Zahlt Arge den Umzug!!!! (1 Betrachter)

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sternchen969

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Hallöchen,
mal eine Frage zum Umzug. Ich muss in 6 Wochen eine neue Wohnung gefunden haben und hatte heute wegen Umzugskostenbeihilfe gefragt, man sagte mir nur wenn ich berufsbedingt umziehe gibt es was dazu. Wie ist es den nun, ich habe schon viel darüber gelesen aber so ganz weiß ich jetzt trotzdem nicht bescheid. Ich muss auch umziehen da meine Wohnung zu teuer und zu groß ist. Ist es eine Kann-Leistung oder muss die Arge den Umzug übernehmen?

:icon_eek: Gruß sternchen969
 

Kerstin_K

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Hast Du eine schriftliche Aufforderung zur Senkung der KdU bekommen? Dann muss die ARGR den Umzug bezahlen.

Warum hast Du nur 6 Wochen Zeit? Normal sind 6 Monate.
 

Arania

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das ist wie immer die falscheste Antwort, noch dazu wenn man gar nicht weiss was Sache ist

Es gibt keine Widerspruchsmöglichkeit gegen die Aufforderung, vielleicht nimmst Du den Satzbaustein mal raus:icon_neutral::icon_neutral:

Und Sternchen erzähl bitte erstmal was Sache ist
 

Rechtsverdreher

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Hallöchen,
mal eine Frage zum Umzug. Ich muss in 6 Wochen eine neue Wohnung gefunden haben und hatte heute wegen Umzugskostenbeihilfe gefragt, man sagte mir nur wenn ich berufsbedingt umziehe gibt es was dazu. Wie ist es den nun, ich habe schon viel darüber gelesen aber so ganz weiß ich jetzt trotzdem nicht bescheid. Ich muss auch umziehen da meine Wohnung zu teuer und zu groß ist. Ist es eine Kann-Leistung oder muss die Arge den Umzug übernehmen?

:icon_eek: Gruß sternchen969

1. Nur was man schriftlich hat ist relevant.

2. Wenn die etwas nicht bezahlen, dann muss man es auch nicht machen, da unzumutbar.

Wenn sie den Umzug bezahlen, dann müssen sie z. B. auch Deine Telefonummeldekosten, doppelte Miete, Umzugshelfer, Kaution, Maklergebühren etc. übernehmen.
 

sternchen969

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Hallo,
ich habe deshalb nur 6 Wochen noch Zeit weil ich schon gekündigt habe und vor hatte in eine andere Stadt zu ziehen. Meine Eingliederungsvereinbarung lautete auf Übernahme von Trennungsbeihilfe und Umzugkosten, aber nur in der anderen Stadt bei Arbeitsaufnahme. Da die Arbeitsstellen in der Firma stoniert wurden, wegen der Auftragslage muss ich jetzt in der Umgebung bleiben. Dann wird mir der Umzug nicht bezahlt. Meine Wohnung hat 90qm und kostet 360€ kalt, also zu teuer, bei uns ist Mietstufe 1.


LG sternchen
 

Martin Behrsing

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Wenn dies Inhalt der EGV war, muss der Umzug bezahlt werden. Es ist nicht deine Schuld, dass die firma auf einmal einen rückzieher macht. Allerdings, wenn es schon einen Vertrag gab, der Grundlage für den berufsbedingten Umzug war, ist die Firma schadensersatzpflichtig. Die Arge müsste hier in Vorlöeistung gehen.
Du solltest dir überlegen, ob du nicht einen Rechtsanwalt einschalten willst.
 

sternchen969

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Guten Morgen,
die EGV bezog sich auf den berufsbedingten Umzug, einen Arbeitsvertrag gab es noch nicht. Nun muss ich an meinem jetztigen Wohnort bleiben dafür habe ich keine EGV. Ich weiß garnicht wie ich den Umzug machen soll? Ich kann doch nicht mein Regelsatz dafür opfern???? Ich kann jetzt auch eine Wohnung bekommen aber nur wenn ich die Kaution von der Arge bezahlt bekomme, die dann direkt an den Vermieter gezahlt wird.
 

redfly

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Die alte Wohnung kündigen obwohl man noch keine neue Wohnung hat? Das war ein sehr großer Fehler. Man kündigt immer erst dann, wenn der neue Mietvertrag vorliegt, niemals vorher!

Wenn die EGV gar nicht in Verbindung mit einer festen Zusage zu einem Arbeitsvertrag stand, dann muß die ARGE den Umzug jetzt auch so tragen.
 

Rechtsverdreher

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Versuche doch die Kündigung des Mietvertrages zu stornieren. Falls der Vermieter noch keinen neuen Mieter hat, dann wird er dies bestimmt zulassen.

Ansonsten befindest Du Dich ja in einer Notlage, da steht Dir bestimmt wenigstens ein Darlehen zu mit dem Du den Umzug bestreiten kannst.

Es dürfte eigentlich nur Dein gegenwärtiger Zustand zählen, und der ist WOHNUNGLOS in 6 Wochen.

Ich würde auf jeden Fall mal zum Anwalt gehen.
 

sternchen969

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Nach langem suchen habe ich endliche eine Wohnung gefunden, die eine angemessene Miete hat. Leider werden die Umzugskosten jetzt nicht übernommen weil die Nebenkosten 18EUR zu hoch sind. Erst sagte man mir pro qm 1,20 EUR und eine Miete von 250EUR wäre ideal und ich die kann ruhig 70 qm haben, das hat sie auch nämlich 76qm. Die Miete beläuft sich auf 248,33EUR, NK 90EUR und HK 60EUR. Die Kaution wird mir als Darlehen gewährt. Ich hatte mich darauf berufen das ich die Kaution abtrete, sowas machen die nicht, die wollen nicht 25 Jahre auf ihr Geld warten. Aber noch ein Darlehen für den Umzug das geht nicht. So ein Mist:confused:
 

Kerstin_K

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DIe Kaution mu?t Du aber erstt zurückzahlen, wnn Du mal aus ALG II raus sein solltest.
 

sternchen969

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Hallo,

ja das habe ich dem Sachbearbeiter auch gesagt aber der meint zu mir die warten doch nicht 25 Jahre auf ihr Geld, bis dahin gibt es die Arge nicht mehr. Jetzt muß ich 50 € für das Darlehen und 18€ für die Nebenkosten selbst tragen, besser gesagt das ziehen sie mir gleich ab.
 

Kerstin_K

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Und, hast Du gegen den Bescheid Rechtsmittel eingelegt?
 

Kerstin_K

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Unter jedem Bescheid müsste drunterstehen, welche REctsmittel zulässig sind.

Z. B. Wiederspruch innerhalb von 4 Wochen nach ZUgang des Bescheides.

Auch wenn diese Frist verstrichen ist, gibt es noch Möglichkeiten. Z. B. Überprüfungsantrag.
 

sternchen969

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Danke, das werde ich dann machen wenn ich den Bescheid bekommen habe, leider dauert es hier bei uns immer sehr lange bis man den bekommt und wer als erster Anruft wird als erstes bearbeitet.

schöne grüße nach Hannover aus Bad Driburg
 
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