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Zeitarbeit in Deutschland - Zahlen der BA im Wandel der Zeit

E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
http://statistik.arbeitsagentur.de/cae/servlet/contentblob/244170/publicationFile/119019/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung-1HJ2010.pdf


So sieht´s aus.....

Das Wichtigste in Kürze
• Die Beschäftigung in der Zeitarbeit in Deutschland wächst seit Jahren und mit nur kurzzeitigen
Unterbrechungen mit hoher Dynamik.
• Seit mehreren Monaten zeigt sich allerdings ein Abflachen in der Dynamik des Beschäftigungswachstums.
• Verglichen mit anderen europäischen Ländern ist die Verbreitung der Zeitarbeit leicht überdurchschnittlich.
• Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt.
• Die Zeitarbeitsbranche zeichnet sich durch einen nach wie vor hohen Arbeitskräftebedarf aus.
Zuletzt haben die gemeldeten Stellen aber leicht nachgegeben.
• Der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
liegt bei knapp drei Prozent.
• Vom Beschäftigungsanstieg von Juni 2010 auf Juni 2011 gehen noch 17 Prozent auf die Arbeitnehmerüberlassung zurück.
• Aktuell – im April 2012 – wirkt die Zeitarbeit dämpfend auf das generelle Beschäftigungswachstum.
• Der Strukturwandel zeigt sich auch in der Arbeitnehmerüberlassung.
• 71 Prozent der Leiharbeitnehmer sind männlich.
• Fast drei von zehn Beschäftigten in der Zeitarbeit verfügen über keine abgeschlossene Berufsausbildung.
• Die Arbeitnehmerüberlassung ist von hoher Dynamik geprägt: Im zweiten Halbjahr 2011 wurden
561.000 Zeitarbeitsverhältnisse neu abgeschlossen und 702.000 Beschäftigungsverhältnisse
beendet.
• Knapp die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als drei Monaten.
• Die hohe Dynamik der Branche spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Risiko,
aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus in Arbeitslosigkeit zuzugehen.
• Die erzielten mittleren Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen unter den mittleren Entgelten
im Durchschnitt über alle Branchen. Bundesagentur für Arbeit
Der Arbeitsmarkt in Deutschland
 
G

Gast1

Gast
  Th.Starter/in  
#2
AW: Zeitarbeit in Deutschland

Die BA stellt also fest:

Bundesagentur für Arbeit sagte :
• Knapp die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als drei Monaten.
Warum drücken die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter dann die Elos so stark in Zeitarbeit? Das ist doch Schwachsinn hoch drei.

Ich weiß, nur die Vermittlungsquote zählt. Der Arbeitsverwaltung ist es egal, ob jemand nach weniger als 3 Monaten wieder arbeitslos ist. :icon_neutral:
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#3
AW: Zeitarbeit in Deutschland

den JCs ist die statistick egal

hier gehts um bedürftigkeit verringern darum gehts denen
darum auch nur helferstellen und ZAF

fangt an zu rechnen was das heist ob einer 100% alg2 erhält oder nur noch 200 euro pro monat rest verdiehnt der in der ZA

das sparrt ohne ende ein
daher auch egal ob die 2monate beschäftigt sind oder nicht

wer einmal sich in ZA pressen lassen hat der wird immer ZA sein
 

dagobert1

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#4
AW: Zeitarbeit in Deutschland

Eine neue Ausgabe der AfA-Statistik zur Leiharbeit liegt vor.
Beim ersten Überfliegen hab ich nichts gefunden, was mich überrascht hätte, weder im Positiven noch im Negativen.
Im Juni 2015 waren 961.000 Leiharbeitnehmer in Deutschland entweder sozialversicherungspflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt (Abbildung 4). Im Vergleich zum Vorjahr konnte ein Anstieg der Zeitarbeitnehmer von 49.000 (+5 Prozent) verzeichnet werden.
Den 663.000 im ersten Halbjahr 2015 neu abgeschlossenen Zeitarbeitsverhältnissen stehen 585.000 beendete Leiharbeitsverhältnisse gegenüber; das sind 1 Prozent mehr als im Vorjahr und fast 5 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2013.
http://statistik.arbeitsagentur.de/...utschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf
 

Kone

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#5
AW: Zeitarbeit in Deutschland

Beim ersten Überfliegen hab ich nichts gefunden, was mich überrascht hätte, weder im Positiven noch im Negativen.
Blenden wir mal die gering qualifizierten AN aus.

