ZDFzoom: Die Minijob-Masche Maximale Ausbeutung–minimaler Lohn

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Dingenskirschen

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.

Das ZDF zeigt heute um 22.45 Uhr aus der Reihe "Zoom" die Reportage "Die Minijob-Masche Maximale Ausbeutung – minimaler Lohn".

(...)

Die ZDFzoom-Reporter Kirsten Moser und Christian Bock zeigen, wie ein Arbeitsmodell, das ursprünglich Hausfrauen und Studenten einen unkomplizierten Nebenjob ermöglichen sollte, außer Kontrolle gerät. Wie es Vollzeitstellen vernichtet, den Sozialstaat aushöhlt, Arbeitnehmer zweiter Klasse erschafft.


Beide Reporter waren als Minijobber unterwegs, putzten Büros und schufteten im Supermarkt. Ihr Fazit: Minijobs, das ist oft minimales Geld bei maximaler Ausbeutung.

Einer der "Erfinder" der Hartz-Reformen, Professor Jobst Fiedler, damals Berater bei Roland Berger, äußert sich im ZDFzoom-Interview kritisch: "Wir wollten eigentlich nur Putzfrauen legalisieren. Aus heutiger Sicht sind die Minijobs insgesamt ein Fehler gewesen."

Die Minijob-Masche - ZDF.de
 
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Zitat: Einer der "Erfinder" der Hartz-Reformen, Professor Jobst Fiedler, damals Berater bei Roland Berger, äußert sich im ZDFzoom-Interview kritisch: "Wir wollten eigentlich nur Putzfrauen legalisieren. Aus heutiger Sicht sind die Minijobs insgesamt ein Fehler gewesen."und..Ihr Fazit: Minijobs, das ist oft minimales Geld bei maximaler Ausbeutung.:eek:


Das fällt ihm aber früh ein...:icon_neutral:
 
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Es gibt keine gesetzliche Begrenzung der wöchentlichen Arbeitszeit. Hätte das ZDF in der Beschreibung ruhig erwähnen können, aber vielleicht kommt es im Beitrag selber.
 

arbeitslos in holland

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die begrenzung auf 15h/woche wurde im rahmen von hartz II am 01.04.2003 abgeschafft:

Das Recht der geringfügigen Beschäftigungen wurde mit Hartz II mit Wirkung zum 1. April 2003 erneut geändert. Die Geringfügigkeitsgrenze wurde auf 400 € angehoben und die Begrenzung auf weniger als 15 Wochenstunden entfiel. Die Ausübung einer geringfügig entlohnten Beschäftigung neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung wurde wieder möglich.
Hartz-Konzept

Einer der "Erfinder" der Hartz-Reformen, Professor Jobst Fiedler, damals Berater bei Roland Berger, äußert sich im ZDFzoom-Interview kritisch: "Wir wollten eigentlich nur Putzfrauen legalisieren. Aus heutiger Sicht sind die Minijobs insgesamt ein Fehler gewesen."
da werden die waren erfinder von "hartz4" veschwiegen und solche luschen, die gar nix zu melden hatten als "erfinder" hochstilisiert.

vom iza gibt es zu ihrem konzept wohl keine öffentlichen stellungnahmen mehr ??
und das iab ist dem zdf wohl auch nicht bekannt ?

die idee der "minijobs" ist schon über 25 jahre alt und hat nix mit "hartz" zu tun gehabt :icon_neutral:
 

hemmi

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Wird wohl wieder eine der schon hundertfach gesendeten Reportagen sein die in Grunde nix neues bringen und nur längst bekanntes wieder aufwärmen.:icon_mued:
 
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ExitUser

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Putzfrauen legalisieren - naja...


Wer sich als Privatmensch eine Putzfrau gönnt, beschäftigt diese vielleicht 2 - 5 Stunden in der Woche. Sagen wir mal, 22 Stunden im Monat, und das halte ich noch für hoch gegriffen.

