Zahllose neue Anweisungen erzürnen Jobcenter-Mitarbeiter

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hartz5

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Och, die armen....sollen sie nach Frankreich schauen und sich ein Beispiel an denen nehmen ....

Wenn ein Elo jammert, dass er die Voraussetzungen nicht mitbringt, die selbst für die einfachsten lala-Jobs gefordert werden, gibts ne Sanktion, weil die das dann so auslegen, als ob man nicht arbeiten will.....

Fördern und Fordern gilt halt nicht nur für die "Kunden"..... die MA des BMAS sollen bloss die Klappe halten(selbst bei dem einfachsten SGBII, das man sich vorstellen kann, würden die meisten der "qualifizierten MA" nichts auf die Reihe bekommen, machen wir uns doch nix vor)...ansonsten feuern, dann können sie sich mal den "tollen deutschen Arbeitsmarkt inkl. Jobwunder" von der anderen Seite des Schreibtisches anschauen...dann haben sie einen Grund zu jammern.
 

gelibeh

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Och man, die "Armen". In meiner Ex-Firma gab es auch eine Menge Arbeitsanweisung. Die hat man dann eben verinnerlicht, in Zweifel noch mal nachgelesen und das war gar kein Problem.
Die meisten lesen die Weisungen doch überhaupt nicht, denn sonst würden da nicht so viele falsche EGVs, Vermittlungsvorschläge in EEJ usw. rauskommen. Wenn die die Anweisungen lesen, verstehen und befolgen würden, hätten die Sozialgerichte nicht soviel zu tun.
 

Paolo_Pinkel

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[SIZE=+0]Dies geht aus einer Antwort der Bundesagentur auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (Die Linke) hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe) vorliegt. [/SIZE]
Beim sozialpolitischen die einzige Oppositionspartei. Das hätten SPD oder Grüne nie für wichtig empfunden.
 

wolliohne

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Papier-Wut im Amt — Bundesagentur macht Arbeit 129 Handlungsempfehlungen oder Geschäftsanweisungen, 118 E-Mail-Infos und 84 Verfahrensinformationen: Allein im vergangenen Jahr hat die Bundesagentur für Arbeit ihre Mitarbeiter mit fast 1000 Seiten Weisungen überflutet. Ein Referatsleiter schlägt Alarm: Die Zahl der Dokumente sei deutlich mehr, als die Sachbearbeiter verarbeiten könnten. Von Thomas Öchsner mehr...


zeigt einmal mehr die Unsinnig-und Überflüssigkeit dieser Agenda.
 

Paolo_Pinkel

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Aber, was zeigt uns das? Die Gegenwehr auf dem juristischen Wege hat Erfolg:icon_twisted: Je mehr durch positive Urteile und Beschlüsse das SGB II geändert werden muss, desto beschäftigter sind die Mitarbeiter. Deshalb weiter so. Vielleicht kommt für den ein oder anderen SB ein netter Born-Out dabei heraus:cool:
 
E

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Gast
warum regen die sich den so auf ?
die SBs von den JCs halten sich ehh nicht an anweisungen oder sonnst was
geschweige den sie lesen sich handlungsempfehlungen oder anweisungen durch

sie wissen nichtmal was drinsteht daher warum regen die sich so auf^^
 

Der Ratlose

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da must du jetzt ganz tapfer sein, aber die juristische gegenwehr führt ja nicht zu einem Erfolg.

Ist eigentlich schonmal jemand aufgefallen das sobald das BSG ein LE freundliches Urteil fällt (was Auswirkungen auf die Kasse hat) die Bundesregierung sofort die Gesetze ändert um dieses zu unterlaufen.
 

Nimschö

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So gering mein Mitleid im Allgemeinen mit JC-Mitarbeitern ist, aber mal ehrlich: Wundert sich noch wer? "EINTAUSEND Seiten mit Arbeits- und Verfahrensanweisungen ZUSÄTZLICH zu den vorhandenen SGBs"?! Und das sind nur die aus 2012! Echt, das kann kein Mensch alles beachten und geht weit über alles hinaus, was ich aus der freien Wirtschaft kenne :icon_eek:

Im Grunde bekommen die doch quasi ein zusätzliches Gesetzbuch "e-mailweise" übers Jahr zugeschickt, dass die Schreibtischkantenputzer noch verinnerlichen sollen, das wahrscheinlich in weiten Teilen noch im Widerspruch zu geltenden (SGB-)Gesetzen steht und zusätzlich noch in dem verquasten Amtsdeutsch verfasst wurde, dass eh kaum ein denkender Mensch lesen kann ohne dem Wahnsinn anheim zu fallen.

