Zehn-Punkte-Plan zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

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Gast
Prag (AP) Die Führungsspitze der Europäischen Union hat mit Arbeitgebern und Gewerkschaften einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, um die sozialen Folgen der Wirtschaftskrise abzufedern. Nach Angaben der EU-Kommission wurden auf dem Beschäftigungsgipfel in Prag folgende Empfehlungen verabschiedet:

1. Kurzarbeit in Verbindung mit Umschulungen fördern, um Entlassungen so weit wie möglich zu verhindern.
2. Senkung der Lohnnebenkosten.
3. Intensivierung der Beratungs- und Schulungsangebote der Arbeitsämter.
4. Schaffung zusätzlicher Ausbildungs- und Praktikumsplätze.
5. Modernisierung der sozialen Sicherungssysteme mit dem Ziel, die Anreize zur Arbeitsaufnahme zu verstärken.
6. Mehr Angebote für lebenslanges Lernen, bessere Vorbereitung von Schülern auf die Arbeitssuche.
7. Mobilität der Arbeitskräfte zur bestmöglichen Abstimmung von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt fördern.
8. Verbesserung der Vorhersage des Kompetenzbedarfs, um passende Schulungen anbieten zu können.
9. Unterstützung von Arbeitslosen und jungen Menschen bei der Unternehmensgründung, zum Beispiel durch Senkung oder Erlass der Steuer für Gründer.
10. Verstärkter Erfahrungsaustausch unter den 27 EU-Ländern.

Zehn-Punkte-Plan zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit - Yahoo! Nachrichten Deutschland
 

Paolo_Pinkel

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5. Modernisierung der sozialen Sicherungssysteme mit dem Ziel, die Anreize zur Arbeitsaufnahme zu verstärken.
Hi,

da kann ich nur sagen "ohoh". Aufgepasst! Wollte man uns damit auch nicht die Hartz-Gesetze schmackhaft machen? Was für Anreize will man denn noch schaffen? Anreize sind Repressionen.

Vielleicht sollte man erst mal entsprechende Anreize bei den Arbeitgebern schaffen wie z.B. eine faire Entlohnung so das man nicht mehr auf eben diese Sozialsysteme durch "Aufstockung" angewiesen ist und somit die Sozialkassen entsprechend finanziell fördert durch entsprechende Abgaben?

Es ist fraglich ob mehr Anreize bei den AN bzw. den Elos was bringen. Wir sind ausgereizt! Zumal bringt es nix in einer Zeit wo massenhaft entlassen wird die Schuld auch noch an den Elo in Form von "Druck" weiter zu geben. Das ist absurg und zynisch.

Zunächst müssen erst mal ordentliche Rahmenbedingungen her wie:

- Mindeslohn
- Regulierung der Zeitarbeitsbranche
- usw.

Gruss

Paolo
 
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sogehtsnich

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Manchmal ist eine Modernisierung auch mit einem Abriss verbunden!
 

Kleeblatt

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Alle o.g. Punkte orientieren ausschließlich daran, daß der Arbeitslose etwas leisten, bringen muß.
Liest sich wie eine EGV.
Wie wäre es denn wenn man so langsam mal damit beginnen würde an die AG und die Politik Forderungen zu stellen, was entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen im Vorfeld angeht ?

Das einseitige Forderungen an völlig machtlose Menschen nur zu weiteren Arbeitslosen führt, das Problem nicht einmal entschärft, geschweige denn beseitigt, muß sich doch nun mal langsam herumsprechen.

Was sollen arbeitslose Menschen mit guten Ausbildungen, Facharbeiterzeugnissen, Meisterbriefen, akadem. Abschlüssen denn nun noch so alles an Bildungsinitiativen hinlegen um es der Wirtschaft und der Politik genehm zu machen ?
Es wird um das eigentliche Problem herumgeschwatzt, - Aufweichungen der AN-Rechte bedeutet schnelle Arbeitslosigkeit, geringe Löhne, ect. pp. Dagegen hilft Bildung, wie man seit Jahren sehen kann, gar nichts.

Ich lese und höre stets und ständig immer dieselbe Leier, - "die Arbeitslosen müssen ...., sie sollen ..., sie könnten ...."
Arbeitslose können in diesem Land GAR NICHTS machen, nix, nada, !!!

Ich kann solchen obigen Mist einfach nicht mehr lesen ohne das ich einen extrem dicken Hals bekomme bei dieser ständigen einseitigen Schuldzuweisung an die Opfer durch die Täter. Ich hab´es einfach dicke mir dieses dämliche Geschwafel länger anzutun.
Die Arbeitslosen haben genug Opfer gebracht auf dem Altar der Neolibs und deren politischen Helfershelfer. Nun wird´s aber mal Zeit für die Bringschuld an die Betroffenen.
Noch mehr solcher idiotischen bewußten Falschmeldungen und ich hüpfe durch den Monitor.:icon_dampf:
 
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ExitUser

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5. Modernisierung der sozialen Sicherungssysteme mit dem Ziel, die Anreize zur Arbeitsaufnahme zu verstärken.
Da zeigt die Fratze der internationalen Politik sich wieder.

