ZAF trägt Absage in Jobbörse ein und will trotzdem Vorstellungsgespräch

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Unspoken

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Die ZAFs sind da um Arbeitssuchende zu nerven, oder?

Wie schon in meinen letzten Themen geht es wieder um ZAFs.
Die Standards: ALG 2 und keine EGV vorhanden.

Ich bekam einen VV mit RFB für die ZAF und habe mich normal beworben.

Die schreiben zurück, dass ich unglücklicherweise keine Telefonnummer angab und für einen Termin zum Vorstellungsgespräch anrufen soll.

Normalerweise würde ich zurückschreiben, wie sehr mich Ihr Interesse freut und dass sie mir einfach einen Termin per Post schicken mögen.
Jetzt haben die aber schon in der Jobbörse eine Absage eingetragen und das bedarf doch einer ganz besonderen Behandlung. Wäre so eine Formulierung wie folgt sanktionsgefährdet:

"Vielen Dank für Interesse.
Mit Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, dass sie in der Jobbörse schon eine Absage auf meine Bewerbung eingetragen haben.

Wenn Sie mich trotzdem für ein Vorstellungsgespräch auf die Stelle, auf die ich mich beworben habe (Stelle, Ort, Ref) einladen möchten, können Sie mir auf den Postweg einfach einen Termin zusenden.

Bitte beachten Sie dabei, dass ich einige Vorlaufzeit brauche, um die Fahrtkosten zu beantragen."
 

noillusions

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Bitte beachten Sie dabei, dass ich einige Vorlaufzeit brauche, um die Fahrtkosten zu beantragen."

Das ist dumm, denn weißt ja noch nicht ob sie die Fahrtkosten ausschließen werden.

Ansonsten schleifen die so viele Leute durch das die den Überblick da verlieren. Deswegen immer eine Bestätigung über die Wahrnehmung des VG geben lassen, sonst melden die noch du warst nicht da.
 

Unspoken

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Das ist dumm, denn weißt ja noch nicht ob sie die Fahrtkosten ausschließen werden.
Ich schreibe das hinein, weil mir die Verzögerung mit den sogenannten Fahrtkostentango zu lange ist und die Gefahr einer Sanktion mit dem zu groß.

Ich bin beim abwehren von ausbeutenden Jobs am besten im Vorstellungsgespräch, besser als am Telefon oder schriftlich.
 

erwerbsuchend

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Weil die mir sonst heute einen Termin für morgen schicken. Das haben die schonmal gemacht.

Dann musst du eben lernen, wie man erfolgreich Vorstellungsgespräche bei einer ZAF führt, um sanktionsfrei den Job nicht zu bekommen. Du wirst mit der Verzögerungstaktik über die Fahrtkosten nicht bis in alle Ewigkeit Erfolg haben, schließlich könnte dir das JC hier entgegen kommen, und dir generell die Fahrtkosten im Voraus überweisen oder dir entsprechende Fahrkarten zur Verfügung stellen, wenn damit dieses Hindernis aus Sicht des JC beseitigt werden kann.
 
E

ExUser 2606

Gast
Ich denke, Unspoken meint das anders:

Wenn die ZAF ihn kurzfristig einlaed un die Fahrtkosten ausschließt, dann muss er die sehr schnell beim JC beantragen und das VG eventuell verschieben, wenn er sicher sein will, nicht auf den Kosten sitzenzubleiben. Das will er vermeiden, deshalb bittet er um ein VG mit Vorlaufzeit.
[>Posted via Mobile Device<]
 

erwerbsuchend

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Wenn die ZAF ihn kurzfristig einlaed un die Fahrtkosten ausschließt, dann muss er die sehr schnell beim JC beantragen und das VG eventuell verschieben, wenn er sicher sein will, nicht auf den Kosten sitzenzubleiben. Das will er vermeiden, deshalb bittet er um ein VG mit Vorlaufzeit.

Dennoch hat jener Satz nichts in einem Schreiben an eine ZAF vor einer Einladung durch die ZAF zu suchen. Die ZAF ist grundsätzlich als Einlader verpflichtet, die Fahrtkosten zu übernehmen. Wenn sie dies nicht will, dann muss sie dies in der Einladung ausschließen.

Warum soll man als möglicher Kandidat für ein VG die ZAF noch auf die Möglichkeit aufmerksam machen, dass sie die Fahrtkosten dem JC auferlegen kann, indem sie selbst die Übernahme der Fahrtkosten ausschließt? Die ZAF muss schon von sich aus auf die Idee kommen, die Fahrtkostenübernahme auszuschließen.
 

Unspoken

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Ich meine das ungefähr so, wie Kerstin schreibt.
Es ist für mich so ziemlich die unangenehmste Situation, wenn du Morgens Post bekommst, dass du Nachmittags zur ZAF sollst.
Du kennst keine Bus oder Bahnverbindungen, nichts, hast dir keine Abwehrfragen überlegt, bist völlig unvorbereitet.
 

erwerbsuchend

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Du kennst keine Bus oder Bahnverbindungen

Das ist mit das Erste, was ich prüfe, wenn ich einen VV erhalte, wie der AG per ÖPNV zu erreichen ist. Das Prüfen des elektronischen Fahrplanes des ÖPNV ist jetzt kein allzugroßer Akt.

hast dir keine Abwehrfragen überlegt

Die Abwehrfragen überlege ich mir bereits, wenn ich den VV das erste Mal lese.

Diese Punkte gelten unabhängig davon, wann ich einen VV oder eine Einladung zu einem VG erhalte.
 

Unspoken

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So, der Steuerzahler muss die Fahrtkosten nicht tragen. Es kam eine Absage auf mein Schreiben.
Ich überlege noch, ob ich die ärgere und meine Unterlagen zurückfordere.

Ich werde in solchen Fällen weiter reinschreiben, dass die berücksichtigen sollen, dass ich einen gewissen Vorlauf brauche aber ohne Begründung, wozu.
 

noillusions

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Das halte ich erst recht fuer sanktionsgefaehrlich, weil man als elo eigentlich Zeit fuer kurzfristige VGs haben sollte.
[>Posted via Mobile Device<]

Genauso sehe ich das auch. Man weiß schließlich nicht vorher ob man kurzfristig zur Verfügung steht oder nicht.
Es kann sein dass man ein wichtigen Grund hat ein VG zu verschieben. Das kann man der ZAF dann immer noch mitteilen wenn dem so ist.
Das Verzögert übrigens viel mehr wenn die ZAF es wirklich auf Kurzfristigkeit anlegt und man tatsächlich einen wichtigen Grund hat.
 
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