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ZDF Ankündigung 19.10 Uhr am 22.4.07

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Helga Ulla

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#1
Morgen um 19.10 Uhr bringt das ZDF in Berlin direkt einen Beitrag
Faulenzer Prämie oder Existenzminimum.
Wäre bestimmt wieder einmal interessant für uns Forummitstreiter, in wie weit hier eine Objektivität der Modeneratoren und Gäste gegeben ist.
 

Kaleika

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#2
Helga Ulla,
es sollte mich doch sehr wundern, wenn es ausnahmsweise mal Objektivität der Moderatoren und Gäste geben würde. Normal ist doch das Gehetze über uns als faule Arbeitscheue, denen es noch viel zu gut geht. Und dann bringen sie am besten noch ein oder zwei "gekaufte Arbeitslose", die das alles noch bestätigen und von heimlicher Schwarzarbeit erzählen, sozusagen alle Vorurteile bedienen....
Ich werde mir diese Sendung nicht antun.
Kaleika
 

Martin Behrsing

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#3
werde da morgen aller Voraussicht mit dabei sein. Allerdings bin ich absolut kein Fan vom Althausmodell. Dann mal mogen schauen. Freitag waren die Dreharbeiten. Ob die meine Meinung zum Bürgergeld bzw. BGE haben wollten, weiß ich noch nicht. Bin da nicht so der Fan von.
 

Ironimus

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#4
Ich werde mir diese Sendung nicht antun.
Kaleika
Ich auch nicht! Der neoliberale Propaganda-Apparatschik, sprich "öffentlich-rechtlicher Rundfunk",
scheint sich seit den letzten Wochen sowieso wieder für die nächste Phase der Umverteilung warmzulaufen.
Es gibt besseres als sich diesen Blödsinn anzutun.
Dazu ist das Leben zu kurz!

Gruß Ironimus
 

Kaleika

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#5
Martin,
das verändert natürlich die Sachlage. Dann werde ich doch mal reingucken. Ich weiß ja, wo der Ausknopf ist, wenn die Hetzerei wieder losgeht...
 
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#6
Ja, in der Sendung geht es wohl um Grundeinkommen und Bürgergeld.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,2034103,00.html
A. Nahles (SPD) ist Vertreter ...
Und Herr H. Heil ist morgen auch scheinbar dabei, was soll da noch schief gehen?
(sind doch von vornherein dagegen)
Wenn ich es nicht vergesse, werd ich auch vorbeischauen.

Ich hab irgendwo gelesen, wenn überhaupt, dann erst in ca. 3 - 4 Jahren.
In ca. 3 - 4 Jahren kann eine Menge passieren.
Sind irgendwo Wahlen ? ;)

Schöne Grüße Heike
 

Kaleika

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#7
Ja, am 13.Mai wird in Bremen gewählt. Hier wird es um die Wurst gehen, ob die unerträgliche Große Koalition endlich abtreten wird und vielleicht durch Rot-Grün ersetzt werden wird oder durch eine andere Farbenpracht. Das wird natürlich alle ganz wahnsinnig viel verändern, weil der Sparzwang ja bestehen bleibt - außer für sinnlose Groß-Projekte, für die immer Geld da ist.
Kaleika
 

sun2007

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#9
Morgen um 19.10 Uhr bringt das ZDF in Berlin direkt einen Beitrag
Faulenzer Prämie oder Existenzminimum.
Wäre bestimmt wieder einmal interessant für uns Forummitstreiter, in wie weit hier eine Objektivität der Modeneratoren und Gäste gegeben ist.
ich will's gar nicht wissen. ganz ehrlich, viele diskussionen tu' ich mir einfach nicht mehr an.

hallo,
habe gerade erst die anderen beiträge entdeckt. ich fürchte, da diejenigen bürger, die arbeit haben, so sauer sind über die hohen steuern und sozialabgaben, wird es wohl nie ein bürgergeld geben und im zweifelsfall immer auf die erwerbslosen geschimpft werden. wer arbeit hat, kann sich aus meiner sicht zwar freuen - aber wie schnell nimmt man das dann für selbstverständlich? und wenn die stimmung in der firma mies ist, hat der nicht-erwerbslose noch einen antrieb mehr, auf uns zu schimpfen.
 

