Zahlungsaufforderung obwohl Berufstätig

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cybermoo

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Hallo, ich brauche jetzt endlich mal Hilfe.
Folgendes Problem:
meine Lebensgefährtin ist seit längeren Harz 4 Empfängerin und wir werden als sogenannte Bedarfsgemeinschaft geführt. Ich dagegen bin Erwerbstätig und verdiene gerademal 1000 bis 1100€ Netto im Monat.Als Sie den Antrag das erstemal ausgefüllt hatte wurde Ihr gesagt ich verdiene zu wenig und mir würde auf Ihren Bescheid Geld zustehen.Nun kahm diesen Sommer ein Schreiben für jeden von uns ins Haus geflattert, ich solle 82€ und Sie 180€ zurückzahlen.Daraufhin habe ich Widerspruch eingelegt der dann abgelehnt wurde wegen unförmlicher Begründung.Jetzt kahm die Zahlungsaufforderung und Sie solle aufeinmal 230€ zahlen (170€ + Zinsen) und ich solle die 82€ zahlen.
Was soll der exkrement, dürfen die Zinsen erheben??????
Kennt einer das Problem, da ich nicht einsehe von meinem hart erarbeiteten Geld (arbeite aufm Bau) etwas an diese Spinner zuentrichten.Ich zahl doch schon genug in dieses besch. Steuersystem ein.Muß ich das zurückzahlen (ich habe nie etwas auf meinem Konto erhalten)? Was passiert wenn ich es nicht zurückzahle???
Warum wird man bestraft,obwohl man in Arbeit ist und sich den ********** wundschuftet um seine Familie zu ernähren.

H I L F E !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

Hartzbeat

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Zahlungsaufforderung/Nachzahlung: Klärung

Hallo cybermoo und willkommen in diesem Forum,
bevor ich auf Deine Fragen eingehen kann...
ich solle 82€ und Sie 180€ zurückzahlen.Daraufhin habe ich Widerspruch eingelegt der dann abgelehnt wurde wegen unförmlicher Begründung.Jetzt kahm die Zahlungsaufforderung und Sie solle aufeinmal 230€ zahlen (170€ + Zinsen) und ich solle die 82€ zahlen.
Was soll der exkrement, dürfen die Zinsen erheben??????

... wäre es wichtig, erstmal zu erfahren:
1. Was stand als Begründung in der Nachzahlungsforderung? (Warum solltest Du bzw. Deine Partnerin exakt diese Beträge zurückzahlen?)
2. Wann hast Du Widerspruch eingelegt.
3. Widerspruchsablehnung wegen "unförmlicher Begründung"? Hast Du den Widerspruch nicht begründet - oder was?

Gruß von
H:icon_wink:rtzbeat
 

cybermoo

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Morgen,
also zu
1. angeblich wurde Ihr zuviel gezahlt, da ich ja Wechselndes Einkommen habe(Stundenlohn pro Monat), aber wir haben nie eine Auflistung bekommen, man kann es also nicht nachvollziehen

2.Den Widerspruch habe ich 2 Tage nach erhalt des Briefes eingelegt

3.Natürlich habe ich den Widerspruch begründet nur halt ohne den Paragraphen krahm, der mir aber in der Ablehnung vorgeworfen wird,nur leider bin ich kein Beamtentrottel und habe den ganzen Tag Zeit zu schlafen und Bücher zu wälzen.
 

Hartzbeat

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Rückzahlung: Widerspruch und Klage

Moin, cybermoo,

Natürlich habe ich den Widerspruch begründet nur halt ohne den Paragraphen krahm, der mir aber in der Ablehnung vorgeworfen wird...
Aus diesen Antworten kann ich ja leider nicht ergründen, was daran nicht stimmen könnte, daher...

1. Welche Begründung hattest Du im Widerspruchschreiben angegeben?
2. Welche Antwort hast Du darauf erhalten? Wäre gut, wenn Du bitte mehr Details und exakte Zitate hier einfügen könntest, um die Sache bewerten zu können.

Weiteres Vorgehen:
Du kannst gegen den Bescheid Klage einreichen bzw. Deine Frau, die ALG II empfängt. Deine Frau hat womöglich Anspruch auf Beratungskostenerstattung, deshalb würde ich vorsorglich mal zum Sozialamt vor Ort zum Rechtspfleger gehen und vorab klären, ob eine Klage erfolgreich ist. Falls eine Klage gute Chancen hat, kann Deine Frau einen Antrag auf Beratungskosten stellen und dann einen Fachanwalt ihrer Wahl aufsuchen, die Kosten dafür können ihr erstattet werden. Lasst euch also beide beim Sozialamt dazu beraten und legt die Unterlagen dem Rechtspfleger vor.

Grüße an Dich und Deine Frau
von Hartzbeat
 

carnivoren

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Meines Wissens nach muss man keine Begründung für einen Widerspruch haben, es reicht erstmal, wenn man überhaupt widerspricht. Sollte dann erneut abgelehnt werden, sollte man sich überlegen, ob man ggf. einen Anwalt einschaltet.
 

Arania

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Man sollte schon eine Begründung haben, denn warum sollte man sonst widersprechen? Man kann aber erstmal widersprechen zur Fristwahrung und die Begründung nachliefern, nach Ablehnung des Widerspruches geht nur noch die Klage
 
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