Zahlt Jobcenter Nebenkostenabrechnung

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Obelix123

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Hallo mal in die Runde !

Ich hätte da mal eine Frage ? Zahlt das Jobcenter Nebenkostenabrechnungen ? Meine Frau bezieht Hartz VI ich bekomme ALG1 wir haben eine Nebenkostenabrechnung erhalten wo die Stadt 500 Euro Nachforderung erhebt das hatten wir noch nie und können natürlich das nicht stemmen
Habt Ihr vielleicht Infos was man tun kann ?
 

Vetter aus Dingsda

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„Ergoogelst“ du Jobcenter + (deine Region) + Umzug, kannst du angemessene Kosten für eure Unterkunft ausmachen. Oftmals sind einzelne Städte und Gemeinden genannt; angemessene Wohnraumgröße; Kaltmiete je m² incl. der „kalten Nebenkosten“ bei vorhandenem Energiepass zzgl. den Heizkosten nach Art der Heizung.

Ich bewohne eine etwas größere Wohnfläche, liege jedoch mit den Neben- und Heizkosten bei 2/3 dessen, was mir bei angemessenem Wohnraum zustünde. Meine Leistungsstelle übernimmt die gesamten Kosten regelmäßig in gesamter Höhe.

Als "Vielheizer" hätte ich schlechte Karten, da die Heizkosten hier immer auf die angemessenen Heizkosten vor 2 Jahren berechnet werden. Wäre da ein warmer Winter gewesen und jetzt ein kalter-, könnten die angemessenen Heizkosten zu niedrig sein. Umgedreht heize ich in einem wärmeren Winter ja nicht so, wie vor zwei Jahren im kalten- und würde die angemessenen Kosten nicht entstehen lassen.

Das wird regional unterschiedlich gehandhabt.
 
E

ExUser 2606

Gast
Als "Vielheizer" hätte ich schlechte Karten, da die Heizkosten hier immer auf die angemessenen Heizkosten vor 2 Jahren berechnet werden. Wäre da ein warmer Winter gewesen und jetzt ein kalter-, könnten die angemessenen Heizkosten zu niedrig sein. Umgedreht heize ich in einem wärmeren Winter ja nicht so, wie vor zwei Jahren im kalten- und würde die angemessenen Kosten nicht entstehen lassen.
Da habe ich aber grosse Zeeifel, dass das rechtmäßig ist.
 

Vetter aus Dingsda

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Da habe ich aber grosse Zeeifel, dass das rechtmäßig ist.
Das wunderte mich auch.

Die Rechtmäßigkeit habe ich noch nicht hinterfragt. Die Dienstanweisung meiner Leistungsstelle besagt das jedoch. Im April 2018 erhalten:
Scan.jpg

Die Sachbearbeiterin wollte erst der Kaltmiete und den „kalten Nebenkosten“ keine Heizkosten hinzurechnen. Für sie war das alles enthalten und eins. Nach meinem ersten Widerspruch lenkte sie ein und ohne ihren Fehler einzugestehen, berechnete sie alles neu- aber wieder falsch.

Dann kam sie mit einem Kostensenkungsverfahren und einer Heiz- und Lüftungsanleitung. ...Ich mit einem zweiten Widerspruch.

Ich schrieb ihr Hinweise auf ihre Dienstanweisung und einer Punkteliste und Berechnungen, die sie nur hätte lesen- und verstehen müssen.

Den dritten und sachlich richtigen Bescheid bekam ich dann von ihrem Chef mit einem Schreiben zur Rücknahme des Kostensenkungsverfahrens.

Es lohnt sich also, sich über die Zahlen und das Abrechnungsverfahren zu informieren.

Ich frage mich, was solche Sachbearbeiterinnen gutgläubigen Menschen und Senioren oftmals antun und welches Leben in Armut und Bescheidenheit sie ihnen aufbürden.
 
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Vetter aus Dingsda

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Bitte? Ist die Dame Deine Vermieterin?
Nein. Mein Vermieter hat es mit den Zahlen jedoch ebenfalls nicht so genau genommen. Nur griff der- im Gegensatz zur Leistungsstelle bei der Nebenkostenberechnung im Zahlenbereich lieber zu hoch, als zu tief. Hätte ich dessen Abrechnungen anerkannt und das genommen, was die Leistungsstelle zuerst bewilligte, würde ich monatlich Heizkostenschulden von 100 € machen.

Mit 100€ monatlich könnte man die Heizkosten von 2 Wohnungen dieser Größe decken und auch zusätzlich noch im Sommer heizen.
 
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