Kaleika

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#10
Sooooo, ich habe mir diese Sendung angetan. Die erwartete Hetze kam nicht. Erst ganz zum Schluss wurde der Beitrag mit dem Bürgergeld ausgestrahlt. Nein, Martin, von Dir kam keine persönliche Meinung, nur Dein Bild und was Dir als einzelner Erwerbsloser zusteht.
Ich fand den Beitrag manipuliert. Denn, obwohl klar daraus hervorging, dass die Familie mit den Doppelverdienereltern nach dem Altmann-Modell erhebliche Gewinne erzielen würde, wude dennoch behauptet, dass Menschen mit geringen und mittleren Gehältern die Gewinner sein würden. Das kann so nicht stimmen, weil ich irgendwo anders gelesen habe, dass die Kleinverdiener 50 Prozent ihres Einkommens versteuern müssten und die Besserverdiener nur 25 Prozent.
Kaleika
 
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#11
Sehr gelungen und gut erklärt.

Martin hat eine "gute Figur" gemacht ... :icon_party:

Schöne Grüße Heike

PS: War doch etwas weniger wie in der """Vorschau???""" beschrieben?
Oder hab ich Herrn Heil (SPD) übersehen? :icon_rolleyes:
 

Martin Behrsing

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#12
Frag mich, warum ich eigentlich fast 20 Minuten Fragen beantwortet habe, warum ich Gegner dieses Bürgergeldes bin?

Aber das sollte wohl nicht sein, denn damit wäre die Werbung für dieses BGE verflogen.

Je mehr ich über dieses BGE und alle Varianten nachdenke, um so mehr komme ich persönlich zum Schlußß, dass dieses auf keinen Fall unterstützt werden sollte. Kapital kann nicht sozial sein.
 
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#13
Bei Aufnahmen ist das öfter so, dass das eine oder andere "weggeschnitten" wird.
Allerdings hab ich statt Herrn Koch an sich Herrn Heil erwartet.
Nicht ärgern Martin, das nächste Mal weißt du Bescheid.:)
Schöne Grüße Heike
 

Coole-Sache

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#14
Martin da kann ich Dir nur zustimmt...

Hast dafür aber ein gutes Bild eines ALG II Empfänger abgegeben.
Durtest aber kein Wörtchen sagen...
Merke:
ALG II Empfänger sind Mundtot zu halten.....

Gruß
 

sun2007

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#15
@ Martin // zdf mediathek

Frag mich, warum ich eigentlich fast 20 Minuten Fragen beantwortet habe, warum ich Gegner dieses Bürgergeldes bin?

Aber das sollte wohl nicht sein, denn damit wäre die Werbung für dieses BGE verflogen.

Je mehr ich über dieses BGE und alle Varianten nachdenke, um so mehr komme ich persönlich zum Schlußß, dass dieses auf keinen Fall unterstützt werden sollte. Kapital kann nicht sozial sein.
Hallo Martin,

habe mir gerade den letzten Teil der heutigen berlin direkt Sendung angesehen. Schade, dass Du nicht zu Wort gekommen bist - mich interessiert brennend, was Du dazu zu sagen hast und ich denke, die anderen in diesem thread zumindest auch. Macht es Dir was aus, es hier zu schreiben?

Viele Grüße
Sun
 

Helga Ulla

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#16
ZDF Ankündigung

Im Tagesverlauf kam der Hinweis über Faulenzer Prämie und Existenzminimum,
war erstaunt, als es als Bürgergeld erschien.
Wenn dies eingeführt werden sollte, dann kann man nur sagen gut nacht zusammen. Dann können wir aber wirklich vergessen, dass es noch einen Kühlschrank gibt. Als ich Martins Namen hörte, war ich verwundert, dachte nun gibts was auf die Nase. Nein man will ja keine andere Meinung hören.
 

Martin Behrsing

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#17
Hallo Martin,

habe mir gerade den letzten Teil der heutigen berlin direkt Sendung angesehen. Schade, dass Du nicht zu Wort gekommen bist - mich interessiert brennend, was Du dazu zu sagen hast und ich denke, die anderen in diesem thread zumindest auch. Macht es Dir was aus, es hier zu schreiben?