Dabei könnte die ganze Suppe so einfach sein:
-Alle Einnahmen einer Einzelperson offenlegen lassen
-"Notwendige Fixkosten" definieren( Wieviel Miete/NK ist vor Ort OK, welche Versicherungen werden übernommen, ist die Person ein schulpflichtiges Kind und braucht Schulmaterial, usw. Sooo lang ist die Liste da eigentlich nicht) und diese ebenso offenlegen lassen
-Wenn [Einnahmen-Notwendige Fixkosten] geringer ist als [Geldbetrag X] ist, diese Differenz auszahlen.
-Fertsch.

Da mag dann beim ein oder anderen nen Taler "zu viel" rumkommen, aber was an Verwaltungskosten gespart würde würde sicher weit über das hinausgehen, was mehr an die LEs ausgezahlt würde. Wenn man sich die aktuellen Zahlen der BA anguckt, ist der Hauptkostenfaktor gar nicht die ausgezahlten Leistungen an LEs, sondern der Verwaltungsapparat, der wegen jedem Pups erstmal eine 10-Stündige Vollversammlung abhalten muss...
 

gelibeh

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So gering mein Mitleid im Allgemeinen mit JC-Mitarbeitern ist, aber mal ehrlich: Wundert sich noch wer? "EINTAUSEND Seiten mit Arbeits- und Verfahrensanweisungen ZUSÄTZLICH zu den vorhandenen SGBs"?!
In den Fachlichen Hinweise der BA wird ganz genau auf die einzelnen Paragrafen eingegangen. Die Hinweise wirst Du brauchen, um das Gesetz korrekt umzusetzen, denn die Hinweise berücksichtigen auch die aktuelle Rechtslage. Es ist ja wohl für einen SB in der Vermittlung nicht zu viel verlangt, sich die FH zum §15, 16, 31, 31, 44a durchzulesen und zu verinnerlichen.

Und täusch Dich nicht mit der freien Wirtschaft, in meiner Ex-Firma waren das einige dicke Ordner.
 
E

ExitUser

Gast
Och man, die "Armen". In meiner Ex-Firma gab es auch eine Menge Arbeitsanweisung. Die hat man dann eben verinnerlicht, in Zweifel noch mal nachgelesen und das war gar kein Problem.

Das ist aber vermutlich nicht mal im Ansatz vergleichbar mit der Flut an Informationen, die man als JC-Mitarbeiter wöchentlich ausgesetzt ist. Ich habe auch schon in der freien Wirtschaft und in einer anderen Behörde gearbeitet, und klar gibt es überall Arbeitsanweisungen, die auch mal aktualisiert werden. Aber das Jobcenter bzw. die BA toppt hinsichtlich Regelungs- und Anweisungsintensität wirklich alles, was ich sonst bisher kennengelernt habe.

Keine Woche vergeht dort, ohne dass nicht eine neue Handlungsempfehlung und Geschäftsanweisung erlassen wird, ein neuer Fachlicher Hinweis (ca. 30 Seiten Text) ergeht oder einem von sonstwo per e-mail eine neue Verfahrensanweisung zugeschickt wird. Und auch in den Teamsitzungen heißt es oft: "Ab heute ist so und so zu verfahren. Ach ja, und ab nächste Woche gibt es dann VerBIS Version XYZ..."

Die einzig sinnvolle Überlebensstrategie ist da dann oft einfach: Ignorieren, löschen, nicht umsetzen! Dass das dann oft in noch mehr Problemen resultiert, ist klar, aber nicht vermeidbar. Denn es gibt auch keine Zeitfreistellung, um sich das neue Wissen anzueignen. Man bekommt da mal eben 100 Seiten zum Durchlesen und soll das so quasi nebenbei, beim Essen und auf dem Klo, durcharbeite, sofort verinnerlichen und umsetzten. Das ist unmöglich. Und schlimmer noch: Es ist seit JAHRE bekannt. Aber es ändert sich nichts...
 
E

ExitUser

Gast
In den Fachlichen Hinweise der BA wird ganz genau auf die einzelnen Paragrafen eingegangen. Die Hinweise wirst Du brauchen, um das Gesetz korrekt umzusetzen, denn die Hinweise berücksichtigen auch die aktuelle Rechtslage. Es ist ja wohl für einen SB in der Vermittlung nicht zu viel verlangt, sich die FH zum §15, 16, 31, 31, 44a durchzulesen und zu verinnerlichen.

Das reicht aber nicht! Neben den fachlichen Hinweisen gibt es auch interne HEGAs (Handlungsempfehlungen und Geschäftsanweisungen) und ELWs (Ermessenslenkende Weisungen) sowie teamspezifische Vereinbarungen, die man ZUSÄTZLICH zu den regelmäßig überarbeiteten FHs kennen, verinnerlichen und umsetzen soll. Und fatalerweise widerspricht sich auch manches, was in den FHs steht, mit dem, was die HEGA einem zu tun aufgibt.
 
