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Zahnarztkosten

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chrissco

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Hallo Leute, ich habe mal eine Frage.
wer zahlt denn einem Erwerbstätigem seine Auslagen beim Zahnarzt die die Kasse nicht übernimmt?
Hintergrund ist folgender,ich habe fast kein Zahnfleisch mehr,mir würden schon 2 Zähne genommen,mindestens 2 weiter werden folgen.
Ich benötige also mehrere Brücken,Kosten werden sich (Zuzahlung) sicher auf etwa 5000 Euro belaufen.
Als Berufspendler bleibt mir leider nix übrig,ich meine,das ist ja jetzt kein Pappenstiel,gibts es da Ausnahmereglungen bei der Kasse?
Wo kann man sich hinwenden?Ich mag mit 33 nicht aussehen wie ein 75 jähriger,bei allem Respekt vorm ALter.
Teil 2 meiner Frage, wenn ich nun arbeitslos wäre,wer übernimmt dann die Kosten???
Danke für Eure Antworten,ich bin echt ein wenig am Boden,weil ich mir als arbeitender die scheiß Zähne nicht leisten kann.
schönen Abend,man liest sich
 

FrankyBoy

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Da wir seit Anfang des Jahres mal wieder eine neue Rechtsgrundlagen haben, kann dir das nur ein Experte beantworten und auch ich habe nicht die Zeit mich da ein zu lesen - habe aber trotzdem was für dich gefunden; hier kannst du zu vielen Fragen Antworten finden: zahnärztliche Behandlungen - Main-Frame

Meine Prognose weil ich unsere Regierung ja kenne: Die Leistungen sind weniger geworden - viel Spaß beim lesen.
 

gerda52

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Ich benötige also mehrere Brücken,Kosten werden sich (Zuzahlung) sicher auf etwa 5000 Euro belaufen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das tatsächlich so teuer sein muss. Am besten, Du gehst zu Deinem Zahnarzt und lässt Dir einen Behandlungs- und Kostenplan erstellen. Dabei kannst Du Dich gleichzeitig nach Deinem Eigenanteil erkundigen.

Hast Du mal in Erwägung gezogen, eine Zusatzversicherung für solche Kosten abzuschließen?
 

Arania

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wenn ich nun arbeitslos wäre,wer übernimmt dann die Kosten???
Bei ALG II die Krankenkasse, aber nur das was unbedingt notwendig ist

Das mit den 5000 Euro kann allerdings hinkommen, meine Kronen haben jetzt schon 3000 Euro gekostet- mit einer Brücke
 

gerda52

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Zahnersatz-Härtefallregelung

Befreiung von Eigenanteilen
Versicherte werden beim Zahnersatz von den Eigenanteilen weitgehend befreit, wenn sie unzumutbar belastet werden. Eine unzumutbare Belastung liegt vor, wenn ihre monatlichen Bruttoeinnahmen die Grenze von 994 Euro (mit einem Angehörigen 1366,75 Euro und für jeden weiteren Angehörigen zuzüglich 248,50 Euro) nicht übersteigen. Diese Zahlen gelten für 2008.

Krankenkassen.de - Zahnersatz-Härtefallregelung
Vll. hilft Dir das auch bereits bei Deiner Kalkulation.
 

chrissco

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danke zunächst mal für die antworten.
eine zusatzversicherung für monatlich etwa 22 euo habe ich vor 4 monaten abgeschlossen,allerdings zahlt die im ersten jahr nix zu ,oder wenig.da muss ich nochmal nachuguggen.
ich kann nur nicht verstehen,das ich das alleine zahlen soll,ich zanhl doch beiträge.
mir bleiben netto etwa 1200 euro,davon monatlich auto 400,weil ich 90 km arbeitsweg hab,dann miete 400,strom,handy,i net.heizung.
für mich sind 300 euro da,und davon soll ich 5000 aufbringen?
das is doch ein witz.
wäre ich nun jetzt alo,hätte ich brutto immernoch zuviel um das bezahlt zu kommen,wenn ich das recht verstehe,oder?
 

Tinka

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Irgendwie schon schade, wenn man mit nur 33J. bereits so schlechte Zähne hat, dass eine solch umfangreiche Sanierung nötig ist...

Am bestens noch von anderen Zahnärzten einen Kostenvoranschlag einholen, vielleicht geht's noch billiger.
Ansonsten lassen sich sehr viele Zahnärzte auf eine Ratenzahlung ein, denn sehr viele Patienten können sich sonst eine Behandlung nicht mehr leisten.