Immer schön draufschlagen auf die Kleinen.
 
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Gast
Die Führungsspitze der EU hat mit Arbeitgebern und Gewerkschaften einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, um die sozialen Folgen der Wirtschaftskrise abzufedern.

Die EU will im Kampf gegen steigende Arbeitslosigkeit als Folge der Finanzkrise im Juni ein Maßnahmenpaket beschließen. Dies gab EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Donnerstag in Prag bekannt, nachdem die EU-Spitze mit Gewerkschaftsvertretern und Arbeitgebern über die Situation auf dem europäischen Arbeitsmarkt beraten hatte. „Wir sind gegen Arbeitslosigkeit nicht machtlos“, sagte Barroso.

Bis nächsten EU-Gipfel wolle man zehn konkrete Maßnahmen erarbeiten, sagte Barroso. Mit diesen könnten demnach etwa berufliche Weiterbildung und Mobilität oder Existenzgründungen unterstützt werden. Details sollen nun mit den Arbeits- und Sozialministern sowie den Finanz- und Wirtschaftsministern der EU ausgearbeitet werden, sagte Barroso


......

John Monks, Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbunds ETUC, begrüßte die Pläne: „Nun sind die EU-Institutionen mit im Boot.“ „Wenn wir jetzt nicht zielstrebig genug sind, werden die Folgekosten noch viel höher“, warnte er. ETUC forderte unterdessen ein besseres Sozialsystem, mehr Arbeitnehmerrechte und ein zusätzliches Konjunkturprogramm der EU.



„Niemand bezweifelt, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt sehr ernst ist“, sagte der tschechische Regierungschef und derzeitige EU- Ratspräsident Mirek Topolanek. Nach Schätzungen der EU-Kommission könnten bis Ende 2010 rund 8,5 Millionen Jobs wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa verschwinden. Topolanek sagte, die Arbeitslosenquote in der EU könne noch in diesem Jahr zehn Prozent erreichen.



Gleichzeitig sorgte Topolanek mit einer Äußerung zur Arbeitslosigkeit für heftige Kritik. Der scheidende Ministerpräsident erklärte auf die Bitte um eine Botschaft an alle Europäer, die außer ihm von Jobverlust bedroht seien: „Ich werde mein Amt als Ministerpräsident verlieren, aber ich werde nicht arbeitslos sein. Wenn man einen Job sucht, findet man einen.“
EU will Folgen der Wirtschaftskrise abmildern - Zehn-Punkte-Plan gegen steigende Arbeitslosigkeit - Ausland - Politik - Hamburger Abendblatt / abendblatt.de
 

Kleeblatt

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Prag (AP) Die Führungsspitze der Europäischen Union hat mit Arbeitgebern und Gewerkschaften einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, um die sozialen Folgen der Wirtschaftskrise abzufedern. Nach Angaben der EU-Kommission wurden auf dem Beschäftigungsgipfel in Prag folgende Empfehlungen verabschiedet:

Na gut, gehen wir den Mist mal durch:

1. Kurzarbeit in Verbindung mit Umschulungen fördern, um Entlassungen so weit wie möglich zu verhindern.
Hinauszuzögern bis nach der Wahl, - DARUM geht es. Dann schau´n wir mal weiter, da fällt uns dann noch was ein.
2. Senkung der Lohnnebenkosten.
Vorsicht, Leute ! das KLINGT nur besser als es ist. Diese Lohnnebenkosten entstehen ÜBERWIEGENd bei den AG ! DIESE sollen weniger (NICHTS MEHR !) einzahlen, z.B. in die RV, später dürft ihr dann bis zur Kiste schuften weil die eingezahlten Beiträge z.B. nicht für eine ordentliche Rente reichen.
3. Intensivierung der Beratungs- und Schulungsangebote der Arbeitsämter.
Welche "Intensivierung" ? Welche "Beratung" ? Welche "Schulungen" ?
4. Schaffung zusätzlicher Ausbildungs- und Praktikumsplätze.
Wir wissen, - da schuftet man ewig und einige Tage für NIX. Wem nutzeten diese ? RICHTIG !
5. Modernisierung der sozialen Sicherungssysteme mit dem Ziel, die Anreize zur Arbeitsaufnahme zu verstärken.
Druck erhöhen, Verfolgung erhöhen, Sanktionen erhöhen ....
Wie kann man DAS eigentlich noch "modernisieren" ?
6. Mehr Angebote für lebenslanges Lernen, bessere Vorbereitung von Schülern auf die Arbeitssuche.
blablabla ..., ja klar, ist inzwischen alles vom Geldbeutel der Eltern abhängig, Lehrer fehlen, Unterricht fällt immer öfters aus, die Schulgebäude zerfallen, Lernmittelfreiheit aufgehoben, Unigebühren ect. pp.
"MEHR" !!! Davon ????
7. Mobilität der Arbeitskräfte zur bestmöglichen Abstimmung von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt fördern.
Alle schaffen sich ein Wohnmobil an und reisen wie ein Zirkus durch die EU samt Familie. Da kommt aber Freude auf ...
8. Verbesserung der Vorhersage des Kompetenzbedarfs, um passende Schulungen anbieten zu können.
DAS = DIESE Aussage möchte ich bitte mal in Hochdeutsch erklärt haben.
Was bedeutet in diesem Zusammenhang "Vorhersage des Kompetenzbedarfes" ?????
9. Unterstützung von Arbeitslosen und jungen Menschen bei der Unternehmensgründung, zum Beispiel durch Senkung oder Erlass der Steuer für Gründer.
Nur so gaaaaanz nebenbei, - die Nummer hatten wir bereits OHNE Wirtschaftskrise und die ging überwiegend in den ...
Wenn (???) Arbeitslose und "junge Menschen" )s.o.) abgeblich derartig schlecht ge- bildet sind, - wie sollen die denn dann und mir welchem geld und mit welcher Idee so mal eben schnell "selbständig" werden ?
Vielleicht doch wohl eher diese Scheinselbständigen , mit absoluter Abhängigkeit aber eigenem Risiko) gemeint ?
10. Verstärkter Erfahrungsaustausch unter den 27 EU-Ländern.
Was genau soll DAS denn bedeuten ?? Aufgrund welcher Basis und mit welchen (wessen) Daten dieser "Erfahrungsaustausch" ?

