ZAF Vorstellungsgespräch vor ca. 1 Monat...... (2 Betrachter)

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Survival

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Hi @ all,

hatte vor 1 Monat ein Vorstellungsgespräch bei einer ZAF, welche durch ein VV vom JC zustande kam.
Wobei ich wie des öfteren zeitgleich einen VV vom JC und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch von der ZAF bekommen habe.

Wie üblich beworben und zum Termin bei der ZAF erschienen.
Ich wollte die Datenweitergabe und die Zustimmung zum Bewerberpool nicht unterschreiben, habe lange gezögert aber die hartnäckigen Mitarbeiter der ZAF habe mich genötig und mir gedroht, dass wenn ich es nicht unterschreiben sollte, diese mit mir nicht arbeiten könnten und somit das Vorstellungsgespräch im vorn herein beendet sei :/

Ich musste unterschreiben, weil ich bereits 30 % sanktioniert bin und bei weiterem Verstoß die 60 % auf mich zu kommen würden. Diese Situation nutzen se natürlich schamlos aus und ich habe letztendlich unterschrieben.

Nun zum eigentlichen Teil, im Gespräch mit einem Disponenten wurden die Einzelheiten zu der jeweiligen Stelle besprochen und alles schien schön und gut zu sein. Am Ende des Gespräches hies es vor einem Monat, laut Disponent:

Sie kriegen in 1 bis 2 TAGEN Rückmeldung bezüglich der Arbeitsstelle, nun warte ich schon seit 1 Monat auf ne Antwort und nichts! Ich habe vor 2 Tagen schriftlich um eine Rückmeldung gebeten, was nun die Sachlage wäre, ob es nun die Stelle zu besetzen gebe oder nicht.... KEINE REAKTION!

Dies ist doch alles v*****e und es geht wirklich nur um den ****ing Bewerberpool und den Datenaustausch. :mad: Die machen Ihr Geld damit und fertig. Alles nur Fata Morgana.

Nun zu meiner Frage:

1. Hätten die mich wieder sanktioniert wenn ich diese Datenschutzerklärung nicht unterschrieben hätte, indem sie es wieder als "Arbeitsverweigerung" dargestellt hätten? Nehme ich an, oder?

Wie die Richter beim SG ticken, haben wir ja in meinem jüngsten Fall bereits gesehen. Manchmal fühlt man sich wirklich hilflos :icon_mrgreen: , ausgeliefert und muss es halt so hinnehmen. Wer mehr Kohle in der Tasche hat und der finanziell Stärkere ist bekommt meistens Recht, nur bei ganz offensichtlichen Fällen, wo das JC offenkundig einen Rechtsbruch begeht bekommt man sein Recht.

2. Wie kann es aber sein, dass man bei nicht unterschreiben einer EGV beim JC nicht sanktioniert werden kann. Und bei einer billigen Leihbude für das nichtunterzeichnen einer Datenschutzfreigabe als Arbeitsverweigerer darsteht und sanktioniert wird?
Ja ok, beim JC läuft es etwas anders, die haben ja Ersatz ihren Verwaltungsakt, liegt bestimmt daran :icon_frown:

Ab jetzt unterschreibe ich eine Datenweitergabe bei einer ZAF nur noch, wenn der Arbeitsvertrag gleich mit unterschrieben werden kann. ICH will arbeiten, aber dieser Affenzirkus lässt einen nur im Kreis herumtanzen. Hier wird mit einem wirklich nur gespielt und so etwas bringt mich zur Weißglut.

Aber dies ist es ja genau was se wollen :icon_mrgreen::biggrin:. Deshalb Keep Smiling :icon_cool:.

3. Wie sollte man sich bzw. kann man sich verhalten um diese Datenweitergabe nicht mehr ohne in Verbindung mit einem Arbeitsvertrag zu unteschreiben? Reicht das Argument, dass es nur eine Fata Morgana ist und die ZAF diese Stelle überhaupt garnicht zu besetzen haben? Und das Hauptziel lediglich darin bestehe den Bewerberpool so voll wie möglich zu stopfen?


Ähnelt das nicht einem Kind, dass nicht genug Spielzeugautos haben kann und in seiner Sammlung immer mehr davon haben will ? :biggrin: Selbst wenn es so gut wie garnicht dazu kommt, mit ALLEN Autos zum Einsatz (spielen) zu kommen?