Selbst bei einem Stundenlohn von 10 € sind das grad mal 220 € von den zulässigen 400 €. Dafür den Bürokratismus mit der Anmeldung usw., außerdem muß man bezahlten Urlaub gewähren und im Krankheitsfall (der Putzfrau) auch weiter zahlen, obwohl man die Dienstleistung dann gar nicht erhält. Das macht diese Dienstleistung nur zusätzlich teuer.

Und die Putzfrau hat i. d. R. das Problem, daß sie mehrere Auftraggeber hat. Wer übernimmt dann die Sozialversicherungsabgaben (von denen sie kaum was hat)? Richtig kompliziert wird's dann, wenn sie mit zwei oder drei verschiedenen Jobs dann plötzlich über die 450 € kommt.


Für beide Seiten steht der Aufwand beim Minijob einfach in keinem Verhältnis zum Nutzen.
 

jockel

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Es gibt keine gesetzliche Begrenzung der wöchentlichen Arbeitszeit. Hätte das ZDF in der Beschreibung ruhig erwähnen können, aber vielleicht kommt es im Beitrag selber.

Der richtige Pferdefuß zeigt sich erst bei Langzeitbeschäftigung unter Minijobbedingungen sowohl für den Minijobber selbst als auch für die Volkswirtschaft.

Einer profitiert auf jedenfall - der privatwirtschaftende Unternehmer.

Minijobs entstehen aus der bekloppten Unternehmerlosung der CDU/CSU und FDP - Brutto für Netto - also keine Abführuing von Lohnsteuern und SV-Beiträgen.


Das ist geistiger Bretto vorm Kopp - vorteilhaft für den Unternehmer, weil man so legalisiert nichts anderes fördert als Steuerbetrug und Beitragshinterziehung an den Sozialsystemen - also Schwarzarbeit.
  • Geht die Initiative vom Bürger aus, so ist das Arbeitslosenverwahrlosungsamt und der Zoll aktiv,
  • geht die Initiative von schachernden, profitgeilen Unternehmerverbänden und von gut betuchten "hauswirtschaftlichen Dienstleistern" aus - Wiederaufleben lassen des Dienstmädchenprivilegs für Bessergestellte durch die Hintertür - da bleiben diese straffrei.
Es wird endllich mal Zeit, daß unsere Politiker am Revers die Firmenwerbung tragen müssen, von der sie bezahlt und bestochen werden. Dann wüßte das Volk endlich Bescheid. Wie bei der Bandenwerbung auf den Sportplätzen.

Und wenn Reden im Bundestag oder den Landtagen von Politikern ghehalten werden, dann sollte die sponsorende Firma endlich mit eingeblendet werden.

Was passiert den Minijobbern, wenn sie und Ihr Dienstherr durch ihre Arbeit keine oder keine ausreichend hohe Lohnsteuern und SV-Beiträge abführen?

Die Masse der Prekärarbeiter zeigt den sozialen Fehler für sie, der Einzelfall für sich isoliert betrachtet, ist volkswirtschaftlich vernachlässigbar:

Sie sind nicht oder nur schlecht kranken- und unfallgesichert und die Altersvorsorge führt in die Hungerrente, wenn überhaupt. Dem Staat und die Kommunen fehlen die Einnahmen im Staatshaushalt und in den gesetzlich, umlagegestützten, solidarischen Sozialsystemen und die davon abzuleitende Infrastruktur verrottet, wird zerstört - nur wegen des Profitsuchts der privatwirtschaftenden Unternehmer.

Die Folgen: Weil man schon niedrige Einkünfte hat, muß man dann noch privat zuzahlen. Also hat der Prekärarbeiter am Ende noch weniger.

Klasse Idee vom Erfinder der Prekärarbeit - Hartzkommission und der Regierungsberater mit seinen Gangstern - Roland Berger. Man muß es dem Volk mit verlogenen Begründungen nur recht schmackhaft machen - damit es Hurra brüllt.

Der privatwirtschaftende Arbeitgeber ist fein raus. Dem geht die Zuzahlerei am Hintern vorbei. Er schmarotzt also gesellschaftspolitisch und volkswirtschaftlich gesehen auf Kosten des gesamten Volks.