Die Studie benennt doch das die qualifizierten LAN, also mindestens Berufsabschluß, unterhalb der mittleren Einkommen von normal beschäftigten AN liegt!

Heist neben dem ebenfalls anerkannten hohem Risiko kurzfristig wieder Arbeitslos zu werden, bleibt das geringere Einkommen. Aber genau an dieser Situation spart die AfA eben, weil sich das ALG1 aus dem schlecht bezahlten ZAF Einkommen, errechnet!

Der gut qualifizierte Arbeitslose fällt also meistens neben dem ALG1 auch in den ALG2 Bezug als potenzieller Aufstocker.

Passiert bereits wenn man bei einer ZAF 14,75€/h verdient für 12. Monate!

Nun hat dieser, da er ja ALG2 Leistungen bezieht höhere Anforderungen seitens des JC zu erfüllen wie ein normaler ALG1 Empfänger ohne Aufstockung.

Kommen wir zu den gering qualifizierten LAN, oft Helfer Produktion, Lagerhelfer usw., jene bekommen i.d.R. aufstockende Leistungen während sie bei der ZAF beschäftigt sind. Werden sie arbeitslos, erhalten sie neben dem ALG1 (wenn überhaupt) auch wieder ALG2 mit der Folge, dass die Knute fester ist wie bei einem normalen ALG1 Empfänger.

Ich finde das einen vom Staat billigend in Kauf genommenen Skandal!
 
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#6
AW: Zeitarbeit in Deutschland

Passiert bereits wenn man bei einer ZAF 14,75€/h verdient für 12. Monate!
... stimmt SO nicht ganz!

Die Berechnungsgrundlage für ALG 1 kann auch auf einen Zeitraum von zwei Jahren ausgedehnt werden.
Ich weiß nur nicht, ob die AfA das automatisch macht, oder ob es der zukünftige eLB selber ansprechen muss.
 

Kone

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#7
AW: Zeitarbeit in Deutschland

... stimmt SO nicht ganz!

Die Berechnungsgrundlage für ALG 1 kann auch auf einen Zeitraum von zwei Jahren ausgedehnt werden.
Ich weiß nur nicht, ob die AfA das automatisch macht, oder ob es der zukünftige eLB selber ansprechen muss.
Beispiel:

Innerhalb 2 Jahre 6. Monate ZAF, ALG1 Bezug und wieder 12. Monate ZAF. Völlig willkürlich ausgewählt.

Recht hättest du insofern, wenn der ELO vorher normal Angestellter mit entsprechendem Einkommen gewesen wäre, kurz ALG1 und danach ZAF.

Aber, die Studie sagt doch auch ganz klar, dass wenn man einmal innerhalb der ZAF-Branche verfangen ist, nur noch schwer wieder raus kommt.

Die angeblichen 3% ZAF-Beschäftigten haben eher Biografien wie LAN - ELO -LAN -ELO usw, ganz selten das ein LAN den Absprung schafft in ein unbefristetes AV.

Ich sehe das ganz klar, dass auch hohe Qualifikation, Flexibilität nicht vor ALG2 schützt wenn man längere Zeit in ZAF war. Normale Personaler fassen dich dann nicht mehr an, ausser du bist derart spezialisiert und es herrscht Not am Mann.

ZAF zerstört normale Biografien und verhindert das gering qualifizierte Menschen sich weiterbilden können um auf -und auszusteigen bei der ZAF.
 

dagobert1

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#8
AW: Zeitarbeit in Deutschland

Die Studie benennt doch
Ist keine Studie, nur eine Statistik die ca. alle halbe Jahre neu aufgelegt wird. :wink:
Nächste Ausgabe also im Juli/August.

Heist neben dem ebenfalls anerkannten hohem Risiko kurzfristig wieder Arbeitslos zu werden, bleibt das geringere Einkommen. Aber genau an dieser Situation spart die AfA eben, weil sich das ALG1 aus dem schlecht bezahlten ZAF Einkommen, errechnet!
Im Gegenzug hat die AfA aber auch weniger Einnahmen aus der Alo-Versicherung.
Draufzahlen muss am Ende der Steuerzahler, für den ist das wirklich ein schlechter Deal.
 

