Zahlt Jobcenter Fahrtkosten zum Arbeitsweg?

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stika

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Ich ziehe demnächst um und müsste dann zu meinem jetzigen Job pendeln. Der Job bringt mir 330 EUR im Schnitt pro Monat ein, ist sozialversicherungspflichtig.

EIne Monatskarte per Zug von der neuen Stadt aus würde 160 EUR kosten. Rein logisch würde ich lieber kündigen und mir vor Ort was suchen, aber kann das JC mich dafür sanktionieren?

BZW andere Frage: Wenn ich den Job behalten würde, gäbe es vom JC einen Zuschuss für die Monatskarte?

VG stika
 

Helga40

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Du bekommst für deinen 20h/Woche Job Frage zum 20 Stunden Job nur 330 Euro?

Ansonsten ist es so, dass das JC nichts erstattet für die Fahrkarte. Aber deine Absetzbeträge vom Lohn erhöhen sich, es wird dann also nicht nur 100 Euro Grundfreibetrag abgesetzt, sondern mind 190 Euro (160 Euro Fahrtkosten + 30 Euro Versicherungspauschale), d. h., es wird dir weniger Einkommen angerechnet und dein ALG2 steigt.

Wie lange machst du den Job schon? Wenn du damit bereits eine Anspruch auf Alg1 hättest, wäre die Frage nicht, ob es eine Sanktion gäbe, sondern, ob es eine Sperrzeit gibt.

Wie weit sind denn Job und Wohnort entfernt bzw. wie lange musst du pendeln? Und wieso ziehst du um, obwohl du dann schlechter zur Arbeit kommst?
 

Doppeloma

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Hallo stika,

Ich ziehe demnächst um und müsste dann zu meinem jetzigen Job pendeln. Der Job bringt mir 330 EUR im Schnitt pro Monat ein, ist sozialversicherungspflichtig.

Dann suche dir doch schnellstens am neuen Wohnort eine andere (bessere) Stelle und dann kannst du auch (mit neuem Vertrag sicher) unbesorgt kündigen, schon mit der Begründung, dass beides zeitlich nicht mehr zu vereinbaren wäre.

EIne Monatskarte per Zug von der neuen Stadt aus würde 160 EUR kosten. Rein logisch würde ich lieber kündigen und mir vor Ort was suchen, aber kann das JC mich dafür sanktionieren?

Für 12 Stunden Arbeit die Woche willst du das auf dich nehmen, ob das neue JC das akzeptieren wird wenn du den Job am alten Wohnort kündigst, solltest du vielleicht dort besprechen und dir schriftlich geben lassen, wie die das dann halten wollen.

Aber die bessere Lösung ist sicher, erst andere Arbeit am neuen Wohnort besorgen und dann kündigen, in der Übergangszeit musst du die längere Pendelzeit eben in Kauf nehmen.
Bei 12 Stunden in der Woche arbeitest du ja vermutlich gar nicht jeden Tag, ODER ???

Zum Rest wurde dir ja schon geschrieben.

MfG Doppeloma
 
L

luise84

Gast
Ich habe das gleiche Problem nur, dass ich 450€ verdiene und jeden morgen 2 Stunden Fahrt zur Arbeit brauche.
Wie verhält sich das da, wenn die Fahrtzeit außerhalb des zumutbaren Bereichs liegt?
 
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