Lohnsteuern und SV-Beiträge sind also zwingend nötig - aber nur unter Bedingung brachenbezogener, sv-pflichtversicherter Tariflohnarbeit.

Alle Brutto=Netto=Prekärarbeit - egal in welcher Form auch immer - runiert eine Gesellschaft.

Volker Pispers 2007: Nutto Bretto Steuern

Volker Pispers - Volker Pispers - Steuersenkung

Begreift Ihr nun endlich die Verlogenheit und Hinterhältigkeit der Unternehmerparteien, ihrer Lobbyverbände und Unternehmensberatungen!

Die sagen A und meinen wirklich B. Ist wie beim Mißbrauch des Schlagworts Freiheit:

Das dämlich gemachte Bundes- und EU-Volk versteht unter Freiheit - Meinungs-, Rede- und Versammlungsfreiheit. Tja quatschen und diskutieren kann man über F u r z und Feuerstein, interessiert keinen privatwirtschaftlich orientierten Machthaber. Wendet sich das Volk mit Petitionen und anderen Unfug an den Machthaber, dann geht ihm der Volkswillen sowas am fetten Hintern vorbei. Der hört sich das Geblubber mit dem linken Ohr an, schaltet auf Durchzug und läßt es zum rechten Ohr wieder raus. Dazwischen bleibt bei ihm nichts hängen.

Die Freiheit - darunter versteht der Machthaber und seine Unternehmer nur die Freiheit beliebig viel Kapital und Profit zusammenzuraffen, ohne das man ihn für diesen Raub zur Rechenschaft zieht, ohne daß ihm das Volk auf die Finger kloppt, was er denn mit dem Raubgut anstellt. Der zweite Teil seiner Freiheit: Er soll nach eigenem Ermessen völlig unbeobachtet und unkontrolliert mit dem Raubgut sich noch mehr Politiker kaufen können, um so neben seiner ökonomischen Macht auch politische Macht zu bekommen. Da man sich Politiker kauft, macht man sich diese gefügig und sorgt dafür, daß sie ihm den Rahmen für noch mehr Schachern und Gaunern noch weiter stecken und Straffreiheit gewähren.

Wenn ich diese strapazierte Vokabel immer wieder unendlich höre, dann wird mir schlecht und kotzübel. Dann verschleiern Machthaber und Unternehmer die nächsten Gemeinheiten.

Und das Volk riecht wieder nicht den Braten!!!!
 
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@jockel - Da gebe ich Dir vollkommen Recht!

Nur leider, wie du ja schon geschrieben hast.
Das Volk merkt es einfach nicht und wo uns das alles noch hinführt, können wir uns
ja schon mal ausmalen.

Ich mag gar nicht daran denken...
 

arbeitslos in holland

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Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Redaktion von ZDF ZOOM,



in ihrer Sendung "Maximale Ausbeutung–minimaler Lohn" vom 23. Januar 2013, behauptet Jobst Fiedler, von Ihnen
fälschlicherweise als Mit-"Erfinder" von "Hartz4" klassifiziert, dass Teil der sog. Hartz-Reformen, die sogenannten Minijobs
gewesen wären
.


Weder war Herr Fiedler Mit-"Erfinder" von "Hartz4"nur weil er ein Mitglied der damaligen "Hartz-Kommission" war, noch hat die damalige
"Hartz-Kommission" die "Minijobs" erschaffen.

Das sog. "Hartz-Konzept", stammt aus der Feder des IZA(Institut zur Zukunft der Arbeit). Ein zweites konkurrierendes Konzept, dass sich nicht durchsetzte
war aus der Feder des IAB(Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung)

Die Idee der (versicherungsfreien)Minijobs hätte nach Willen der damaligen sozial-liberalen Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, schon 1981

generell abgeschafft werden sollen:


1981 wollte die sozialliberale Bundesregierung die Versicherungsfreiheit von geringfügig Beschäftigten generell abschaffen, um so
Einnahmeausfällen bei der Sozialversicherung entgegenzuwirken und den Sozialversicherungsschutz der Arbeitnehmer im Teilzeitbereich,
insbesondere von Frauen, zu verbessern. Nachdem insbesondere Zeitungsverleger und Wohlfahrtsverbände protestiert hatten, wurde,
einem Beschluss des Vermittlungsausschusses folgend, die Versicherungsfreiheit beibehalten, aber ab dem 1. Januar 1982 die Geringfügigkeitsgrenze
des monatlichen Entgelts auf 390 DM festgelegt. Damit entfiel die automatische Anpassung an die allgemeine Lohnentwicklung.
Später wurde die monatliche Geringfügigkeits-Entgeltgrenze an der Bezugsgröße ausgerichtet und diesmal auf ein Siebtel der Bezugsgröße festgelegt (1996 = 590 DM-West, 500 DM-Ost)


Geringfügige Beschäftigung

Was hat die "Hartz-Kommission" mit den "Minijobs"zu tun ?

Das Recht der geringfügigen Beschäftigungen wurde mit Hartz II mit Wirkung zum 1. April 2003 erneut geändert.Die Geringfügigkeitsgrenze
wurde auf 400 € angehoben und die Begrenzung auf weniger als 15 Wochenstunden entfiel. Die Ausübung einer geringfügig entlohnten Beschäftigung
neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung wurde wieder möglich
Hartz-Konzept

Ohne die Abschaffung der 15h/Woche Begrenzung hätte das "Hartz-Konzept" gar nicht gegriffen, weswegen die Aussage von Herrn Fiedler schlichtweg Blödsinn ist, er "habe nur Putzhilfen legalisieren wollen". Ich weiss nicht ob Herr Fiedler bewußt lügt, oder ob er den Blödsinn selber glaubt, den er da verzapft ?
Ich weiss nicht und ich will auch nicht verstehen, warum Sie so etwas nicht ordentlich recherchieren, bevor Sie es aussenden ?

Sie sollten sich die Mühe machen und das Konzept des IAZ duchlesen. Sie würden dann auch erkennen, dass es beim "Hartz-Konzept" nur um die
Installation eines landesweiten Dumpinglohnes ging, der dann in der Folge die Tarifverträge aushebeln sollte.

verärgert aus den Niederlanden
,
sent: Wed Jan 23 22:47:47 2013
 

hemmi

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Also doch wie um 20.41 Uhr von mir gepostet.:icon_lol::icon_lol::icon_lol:
 

Trixi2011

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Alleine die Tatsache, dass im Fall einer Kündigung, ein unterstelltes Selbstverschulden die Sperrung der Sozialleistung bedeutet, wird viele Leute davon abhalten sich gegen die Zustände zu wehren.

Ich selber kenne auch eine Person aus meinen näheren Umfeld, die sich jetzt kürzlich das Handgelenk gebrochen hat und eigentlich krankgeschrieben ist.

Sie wurde gleich am Tag nach der Mitteilung vom Arbeitgeber unter Druck gesetzt trotz Krankschreibung zu mindestens die Reinigungskontrolle des Objektes zu übernehmen oder Neulinge einzuweisen, wenn sie schon nicht selber in der Lage ist Hand anzulegen.

Sie arbeitet in Vollzeit, sowie noch in zwei Stellen auf 400€ Basis und die Angst vor Abhängigkeit von Sozialleistungen ist bei ihr so extrem, dass sie alles in Kauf nimmt um das zu verhindern.
 

Der Ratlose

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All die von euch so beklagten Zustände können von den elos selbst genutzt werden um dem System voll in die Schnautze zu treten.

Aber sich beklagen ist einfacher.
Allein die abschaffung der max 15 Stunden pro Woche bei einem 400€ Job öffnet dem legalen "Betrug" Tür und Tor.

Ihr müßt es nur für euch selbst nutzen.
Sie wollen es nicht anders!
 