Jetzt habe ich soviel geschrieben, werde mal die Fragen Fett markieren.


Euer Survival
 
G

Gast1

Gast
Survival,

in den Nutzungsbedingungen der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit steht:

§ 12 Unzulässige Angebote

...

(2) Insbesondere dürfen folgende Angebote bzw. Veranstaltungen nicht in das Portal eingestellt werden:

...

8. Angebote/Veranstaltungen, die ein Scheinangebot darstellen, weil sie entweder nur zum Aufbau eines Bewerberpools dienen oder zur Partnergewinnung im Rahmen von „Schneeballsystemen“ eingestellt werden,

...
https://www.arbeitsagentur.de/web/c....htm?dfContentId=L6019022DSTBAI515017#ngebote

Es ist also davon auszugehen, dass Dir die ZAF Deine Unterschrift unter die Vereinbarung bzgl. des Bewerberpools anhand eines unzulässigen Angebots abgepresst hat. Das nennt man Nötigung. Gegen die Nötigung kannst Du rechtlich wahrscheinlich nicht vorgehen, weil Du wahrscheinlich keinen Zeugen für das Abpressen Deiner Unterschrift hast.

Ich würde die ZAF, unter Angabe des oben genannten Zitats aus den Nutzungsbedingungen der Jobbörse, und dem Verweis darauf, dass es sich deswegen bei dem ursprünglichen Stellenangebot um ein unzulässiges Angebot handeln muss, auffordern alle Daten über Dich aus ihren (digitalen) Unterlagen zu entfernen.
 

Survival

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https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI515017#ngebote

Es ist also davon auszugehen, dass Dir die ZAF Deine Unterschrift unter die Vereinbarung bzgl. des Bewerberpools anhand eines unzulässigen Angebots abgepresst hat. Das nennt man Nötigung. Gegen die Nötigung kannst Du rechtlich wahrscheinlich nicht vorgehen, weil Du wahrscheinlich keinen Zeugen für das Abpressen Deiner Unterschrift hast.
Ich hatte sehr wohl einen Zeugen dabei :) ich gehe nie ohne Beistand in ZAF´s oder zum JC.

Ich würde die ZAF, unter Angabe des oben genannten Zitats aus den Nutzungsbedingungen der Jobbörse, und dem Verweis darauf, dass es sich deswegen bei dem ursprünglichen Stellenangebot um ein unzulässiges Angebot handeln muss, auffordern alle Daten über Dich aus ihren (digitalen) Unterlagen zu entfernen.
Vielen Dank für die Info, werde ich gleich machen.
 
G

Gast1

Gast
Ich hatte sehr wohl einen Zeugen dabei :) ich gehe nie ohne Beistand in ZAF´s oder zum JC.
Das ist gut. Ich möchte aber keine Empfehlung dahingehend abgeben, dass Du Anzeige wegen Nötigung gegenüber dem Disponenten erstatten solltest. Ich habe in dieser Hinsicht noch keine Erfahrungen gesammelt. Außerdem meine ich zu wissen, dass so eine Anzeige im schlechtesten Fall mit einer Gegenanzeige endet.
 

Survival

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XXXXX XXXXX
XXXXXstraße XX
XXXXX ELO

Skllavenbude GmbH
XXXXstraße XX
XXXXX XXX

Betreff: § 12 Unzulässige Angebote

Sehr geehrter Frau XXX,


in den Nutzungsbedingungen der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit steht,


(1) Im Hinblick auf die mit der Errichtung und dem Betrieb des Portals verbundenen Zielsetzung einer Beschleunigung und Entbürokratisierung der Arbeitsvermittlung dürfen von den Nutzern keine „Angebote“ eingestellt werden, die keinen Bezug zur Arbeitsvermittlung haben und nicht auf die Begründung von Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnissen gerichtet sind. Im Hinblick auf die mit der Erfassung von Veranstaltungen verbundene Zielrichtung, Transparenz über das Angebot an berufsorientierenden Veranstaltungen für den Personenkreis in der Übergangsphase Schule und Beruf herzustellen, dürfen von den Arbeitgebern keine „Angebote“ eingestellt werden, die keinen Bezug zur Berufsorientierung besitzen.