Kone

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#9
AW: Zeitarbeit in Deutschland

Der Steuerzahler subventioniert so einiges rund um ALG1 und ALG2.

Die Agenda 2010 von den werten Genossen der SPD so gelobt, dient nur für eines, der Einführung und dem etablieren eines steuerfinanzierten Niedriglohnsektors.

Nebenbei torpediert es die Rentenkasse. Es kann in einem Land wie Deutschland und dessen Struktur so nicht funktionieren.

Die Kaste der Staatsdiener, die Helferindustrie, dann die ZAF eh wie auch die Industrie die widerum von den ZAF partizpiert, frohlocken natürlich bei solchen Rahmenbedingungen.

Anstatt in Bildung und Infrastruktur zu investieren drangsaliert und schikaniert man Erwerbslose und führt dann noch solche Statistiken.
 

dagobert1

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#11
AW: Zeitarbeit in Deutschland

Die AfA hat die Zeitarbeitsstatistik mal wieder aktualisiert.
Große Überraschungen stehen nicht drin, aber das hat wohl auch keiner erwartet.
Link siehe #10 (ist gleich geblieben).
 

bla47

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#13

RobbiRob

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#14
AW: Zeitarbeit in Deutschland

Wieviele scheitern denn in der Probezeit?
Also alle Beschäftigten, nicht nur Zeitarbeit.

Die letzte mir bekannte Zahl war ca. 20% - 25%.

In den ersten 6 Monaten dann wahrscheinlich, ist schwierig an solche Daten zu kommen und deckt sich auch nicht mit meinen persönlichen Erfahrungen. (Ca. 10%, faktisch nur absolute Vollpfosten müssen vorzeitig gehen)

Ich verstehe was Du mitteilen willst, sehe die Gründe aber auch eher wie @bla47.
Und nicht lachen, die Marge der Zaf gibt das nicht her.
Teil des Problems ist also auch der Entleiher.
 

franky0815

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#15
AW: Zeitarbeit in Deutschland

(Ca. 10%, faktisch nur absolute Vollpfosten müssen vorzeitig gehen)
wie kommst du darauf das dass vollpfosten sind, vll. sind das die leute die vom amt in diesen job gezwungen wurden und dann als letztes mittel um nicht selbst kündigen zu müssen sich wie vollpfosten anstellen um gekündigt zu werden, dass sind m.m. nach keine vollpfosten sondern die wissen wie man es macht ohne probleme wieder aus solchen verhältnissen zu entkommen.
 

RobbiRob

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#16
Du hast den Kontext falsch verstanden, der bezog sich nicht auf das Amt oder Zaf.
Kennt Ihr alle nur noch böse Zaf und habt noch nie in einem anständigen Betrieb gearbeitet? ( ernste Frage, nicht böse gemeint)

Die mir bekannten Daten besagen, dass ca. 20%-25% der Beschäftigten in der Probezeit gekündigt werden.

Diese Zahl kann ich aus meinem eigenen Bereich nicht bestätigen, da wir nur ca.10% in der Probezeit und dann auch erst zum Ende gekündigt haben.

Und mit Verlaub, dass waren dann zumindest in meinem eigenen Verantwortungsbereich absolute Vollpfosten.
Klar, dass es immer wieder Mitarbeiter gab, die das anders sehen.

Aber wer negiert, dass es auch außerhalb von Zaf solche Fälle gibt, ist naiv.
 

franky0815

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#17
Aber wer negiert, dass es auch außerhalb von Zaf solche Fälle gibt, ist naiv.
natürlich gibt es sowas auch ausserhalb von zaf, hatte ich sogar selbst schon, für mindestlohn im sägewerk am gatter stehn, wenn ich den job abgelehnt hätte wäre mir das alg komplett weggefallen, da stellt man sich halt total doof und sieht zu das die einen schon am ersten tag davon jagen.

du solltest vll. menschen die du garnicht kennst nicht als irgendwas bezeichnen wenn du die hintergründe nicht kennst, im ürbrigen ist auch ein vollpfosten nicht nutzlos, der kann immer noch als schlechtes beispiel dienen.
 

RobbiRob

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#18
Sehe ich anders, es gibt halt auch Mitarbeiter die den Betrieb eher stören.