Viele Grüße
Sun
Ich habe halt gesagt, warum ich das Modell bürgergeld oder BGE ablehne. Althaus Modell ist höchst unsolidarisch, da dies faktisch die Abschaffung unseres Solidarsystems bedeuten würde. Ebenso halte ich auch nichts von den Modellen des BGE, da ich keinen Grund wüßte warum Ackermanns, etc. so etwas erhalten sollten und letztendlich dann alles über Verbrauchssteuern finanziert werden soll. Für große Unternehmen wie z.B. DM heißt dies: Sie brauchen sich überhaupt nicht mehr an den Solidarsystemen beteiligen und sind auch aus den anderen gesellschaftlichen Verantwortungen draußen z.B. Umweltschutz. Ne Unternehmen, Kapital haben bitte zu zahlen. Letztendlich ist jedes BGE-Modell eine Art Kombilohnmodell mit massiver Lohnabsenkung. Unternehmen betrifft dies nie, da Verbrauchssteuern immer vom Endverbraucher getragen werden. Deshalb sollte man auch bei den Rechenmodellen des Demagogen Götz Werner sehr, sehr vorsichtig sein und sich fragen warum er diese ganze Werbeveranstaltung mach. Übrigens sind sehr viele Unternehmer Anhänger dieses Modells.

Für mich kommt noch etwas hinzu:
BGE setzt Geld voraus. Geld und damit auch das Geld für das BGE setzt Warenproduktion, Kapital und Lohnarbeit voraus. Damit ist die Arbeitskraft aber selbst eine Ware, die auf Märkten verkauft wird. Solange aber die Arbeitskraft eine Ware ist, wird das Kapital mit wachsender Produktivität die arbeitskräfte frei, die sich am wenigsten rechnen und verdrängt sie aus dem Arbeitsleben. Götz stellt dies immer als positive Erungenschaft da. Tatsächlich werden die unproduktiven Arbeitskräfte als Problemgruppen bezeichnet und diskrimminiert bwz. abgeschrieben.

Vielleicht noch kurz. 2 Porzent der Deutschen halten z.Zt. 60% unseres Kapitals. Solange diese Zustände so sind, verstehe ich gut, warum z.B. ein Werner BGE haben will. Dieses Kapital würde niemals für unsere gesellschaftlichen Aufgaben herangezogen. Ich meine aber, dass gerade dieses Kapital herangezogen werden muss. Warum soll dieses Kapital nicht dafür verwendet wrden, um unsere Probleme zu lösen. Sprich: Arbeitgeber haben bitte für die Erwerbslosigkeit und dessen Folgen zu bezahlen. Die hohen Renditen haben schließlich Erwerbslosigkeit und Folgen der Globalisierung (Hunger, Verlendung in der dritten Welt) verursacht.

So, dies ist meine Haltung. Kein Bürgergeld und erst recht kein BGE
 
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#18
"""Ja, ich bin auch dafür, dass das ehemalige Arbeitslosengeld und die damalige Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe wieder eingeführt werden, dann bekommen wenigstens wieder mehr Menschen ihr Geld, die jahrelang eingezahlt haben und heute nichts mehr bekommen, wer viel gearbeitet hat, der soll auch Geld bzw. mehr Geld bekommen. :biggrin:

Außerdem wären so alle Bereiche abgedeckt, es könnte niemand mehr mal so ganz einfach durch das soziale Netz fallen. (Sanktionen, kein Geld, Verhungern). Aber das wird wohl leider nicht mehr rückgängig gemacht werden können??? Oder ??? """

Schöne Grüße Heike
 

sun2007

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#19
@Martin

Hallo Martin,

vielen Dank. Mir wird einiges klarer. Und mir wird deutlich, dass ich mich noch eingehender mit diesem Thema auseinandersetzen muss. Die Tendenz, dass die Profiteure der Globalisierung sich immer mehr aus der gesellschaftlichen Verantwortung herausziehen können und dies natütlich auch tun, beobachte ich schon eine ganze Weile. Mir war bislang aber nicht klar, wie sehr dies mit Bürgergeld und BGE verwoben ist, also: dass dadurch diese Tendenz sogar nich verstärkt wird. Wie vermutlich viele hier dache ich eher an die positive Seite: endlich keinen Stress mehr mit dem Amt (was vermutlich aber auch etwas naiv wäre).