(2) Insbesondere dürfen folgende Angebote bzw. Veranstaltungen nicht in das Portal eingestellt werden:


  1. Angebote/Veranstaltungen, die gegen geltende Rechtsvorschriften oder die guten Sitten bzw. behördliche Verbote verstoßen oder Rechte Dritter beeinträchtigen (z. B. Mindestarbeitsbedingungen, Mindestlöhne, Lohnuntergrenzen, sittenwidrige Lohnangebote, Diskriminierungsverbote, Vorschriften des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb, des Urheberrechtsgesetzes, des Allgemeines Gleichbehandlungsgesetzes oder des Glücksspielstaatsvertrages),
  2. Angebote/Veranstaltungen, die erotische Dienstleistungen bewerben, Mitarbeiter für Stellen im erotischen/erotiknahen/pornografischen/Prostitutions- und prostitutionsnahem Gewerbe suchen, gegen die guten Sitten oder die Menschenwürde verstoßen (z. B. Angebote für Telefonerotik, …),
  3. Angebote/Veranstaltungen, die ganz oder teilweise bloßen Werbe- oder Geschäftszwecken dienen bzw. Produkte oder Dienstleistungen anpreisen (Anpreisung von Kursen, Büchern, Versicherungs- oder Finanzdienstleistungen o. ä.),
  4. Kostenpflichtige Angebote jeder Art (hierzu zählen z. B. auch Angebote, die nur über die Anwahl kostenintensiver 0900-Rufnummern oder über eine kostenpflichtige Registrierung auf Internetseiten erreicht werden können) – es sei denn, die Kostenpflicht ist gesetzlich geregelt. Kostenpflichtige Angebote sind auch solche, die zwar nach außen hin als unentgeltlich firmieren, bestimmte Vorteile oder Vergünstigungen aber nur gegen Zahlung gewähren (zum Beispiel Angebote, die den Kauf von Listen mit Adressen von Arbeitgebern beinhalten),
  5. Angebote, die der Interessent Geld- oder Prämienzahlungen für den Fall versprechen, dass ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch vorgelegt wird,
  6. Angebote, die den Abschluss eines Vermittlungsvertrages, der gegen § 296 Drittes Buch Sozialgesetzbuch verstößt, voraussetzen,
  7. Angebote/Veranstaltungen, die unrichtige, ungenaue oder irreführende Tatsachen beinhalten oder über die Identität des Anbieters täuschen,
  8. Angebote/Veranstaltungen, die ein Scheinangebot darstellen, weil sie entweder nur zum Aufbau eines Bewerberpools dienen oder zur Partnergewinnung im Rahmen von „Schneeballsystemen“ eingestellt werden,
  9. Angebote/Veranstaltungen, die Weiterbildungen oder schulische Ausbildungen beinhalten (diese sind in KURSNET zu veröffentlichen),
  10. Veranstaltungen, die im Wesentlichen der Stellenbesetzung und Personalgewinnung im eigenen Unternehmen oder im Rahmen der privaten Arbeitsvermittlung dienen. Hierfür können Stellenangebote aufgenommen werden. Veranstaltungen, die über die Aufnahme einer Selbständigkeit oder einer freiberuflichen Tätigkeit orientieren, dürfen ebenfalls nicht erfasst werden.

ich hatte am XXXX, XX.XX.2016, XX:00 Uhr ein Bewerbungsgespräch als XXXX. Mir wurde mitgeteilt, dass ich innerhalbe 1-2 Tagen eine Rückmeldung bezüglich dieser Stelle bekommen würde, worauf ich bis heute immer noch warte.

Bitte teilen Sie mir bis zum 31.03.2016 mit ob diese Stelle noch zu besetzen ist oder bereits anderweitig vergeben wurde.


Ich gehe davon aus, dass es sich bei dem ursprünglichen Stellenangebot um ein unzulässiges Stellenangebot handeln muss und fordere Sie deshalb auf alle meine Daten über mich aus ihren (digitalen) Unterlagen zu entfernen.