X

xyz345

Gast
da must du jetzt ganz tapfer sein, aber die juristische gegenwehr führt ja nicht zu einem Erfolg.

Ist eigentlich schonmal jemand aufgefallen das sobald das BSG ein LE freundliches Urteil fällt (was Auswirkungen auf die Kasse hat) die Bundesregierung sofort die Gesetze ändert um dieses zu unterlaufen.

Da muss ich ausnahmsweise mal dem Ratlosen Recht geben:
Schaut doch mal, wie seit kurzer Zeit die juristische Gegenwehr geblockt wird:
Klageabweisungen am Fließband durch "Schaffung von Rechtssicherheit"

Potsdam: Minister Baaske drängt auf Rechtssicherheit bei Hartz-IV-Bescheiden :: lr-online

Wie war das noch mal in guter alter Zeit mit dem Grundgesetz?

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

:cool: Ja, nee, is klar. :icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
Vielleicht kommt für den ein oder anderen SB ein netter Born-Out dabei heraus:cool:

Und das soll dann den Betroffen helfen, oder wie? Es läuft wohl eher so: Geht der Kranke, kommt eben ein neuer, engagierter, "unverbrauchter" Mitarbeiter, der seinerseits alles tun wird, um entfristet zu werden. Und das heißt meist: Er wird tun, was ihm aufgetragen wird. Und für die Betroffenen (Kunden) heißt das meist nichts gutes.
 

alvis123

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Hi...

...was müssen diese Schreiberlinge Angst um ihren Job haben, wenn die so produktiv sind? Die Existenzberechtigung muss doch untermauert werden!

Aber solange damit auch nur eine einzige Sanktion weniger bei rauskommt, find ich's gut.:icon_klatsch::icon_party:

MfG
 

Nimschö

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gelibeh, ich rate nicht, wie es in der freien Wirtschaft aussieht, ich habs selber gesehen, ich war auch da ;)
Und im ÖD hab ich auch reinschnuppern dürfen und bin da verzweifelt, obwohl ich in einem eigentlich recht überschaubarem Verwaltungsbereich war. Beispiel? Klein-Nimschö wird von seiner Cheffin angemotzt "Warum haben Sie Vorgang XY nicht soundso bearbeitet?!", Klein-Nimschö antwortet "Weil es mir so zielführend erschien und ich keine Ahnung hatte, dass ich das soundso machen muss...?", Cheffin: "Aber in der Verfahrensanweisung von [15 JAHRE(!) vor meinem Arbeitsbeginn] steht dass Sie das so müssen!", Klein-Nimschö: "Aha, wo finde ich diese Arbeitsanweisung?", Cheffin: "Das weiß ich doch nicht wo sie die finden...". Alles klar?

Wenn jetzt ein JCler einen "Antrag auf [Beliebig]" erhält, dann soll der ad hoc wissen, wo( Archiv, Aktenordner, Datenbank, E-Mail) zu genau diesem Thema noch etwas geschrieben steht? Und selbst wenn er wider Erwarten wissen sollte, wo alle Verfahrensanweisungen dazu stehen, welche soll er jetzt anwenden, weil die sich aller Wahrscheinlichkeit nach in mehreren Punkten widersprechen werden?

In so einem unorganisiertem, unstrukturiertem Wust an Anweisungen kann man nichts richtig machen und das Resultat bekommen Elos dann zu spüren, zum einen in Form von merkwürdigsten Amtsentscheidungen, zum anderen in Form von merkwürdigstem zwischenmenschlichem Gebaren einiger SBs, die ( wahrscheinlich verzweifelt, was aber die wenigsten zugeben würden) in ihrem Infosee ertrinken und nicht wissen ob sie da in Wasser oder Sche!ße oder von allem ein bißchen schwimmen...

Die komplette Systematik hat einen Wasserkopf von obszönen Ausmaßen und gehört extrem und radikal simplifiziert. Anfangen sollte man, indem man z.B. den Herrn Alt mal ein paar Monate nackt in der Dortmunder Nordstadt Straßen fegen schickt...
 

hartz5

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Man darf EINES NICHT VERGESSEN:

Die MA der JCs HABEN DIE WAHL...sie müssen diesen Job nicht machen. Und wenn der A r sch in der Hose fürs Hinschmeissen nicht reicht, dann einfach die Fresse halten.

Man, wenn alle Krankenschwestern, Handwerker, Fabrikarbeiter etc pp so viel Zeit zum Jammern hätten, sähe es in D wohl noch bescheidener aus.


Und nochwas...jeder kleine CC-Agent, der für den Mindestlohn in der Zeitarbeit festhängt, hat jeden Tag mindestens 5 neue Arbeitsanweisungen und wenn der sich nicht dran hält, ist er in 5 Minuten mit Papieren vor der Tür........was den JC-Mitarbeitern ja wohl eher selten passiert, egal, welchen Mist sie verzapfen.....
 

