Zahnersatz / Härtefall / Festzuschüsse

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Escherndorfer Lump

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Hallo liebe Forumsteilnehmer :knutsch:

Folgendes:

Es geht um Zahnersatz. Ich habe da mal was von Härtefallregel "UND" doppelten Festzuschuss gehört, bzw im tachelesforum vor sehr langer Zeit was gelesen, bin mir aber nicht sicher ob es so etwas überhaupt gibt.

Zur Zeit beziehe ich noch ALG I, werde aber im Dezember ALG II beziehen (Antrag auf EU-Rente läuft). Mir mußte ein Backenzahn hinter dem Eckzahn im Frühjahr gezogen werden, dies sieht jetzt nicht sehr schön aus (Lücke). Der Zahnärztin sagte ich das ich mir keine Brücke leisten kann, ganz zu schweigen von einem Inlay, Eigenanteil ca. 1600€ und dies erst mal verschieben muß, leider.

Weiß jemand Rat, bzw. kennt sich jemand in diesen Dingen aus.

Für die entgegengebrachten Antworten bedanke ich mich hier im Voraus.

Mfg

Frank :mrgreen:
 

Bruno1st

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Rede mit deiner Krankenkasse - persönlich.

Als ALGIIer habe ich doppelten Festzuschuß bekommen - bin aber beinahe reingefallen, weil die beinahe automatisch die Bonushefte eingetragen werden sollten und das dann weniger wie ALGII Bonus gebracht hätte.

Bei mir wird ein Implantat eingesetzt, weil ich durch einen Würgereiz nichts anderes machen kann. Mein Antrag auf das einsetzen des Impantates wurde von der Arge einfach ignoriert und liegt angeblich nicht vor. Jetzt folgt ein zweiter in dem auch der Aufbau beantragt wird.

Versuche mal mit dem Zahnarzt zu handeln - kleiner Hinweis auf dentaltrade.de kann helfen.
Auch der Hinweis daß du lieber den Zahnarzt per BAT (bar auf tatze) zahlst statt über den Umweg Laborkosten.
Die Zahnarztpreise sind für mich total undurchsichtig. Für das setzen des Implantates habe ich 12 Chirurgen angefaxt - zwischen 620,- und 1.500,- Euronen Eigenanteil für die gleiche Leistung !!! Und 6 wollten die Kosten für das Beratungsgespräch per Chipkarte abrechnen, obwohl das eine private Leistung ist.

Beim Aufbau wird nun die alte Brücke recyclet - macht 820,- statt 1.600,- für ganz neu. War aber eine größere Überzeugungsarbeit gegenüber Zahnarzt und Labor, doch am Ende haben sie zugestimmt und lieber den kleinen Auftrag genommen, statt gar keinen :) Sozusagen den Quälfaktor genutzt - die haben nun soviel Zeit/Geld in die Sache investiert, daß es ohne Auftrag ins Minus geht, mit kleinem Auftrag aber mind. 0 auf 0 aufgeht.

Achtung : manchmal versuchen die bei den Materialkosten zu "tricksen" - denn die richten sich nach dem Goldpreis und werden im Angebot oft ganz klein gerechnet. Und hinterher gibt es die böse Überraschung.

Beiß die Zähne zusammen :)

Nachtrag : bei deiner Zahnstellung fällt mir noch ein, daß der hintere Zahn evctl. "wandern" könnte und dies "nur" durch ein Implantat verhindert werden kann. Ebenso daß die aktuellen Billiglösungen mit Befestigung an anderen Zähnen diese wieder schädigen.
Das das Loch nicht schön aussieht, stellt für dich kein Problem dar, du machst dir einfach NUR viele Sorgen um die restlichen Zähne, oder :psst:
 

rolf.schmidt

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Stell einfach nen Härtefallantrag bei der Krankenkasse.
Einkommen aufrechnen und gut ist.
Da kostet die Brücke noch n Appel und n Ei.
Nur das Weiße-Keramikverblenden musste ich zahlen mit nen paar Euro weils keine Standardversorgung ist.
 
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