ZDF deckt auf: Ohnesorg-Mord geschah im Stasi-Auftrag

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
R

Rounddancer

Gast
Heute um 22 Uhr beim Heute-Journal will das ZDF beweisen,
daß der Mord an Benno Ohnesorg, begangen durch den Polizisten Kurras,
im Auftrag der Stasi gewesen sein soll,- und daß Kurras SED-Mitglied gewesen sei.
 

Atlantis

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
2.632
Bewertungen
148
Heute um 22 Uhr beim Heute-Journal will das ZDF beweisen,
daß der Mord an Benno Ohnesorg, begangen durch den Polizisten Kurras,
im Auftrag der Stasi gewesen sein soll,- und daß Kurras SED-Mitglied gewesen sei.


Ja für wie bescheuert hält uns die CDU mit dem Medium ZDF die Story er währe SED Mitglied vor der Wahl 2009 ist doch konstruiert.
Es wird ja immer schlimmer, Wahlmanipulation im Auftrag der
Parteien ist das und nichts anderes.
Damals konnte keiner Polizist werden der einer SED angehören würde dafür hat schon der Bundesnachrichtendienst gesorgt, wie viel Lehrer sind mit Berufsverbot belegt worden.
Da kommen die heute mit der SED-Story macht sich ja gut, um die linke zu diskreditieren.
:icon_neutral:

Desweiteren haben sie den Milchpreis auf Wunsch der CDU mithilfe der Wirtschaft nach unten manipuliert.
Nun kommt Merklschen als der Retter und macht Versprechungen die Bauern zu helfen, so
Macht man sich Wähler mit betrug.
 
G

Gnadenlos

Gast
Heute um 22 Uhr beim Heute-Journal will das ZDF beweisen,
daß der Mord an Benno Ohnesorg, begangen durch den Polizisten Kurras,
im Auftrag der Stasi gewesen sein soll,- und daß Kurras SED-Mitglied gewesen sei.

Wahlpropaganda al a ZDF !!!

Wie viel Hirntote der CDU und SPD sitzen noch mal bei den Rechtlich Öffentlichen !!

Also mal die Sender dazu nutzen sich selbst als Verbrecher ins richtige Licht
zu setzen und sein Versagen zu vertuschen !!

Ein Land und das Volk zu Verrraten !! und zu Korruptieren !! ist viel schlimmer als ein angeblicher Mord !!
 
D

Die Antwort

Gast
Der ZDF Beweis könnte interessant sein. Denn aus den Stasi Unterlagen ging bereits klar hervor, daß der Polizist zwar Stasi-Spitzel war, aber keinen Auftrag hatte Ohnesorg zu töten.
 

Til Gung

Elo-User*in
Mitglied seit
21 September 2008
Beiträge
480
Bewertungen
7
Ja für wie bescheuert hält uns die CDU mit dem Medium ZDF die Story er währe SED Mitglied vor der Wahl 2009 ist doch konstruiert.
Es wird ja immer schlimmer, Wahlmanipulation im Auftrag der
Parteien ist das und nichts anderes.
Damals konnte keiner Polizist werden der einer SED angehören würde dafür hat schon der Bundesnachrichtendienst gesorgt, wie viel Lehrer sind mit Berufsverbot belegt worden.
Da kommen die heute mit der SED-Story macht sich ja gut, um die linke zu diskreditieren.
:icon_neutral:

Desweiteren haben sie den Milchpreis auf Wunsch der CDU mithilfe der Wirtschaft nach unten manipuliert.
Nun kommt Merklschen als der Retter und macht Versprechungen die Bauern zu helfen, so
Macht man sich Wähler mit betrug.

Bitte das Gehirn einschalten, Berufsverbote gab er erst nach den diversen Attentaten der Bader Meinhof Bande 1972.

Radikalenerlass – Wikipedia
 
D

dr.byrd

Gast
Bitte das Gehirn einschalten, Berufsverbote gab er erst nach den diversen Attentaten der Bader Meinhof Bande 1972.

