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ZAG Personalkostenrechner: Was kostet eine Stunde wirklich?

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#2
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Das halte ich schon für realistisch und gleichzeitig zeigt es das große Problem der Sache auf.

Personalkosten werden in jeder anderen Branche auf die Produkte aufgeschlagen. In der Zeitarbeit ist halt die Arbeitszeit das Produkt was den Mensch zum Kostenträger macht. Was für Continental ein Reifen ist ist für Randstad ein Mitarbeiter. Das gibt der Zeitarbeit ja erst das Image dass sie hat.
 

ZynHH

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#3
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Ich bin nicht zu teuer, ich bin zu gut. :icon_confused:
 

Hainbuche

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#4
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Besonders schön zeigt dieser Personalkostenrechner auf, wie günstig Personal wird, wenn kein Posten "Kalkulationszuschlag der Verleihfirma" anfällt.
 

Sanktion

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#5
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Das ist sogar absolut realistisch.
Da momentan sowas wie Controller und Personaler in Einheit bin, kann ich die Rechnung bestätigen.

Und wenn nun eine ZAF einen Verrechnungssatz von 16,50 - 17,00 EUR verlangt, halte ich das keinesfalls für unverschämt.
Denn in dem Faktor von 1,76 ist noch nicht der Kopf dabei, der die Mitarbeiter (ob Stammbelegschaft oder Leiharbeiter) erfasst, abrechnet und betreut.

Die Rechnung macht auch deutlich, wo allgemein das Problem liegt. Die hohen Nebenkosten sind es dann leider, die Unternehmen arbeitsintensive Produktionsschritte ins Billigausland verlegen lassen.
Damit haben Geringqualifizierte dann einfach schlechtere Chancen, überhaupt Fuß zu fassen.

Aber unsere Politik weiß schon, was sie macht.
 

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#6
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Hallo


Altersvorsorge bei einer ZAF

das bekomt eh niemand in der ZAF also wieder Gewinn für die Sklavenhütte
 

n2ame22

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#7
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Das ist sogar absolut realistisch.
Da momentan sowas wie Controller und Personaler in Einheit bin, kann ich die Rechnung bestätigen.
Oder besser: Personaldisponent bei einer ZAF.


Denn in dem Faktor von 1,76 ist noch nicht der Kopf dabei, der die Mitarbeiter (ob Stammbelegschaft oder Leiharbeiter) erfasst, abrechnet und betreut.
Wo wir beim nutznießer "Sanktion" wären, der vermutlich nicht am Existenzminimum nagt :icon_mad:

Die Rechnung macht auch deutlich, wo allgemein das Problem liegt. Die hohen Nebenkosten sind es dann leider, die Unternehmen arbeitsintensive Produktionsschritte ins Billigausland verlegen lassen.
Damit haben Geringqualifizierte dann einfach schlechtere Chancen, überhaupt Fuß zu fassen.
Quark Nebenkosten. Wenn die Abgaben sinken, dann sinken auch die Löhne mit, denn diese orientieren sich an den Sozialleistungen. Bei Minijobs kann man das sehr gut beobachten, hier muss der Arbeitgeber keine Sozialabgaben zahlen, sondern nur eine geringe Pauschale pro Mitarbeiter: Hier verdienen viele pro Stunde genau das was ein sozialversicherungspflichtig Beschäftigter Netto pro Stunde verdient. Die eingesparten Sozialabgaben sackt der Arbeitgeber ein und kann quasi abgabenfrei seine Minijober Bude betreiben. Wozu nach China verlagern, wenn man hier in Deutschland für Teile der Bevölkerung ähnliche Arbeitsverhältnisse schaffen kann?
 

jockel

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#8
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Das ist sogar absolut realistisch.
Da momentan sowas wie Controller und Personaler in Einheit bin, kann ich die Rechnung bestätigen.

Und wenn nun eine ZAF einen Verrechnungssatz von 16,50 - 17,00 EUR verlangt, halte ich das keinesfalls für unverschämt.
Denn in dem Faktor von 1,76 ist noch nicht der Kopf dabei, der die Mitarbeiter (ob Stammbelegschaft oder Leiharbeiter) erfasst, abrechnet und betreut.

Die Rechnung macht auch deutlich, wo allgemein das Problem liegt. Die hohen Nebenkosten sind es dann leider, die Unternehmen arbeitsintensive Produktionsschritte ins Billigausland verlegen lassen.
Damit haben Geringqualifizierte dann einfach schlechtere Chancen, überhaupt Fuß zu fassen.

Aber unsere Politik weiß schon, was sie macht.
Das heißt, in dem Unternehmen arbeiten kopflose Kalkulatoren. Arbeitswissenschaften sind im Gaunerwesten sowieso ein Fremdwort. Vom Bewerten von Arbeitsaufgaben nach der analytischen Arbeitsklassifizierung wollen Ganovenunternehmer im Westen nichts wissen. Da zählt nur Kapital und -profit und nicht arbeitende Mensch.
 

Hainbuche

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#9
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Und wenn nun eine ZAF einen Verrechnungssatz von 16,50 - 17,00 EUR verlangt, halte ich das keinesfalls für unverschämt.
Vielleicht "unverschämt günstig"? Wenn eine ZAF über den Preis ins Geschäft kommen will, dann ist wohl unstrittig, an wem da gespart wird.
 