Nimschö

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Man darf EINES NICHT VERGESSEN:

Die MA der JCs HABEN DIE WAHL...sie müssen diesen Job nicht machen. Und wenn der A r sch in der Hose fürs Hinschmeissen nicht reicht, dann einfach die Fresse halten.

Es ist nur keinem geholfen, wenn alle JC-MAs die Brocken hinwerfen. Denen nicht und Elos( zu denen Erstere dann auch gehören) auch nicht, dann ist nämlich keiner mehr da der Anträge bearbeitet und Leistungen bewilligt/auszahlt. Von mir aus kann jede JC-Belegschaft den ganzen Vormittag mit Brötchen essen und Schwalben falten verbringen, wenn die nur dafür sorgen ( können, dürfen und auch tun), dass jeder die Unterstützung bekommt, die er braucht. Aber genau das ist mit dem momentanen Rahmenbedingungen nicht möglich.

Und nochwas...jeder kleine CC-Agent, der für den Mindestlohn in der Zeitarbeit festhängt, hat jeden Tag mindestens 5 neue Arbeitsanweisungen und wenn der sich nicht dran hält, ist er in 5 Minuten mit Papieren vor der Tür........was den JC-Mitarbeitern ja wohl eher selten passiert, egal, welchen Mist sie verzapfen.....

Das Problem seh ich hier darin, dass das, was JC-Mitarbeiter tun für den "Kunden" ( ich halte das Wort immer noch für Hohn) in den meisten Fällen Mist ist. Innerhalb des JCs ist es aber Dienst nach Vorschrift, oder "nach einer der vielen 1000 Vorschriften". Die machen Dreck, weil ihnen befohlen wird Dreck zu machen und das darf eigentlich nicht sein...
 

gelibeh

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Ja, dann sollte man aber die ganzen Jobcenter internen Anweisungen verschlanken.
 

Existenzminimum

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....


Naja was ich in "meinen" Firmen an Infoflut erlebt habe, war schon teils pervers. Allein der Zeitverlust erstmal zu differenzieren, was wichtig ist und was nicht. Und da nicht selten recht unfähige Teamleiter/Mitarbeiter die Dinge "aufbereitet hatten (oft aber selbst auch unter Zeitdruck) waren vieie Texte "ungenießbar".

Viele Anweisungen wurde dann nicht oder falsch umgesetzt, weil die eigentlich Arbeit weitergehen musste und immer zuviel war.
Und iregndwann nach der x-ten änderung sagt man sich dann wohl:
"LmaA":cool:

Und da bei der BA offenbar auch jeden 2., 3. Tag ne andere Sau durchs Dorf getrieben wird, wird man dort auch mit entsprechendem Massen-Kram konfroniert.

Natürlich hält sich mein Mitleid sehr in Grenzen.:icon_twisted:
 

hartz5

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Es ist nur keinem geholfen, wenn alle JC-MAs die Brocken hinwerfen. Denen nicht und Elos( zu denen Erstere dann auch gehören) auch nicht, dann ist nämlich keiner mehr da der Anträge bearbeitet und Leistungen bewilligt/auszahlt. Von mir aus kann jede JC-Belegschaft den ganzen Vormittag mit Brötchen essen und Schwalben falten verbringen, wenn die nur dafür sorgen ( können, dürfen und auch tun), dass jeder die Unterstützung bekommt, die er braucht. Aber genau das ist mit dem momentanen Rahmenbedingungen nicht möglich.



Sie tun aber nicht, was sie sollen, sondern handeln nach Gutdünken mit den hier zahlreich nachzulesenden Folgen. Und das hat NICHTS mit zu vielen Arbeitsanweisungen zu tun. GAR NICHTS!



Das Problem seh ich hier darin, dass das, was JC-Mitarbeiter tun für den "Kunden" ( ich halte das Wort immer noch für Hohn) in den meisten Fällen Mist ist. Innerhalb des JCs ist es aber Dienst nach Vorschrift, oder "nach einer der vielen 1000 Vorschriften". Die machen Dreck, weil ihnen befohlen wird Dreck zu machen und das darf eigentlich nicht sein...

Nö, schlecht geschulte Mitarbeiter, die dort angestellt sind, weil sie NULL soziale Kompetenz besitzen und sich für diesen Job nicht zu schade sind UND der Hauptzweck von H4 (Einsparung von Steuergeldern durch absichtliche Falschberechnungen und zum grossen Teil provozierten und rechtlich unhaltbaren Sanktionen) sind der Grund, warum es ist, wie es ist.
Dieses Jammern über Arbeitsanweisungen ist ein Ablenkungsversuch von der ABSICHTLICH herbeigeführten Situation.......
 
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