Hartzarus

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Wird wohl wieder eine der schon hundertfach gesendeten Reportagen sein die in Grunde nix neues bringen und nur längst bekanntes wieder aufwärmen.:icon_mued:

Wir einfaches Volk sollten und dürfen froh sein, dass es solche Sendungen überhaupt mal- und noch gibt. In einem Jahr 2013 wo ja europaweit noch mehr Sozialabbau betrieben werden muss, wegen des Kapitalis->muss.
Die 'Standort' Politiker, wie Haderthauer, fangen schon wieder an, gewissen- und gefühlslos über Hartz IV Geschädigte zu stänkern.
Also macht solche Sendungen bitte nicht gleich runter.

Ich persönlich hätte gerne Reklameunterbrechungen in den öffentlich rechtlichen Sendern, mit sozialem Inhalt. Also statt dem Slogan: 'Waschi macht ultra rein', sowas wie:' Während Du hier vor der Glotze Deinen Galakaffee schlürfst, sitzt Deine 80 jährige Nachbarin isoliert und halbverhungert in ihrem Sessel und wartet auf den Tod und selbst der Tod will noch nicht zu Besuch kommen'.

Eine solche Art Reklame brauchts in der ARD und im ZDF, denn dann stimmt auch der Spruch: ' Mit dem Zweiten sieht man besser'.
 

hobocharly

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Wir einfaches Volk sollten und dürfen froh sein, dass es solche Sendungen überhaupt mal- und noch gibt. In einem Jahr 2013 wo ja europaweit noch mehr Sozialabbau betrieben werden muss, wegen des Kapitalis->muss.
Die 'Standort' Politiker, wie Haderthauer, fangen schon wieder an, gewissen- und gefühlslos über Hartz IV Geschädigte zu stänkern.
Also macht solche Sendungen bitte nicht gleich runter.

Ich persönlich hätte gerne Reklameunterbrechungen in den öffentlich rechtlichen Sendern, mit sozialem Inhalt. Also statt dem Slogan: 'Waschi macht ultra rein', sowas wie:' Während Du hier vor der Glotze Deinen Galakaffee schlürfst, sitzt Deine 80 jährige Nachbarin isoliert und halbverhungert in ihrem Sessel und wartet auf den Tod und selbst der Tod will noch nicht zu Besuch kommen'.

Eine solche Art Reklame brauchts in der ARD und im ZDF, denn dann stimmt auch der Spruch: ' Mit dem Zweiten sieht man besser'.
in ermangelung an den dankebutton :icon_daumen:
 

warpcorebreach

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das mit den minijobs wäre nur halb so schlimm wenn die leute rechnen könnten. aber solange wir genug dumme haben die ohne zu hinterfragen sogar vollzeit schindern wird sich daran nix ändern.
manche gehören echt mitm knüppel geschlagen.
 

warpcorebreach

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Deshalb also gab es immer wieder Sklavenaufstände...

Wenn du nicht mitmachst, kriegste Ärger mit den Sklavenaufsehern (Jobcenter)!

gegen nen hungerlohn kann ich immer vorgehen und ein arbeitgeber der meint mich z.b. im bewerbungsgespräch unter druck setzen zu wollen wird ganz schnell merken das es keinen sinn mach mich unter zwang zu kooperation zu bewegen.
und meinen hausarzt kann ich im gegenüberliegendem haus sehen wärend ich diese zeilen schreibe.
 

hartaber4

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Es gibt keine gesetzliche Begrenzung der wöchentlichen Arbeitszeit. Hätte das ZDF in der Beschreibung ruhig erwähnen können, aber vielleicht kommt es im Beitrag selber.

§ 3 ArbZG Arbeitszeit der Arbeitnehmer

Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.





usw.
 

hartaber4

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Mini-Jobs sind eine moderne Art der Sklavenhaltung !

Ist es aber unter dem Aspekt der Aufstockung aus Sicht des Arbeitnehmers eigentlich nicht egal wie niedrig der (Stunden-)Lohn ist? Ob man nun 2€ oder 5€ die Stunde hat..... die Endsumme ist doch in der Regel der SGB II - Bedarf.

Und wenn man ehrlich ist: So scheint das ja auch zu funktionieren...
 
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