Sanktion

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#10
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

n2ame22 sagte :
Oder besser: Personaldisponent bei einer ZAF.
[...]
Wo wir beim nutznießer "Sanktion" wären, der vermutlich nicht am Existenzminimum nagt
Da muss ich dich leider enttäuschen.
Ich bin Zeitarbeiter.

Und dafür, dass ich nicht am Existenzminimum nage, bin ich ne ganze Zeit als Helfer E1 arbeiten gegangen, bevor ich auf meine jetzige Stelle vermittelt wurde.
 

hass4

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#11
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Das heißt, in dem Unternehmen arbeiten kopflose Kalkulatoren. Arbeitswissenschaften sind im Gaunerwesten sowieso ein Fremdwort. Vom Bewerten von Arbeitsaufgaben nach der analytischen Arbeitsklassifizierung wollen Ganovenunternehmer im Westen nichts wissen. Da zählt nur Kapital und -profit und nicht arbeitende Mensch.
stimmt so!
das war vor dem mauerfall aber nicht so, da war zum größtenteil der betrieb noch für den arbeitnehmer von nutzen, aus dem er sich wirtschaftlich und sozial absichern konnte.
selbst ein hilfsarbeiter musste mit 16,00 DM brutto nicht zum amt, betteln.

es gab noch keinen niedriglohnsektor, den hatte man vor über 20 jahren erst eingeführt, weil die chancengleichheit für menschen aus den neuen-ländern am arbeitsmarkt so miserabel war. die PDS war damals feuer und flamme für diese idee, heute nennen sie sich ja die LINKEN und finden das alles andere wie gut!

weil der ossi dann für fast die hälfte des lohnes wie ein wessi abging wie eine rakete hat der kanzler schröder sich gedacht, das ist ja genial, jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen dass wir den wessi auch so im lohn drücken können.

so hat er sich dann zum schein den peter hartz geschnappt und mit den wirtschaftsbossen im hintergrund an die idee hartz IV gearbeitet, damit man bundesweit für niedrige löhne sorgen kann!

ich kann mich da noch gut dran errinnern, war bei einem verleiher, 14,80 DM die stunde einstiegslohn, da machte dann der 1. verleiher aus leipzig im westen auf und bot sage und schreibe 9,00 DM die stunde. um den laden in schwung zu halten hatte er immer den kofferraum voll mit sachsen!!!!

nicht völlig die tatsachen verdrehen, wir hatten einen super arbeitsmarkt. 1982 hatte ich schon 2400,00 DM netto im november gab es 13. monatsgehalt, war dann mehr wie das doppelte!!

selbst das teure berlin hat man mit den osttarif überzogen, frag die mal, was da vor dem mauerfall verdient wurde!!!!!!!!!
 

Ralston

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#12
AW: Personalkostenrechner Ihr seit zu teuer ;)

Und dafür, dass ich nicht am Existenzminimum nage, bin ich ne ganze Zeit als Helfer E1 arbeiten gegangen, bevor ich auf meine jetzige Stelle vermittelt wurde.
Bist Du das? Das verwundert jetzt natürlich. Gerade bei jemandem, der jetzt (nach eigenen Angaben) als

sowas wie Controller und Personaler in Einheit
beschäftigt ist.

Junge, versuche doch nicht, hier den Leuten lackierte Schei**e als Bonbons zu verkaufen...
 

Sanktion

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#13
Was willst du denn von mir?

Wenn man nach dem Studium nicht gleich was Passendes hat, macht mal halt erstmal, das was einem vor die Füße fällt, wenn man nicht daheim hocken will.
 

Ralston

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#14
Wenn man nach dem Studium nicht gleich was Passendes hat, macht mal halt erstmal, das was einem vor die Füße fällt, wenn man nicht daheim hocken will.
Wofür hast Du studiert, wenn Du hinterher doch nur als Leih-Pfiffi "gefragt" bist?
Oder anders formuliert: einfach den falschen Studiengang gewählt?
 

hass4

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#15
Hallo zusammen,


Gerade gefunden:

ZAG Personal & Perspektiven |*Personalkostenrechner

Da könnt ihr euch ausrechnen wie unverschämt teuer zb 8,50 doch sind..:icon_rolleyes:
stimmt! leiharbeit kann sich wirklich nur leisten, wo auch die umsätze stimmen. besonders geeignet wenn man noch was zur abschreibung benötigt um die umsatzsteuer zu drücken, damit die pauschale im nächsten jahr nicht erhöht wird!

obwohl die wirtschaft in deutschland wirklich nicht schlecht läuft, leiharbeit breitet sich immer stärker aus und wird von vielen genutzt.

das beispiel umsatzsteuer wird wohl nur eines von vielen sein, möchte nicht wissen aus welchem grund man sich sonst noch diesen luxus leistet!!??

auf jeden fall bin ich davon überzeugt, dass der leihsklave da längst eine untergeordnete rolle spielt, sonst würde man da anders mit umgehen und nicht jeden verprellen, belügen und in den dreck werfen!!
 

dagobert1

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#16
Die Umsatzsteuer ist doch eh nur ein durchlaufender Posten. Linke Tasche, rechte Tasche.
 
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