Der hier angedeutete Vergleich von Elo's, die im Gegensatz zu Geringverdienern fein raus sind, weil sie Zahnbehandlungen durch die Härtefallregelung häufig ersetzt bekommen, sollte besser nicht zu Ende gedacht werden :icon_evil:.

Besser wärs, sich z.B. gegen Lohndumping, Armutslöhne und Abbau der Sozialleistungen & Gesundheitsreform :icon_rolleyes: einzusetzen.

Aber irgendwie fangen wir alle erst an zu denken, wenn wir selbst direkt und schmerzlich betroffen sind...

Alles Gute
 

Arania

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danke zunächst mal für die antworten.
eine zusatzversicherung für monatlich etwa 22 euo habe ich vor 4 monaten abgeschlossen,allerdings zahlt die im ersten jahr nix zu ,oder wenig.da muss ich nochmal nachuguggen.
ich kann nur nicht verstehen,das ich das alleine zahlen soll,ich zanhl doch beiträge.
mir bleiben netto etwa 1200 euro,davon monatlich auto 400,weil ich 90 km arbeitsweg hab,dann miete 400,strom,handy,i net.heizung.
für mich sind 300 euro da,und davon soll ich 5000 aufbringen?
das is doch ein witz.
wäre ich nun jetzt alo,hätte ich brutto immernoch zuviel um das bezahlt zu kommen,wenn ich das recht verstehe,oder?
Wie ich schon schrieb bei ALG II würdest Du alles notwendige kostenlos saniert bekommen
 

gerda52

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Tinka schrieb:
Der hier angedeutete Vergleich von Elo's, die im Gegensatz zu Geringverdienern fein raus sind, weil sie Zahnbehandlungen durch die Härtefallregelung häufig ersetzt bekommen, sollte besser nicht zu Ende gedacht werden .

Besser wärs, sich z.B. gegen Lohndumping, Armutslöhne und Abbau der Sozialleistungen & Gesundheitsreform einzusetzen.
Das sehe ich auch so.

Allerdings habe ich auch Verständnis für die Sichtweise der AN, die trotz ständig schwindender Leistungen der KK bei der Lohnabrechnung mit steigenden Beiträgen zur Kasse gebeten werden.

Als 'Pflichtversicherter' muss er sich dafür dann noch im Wartezimmer hintenanstellen, ich wäre da auch frustriert.
 

Tinka

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Ja, ich hab' da natürlich auch Verständnis, ging mir ja genauso...
 

chrissco

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ja,bei alg 2,aber mal angenommen,ich plane ohnehin aufgrund der entfernung einen arbeitsplatzwechsel(wenngleich ungern,denn ich bin 8 jahre in der firma und die arbeit passt ja),also mal angenommen,ich wäre sagen wir mal 4 oder 6 monate arbeitslos,bis ich nen neuen job habe,dann bekomme ich ja alg normal,also nicht 2,allerdings wäre ich dann nicht in der härtefallregelung oder wie?mein brutto ist 1 900.00, alg ist doch sowas um die 60 oder 65 %,dann sagt die krankenkasse,ich habe mehr als 890 euro oder wievied das war,und ich bekomme es trotzdem nicht gezahlt?oder hab ich das falsch verstanden?
 

Arania

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das ist richtig, die Härtefallregelung richtet sich nach dem Einkommen
 

xanathar

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Hallo,

also jedenfalls bei der TK ist es so, dass bei der Härtefallgrenze kein harter Schnitt gemacht wird, sondern auch bei darüber hinaus gehendem Bruttoeinkommen die Kasse auf Antrag noch etwas dazubezahlt wird, wenn die Kosten entsprechend sind. Dafür wird eine "individuelle Belastungsgrenze" errechnet:

"Der Unterschiedsbetrag zwischen Ihren monatlichen Bruttoeinnahmen und der für Sie geltenden Einnahmegrenze für eine vollständige Befreiung multipliziert mit drei ergibt Ihre individuelle Belastungsgrenze. Sofern dieser Betrag geringer ist als der einfache Festzuschuss (ohne Bonusanrechnung) erhalten Sie diese Differenz zusätzlich von der TK."

Ich weiß allerdings nicht, wie die anderen Kassen das handhaben, und wie das dann in Deinem Fall unter dem Strich aussehen würde...
 

Kruemel01

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Irgendwie schon schade, wenn man mit nur 33J. bereits so schlechte Zähne hat, dass eine solch umfangreiche Sanierung nötig ist...
Wenn das Zahnfleisch zurückgeht, muss das nichts mit mangelnder Hygiene zu tun haben, falls Du darauf hinaus wolltest.
Meine Mutter ist mit der Zahnpflege zB total pingelig und sie verlor 2 untere Frontzähne, weil das Zahnfleisch einfach zurückging.
 
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