Zehn-Punkte-Plan zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit - Yahoo! Nachrichten Deutschland
Wie ich bereits schreib, - blablabla..... und es entwich die heiße Luft.
 
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sogehtsnich

Gast
die Anreize zur Arbeitsaufnahme zu verstärken.:frown:
Ja was denn für eine Arbeitsaufnahme??? Bei 10 Mio Arbeitslosen und 500.000 freien Stellen?
Soll man eine Schaufel schnappen, in die Wüste ziehen und sinnlos Wind um die Ecke schaufeln und dann dann brüllen: Juhu, ich habe Arbeit?
Ich glaub' die Kamele kriegen einen Lachkrampf und fallen tot um!
 
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Gast
Vorsicht, Leute ! das KLINGT nur besser als es ist. Diese Lohnnebenkosten entstehen ÜBERWIEGENd bei den AG ! DIESE sollen weniger (NICHTS MEHR !) einzahlen, z.B. in die RV, später dürft ihr dann bis zur Kiste schuften weil die eingezahlten Beiträge z.B. nicht für eine ordentliche Rente reichen.
Kann auch bedeuten, das die AN die Versicherungen und Abgaben zu 75% selbst zahlen müssen. Würde dann im Sinne der INSM und anderer ...... liegen.

Druck erhöhen, Verfolgung erhöhen, Sanktionen erhöhen ....
Wie kann man DAS eigentlich noch "modernisieren" ?
"WORKFARE", damit kann der Staat sparen und das "gesparte" für andere sinnlose Ausgaben (natürlich zu Gunsten des Kapitals).

7. Mobilität der Arbeitskräfte zur bestmöglichen Abstimmung von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt fördern.
Das ist nur eine Verlagerung der Arbeitslosigkeit auf andere Länder, Städte usw.. Hat bisher nichts gebracht und wird auch in Zukunft nichts bringen. Kann u. U. sogar eine gewisse Ausländerfeindlichkeit fördern.

8. Verbesserung der Vorhersage des Kompetenzbedarfs, um passende Schulungen anbieten zu können.
Dazu müssten aber die Leute erstmal "Kompetenz" haben. :icon_party:

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Was im Endeffekt dabei herauskommt, wird weder helfen, noch etwas an der Arbeitslosigkeit ändern, es wird nur ein Verschieben sein.
 
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ExitUser

Gast
Alles nur Versuche der Politkaste, sich in ein gutes Licht zu setzen und ganz nebenbei den Neoliberalismus der EU zu verschleiern. Eine effiziente Problembehebung findet so nicht statt.
 

Kleeblatt

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Das Problem liegt im System begründet und seit wann schafft sich ein System selber ab, wenn es doch für die Erschaffer profitabel ist ?
Ohne Not wird sich da nix bewegen und in diesem Fall heißt "Not" leider leider, - Generalstreik und i.S.d. GG Abwehr von Demokratiefeinden.
Bis sich das mal so herumgesprochen hat ......
- haben wir wieder den guten alten Feudalismus und keiner hat´s gemerkt.:icon_party:
 
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sogehtsnich

Gast
Noch besser:
Zehn-Punkte-Plan , was ein Politiker für Voraussetzungen erfüllen muss, um regieren zu dürfen!
 

nine82

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5. Modernisierung der sozialen Sicherungssysteme mit dem Ziel, die Anreize zur Arbeitsaufnahme zu verstärken.
die Anreize auf seiten der Arbeitslosen dürften hoch genug sein, weil se kein bock habn auf so exkrement wie mit der Arbeitslosigkeit
 
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