Und von denen muss man sich eben in der Probezeit trennen.
Ich trenne mich da auch ungern, aber für die verbleibenden Mitarbeiter und das Unternehmen ist es besser als solche Mitarbeiter jahrelang durchzuschleppen.

Dafür gibt es die Probezeit, damit man bis zu 6 Monate Zeit hat die Mitarbeiter bzw. deren Arbeitsweise und auch soziale Kompetenz, in die Struktur passen etc. rauszufinden.

Du beziehst das alles zu sehr auf schlechte Jobs und schlechte Bezahlung und loswerden wollen des Jobs aus Mitarbeitersicht.

Deshalb mein Hinweis, ob hier nur noch Zaf-Wahn im Forum rumgeistert.

Genug OT.
 

franky0815

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#19
Deshalb mein Hinweis, ob hier nur noch Zaf-Wahn im Forum rumgeistert.
is ja irgendwie kein wunder, in welchen unterforum sind wir denn hier?

Sehe ich anders, es gibt halt auch Mitarbeiter die den Betrieb eher stören.
und das sind dann die vollpfosten, nur weil sie den anforderung nicht gewachsen sind und nicht so mitkommen und deshalb die abläufe stören?
dann pass aber auf das du nicht mal was zu tun bekommst wo du schwierigkeiten hast.

nobody is perfekt!
 

RobbiRob

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#20
Es verlangt keiner perfekte Mitarbeiter.

Aber anscheinend fehlt Dir Berufserfahrung oder Lebenserfahrung.

Ich muss nicht mehr arbeiten, wenn ich nicht möchte .... ;-) ,
35 Jahre sind genug, in h wahrscheinlich eher 50 Arbeitsjahre.

Aber alles gut, ich habe meine Erfahrungen und Du Deine.

Natürlich geht es hier um Zaf, aber in dem Kontext der geposteten Zahl von 28% war der Hinweis erlaubt, dass man die Zahl nur isoliert betrachtet nicht bewerten kann.

Generell fehlt es hier im Forum an einer gesunden Mischung, aber das ist mir klar, dass das in einem Elo-Forum nicht machbar ist.

Schade, weil ich finde manchmal fehlt den Beteiligten hier der Blickwinkel von anderer Stelle.
Und diese wiederum könnten hier ein paar Realitäten kennenlernen.
 

0zymandias

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#21
47 % sind nach drei Monaten draußen.

Die Leute, die die verschiedenen Beschäftigungsdauern von 1998 kennen, haben die Ablegereife erreicht, wenn nicht überschritten.

Ziemlich geile Realitäten für die Generation Probezeit.

Richtige Gefahren für den Arbeitgeber gehen eigentlich von den Blindgängern aus, die nach dem Peter-Prinzip einsickern.
 

Madel71

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#22
So ist es! Ich hatte in den letzten 18 Jahren nicht einen unbefristeten Vertrag. Aber wenigstens habe ich jedes Mal die Probezeit überlebt. Ist doch schon was..
 
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#23
Sind wir doch mal ehrlich, die meisten offenen Stellen sind sogenannte Bullshitjobs.
Ich bin in zwei FB-Gruppen, Stellenanzeigen/Gesuche in unserer Region. (NRW)
Entweder werden Helfer für ZAFen gesucht, Gastronomiepersonal am laufenden Band, da sich dort keine/r lange hält oder 450€-Kräfte.

Richtige, auskömmliche Arbeitsplätze liest man dort nicht.
Und genau so verhält es sich mit anderen Jobbörsen/Zeitungsinserate.
Vor Monaten wurde einmal eine Allroundkraft in der Gastronomie gesucht: Anforderungen, die kein Mensch erfüllen kann, der Arbeitsplatz am Bobbes der Welt und das Ganze noch auf 450€-Basis.

Also, mal ehrlich, wer soll für so etwas noch motiviert sein?
Und dann klagen die hiesigen Gastronomen auch noch über Nachwuchsprobleme und dass sie ihre Läden schliessen müssten, weil sich kein Personal findet.

Da sollen sie auch die Leute erst einmal anständig bezahlen, da findet sich auch wieder motiviertes Personal.
Heutzutage, ist es ja auch leider Gang und Gebe, dass erst einmal "Probe" gearbeitet wird.
Würde ich nie tun. Geriet deshalb mit einem Gruppenmitglied in Streit, die das als etwas ganz normales betrachtet.:icon_stop:

Es wird immer lächerlicher auf dem Arbeitsmarkt!
 