Radikalenerlass – Wikipedia

Aber bitte dann auch vollständig einschalten:

Kriminalisierung Linker

Im Zentrum dieser offenen Fragen stehen drei Gruppen von Betroffenen: Die unzähligen mit der Berufsverbotswelle nach dem sogenannten Adenauer-Erlaß vom 19. September 1950 aus dem öffentlichen Dienst Entlassenen bilden die erste Gruppe. Sie gehörten einer der dreizehn namentlich aufgeführten Organisationen an, wie etwa der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, dem Kulturbund, der Kommunistische Partei Deutschlands und der Freie Deutsche Jugend. In dieser frühen Phase der Geschichte der Bundesrepublik gab es darüber hinaus rund 10000 Strafprozesse gegen Gegner der Wiederbewaffnung, gegen Demonstranten für die Wiedervereinigung, gegen den Korea-Krieg (allein in Niedersachsen vom 1. Oktober 1951 bis zum KPD-Verbot am 17. August 1956 2333 Strafprozesse mit 1858 Monaten Gefängnis und 14593,40 DM Geldstrafen)

Weiterlesen auf: Junge Welt
 
E

ExitUser

Gast
Ein Jahr später wurde eine Revisionsverhandlung vor dem Bundesgerichtshof gegen Kurras auf Betreiben von Rechtsanwalt Otto Schily angesetzt.


Zu seiner Tat befragt, äußerte er sich im November 2007: „Fehler? Ich hätte hinhalten sollen, dass die Fetzen geflogen wären, nicht nur ein Mal; fünf, sechs Mal hätte ich hinhalten sollen. Wer mich angreift, wird vernichtet. Aus. Feierabend. So is das zu sehen.“
Karl-Heinz Kurras – Wikipedia
 

Til Gung

Elo-User*in
Mitglied seit
21 September 2008
Beiträge
480
Bewertungen
7
Das Kurras Stasi Mitarbeiter war ist offensichtlich schon länger bekannt, daraus jetzt ein Manöver zur Wahl zu machen halte ich für etwas weit hergeholt.
 

Til Gung

Elo-User*in
Mitglied seit
21 September 2008
Beiträge
480
Bewertungen
7
Vom Tagesspiegel mit den neuen Vorwürfen konfrontiert, streitet Kurras ab, jemals mit dem MfS kooperiert zu haben. Demnach müssten jedoch sein SED-Ausweis, seine handschriftliche Verpflichtungserklärung aus dem Jahre 1955 und eine mehrbändige Kurras-Akte, die in der Birthler-Behörde lagert, gefälscht worden sein. Warum das MfS eine Zusammenarbeit ausgerechnet mit Kurras erfinden sollte, erscheint schwer nachvollziehbar.

Ohnesorgs Todesschütze war IM

Klingt nicht grade wie ein Überzeugungstäter, der stolz auf seine Tätigkeit für das MfS war, eher wie ein Feigling, der seine Pension nicht gefährden will.
 
E

ExitUser

Gast
Aber bitte dann auch vollständig einschalten:

Weiterlesen auf: Junge Welt

Na ja, also bei der Jungen Welt bekomme ich meist auch ein wenig Unbehagen....:confused:

Nachdem Schölzel in die DDR gewechselt war, verpflichtete er sich unter dem Decknamen „André Holzer“ als inoffizieller Mitarbeiter (IM) für das Ministerium für Staatssicherheit. Als IM „André Holzer“ war er auf eine studentische Oppositionsgruppe an der Humboldt-Universität angesetzt, der er zum Schein selbst angehörte. Zeitweise gab er täglich detaillierte Informationen an das Ministerium für Staatssicherheit weiter. Der Studentengruppe gehörten unter anderen der Bürgerrechtler Wolfgang Templin, der heutige Chefredakteur der Zeitschrift „Sinn und Form“, Sebastian Kleinschmidt, und der „BasisDruck“-Verleger Klaus Wolfram an. 1991 wurde Schölzel wegen seiner - bis 1989 andauernden - IM-Tätigkeit vom Lehrbetrieb suspendiert und 1994 schließlich entlassen. Schölzels IM-Tätigkeit für die Staatssicherheit ist Gegenstand des als tendenziös kritisierten[1] Dokumentationsfilms „Verraten – sechs Freunde und ein Spitzel“, die 2007 in der ARD gezeigt wurde. Schölzel gibt in dem Film zu, IM gewesen zu sein.

