit :

@Onkel Tom ,

" Wir hatten hier mal jemand, der sich auf einen Aufhebungsvertrag eingelassen hatte und
vom JC eine Aufrechnung von fast 10.000 Euro erhalten.."


In dieser Fragestellung geht es um einen befristeten Arbeitsvertrag , und dieser endet doch ganz von alleine durch Fristablauf ohne Zutun des Arbeitnehmers .
 
Zuletzt bearbeitet:

Matt45

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Der TE sollte die ersten 6 Monate mit dem bisherigen Arbeitsvertrag/Arbeit und dem neuen Vertrag vergleichen.
Passt Arbeitszeit/Fahrtkosten/Leistung.........mit der "Verlängerung". Falls nicht sollte er auf Änderungen hinweisen oder den Vertrag abändern. Ich sehe bislang nur ein Angebot von der ZAF.

Auch wenn viele es nicht unbedingt nachvollziehen: Mann sollte nicht immer nur an Sanktionen denken, sondern an sich selbst.
 

Gescheitert1524

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Auch wenn viele es nicht unbedingt nachvollziehen: Mann sollte nicht immer nur an Sanktionen denken, sondern an sich selbst.

Falls man bislang zu einem Hungerlohn geschafft hat und demnach keine Ersparnisse besitzt, wäre selbst eine kleine Sanktion schon ein tiefer Einschnitt in die Lebenshaltung. Da denkt man doch schon rein aus gesundem Selbsterhaltungstrieb an eine Sanktionsvermeidung.
 

eloole

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Hallo,

ich arbeite seit Januar in einer Zeitarbeitsfirma, mein Vertrag geht bis Ende Juli. Die Wahrscheinlichkeit ist groß das die ZA meinen Vertrag verlängern wird, ich möchte aber für diese ZA nicht mehr arbeiten.


@Senseo
Heißt das jetzt, dass du explizit für DIESE Zaf nicht mehr arbeiten willst, oder schließt du Zaf generell aus ?
Und warst bzw. bist du in dieser Zeit bei der Zaf in einem durchgehendem Einsatz bei nur einem "Kunden" oder hattest du häufige Wechsel der Einsatzbetriebe ?

Meiner Ansicht nach hast du folgende 3 Möglichkeiten:
a) rechtzeitig ab dem 1.7. einen neuen Job bzw. anderen Arbeitgeber finden
b) deine Zaf davon "abbringen" den Vertrag zu verlängern
c) den Vertrag auslaufen lassen, eine Verlängerung deinerseits verneinen und somit vermutlich "Sperrzeit-Lotto" zu spielen.

zu a)
Solltest du dauerhaft bei ein und demselbem Betrieb oder zumindest beim derzeitigen Betrieb schon längere Zeit im Einsatz sein, könntest du dich dort bewerben oder herausfinden, mit welchen Zaf der Betrieb ansonsten noch "zusammenarbeitet".
Es gibt Betriebe, welche ausschließlich mit nur einer Zaf arbeiten, aber auch solche die sich von verschiedenen Zaf "beliefern" lassen.
Wenn noch andere Zaf dort vertreten sind, mal die im Betrieb vertretenen Leiharbeiter dieser anderen Zaf kontaktieren und herausfinden, ob deren Zaf für dich "geeigneter" ist.
Sollte dies der Fall sein, dort bewerben - die andere Zaf nimmt dich gerne, wenn du den entsprechenden Kunden/Einsatz gleich mitbringst.

zu b)
Es soll durchaus Zaf geben, die sich von Mitarbeitern getrennt oder auslaufende Vertrâge nicht verlängert haben, weil:
- der MA häufiger erkrankte
- der MA nicht mehr "mobil" war, Auto kaputt
- der MA Mitglied einer Gewerkschaft oder sonstigen "abartigen Vereinigung" (religiös, politisch, sexuell...) ist und damit "offen" umgeht
- der MA in den jeweiligen Einsätzen "scheiterte", da er den Anforderungen nicht "gewachsen" war
- der MA "urplötzlich" Begriffe wie Fahrkostenerstattung, Annahmeverzug oder Equal Pay erwähnt
- der MA in die Offensive geht, und statt einer bloßen Vertragsverlängerung zu gleichen Bedingungen, einen neuen Vertrag zu besseren Konditionen wünscht
- ...

zu c)
zu spekulativ, daher von meiner Seite nix dazu..
 