RobbiRob

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#24
So ist es! Ich hatte in den letzten 18 Jahren nicht einen unbefristeten Vertrag. Aber wenigstens habe ich jedes Mal die Probezeit überlebt. Ist doch schon was..
Die Zeitverträge sind ja auch eine Seuche, das nutzen leider zu viele AG.

Entweder als Verlängerung der Probezeit, oder als Backup, um möglichst schnell wieder preiswert freisetzen zu können.

Das ist nämlich der eigentliche Grund.
Entlassen ist in der Regel kein Problem, die Zahlung von Abfindung und Kündigungsschutzklagen da haben die keine Lust drauf.
 

Madel71

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#25
RobbiRob, ich würde es ok finden, wenn man mehrere befristete Verträge nacheinander bekommen würde. Aber leider ist man nach 2 Jahren spätestens raus. Bei manchen Firmen bestehen ganze Abteilungen aus befristeten Mitarbeitern, die regelmäßig ausgetauscht werden. Daumenruntersmiley! (Finde ihn nicht)
 

franky0815

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#26
Es verlangt keiner perfekte Mitarbeiter.
Aber anscheinend fehlt Dir Berufserfahrung oder Lebenserfahrung.
mich stört vor allem deine einstellung, kollegen als vollpfosten zu bezeichnen geht mal garnicht, ich hab übrigens mit fast 60 genug lebenserfahrung, vor allem würde mir nie in den sinn kommen arbeitskollegen als vollpfosten zu bezeichnen, ich kenne auch einige firmen da wärst du nach so einer äusserung auch deinen job los, aber vll. bist du ja auch deswegen hier.
 

Wholesaler

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15 Jan 2017
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#28
Ein bestimmter User wirft uns ja ständig vor, dass wir es so darstellen, als wenn es nur noch Stellen in der Zeitarbeit gibt. Es sind schließlich nur 2 % aller Beschäftigungsverhältnisse Zeitarbeit. Das ist richtig, aber

1. Inzwischen sind mehr als 1 Millionen Menschen in der Zeitarbeit tätig. Tendenz leider weiter steigend.

2. Ist fast jeder dritte über die BA zu besetzende Arbeitsplatz ein Zeitarbeitsverhältnis.

Quelle: https://www.peag-online.de/peag-personal/news/aktuelles/jede-dritte-offene-stelle-in-der-zeitarbeit/

und 3. Vermitteln die AfA und Jobcenter folglich größtenteils ZAF-Stellen.

Das sind doch die drei Punkte (vor allem der zweite und dritte), die hier für Ärger sorgen und nicht der zweiprozentige Anteil von Leiharbeitsverhältnissen am Gesamtkuchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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26 Apr 2014
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#29
und 3. Vermitteln die AfA und Jobcenter folglich größtenteils ZAF-Stellen.
Jepp - weil sie nix anderes auf ihren Server kriegen.
Unternehmen haben irgendwann mal erkannt AFA und JC haben keine Ahnung von Arbeitsvermittlung. Sie schickten den Unternehmen Bewerber, die weit entfernt davon waren, die Anforderungen der Vakanz zu erfüllen.

Auch aktuell passiert es noch, das Vermittler noch nicht mal Ahnung haben von Berufsbezeichnungen, geschweige von den Inhalten/Tätigkeiten.
 

Wholesaler

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#30
Die AfA/Jobcenter arbeiten doch Hand in Hand mit den Leihbuden. Teilweise sitzen sie sogar schon unter einem Dach. Außerdem stauben sie Gelder ab, wenn die Arbeitsverwaltung erfolgreich an sie vermittelt.

Ein Bombengeschäft für fast alle Beteiligten: Die AfA/das Jobcenter hat einen Arbeitslosen weniger zu betreuen (gut für die Statistik), der Menschenhändler wird vom Amt belohnt und bereichert sich später noch an der Arbeitskraft es Zeitarbeiters und der Kunde bleibt schön flexibel, weil er sich des Sklaven von heute auf morgen entledigen kann. Der Leiharbeiter hingegen erhält bis zu 40 % weniger Gehalt als der Festangestellte. Einer ist eben immer der Loser.
 
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