Auf die Frage der Filmemacherin Inga Wolfram, der früheren Ehefrau Klaus Wolframs, warum er seine Freunde verraten habe, antwortet er: „Hm. Na ja. Ihr habt 17 Millionen verraten.

1997 wurde Schölzel Feuilletonredakteur der Berliner Tageszeitung junge Welt. Im Februar 2000 übernahm er als Nachfolger von Holger Becker deren Chefredaktion.

Quelle: Arnold Schölzel – Wikipedia


Der Freund als Feind


Das Antlitz des real existierenden Sozialismus war in diesem Fall das Gesicht von Arnold Schölzel. Als „IM André Holzer“ spionierte er in den späten 70ern diejenigen aus, die ihn für einen Freund hielten. Unter ihnen war auch Klaus Wolfram, dessen ehemalige Frau Inga nun 17 Jahre nach der Einheit mit ihrem Dokumentarfilm „Verraten – sechs Freunde und ein Spitzel“ die Geschichte der Gruppe und des Denunzianten erzählt. Es ist ein bewegender Film, geht es doch nicht nur um die große Politik, sondern um persönliches Vertrauen und Enttäuschung. Um Schuld und Sühne. „Das dokumentarische Gegenstück“ zu „Das Leben der Anderen“ nennt der ehemalige SED-Bezirkschef von Berlin, Günter Schabowski, den Film. Und „Verraten“ hilft in der Tat, das Leben im Osten besser zu verstehen. Inga Wolfram erliegt nicht der Versuchung, den Film als Rache an Schölzel, der heute Chefredakteur der sozialistischen Tageszeitung „Junge Welt“ ist, zu nehmen. Es ist ein zeitgeschichtliches Dokument, politisch, persönlich, spannend. Schölzel gibt in dem Film zu, IM gewesen zu sein. Reue zeigt er nicht.

Quelle: Sechs Freunde und ein Stasi-Spitzel

Für mich hat das einen ziemlich faden Beigeschmack. Ich möchte mir kein Werturteil bilden, ich habe nicht in der DDR gelebt, aber bei allen bisherigem, was ich über die Stasi Leute gelesen und gesehen habe, waren alle (Ehemaligen) Mitarbeiter auch im Nachhinein, unabrückbar davon überzeugt, richtig gehandelt zu haben, bis heute, nicht mal Ansatzweise ein aufkommen von Unrechtsbewusstsein...:icon_rolleyes:

Und bitte jetzt nicht mit Vergleichen der heutigen Zustände à la Schäuble Stasi 2.0 kommen, das wäre zu billig und hat eine eigene Thematik! Meiner Meinung nach!
 