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Hallo

wenn du da nicht weiterbeschäftigt werden willst.
Besuch doch mal nenn Arzt, der will auch leben. Magen DArm geht immer. Oder auch Rücken Schulter
 

erwerbsuchend

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Man sollte dabei aber immer damit rechnen, dass einen ein Arzt auch gründlich untersuchen könnte. Bei Magen Darm könnte also durchaus auch eine Darmspiegelung drohen, sofern man nicht nur einen kurzfristigen Durchfall wegen schlechtem Essen am Vortag hatte.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Magen-Darm: Der Hausarzt würde maximal zum Gastroenterologen überweisen und dann muß man dort als Kassenpatient erst einen Termin bekommen usw....
Das wäre dann nur eine längere Krankschreibung.
 

Senseo

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Also seitdem ich mich jetzt Arbeitslos gemeldet habe werde ich mit Vermittlungsvorschlägen bombardiert? Was ist denn mit denen los? Ich bin noch in Arbeit bis 31.07 wie soll ich da Vorstellungstermine wahrnehmen ich habe Voll Conti Schicht und brauch auch meine Ruhezeiten.
 

Nena

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Hast Du denn schon eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen?
Menschen, die von 9-17 arbeiten, finden auch Termine. Du gehst nie einkaufen/zum Arzt? Arbeitest Du (so viel) mehr als 40 Stunden?

Wenn Du sicher bist, dass Du ab dem 01.08. kein ALG beanspruchen wirst, musst Du Dich natürlich auch nicht bewerben.
 

karuso

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Also seitdem ich mich jetzt Arbeitslos gemeldet habe werde ich mit Vermittlungsvorschlägen bombardiert? Was ist denn mit denen los? Ich bin noch in Arbeit bis 31.07 wie soll ich da Vorstellungstermine wahrnehmen

Du bist nicht arbeitslos sondern arbeitssuchend das ist ein Unterschied. Du bist erst arbeitslos ab 01.08. Durch deine arbeitssuchend Meldung bist du wieder in der Vermittlung. Ich glaube mal alle Vermittlungsvorschläge die du bekommst sind alle ohne RFB. Dann bist du so wieso in deiner Entscheidung frei ob du eine VV nachgehst oder nicht. Wo ich mich arbeitssuchend gemeldet habe bekam ich auch VV diese waren aber alle ohne RFB und ware zu 90 % nur Schrott hauptsächlich nur ZAF oder Dienstleister über so art Werksvertrag nur billig soll man sein. Diese VV habe ich gleich in die Tonne gehauen.
 

Onkel Tom

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Naja, da Du dich nun als "Arbeitsuchend" gemeldet hast, ist das normal, das dich die
AfA /JC mit VVs "bombadiert". Schließlich wollen sie im Vorfeld verhindern, das Du
"Arbeitslos" wirst. Weiter findet SB nun heraus, ob Du mit dem Bewerben klar kommst
und wenn nicht, wirst Du per "Sofortangebot" mit einem Bewerbungstraining "beglückt".

Das heißt nicht, das Du dich nun jedem Angebot, hier VV anbiedern müsstest. Ich würde
da Spreu vom Weizen trennen und ein paar Bewerbungen klar machen, wo es z.B. besser
wie gegenwärtig passt.. Wie hoch ist der Anteil von VVs an Leihbuden ?

Damit hat sich weitere Kreativität zu meinem letzten Satz meines vorherigen Beitrag
m.E. erst mal erledigt..

Soweit ich dich verstanden hatte, wollte man dich weiter beschäftigen.. Hatte sich das
nun von Arbeitgeberseite her geändert ?
 

karuso

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Hallo,

ich arbeite seit Januar in einer Zeitarbeitsfirma, mein Vertrag geht bis Ende Juli. Die Wahrscheinlichkeit ist groß das die ZA meinen Vertrag verlängern wird, ich möchte aber für diese ZA nicht mehr arbeiten. Ich würde gerne meinen Vertrag auslaufen lassen.
Wie sieht das nun aus, wenn ich die Vertragsverlängerung nicht unterschreibe, kann die AfA mich dann dafür 3 Monate sperren?

Du bist in deiner Entscheidung frei ob du verlängerst oder nicht.Die AFA kann dir keine Sanktion auferlegen wenn du einen befristeten Vertrag ganz normal auslaufen läßt. Wichtig ist nur das du deinen befristeten Vertrag bis zum letzten Tag voll erfüllst.Da die ZAF dir sowieso einen neuen Vertag vorlegen muß wenn es weiter gehen soll bist du in deiner Entscheidung frei ob du einen neuen Vertag machst oder nicht dank der Vertragsfreiheit Art 2 Abs 1 Grundgesetz. Es gibt aber immer SB die da eine Sanktion reinhauen aber spätestens bei einer Klage fallen sie bei Gericht runter.

Du kannst nur eine Sperre oder Sanktion erhalten wenn du dich vertragswidrig verhalten dust und du fristlos gekündigt wirst.Das liegt aber beim auslaufen eines befristeten Vertrages aber nicht vor und ein neuer wurde noch nicht unterschrieben. Und ein Vertrag der noch nicht existiert dagegen kann auch nicht verstoßen werden.

 

Senseo

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Du bist in deiner Entscheidung frei ob du verlängerst oder nicht.Die AFA kann dir keine Sanktion auferlegen wenn du einen befristeten Vertrag ganz normal auslaufen läßt. Wichtig ist nur das du deinen befristeten Vertrag bis zum letzten Tag voll erfüllst.Da die ZAF dir sowieso einen neuen Vertag vorlegen muß wenn es weiter gehen soll bist du in deiner Entscheidung frei ob du einen neuen Vertag machst oder nicht dank der Vertragsfreiheit Art 2 Abs 1 Grundgesetz. Es gibt aber immer SB die da eine Sanktion reinhauen aber spätestens bei einer Klage fallen sie bei Gericht runter.

Du kannst nur eine Sperre oder Sanktion erhalten wenn du dich vertragswidrig verhalten dust und du fristlos gekündigt wirst.Das liegt aber beim auslaufen eines befristeten Vertrages aber nicht vor und ein neuer wurde noch nicht unterschrieben. Und ein Vertrag der noch nicht existiert dagegen kann auch nicht verstoßen werden.



Ich habe eben nur Sorge, das die ZAF mir ne Vertragsverlängerung anbietet, ich sie ablehne und später wenn die AfA fragt, diese als Antwort bekommt, das ich den Verlängerungsvertrag abgelehnt habe.

In der Arbeitsbescheinigung steht sogar unter 5.2:

"Die befristete Beschäftigung war für mindestens 2 Monate vorgesehen und eine Möglichkeit der Weiterbeschäftgung wurde durch den Arbeitgeber bei Abschluss des Vertrages in Aussicht gestellt.

Und da können die dann eben Ja oder Nein ankreuzen.


Hätte da mal noch eine weiter Frage, wenn ich Krank mache, muss ich mich dann eigentlich telefonisch melden oder kann ich das auch per Email mitteilen?
In meinem Vertrag steht, das ich mich telefonisch melden muss aber kann ich trotzdem per Email oder ist das dann ein Vertragswidriges verhalten?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

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§ 5 Absatz 1 des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG)

"...(1) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen ... "

Wie das zu erfolgen hat ist gesetzlich nicht geregelt.

Ich hatte je nach Verhältnis zum Arbeitgeber auch nicht immer angerufen, sondern hin-und wieder auch gemailt. Schneller ist das Kriterium "unverzüglich" kaum zu erfüllen.
Ein Arbeitgeber war sehr hartnäckig. er versuchte mich anzurufen und dann auch schriftlich zum Personalgespräch während der AU einzubestellen. Ich reagierte auf nichts. Es blieb folgenlos.
 

Senseo

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§ 5 Absatz 1 des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG)

"...(1) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen ... "

Wie das zu erfolgen hat ist gesetzlich nicht geregelt. Was spricht gegen einen Anruf?

Ich war am Anfang also 1 Monat danach mal für 5 Tage Krank gewesen.
Als ich dort anrief, war das wie ein Verhör, die dachten ich simuliere nur und mir wurde klar gemacht das das so nicht geht, dann wollten die wissen was genau ich denn habe und ob das wirklich so schlimm ist. Die wollten bei mir irgendwie herauslocken das ich nur simuliere damit die mich dann vertragswidrig kündigen können.
Das selbe Spiel dann bei meiner Firma wo ich geliehen werden, die waren auch nicht so überzeugt davon das ich krank war. Mir war das ganze sehr unangenehm und ich weiß beim nächsten mal gibt es wieder so ein Verhör und Unterstellungen.


Du hast noch geschrieben das es nicht gesetzlich geregelt ist aber was ist wenn es ausdrücklich im Arbeitsvertrag steht? Was passiert dann wenn ich mich nur per e-mail melde, die AU per Post schicke und dann auf anrufe und emails nicht mehr reagiere? Bin ich nur mit der AU safe, egal wie ich es mitteile?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Als ich dort anrief, war das wie ein Verhör, die dachten ich simuliere nur und mir wurde klar gemacht das das so nicht geht, dann wollten die wissen was genau ich denn habe und ob das wirklich so schlimm ist.
"Das geht sie nichts an und ich wünsche noch einen schönen Tag!" Auflegen, Ende.
Wäre doch eine adequate Antwort?
 
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