Zahlungspflichtig für Adressermittlung, weil Konto nicht gedeckt war? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Verdana

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Hallo Leute,
letztes Jahr im Dezember habe ich getankt und mit Karte gezahlt. Leider nicht mit PIN, sondern mit Unterschrift. War überzeugt, dass noch genug drauf war, war aber nicht so. Zwei Monate später Post von der easy cash GmbH, was eine Tochterfirma von ingenico ist (sehr verbreiteter Anbieter von Kartenzahlungssystemen), welches besagte, dass ich noch 90€ Tankkosten offen habe. Hinzu kommen 36,92€ für die easy cash, weil sie meine Adresse ermitteln mussten etc. Die Rechnung der Tankstelle habe ich sofort beglichen, weigere mich allerdings die 37€ zu zahlen. Nun ist Rainer Haas mit Kollegen eingeschaltet und die drohen natürlich mit Gerichtsverhandlung, falls ich nicht zahle. Wie schätzt ihr das ein: habe ich eine Chance? Mir geht es ums Prinzip, für etwas nicht zahlen zu wollen, was ich nicht verschuldet habe. Wenn sie immer die PIN abfragen würden, wäre es zu der Situation überhaupt nicht gekommen.
Danke im Voraus!
 

Verdana

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Den Brief von easy cash habe ich nicht mehr, die ursprüngliche Summe lage auch bei über 40,-€ und wurde (mir nicht klar warum) auf 36,92 reduziert. Ich habe die einzelnen Posten nicht mehr im Kopf. Adressermittlung weiss ich noch, Korrespondenz, Kontoführung waren auch noch aufgeführt, und noch eine Position. Die 4 Positionen tauchen in dem Brief von dem Anwalt nicht mehr auf.
 

Verdana

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Danke für die Antwort! Die Urteile zu Inkassokosten hatte ich auch schon gelesen und mich gefreut. Allerdings: Es ist bislang keine Inkassofirma involviert, easy cash hat ihre Forderung direkt an mich gestellt, das heisst im Auftrag der ARAL. Natürlich übersteigen diese 36,92€ bei Weitem nicht die Rechtsanwaltkosten (die hatten nämlich im vorletzten Brief auch angekündigt, was das alles noch kosten wird). Nur: wie soll ich abwägen oder herausfinden, ob die Kosten für die Adressermittlung angemessen sind? Ich finde das insgesamt nicht angemessen und es geht mir, wie gesagt, ums Prinzip. Und darum, ob es Sinn macht, es darauf ankommen zu lassen, vor Gericht dafür zu gehen.
 

ZynHH

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Ich habe mal ein bisschen gegoogelt und dabei festgestellt, das eigentlich alle Unternehmen die mittels Lastschrift Beträge kassieren, im Falle einer wegen Unterdeckung mißglückten Lastschrift solche Gebühren fordern, da sie in aller Regel auch mit Gebühren von den Banken belastet werden für diese Adressermittlung.

Einfach ein 2tes Mal die Lastschrift gegen das Konto laufen lassen geht nicht, da die Lastschrifterlaubnis sich nur auf einen einzigen Vorgang bezieht und legitmiert ist.

Du sagst, wenn die Pin-Eingabe gefordert worden wäre, dann wäre das alles nicht passiert und somit wäre es nicht deine Schuld, das dein Konto nicht gedeckt war.
Also gehe ich davon aus, du hättest die 90 Euro direkt in Bar vor Ort bezahlt, weil deine Karte nicht gedeckt war? Denn getankt hattest du zu dem Zeitpunkt ja schon....
Ich würde keine weiteren Kosten verursachen und das ganze unter Lernerfolg verbuchen.
 

Inkasso

Super-Moderation
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Es sieht ja so aus das bei einer Lastschriftrückgabe der Gegenseite Kosten entstehen : Ich hätte zusätzlich zu den 90 € die Kosten einer EMA Anfrage von rund 6 € plus die Kosten der der Gegenseite angefallenen Bankgebühren von ca 5 oder 6 € Euro zusätzlich beglichen. Dann noch Pauschal 3 € für Mahngebühr und Zinsen

Hätte sich jetzt nur ein Inkassobüro gemeldet dann hättest Du tricksen können und diese Kosten einfach zweckgebunden nachgezahlt

Bei einer Anwaltskanzlei besteht das hohe Risiko das die Anwaltsgebühren eingeklagt werden
 
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