Astra

Neu hier...
Mitglied seit
13 August 2007
Beiträge
5
Bewertungen
0
Wie ach so böse war doch die DDR.Hat sie doch auch die Armen würdig leben lassen.Klar ist man mit den nicht politikkonformen nicht gerade sachte umgegangen,aber ist das heute anderst?Damals hat man sie in den Knast gesperrt,heute werden solche anderst zum Klappehalten bewegt.Heute ist es doch in diesem Staat viel schlimmer als damals in der DDR.Da gab es vom Sozialamt auch keine "Wohnungshaft"wie jetzt bei H4 (Ortsabwesenheit)und damit auch gleich für die Kinder der Familien mit.
Bald ist Wahl,da haben die Volksverdummungsparteien wieder Angst vor dem
Wahlergebnis.Und damit die Linke nicht wieder so viele Stimmen bekommt suchen wir mal schnell was um die Wähler im Denken umzuleiten.Leute glaubt nicht einfach alles,alle Nachrichten und Tatsachen sind auch so zu manipulieren wie sie gerade gebraucht werden.Oder was meint ihr warum solche Tatsachen oder Nichtwahrheiten gerade jetzt über das Volk geworfen werden.Dazu gibt es auch noch weitere Beispiele.Solche Sachen haben immer
ein bestimmtes Ziel. West gegen Ost und Reiche gegen Arme,Arbeit habende gegen Arbeitslose,Alte gegen Junge und die Politiker grinsen sich eins und kommen aus dem Lachen nicht mehr raus wie schön sich die Bürger miteinander beschäftigen anstatt den Parteien auf die Finger zu klopfen.
Schönes Wochenende
Astra
 

FAR2009

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 April 2009
Beiträge
522
Bewertungen
17
Auf mich wirkt das alles auch sehr manipuliert. Was für ein Interesse hätte die damalige DDR-Führung gehabt, eine linke Demo gegen den persischen Märchenprinzen der 100% hinter und für die USA und den Westen stand, aufzumischen? Die ganze Demo war doch schon in ihrem Sinn. Ho Chi Minh schreiende linke Massen und prügelnde Schah-Anhänger, was wollten die mehr?
 

Michelle H

Elo-User*in
Mitglied seit
3 Mai 2009
Beiträge
53
Bewertungen
0
Was für ein Interesse hätte die damalige DDR-Führung gehabt, eine linke Demo gegen den persischen Märchenprinzen der 100% hinter und für die USA und den Westen stand, aufzumischen? Die ganze Demo war doch schon in ihrem Sinn. Ho Chi Minh schreiende linke Massen und prügelnde Schah-Anhänger, was wollten die mehr?

Sie wollten sowas wie die Revolution in West-Deutschland. Hat nur nicht funktioniert. Sie haben sich auf ein paar tausend dumme, kleine Studenten verlassen. Krasse Fehleinschätzung. Und auch die Eskalation durch den Mord an Ohnesorg hat ihnen nicht geholfen. Die Studis hatten keinen Rückhalt in der Gesellschaft.

Schönes Wochenende!
Michelle
 

Merkur

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Januar 2006
Beiträge
1.896
Bewertungen
149
Wer soll den das glauben ?? Die RAF und was es sonst noch so an Banden gab wie BM die hat die DDR doch immer auf genommen wenn ihnen in der BRD der Boden zu heiß wurde. Warum soll die Stasi die zum System gehörte da Leute umbringen ?? Das würde sie nur tun wenn sie gegen die DDR oder sonst was böses gegen den Osten wollten. Nee das ist frei erfunden .
 
E

ExitUser

Gast
Daraus jetzt etwas "Wahlkampftaktisches" zu konstruieren ist Unsinn und würde vielleicht nur einer Partei helfen, die nur aus "Westdeutschen" bestehen würde. Selbst Wessis sollen für die Stasi spioniert haben.

Es sind aber in allen Parteien Leute aus West und Ost.
Deswegen ist das nur eine Enthüllung, aber nichts zum Wahlkampf.
 