Mit freundlichen Grüßen

ELO
_______________________________________________________________________________________________
Anmerkung:
Könnten die mir daraus immer noch einen Strik draus drehen um mich zu sanktionieren?
Sollte ich es lieber etwas langsamer angehen und mal nur den oberen Teil zuschicken und im Anschluss den unteren?
_______________________________________________________________________________________________

Und dies füge ich noch hinzu ->


Widerruf der Genehmigung zur Speicherung meiner Daten


Folgende Aufforderungen gemäß Bundesdatenschutzgesetz betreffen
sämtliche über meine Person gespeicherten Daten, die Sie anhand dieser
Adressen identifizieren können:


Gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) fordere ich Sie auf:


1. Sie haben mir gegenüber unverzüglich offenzulegen, welche Daten außer
den oben aufgeführten Adressen Sie über meine durch diesen Namen/diese
Adressen identifizierte Person gespeichert haben, und aus welchen
Quellen sämtliche mich betreffenden Daten stammen.
§ 6 Abs. 2, § 28 Abs. 4, § 34 Abs. 1-3 BDSG
2. Sie haben den Verwendungszweck sämtlicher mich betreffenden Daten ebenfalls
unverzüglich mir gegenüber offenzulegen.
§ 34 Abs. 1, § 43 Abs. 3 BDSG
3. Sie haben sämtliche meine Person/meine Adressen betreffenden Daten
unverzüglich zu sperren und mir diese Sperrung zu bestätigen.
§ 28 Abs. 4, § 30 Abs. 3, § 43 Abs. 3, ferner § 4 Abs. 1 BDSG
4. Ich untersage Ihnen jedwede zukünftige Speicherung meine Person bzw.
meine Adressen betreffenden Daten ohne meine vorherige ausdrückliche
schriftliche Genehmigung.
§ 28 Abs. 4, § 4 Abs. 1,2 BDSG
5. Ich untersage Ihnen die Übermittelung dieser Daten an Dritte. Für
bereits an Dritte übermittelte Daten fordere ich eine unverzügliche
Sperrung.
§ 6 Abs. 2, § 28 Abs. 4 BDSG
6. Ich setze Ihnen zur Erfüllung dieser Forderung eine Frist von zwei
Wochen beginnend mit dem Datum dieses Schreibens.
7. Für die aus diesem Schreiben resultierende, selbstverständlich
ausdrücklich erwünschte Kommunikation benutzen Sie bitte ausschließlich
meine Adresse (siehe oben).



Bestätigen sie mir die Löschung meiner Daten spätestens bis zum 31.03.2016.


Mit freundlichen Grüßen

ELO
 

Survival

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Das ist gut. Ich möchte aber keine Empfehlung dahingehend abgeben, dass Du Anzeige wegen Nötigung gegenüber dem Disponenten erstatten solltest. Ich habe in dieser Hinsicht noch keine Erfahrungen gesammelt. Außerdem meine ich zu wissen, dass so eine Anzeige im schlechtesten Fall mit einer Gegenanzeige endet.
Ne ne, auf soviel Ärger mit den Leihbuden will ich mir ersparen. Davon habe ich ja auch nicht viel ob die eine Anzeige kassieren oder nicht :)

Die sollen sich einfach korrekt verhalten dann ist alles cool. Nochmals danke für die Hinweise.
 

Arbeitsloser1

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Ich hätte es mir einfacher gemacht, die haben gesagt innerhalb 1-2 Tagen gib es Bescheid über die Einstellung.
Nach spätestens 3 Tagen steht also 100% fest du bekommst keinen Vertrag für diese Stelle.

Deshalb hätte ich gleich daraufhin einen Brief geschrieben, wo ich dann mein bedauern :icon_hihi: darüber äußern würde die Stelle nicht bekommen zu haben. Und da kein Arbeitsvertrag zustande gekommen ist würde ich die Löschung aller meiner Daten bis zum xx fordern, natürlich innerhalb der gesetzlichen fristen. Und dann darum bitten, das nach dem löschen mir dieses schriftlich bestätigt wird.
 

Arbeitsloser1

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Das Argument mit dem Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, halte ich für wenig sinnvoll. Da es sich um Nutzungsbedingungen und nicht um Gesetze handelt. Bei Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen des JC kann auch nur das JC damit argumentieren.

Eine kleine Analogie zum Verständnis dazu:
- Sagen wir ich bin Kunde bei der Firma X
- Die Firma X hat AGB
- Es gib da noch einen Kunden der gegen die AGB verstoßen hat.

Ich kann jetzt nicht den Kunden anschreiben und wegen denm Verstoß gegen die AGB rügen.
Höchstens könnte ich ihm bei der Firma X anschwärzen.
 
G

Gast1

Gast
Arbeitsloser1, es geht hier um Nötigung (Abpressung der Unterschrift bzgl. Aufnahme in Bewerberpool). Da ist es doch wohl das Mindeste, die ZAF auf die Nichteinhaltung der Nutzungsbedingungen der Jobbörse der BA hinzuweisen. Und um die Aufnahme in den Bewerberpool dadurch rückgängig zu machen.

In den Nutzungsbedingungen der Jobbörse steht übrigens in § 13:

(4) Die Bundesagentur für Arbeit ist berechtigt, gegenüber Anbietern, die unzulässige Angebote bzw. Veranstaltungen in das Portal eingestellt haben, im Hinblick auf den ihr dadurch entstehenden Personal- und Sachkostenaufwand Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
Survival könnte ja auch die BA über das Verhalten der ZAF und ihren VV informieren :wink:
 

Survival

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Und da kein Arbeitsvertrag zustande gekommen ist würde ich die Löschung aller meiner Daten bis zum xx fordern, natürlich innerhalb der gesetzlichen fristen.
Und weiss jemand zufällig wie lange diese geestzliche Frist beträgt? Habe versucht dies mal kurz über google zu finden, bin jedoch auf verschiedene Informationen gestoßen. Etwa 2 Monate?
 

Arbeitsloser1

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Arbeitsloser1, es geht hier um Nötigung (Abpressung der Unterschrift bzgl. Aufnahme in Bewerberpool). Da ist es doch wohl das Mindeste, die ZAF auf die Nichteinhaltung der Nutzungsbedingungen der Jobbörse der BA hinzuweisen. Und um die Aufnahme in den Bewerberpool dadurch rückgängig zu machen.

In den Nutzungsbedingungen der Jobbörse steht übrigens in § 13:



Survival könnte ja auch die BA über das Verhalten der ZAF und ihren VV informieren :wink:
Er kann natürlich darauf hinweisen, das er der Meinung ist, hier wurde gegen die Nutzungsbedingungen des JC verstoßen. Aber was soll das bringen?

Er hat die Stelle nicht bekommen, das sollte reichen um die Löschung der Daten zu fordern.
Ich will hier nicht behaupten ein Experte zu sein, ich kann hier auch irgendetwas übersehen, aber ich bin der Meinung er möchte die Daten gelöscht haben und mehr braucht es dazu auch nicht.

Da er mit 30% sanktioniert wird und deshalb verständlicher Weise auch vorsichtig sein möchte. Würde ich auch anraten vor dem Brief mit der Auforderung zur Datenlöschung, erst eine schriftliche Absage einfordern, mit Fristsetzung. Nach Ablauf der frist dann das Schreiben mit der Datenlöschung raus.
Das würde ich aber auch nur machen wenn ich eine Sanktion hätte.

Wenn er wirklich gegen die Nötigung vorgehen möchte, dann braucht er den Zeugen. Alleidings muß man sich das gut überlegen. Und vorher sorgfälltig prüfen ob die Beweise also der Zeuge da und glaubwürdig ist. Denn das wäre ja dann kein Zivilprozess oder SG Gericht.
 

Arbeitsloser1

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Und weiss jemand zufällig wie lange diese geestzliche Frist beträgt? Habe versucht dies mal kurz über google zu finden, bin jedoch auf verschiedene Informationen gestoßen. Etwa 2 Monate?
Ich gehe hierbei weniger von einer frist für eine Löschung der Daten aus, sondern nach den fristen für die Aufbewahrung der Bewerbungsdaten, und hier sind wie du schon richtig schreibst 2 Monate üblich. Eine konkrete gesetzliche Frist gib es da glaube ich nicht. Die 2 Monate basieren auf die Zeit die man für eine Klage benötigen würde.

Wobei die 2 Monate sich nicht auf das Schreiben beziehen, sondern auf das Datum 1-2 Tage nach Vorstellungsgespräch, also ab den Zeitpunkt wo klar ist die Stelle bekommt jemand anderes :icon_stop:.
 

Survival

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Hi,

mal ne Info zum aktuellen Stand, habe mich bei der Leihbude wieder gemeldet um den Stand der Dinge zu erfahren und wann ich nun bescheid bekomme:

ICH:
Was ist jetzt mit meiner Bewerbung? Hatte ein Vorstellungsgespräch, jedoch bisher keine Antwort bekommen.

ZAF:
Sie sind bei uns im System gespeichert sobald eine geeignete Stelle zur Verfügung steht melden wir uns.

ICH:
Ich habe mich explizit für die eine Stelle (welche im VV bzw. in der Einladung erwähnt) beworben und vorgestellt. Sollte diese Stelle wie Sie so eben erwähnt haben nicht mehr existieren wünsche ich eine Löschung meine Daten aus dem Bewerberpool.

ZAF:
Die Stelle für die Sie sich beworben hatten, ist leider bereits besetzt.

ICH:
Wieso bekomme ich dann keine Absage?

ZAF:
Wir versenden generell keine Absagen!

ICH:
Bitte löschen Sie meine Daten aus dem Bewerberpool.




Wie jedes mal der gleiche Zirkus, die Löschung der Daten werde ich schriftlich einreichen.


Habe jetzt nächste Woche wieder ein Termin bei einer Leihbude und habe eigentlich keine Lust auf den selben Zirkus.

Kann man dafür sanktioniert werden wenn ich diesen Datenzirkus nicht unterschreibe?
Also wenn ich fordern würde, dass ich dies nur in Verbindung mit einem Arbeitsvertrag unterzeichne?
Weil die ja immer darauf pochen:" Wir können mit Ihnen nur Arbeiten, wenn Sie dies unterzeichnen!"
 

gelibeh

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Kann man dafür sanktioniert werden wenn ich diesen Datenzirkus nicht unterschreibe?
Nein. Du bewirbst Du auf genau die eine Stelle, für die Du einen VV bekommen hast. Zu mehr bist Du nicht verpflichtet.
 

Vidya

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@Survival:

Schau mal hier rein - insbesondere das Schreiben des Datenschutzbeauftragten.in #1:
https://www.elo-forum.org/zeitarbei...ersonalfrageboegen-vorstellungsgespraech.html

Nimm das doch einfach zu Deinem nächsten Gepräch beim ZAF mit.
Entsprechend verhalten - und wenn Dich das JC irgendwie daraufhin belästigt sollte, dann kannst Du denen ja das Schreiben vor die Nase halten.

Bei mir sind die dann immer ganz ruhig und zufrieden..:icon_mrgreen:

( Habe denen auch schon andere Schreiben vorgelegt)
 

Survival

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Jetzt ist das Spiel etwas verwirrende finde ich:

Ich habe zeitgleich eine VV (vom Amt) und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch (von der ZAF) bekommen.

Im VV wird für einen anderen Beruf (Elektro) geworben als in der Einladung zum Vorstellungsgespräch (Lager) erwähnt.

Ich zitiere mal von der Einladung der ZAF:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
Betr.: Lager....

Sie wurden uns durch die AfA in der o.g. Postion zur Vermittlung vorgeschlagen.

Wir würden Sie gerne persönlich kennenlernen und laden Sie daher zu einem persönlichem Vorstellungsgespräch ein am

XXXX, xx.xx.xxxx, um xx.xx Uhr in unserem Burö.

Bitte bringen Sie zu diesem Termin Ihre Unterlagen mit (Lebenslauf, Zeugnisse etc.)
Natürlich können Sie sich vorab auch telefonisch mit mir in Verbindung setzen und mir Ihre Bewerbung per Mail zukommen lassen.

Bitte haben SIe Verständnis dafür, dass wir etwaige Ihnen mit der Wahrnehmung von Vorstellungsgesprächen in unserem Hause verbundene Kosten nicht übernehmen können.

Sollten Sie verhindert sein, vereinbaren SIe bitte einen anderen Termin mit uns.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. XXXX XXXX
Personalsachbearbeiter
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________

@
gelibeh
Nein. Du bewirbst Du auf genau die eine Stelle, für die Du einen VV bekommen hast. Zu mehr bist Du nicht verpflichtet.

Was ich mit dem ganzen nun aufzeigen wollte ist, dass es sich bei dieser Einladung garnicht um dei Stelle vom VV handelt, wahrnehmen muss ich die Einladung ja trotzdem, weil eben das Amt es der ZAF vorgeschlagen hat, aber anderer Seits ist keine RFB mit dabei, weil es sich hier wie erwähnt nicht um eine Stelle vom VV handelt.
 
E

ExitUser

Gast
[/B]Was ich mit dem ganzen nun aufzeigen wollte ist, dass es sich bei dieser Einladung garnicht um dei Stelle vom VV handelt, wahrnehmen muss ich die Einladung ja trotzdem, weil eben das Amt es der ZAF vorgeschlagen hat, aber anderer Seits ist keine RFB mit dabei, weil es sich hier wie erwähnt nicht um eine Stelle vom VV handelt.
VV und Wunschträume der ZAF sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe.

Damit ich es verstehe: WO ist eine RFB dabei? Beim VV ja, bei der ZAF-Einladung (logisch) nein?

Vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch. Aber wäre es nicht das Beste, dem JC mitzuteilen, dass hier ein Missverständnis vorliegt?
 

Survival

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VV und Wunschträume der ZAF sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe.

Damit ich es verstehe: WO ist eine RFB dabei? Beim VV ja, bei der ZAF-Einladung (logisch) nein?

Vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch. Aber wäre es nicht das Beste, dem JC mitzuteilen, dass hier ein Missverständnis vorliegt?
Genau das meine ich ja, bei der ZAF-EInladung handelt es sich nicht um die Stelle mit RFB.
Was bringt es dem JC es mitzuteilen? Ich denke mir, dass die Antwort so aussehen wird:

"Ja ist doch ok, sie müssen sich auf jede Stelle vorstellen und bewerben!"

Hmmm... ja fragen kann ja nicht schaden, ich versuche mal nachzufragen.
 
E

ExitUser

Gast
Ich denke mir, dass die Antwort so aussehen wird:

"Ja ist doch ok, sie müssen sich auf jede Stelle vorstellen und bewerben!"
NEIN. Musst Du eben nicht. Jeder Dealer, Zuhälter und Despot könnte Dir einen "tollen Vorschlag" machen.

Es hat schon seinen Grund, dass manche Vorschläge RFB haben. Und manche nicht.

Aus diesem Grund würde ich auch nicht in jedem Fall nachfragen.
 

Survival

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Da ist mir ne andere Fragen eingefallen, da ich ja keine EGV unterschrieben habe und nicht meiner Datenweitergabe zugestimmt habe, darf die AfA überhaupt meine Daten an ZAF weitergeben ?

AfA = Agentur für Arbeit, zuständig für Arbeitslosengeld I
JC = Jobcenter, zuständig für Arbeitslosengeld II

Ich beziehe ALG II und nicht I, also sind die AfA garnicht für mich zuständig. Dann haben die doch auch reintheoretisch nicht das Recht meine Daten an Dritte weiterzugeben?

Könnte ich dan die Einladung der ZAF einfach nicht wahrnehmen?

Kann eine Sanktion durch das AfA and das JC weitergeleitet werden um mich trotzdessen, dass ich ALG II beziehe wirksam sein?
 
E

ExitUser

Gast
Ich beziehe ALG II und nicht I, also sind die AfA garnicht für mich zuständig. Dann haben die doch auch reintheoretisch nicht das Recht meine Daten an Dritte weiterzugeben?

Könnte ich dan die Einladung der ZAF einfach nicht wahrnehmen?
Weiß nicht. Obwohl JC-Kunde, bekomme ich auch manchmal AfA-Angebote. Immer ohne RFB. Darum werden diese im Altpapier entsorgt.

Ich würde die Einladung der ZAF nicht wahrnehmen. Und mich, wenn noch nicht geschehen, aus deren Pool entfernen lassen.
 
G

Gast1

Gast
Survival, die AfA und das JC greifen auf die gemeinsamen Daten zu, wenn das JC in gemeinsamer Trägerschaft mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) betrieben wird. Beide greifen dann auf deine Daten zu bzw. stellen Deine Daten den Arbeitgebern in der Jobbörse der BA bereit, wenn ein Vermittlungsvortschlag für Dich ausgelöst wird.

Was die Datenweitergabe der AfA/des JC an Arbeitgeber in der Jobbörse betrifft, so lies Dir bitte § 10 Abs. (1) der Nutzungsbedingungen der Jobbörse durch auf

https://www.arbeitsagentur.de/web/c...entId=L6019022DSTBAI515017#ntlichtenAngeboten
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Ich beziehe ALG II und nicht I, also sind die AfA garnicht für mich zuständig. Dann haben die doch auch reintheoretisch nicht das Recht meine Daten an Dritte weiterzugeben?
Dein JC ist vermutlich eine sog. "gemeinsame Einrichtung" zwischen Kommune und AfA, da ist die AfA also sehr wohl für dich zuständig.
 
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