Nochmals Danke und viele Grüße
Sun
 

Martin Behrsing

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#20
"""Ja, ich bin auch dafür, dass das ehemalige Arbeitslosengeld und die damalige Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe wieder eingeführt werden, dann bekommen wenigstens wieder mehr Menschen ihr Geld, die jahrelang eingezahlt haben und heute nichts mehr bekommen, wer viel gearbeitet hat, der soll auch Geld bzw. mehr Geld bekommen. :biggrin:

Außerdem wären so alle Bereiche abgedeckt, es könnte niemand mehr mal so ganz einfach durch das soziale Netz fallen. (Sanktionen, kein Geld, Verhungern). Aber das wird wohl leider nicht mehr rückgängig gemacht werden können??? Oder ??? """

Schöne Grüße Heike
Ich bin keineswegs dafür, dass die Sozialhilfe wieder eingeführt wird und wir zwei Gruppen von Sozialleistungsbeziehern haben. Diesen ging es schon vor der Einfrühung verdammt schlecht. Die Leistungen müssen angehoben werden. Z.B. im ersten Schritt 500 EUR und volle Kosten der Unterkunft (ohne Repressionen). Dabei muss natürlich unbedingt ein Mindeslohn von 10 EUR/Stunde durchgesetzt werden.
 
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#21
Martin, ich hab das zur Kenntnis genommen, ja hört sich gut an.
Meine Fragen (ein paar) kommen dazu später, ist heut schon zu spät. ;)

Schöne Grüße Heike
 

Kaleika

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#22
Ankündigung 19.10 Uhr am 22.4.07

Ich bin keineswegs dafür, dass die Sozialhilfe wieder eingeführt wird und wir zwei Gruppen von Sozialleistungsbeziehern haben. Diesen ging es schon vor der Einfrühung verdammt schlecht. Die Leistungen müssen angehoben werden. Z.B. im ersten Schritt 500 EUR und volle Kosten der Unterkunft (ohne Repressionen). Dabei muss natürlich unbedingt ein Mindeslohn von 10 EUR/Stunde durchgesetzt werden.
Ach Martin,
ein Traum, zu schön, um wahr zu sein!
Ich denke, es verhält sich leider eher so, dass mit einem Bürgergeld, wie Althaus es fordert, die Sozialleistungen gen NULL gefahren werden sollen, noch unter das jetzige Hartz-IV-Niveau, also sich auf diese Weise Hartz V einschleicht....So wird der Sozialstaat abgeschafft und ausgehöhlt und die Bürger , die nix haben, die gehen noch leerer aus als jetzt schon. Na, danke schön - Pfui Teufel!
 

Coco01

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#23
Ich bin keineswegs dafür, dass die Sozialhilfe wieder eingeführt wird und wir zwei Gruppen von Sozialleistungsbeziehern haben. Diesen ging es schon vor der Einfrühung verdammt schlecht. Die Leistungen müssen angehoben werden. Z.B. im ersten Schritt 500 EUR und volle Kosten der Unterkunft (ohne Repressionen). Dabei muss natürlich unbedingt ein Mindeslohn von 10 EUR/Stunde durchgesetzt werden.
Dem kann ich nur beipflichten. Ich arbeite Teilzeit und lebe in einer BG.
Im Januar hatten wir Inventur, zu der jeder verpflichtet ist. Von den 200 Euro (Brutto-10 Stunden-Sonntags) blieben uns Netto 72,70 Euro.ARGE fordert jetzt von mir 191,76 Euro zurück.
Ich frage mich, mit welchem Recht? Hilfe! Coco01:icon_neutral:
 

Heiko1961

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#24
Ja Martin,
jetzt wissen wir auch, warum dein Beitrag nicht gesendet wurde.:confused:

Ach Martin,
ein Traum, zu schön, um wahr zu sein!
Ich denke, es verhält sich leider eher so, dass mit einem Bürgergeld, wie Althaus es fordert, die Sozialleistungen gen NULL gefahren werden sollen, noch unter das jetzige Hartz-IV-Niveau, also sich auf diese Weise Hartz V einschleicht....So wird der Sozialstaat abgeschafft und ausgehöhlt und die Bürger , die nix haben, die gehen noch leerer aus als jetzt schon. Na, danke schön - Pfui Teufel!
Ja Recht hast du. Aber es kann doch nur abgeschafft werden, was es noch gibt?:icon_kinn:
 
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#25
Die Leistungen müssen angehoben werden. Z.B. im ersten Schritt 500 EUR und volle Kosten der Unterkunft (ohne Repressionen). Dabei muss natürlich unbedingt ein Mindeslohn von 10 EUR/Stunde durchgesetzt werden.
Hallo Martin, ein paar Fragen dazu ...
1.) Welchen Namen sollen die 500 + volle Kosten der Unterkunft (285 ?) (ohne Repressionen) tragen?
2.) Was passiert mit den Menschen die schon alle aus dem Arbeitsamt "entlassen" wurden?
(Also die Menschen die heute nichts mehr bekommen: Sanktionen, Ehegatten, Zwangsverheiratete, Verwandte.)
Die Dunkelziffer der Arbeitslosen soll sich auf ca. ab 10 Millionen belaufen?
3.) Sollen die 500 Euro + Miete alle erhalten die in Deutschland leben?
4.) Darf Geld dazu verdient werden?
5.) Wird es Mehrbedarfszuschläge geben?
6.) Wie soll der Abstand zwischen "Arbeitenden" und den ca. 785 sein?
(10 Euro Stundenlohn brutto = ca. 1525 bis 1600, wenn sie davon so wie heute noch 2 oder 3 Menschen ernähren müssen, dann liegen sie unter dem Satz von den 500 + Miete)
Fiktives Beispiel:
Familienvater verdient 160 Stunden je 10 brutto/ 1600 brutto / 1267.21 netto
Arbeitsloser Familienvater würde erhalten:
Vater 500
Mutter 500
Kind Kindergeld 154
Fiktive Miete für 3 Personen 440
ergibt aber 1594 netto
Dann müsste der arbeitende Vater theoretisch noch 326,79 Euro netto vom Staat dazu erhalten, die ihm trotz Arbeit fehlen würden.
Es würden dadurch noch mehr von der staatlichen "Stütze" abhängig werden, Kombilohn ?
7.) Warum sollte noch jemand arbeiten gehen wollen, wenn er das Geld auch so erhalten würde ???
8.) Welchen Unterschied gibt es zwischen der Finanzierungsquelle "Bürgergeld" und den 500 + Kosten?
(im Endeffekt zahlen das doch sowieso alle Steuerzahler ??? )
9.) Warum pirscht K. K. (Linke) nicht weiter vor? Wegen dem Thema Bürgerarbeit (Linke) zum "Hartz-Tarif"?
Ich meine, wenn schon, denn schon, dann dürften es auch 950 / 1000 für jeden sein, oder ???
(dann lohnt sich auch das Arbeiten, da ja alle die gleiche Startposition und Chancen haben)
Allgemeine Überlegungen:
Beim Solidarischen Bürgergeld (CDU) erhält jeder 600 und darf Geld dazuverdienen?
(Arbeitsanreiz vorhanden? Bürgergeldzuschlag? Für Single mit Wohnung müsste mehr gezahlt werden?)
Bei dem Bürgergeld (FDP) gibt es ca. 600 Euro ???
Bei der SPD gibt es dann mit Arbeit ca. 750 Euro (Kombilohn?) ???
Das Beste Modell war und ist für mich persönlich bisher, das was abgeschafft wurde:
Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe, da dort kaum einer durch das soziale Netz fiel.
Außerdem haben die Leute die viel gearbeitet haben, auch ihr Geld bekommen.
Heute bekommt die Hälfte (Dunkelziffer ca. 5 Millionen ?) der Arbeitslosen überhaupt nichts mehr.
Durch die Sozialpläne bei Massenentlassungen in den großen Konzernen dürfen die Familienväter und Unterhaltspflichtigen meist bleiben
und leben somit meist auch in "Hartz-Grenzen-Nähe". Die meisten stellen sich auch schon die Frage, warum und für was arbeiten ?
Mit einem "Bürgergeld" hätten die noch arbeitenden Familienväter + Angehörige (die dann auch was bekämen) mehr in der Tasche.
Soziale Gerechtigkeit ???
Wie soll diese aussehen und wie kann diese umgesetzt werden ?
Also zu den 500 Euro + Miete ohne Repressionen würde ich gern mehr hören.
Ich persönlich sehe momentan eher die negative Einkommensteuer USA (Wisconsin).
"Wer arbeitet, der soll auch essen."
Grübelnde Grüße Heike
PS: die """Revolution Lafontaine""" wird wohl nicht kommen?
(also darauf sollte sich niemand verlassen):icon_rolleyes:
 
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