FAR2009

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 April 2009
Beiträge
522
Bewertungen
17
Auch wenn Kurras bei der Stasi war, glaub ich nicht, dass er den direkten Auftrag hatte, einen Studenten zu erschiessen, quasi als Brandbeschleuniger oder Initiator einer Revolution. Das ist plump und lächerlich. Wenn man das was man so über ihn liest glauben kann, denke ich dass er einfach nur Karriere machen wollte und Punkte sammeln bei der Stasi. Ein Gunman.
Und was war dann mit Bachmann, der auf Dutschke schoss? Angeblich ein Nazi. Von wem gesteuert?
Alles was während und nach den ganzen Studentenunruhen war, ist passiert, weil die Zeit einfach reif dafür war, ging ja auch in Frankreich, Italien, Spanien, USA, Mexico (Massaker von Tlatelolco) und sogar Japan annähernd zeitgleich los. Und dort entstanden auch Terrorgruppen, Rote Brigaden, Rote Armee in Japan, Liberation Army in USA, etc.
Es war ein Zeitphänomen, die Auflehnung gegen alte Zöpfe, geprägt von antiautoritärem, antikapitalistischem und emanzipatorischem Selbstverständnis. Bei uns in Deutschland natürlich in Auflehnung gegen die Generation der Täter im Dritten Reich die schon wieder ihre Posten bezogen. Es war eine Zeit neuer, unkontrollierter Aufklärung, Musik, Mode, Literatur, Film, Theater, überall gings um Auflehnung, Freiheit und Revolution. Einige habens dann natürlich auch in die Tat umgesetzt und handfest angefangen rumzuballern und zu bomben.
Ehe man aber der Stasi oder der DDR die Schuld gibt, muss man eher den Beatles, Ginsberg, Fassbender und anderen Idolen der damaligen Jugend unterstellen, die Studenten instrumentalisiert zu haben.
 
E

ExitUser

Gast
Die Junge Welt wurde am 12. Februar 1947 in der Sowjetischen Besatzungszone gegründet. Sie erschien zunächst wöchentlich, ab März 1950 sechsmal in der Woche. Seit dem 12. November 1947 führte sie den Untertitel Zentralorgan der Freien Deutschen Jugend. Seit dem 1. März 1952 erschien sie als Tageszeitung und Organ des Zentralrates der FDJ. Die Auflage überschritt 1977 die Millionengrenze und lag Anfang 1990 bei 1,6 Mio. Exemplaren, damit war sie zuletzt die auflagenstärkste Tageszeitung der DDR, noch vor dem SED-Organ Neues Deutschland. Anders als ein Abonnement anderer Printmedien in der DDR war der Bezug unproblematisch.
Insgesamt 19 Zeitungen und Zeitschriften wurden in Regie des FDJ-eigenen Verlages Junge Welt (heute: Buchverlag Junge Welt GmbH) publiziert. Damit sollte die Jugend im staatskonformen Sinne beeinflusst und die kommunistische Erziehung der jungen Generation gefördert werden.
junge Welt – Wikipedia


"Die Partei hat immer Recht"..........oder Links
 
E

ExitUser

Gast
Es wird wieder rumgeeiert das sich die Geschichte biegt. Das war ein schießwütiger Bulle, nichts weiter. Der hatte ganz einfach Bock den Ohnesorgen abzuknallen.

Feddisch
 

isabel

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
17 Oktober 2006
Beiträge
1.359
Bewertungen
74
Zitat von FAR2009:

Und was war dann mit Bachmann, der auf Dutschke schoss? Angeblich ein Nazi. Von wem gesteuert?

So weit ich weiss, von der Springer Presse.

Nach dem Attentat am 11.04 1968 hat sich Rudi Dutschke nicht wirklich wieder erholt.
Josef Bachmann beging am 24.02.1970 im Gefängnis Selbstmord.

