Zeitarbeitsfirmen auf Jobbörsen und deren Umgang mit Bewerbungsunterlagen

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ExitUser

Gast
Hallo zusammen,

im Rahmen meiner Umschulung waren wir mit der Klasse in Kleve auf der Jobbörse.
Natürlich waren dort auch viele Zeitarbeitsfirmen anwesend.
Was mit dort besonders ins Auge gefallen ist, ist der Umgang mit den Bewerbungsunterlagen.

An manchen Ständen der Zeitarbeitsfirmen lagen Bewerberbögen und Lebensläufe der Bewerber so auf den Tisch, dass jeder sie sehen konnte, Bewerbungsbilder, Namen Anschrift usw.

Ein Grund mehr, auf solchen Jobbörsen keine Unterlagen zu hinterlassen.
 
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Was erwartest du?? Auf diese Za-Jobbörsen kommen doch 90% aller Leute nur gezwungenermassen und die ZA-Arbeit"geber" wissen das. Es geht doch nur darum, möglichst viele Leute in die Pfanne zu hauen, wozu soll man sich dort dann noch die Mühe machen, sorgsam mit den anvertrauten Unterlagen umzugehen?

Ich habe mir das damals einmal antun müssen mit so einem Zwangsbesuch. Die Fratzen der Arbeitgeber waren so widerlich, dass sie mir optisch heute noch in Erinnerung sind.

Eine "Stelle" wollte ich da nicht und habe gottseidank auch keine aufgezwungen bekommen.
 
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ExitUser

Gast
Was ich erwarte?
Eine Sorgfaltspflicht mit Bewerbungsunterlagen.
Zeigt aber wieder einmal, dass ZAF auf den Datenschutz husten.
 

Chrisman

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An manchen Ständen der Zeitarbeitsfirmen lagen Bewerberbögen und Lebensläufe der Bewerber so auf den Tisch.

Das ist nicht anders, als auf den Viehmärkten im 19. Jahrhundert.
Vielleicht kommt es hier auch noch so weit, dass man dem potenziellen "Kandidaten" ins Maul guckt.

Der Leiharbeiter ist für die auch nur verbrauchbares Vieh, Neudeutsch: Manpower (so heißt übrigens auch eine penetrante Rattenbude)...
 

Jürgen3

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"Human resources" halt. Verbrauchsgüter wie Radiergummi oder Kohle.
Wenn du da als Lenker eines ZAF-Fahrdienstes für Mitarbeiter einen Unfall meldest, ist die erste Frage des Disponenten, ob dem dem Bulli-Transporter was passiert ist.
 
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Ich habe mir das damals einmal antun müssen mit so einem Zwangsbesuch. Die Fratzen der Arbeitgeber waren so widerlich, dass sie mir optisch heute noch in Erinnerung sind.

.

Ja merkwürdig oder?
Diese Luden sind doch ein ganz besonderer Menschenschlag.
Gegen so einem Kandidaten bin ich mal vors Arbeitsgericht gezogen, sogar der Richter war angeekelt.
Als ich dann noch sagte das er mir gedroht hätte Lohn und Arbeitspapiere zu behalten wenn ich die Klage nicht zurückzöge hatte er total verka....:icon_hihi:
 

Texter50

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Mir wäre es dann sicher passiert, dass ich die Leihratten darauf angesprochen hätte! :icon_mrgreen:

Weiter wäre mir mein sonst nicht existierendes Schmartphone eingefallen und die Möglichkeit, damit dieverse Abbildungen zu erzeugen. Das wäre dann auch recht deutlich ausgefallen, damit auch Rückfragen der Leihratten an mich gerichtet werden... :biggrin:

Auch hätte ich mir und den Leihratten doch die ernsthafte Frage gestellt, wer das organisiert. Den Verantwortlichen dieser Veranstaltung hätte ich dann doch so einige Fragen stellen müssen... :icon_mrgreen:
 

ArNoN

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sofern Fotos von den Zustaenden existieren, gern an den Datenschutzbeauftragten senden - moeglichst mit erkennbarer Firma, damit gleich die richtigen einen auf die Nuesse kriegen!
 

franky0815

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An manchen Ständen der Zeitarbeitsfirmen lagen Bewerberbögen und Lebensläufe der Bewerber so auf den Tisch, dass jeder sie sehen konnte, Bewerbungsbilder, Namen Anschrift usw.

hätte ich direkt mal gefragt ob diese art und weise dem " firmenstandart " entspricht und ob einem das wort datenschutz schonmal untergekommen is.
 
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