MfG
Isabell
 

Astra

Neu hier...
Mitglied seit
13 August 2007
Beiträge
5
Bewertungen
0
hier noch schnell mal ein Leserbrief von jemand an die "Junge Welt" Zeitung
Zitat:
Die gelobe Meinungsfreiheit endet für jeden, der nicht vorbehaltlos die DDR als Unrechtsstaat versteht. In der Frage wird kein Zaudern, Zögern oder auch nur leisester Einwand geduldet, wo es darum geht, die BRD im Glanzlicht von 60 Jahren deutscher Geschichte darzustellen. Die »freie« Medienwelt sorgt mit einer Fülle an Berichten, Kommentaren und Politrunden dafür, daß wohl der Schein von Meinungsfreiheit gewahrt ist, aber das Meinungsbild letztlich den gewünschten Anstrich hat. Am besten und wirksamsten läßt sich das mit abstraktesten Begriffen wie Recht, Freiheit und Demokratie machen, ohne ihren sozialen Inhalt und Realität auch nur annähernd zu diskutieren, geschweige denn ihren Klassenbezug auch nur andeutungsweise zu hinterfragen. Je schwärzer man die DDR malt, je dümmer und demagogischer historisch unhaltbar Falsches über die DDR behauptet wird, um so erträglicher, akzeptabler und nichtiger scheint alles das zu erscheinen, was den sozialen Abbau seit vielen Jahren im Lande kennzeichnet, was seine aggressive und menschenfeindliche Politik ausmacht. Die Tatsachen sprechen zwar eine immer deutlichere Sprache, und soziales Elend wie Existenzunsicherheit erfaßt bereits auch sicht- und spürbar viele Millionen.Dennoch führt es noch nicht zu deutlichen Wandlungen im gesellschaftlichen Bewußtsein. Da werden bis weit in die Linke hinein trügerische Hoffnungen genährt (...)

Roland Winkler, Remseck

:icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:
 

isabel

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
17 Oktober 2006
Beiträge
1.359
Bewertungen
74
Auch interressant:

Kurras Stasi-Akte
Der Untertan
Muss die Geschichte der 68er-Bewegung neu geschrieben werden, weil Karl-Heinz Kurras für die Stasi tätig war? Kurras Stasi-Akte ergibt das Bild eines autoritären Untertans. VON STEFAN REINECKE
https://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/der-untertan/

Doch dass die bundesrepublikanische Geschichte anders verlaufen wäre, ist nur ein dummer Traum der Konservativen. Der scharfe Generationenkonflikt war keine Erfindung des MfS, der abgrundtiefe Hass der Westberliner auf Rudi Dutschke keine Inszenierung der DDR. Was 1967 grell zum Vorschein kam, war das autoritäre Erbe der westdeutschen postfaschistischen Gesellschaft. Deshalb feierten Berliner Kripobeamte Kurras als Helden, deshalb lynchten anständige Westberliner Bürger 1968 fast einen braven Angestellten, den sie irrtümlich für Rudi Dutschke hielten.
Also, auch durch Springer gesteuert.

Die tragische Geschichte jetzt zu untersuchen (noch mall), bedeutet für mich, dass die Konservativen keine Argumente mehr haben, um ihren Wahlkampf fair zu gestalten.
Das niedrigste Niveau.

Mehr dazu in Rudi Dutschke Biogrphie, von seiner Frau, Gretchen, geschrieben.

MfG
Isabell
 

MenschMaier

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 November 2007
Beiträge
627
Bewertungen
2
2o Jahre haben die gebraucht, um diese Akte zu erstellen!!!
Und pünktlich zum Wahlk(R)ampf taucht diese dann auch auf!!
Na sowas aber auch.
Aussage Birthler gestern in den MSM irgendwo:

Wir haben ja nicht danach gesucht...

Auf die Frage nach einer möglichen AKte zu dem Dutschke Mord dann:
Nein, eine solche Akte gibt es nicht, wir haben danach gesucht, aber nichts gefunden. ( So ähnlich sagte sie es)

AHA.. 2 politische Morde, aber nur bei einem wird dann in den Archiven gesucht?

Zufälle gibts.

Und viel lieber würde ich mal selbst da durchgehen und bei K wie Kohl, B wie Barschel, S wie Stolpe; die Liste kann ich beliebig fortsetzen, mal in die Akten schauen.

mm
 

bobby1896

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Mitglied seit
22 April 2009
Beiträge
15
Bewertungen
0
was soll dieser Bericht bei Hartz 4 sehr lustig
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten