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ZAF ruft bei Verwandtschaft an!

Hartz0815

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#1
Hallo Forum,
ich bin noch ziemlich unbedarft im Thema der Hartz 4 Schikanen, und ich hoffe
ihr könnt mir helfen.

Vor einigen Tagen bekam ich einen VV vom JC und als ich gerade dabei bin, die Bewerbung zu schreiben, ruft mich der Fraggel von der ZAF an.
Das war am Donnerstag.
Erst habe ich mich gewundert, woher der meine Tel.-Nr. hat, habe dann festgestellt, das meine Daten aus einer früheren Arbeitslosigkeit noch alle auf der Seite der AA gespeichert sind. :icon_motz:

Da ich ja sowieso an der Bewerbung dran war, habe ich diese noch am gleichen Tag per mail geschickt.
Am nächsten Tag (Freitag) hatte der Typ 7 mal versucht mich tel. zu erreichen, allerdings war ich an diesem Nachmittag unterwegs.
Habe dann am Wochenende gesehen, das er mir eine mail geschickt hat, er hätte einen Vorstellungstermin für Montag!!! mit
der interessierten Firma vereinbart.
Da die Fahrtkosten für ein VG vorher beim JC beantragt werden müssen, habe ich ihm dies per mail mitgeteilt.

Gibt es eine Mindestentfernung für die Fahrtkostenübernahme?

Heute schaue ich im Briefkasten und finde eine Mitteilung von meiner Verwandtschaft, eine Fa. XY habe angerufen und mich
nicht erreicht und ich solle bei dieser Fa. anrufen! :icon_motz:

Muß ich mir diese Frechheit gefallen lassen?
 

wolliohne

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#4
Auch für dich gilt,

die Weitergabe deiner Persönl.Daten an Dritte schriftl.dem JC untersagen!
Tel.Löschen lassen.
 
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#5
Du solltest Deine Daten beim JC schriftlich löschen lassen.

Wenn Du die Suchfunktion benutzt, wirst Du ne Menge Tipps dazu finden und auch Vordrucke für das Löschungsschreiben.

Kein Festnetz, keine Handynummer, keine Mailadressen.

Und natürlich auch auf keinen Fall bei ZAF-Bewerbungen angeben.

Dann wird das Leben wieder schön.:popcorn:
 

Anna B.

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#7
..diese Hemmungen haben selbst Mitarbeiter der Afa nicht..

von mir haben sie keine Telefonnummer..bekommen sie auch nicht..

was macht dieser Heini?

ruft bei der Cousine m.Mannes an (gleicher Nachname, gleicher Ort, andere Straße)...er hätte gern die Frau Anna B. gesprochen..ob die im Hause wäre (der Schwachkopf wußte genau, dass ich dort nicht lebe)...was macht das Cousinchen?..freundlich wie sie ist, erzählt sie ihm, dass ich doch in der XY-Straße wohne und zwar in der Hausnummer sowieso..und Telefon hat sie auch..

zack, hatte der meine Telefonnummer...

telefoniert hab ich mit dem..aber nicht lange..als er frech wurde, hab ich ihm gesagt, dass in diesem Ton nicht mit mir reden lasse..alles weitere könnte er schriftlich machen und er höre von meinem Anwalt..und dann hab ich aufgelegt...

Drecksbande...
 
E

ExitUser

Gast
#9
Im Grunde ist es doch ganz einfach.
Unterdrückte Rufnummern, oder Rufnummern die man nicht kennt, da nimmt man einfach nicht ab.
Und wenn eine Drecks ZAF meint, Telefonterror betreiben zu müssen, dann gibt es eben eine Anzeige.
 
E

ExitUser

Gast
#10
Morgen muß ich mich bei der AfA melden. Hab noch 'ne alte Handy-Chipkarte (Prepaid), bei der man den Spruch hört: "Der Teilnehmer ist momentan nicht...."

:icon_mrgreen:
 

JulieOcean

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#11
"Personaldisponent" beim Sklavenhalter ist halt fast noch widerwärtiger als FM im JC.
Aber nur fast. :icon_mrgreen:

Stichwort widerwärtig: Bei mir um die Ecke ist eine Zeitbude für Medizinpersonal. Da stehen die auf Hochglanz gestylten Mitarbeiterinnen in der Pause vor der Tür und rauchen.
Ich finde das schon immer unangenehm, an denen vorbeigehen zu müssen, weil sie halt diese widerwärtige Arbeit machen und dann auch noch so affig und blöde da rum stehen. (Musste jetzt mal gesagt werden :smile:)
 

0zymandias

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#12
[...]Muß ich mir diese Frechheit gefallen lassen?
Nein. Nein, das musst Du nicht.

Über Bande wird nicht gespielt, also bekommst Du prinzipiell keine Nachrichten von der Verwandtschaft mitgeteilt. Wenn Du irgendwem eine Begründung nennen
möchtest, dann habt Ihr Euch heillos über den geringen Mindestlohn zerstritten, wobei Deine Verwandten an 11,89 € dachten, Du hingegen schon mit 10,99 €
zufrieden gewesen wärest. :biggrin:

Telefon, wenn irgend möglich, privatisieren. Wenn Handy nötig, Billigst-Handy für 10 € kaufen und irgendwo liegen lassen. Schon schade, wenn der Akku platt ist.
Festnetz: Hier lassen sich in der Regel im Router Rufnummernblöcke sperren.
Kommunikation allgemein: Es dauert alles, man ist ja durch den ganzen Stress völlig überfordert. Email-Antwort, wenn überhaupt, frühestens nach drei Tagen.
Anrufbeantworter ist leider dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik gefolgt und hochgradig dysfunktionabel (Der Driet iss' kapott! :biggrin:).

Nicht geblockte Telefonate sind besonders erheiternd, wenn ein Gesprächspartner nur "Hallo!?!" ruft.
 

Maxenmann

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#13
Im Grunde ist es doch ganz einfach.
Unterdrückte Rufnummern, oder Rufnummern die man nicht kennt, da nimmt man einfach nicht ab.

Toller Tipp, über die Hälfte "meiner Anrufer" hat noch alte Analoganschlüsse und kann überhaupt nicht anders als "Unterdrückt" anrufen

Ich habe für Bewerbungen eine extra Handynummer speziell für diese Zwecke, von Vorteil ist da ein Wohnsitz im Funkloch
 
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#14
Das JC und die ZAF löschen eh nie wirklich Daten.
Wenn, dann hat ein Praktikant, der nicht mehr da ist einen Fehler gemacht.

Ich sage immer wieder, nur das Telefon abnehmen wenn:
1. Die Nummer sichtbar ist
2. Die Nummer zuordbar ist
3. Die Nummer erwünscht ist.

Fehlt auch nur ein Kriterium, kann das Telefon klingeln, bis ich tot bin.
 

ThisIsTheEnd

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#15
Toller Tipp, über die Hälfte "meiner Anrufer" hat noch alte Analoganschlüsse und kann überhaupt nicht anders als "Unterdrückt" anrufen
lol? Das geht seit ~ 15 Jahren auch für analoge Anschlüsse. Das Telefon muss es halt auch können. Wird natürlich schwierig, wenn man noch ein Wählscheibentelefon benutzt. :icon_rolleyes:
 
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#16
Ich habe das Glück, das alle mitspielen, weil sie Verständnis haben.
Es gibt immer SMS, mails, Klingelzeichen, irgendwas, um zu erkennen zu geben. Und 99% haben ohnehin eine Nummer, die sie mitschicken.
Deshalb hab ich damit kein Problem.

Wenn man nun soviel hat, die keine Nummer mitschicken, dann muss man eben entscheiden.
Entweder lieber für solche Leute erreichbar sein mit dem ZAF Risiko oder kein ZAF Risiko und dafür muss man vielleicht selbst mal diese Leute anrufen, was es neues gibt.
 

Rheingold

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#17
Telefon genau so löschen lassen wie E-Mail-Adresse.

Mit Behörden mailt oder telefoniert man nicht.
habe ich diese noch am gleichen Tag per mail geschickt.
Nie wieder mailen.
 

Hartz0815

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#18
Wow! Das geht ja super schnell hier mit den Antworten! :icon_daumen:
Vielen Dank! :danke:

Die Tel.-Nr. von der ZAF war natürlich schon am Freitag in meiner Fritzbox geblockt. :biggrin:

Leider konnte ich meine Verwandtschaft noch nicht erreichen und kenne den genauen Gesprächsinhalt nicht.

Wenn dieser ZAF-Fuzzi irgendwelche Infos zu meiner derzeitigen Situation (Hartz4) rausgehauen hat, dann drehe ich durch! :icon_dampf:
 
E

ExitUser

Gast
#19
Meinen Festnetzanschluß bzw. den Apparat kann ich stumm schalten. Da blinkt dann nur ein Lämpchen bei Anruf u. das stört nicht weiter.

Die Handynummer bekommen dann eben nur ausgesuchte Leute u. man kann gefahrlos rangehen.
 

Maxenmann

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#20
lol? Das geht seit ~ 15 Jahren auch für analoge Anschlüsse. Das Telefon muss es halt auch können. Wird natürlich schwierig, wenn man noch ein Wählscheibentelefon benutzt. :icon_rolleyes:

Dann erklär bitte mal temporäre Rufnummernübertragung für Gigaset S150 bei Analoganschluss

Ich weiss das man die Rufnummer generell übertragen lassen vom Anbieter her kann, und dann vor jedem Anruf manuell unterdrücken lassen, aber das ist mir zu umständlich
 

Hartz0815

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#21
Wie in meinem Anfangspost geschrieben, hat die ZAF meine Nr. schon, da ist nichts mehr zu machen.
Hier kann ich nur noch für die Zukunft etwas tun.

In diesem Thread geht es mir hauptsächlich darum, etwas gegen diese unsäglich schändliche Vorgehensweise zu tun.

Wie gesagt kenne ich den genauen Inhalt des Gepräches noch nicht, aber ich empfinde diese Situation als sehr beschämend. :icon_redface:

Dagegen möchte ich etwas tun!
 

Hillerche

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#22
So was ähnliches hatte ich auch schon mal...
Ich wurde mal morgens um 8 Uhr ausm Schlaf geklingelt von einer ZAF, bin aber nicht ran gegangen. Er hats dann noch ein paar mal versucht, gab aber keine Reaktion von mir. Ein paar Minuten später kam meine über 80 jährige Oma angestürmt und drückte mir Ihr Telefon in die Hand... Da meine Oma im selben Haus wohnt, den selben Nachnamen hat und im Telefonbuch steht, währe es nicht schwer gewesen mich zu erreichen sagte man mir...
 

götzb

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#23
Ich Zukunft nur noch folgende Telefonnummer angeben.
(Bei allen Firmen und Spammern wo man freundlich sein will, aber trotzdem keine Anrufe wünscht)

01631737743

Damit ist alles gesagt.
 

Bananenbieger

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#24
So was ähnliches hatte ich auch schon mal...
Ich wurde mal morgens um 8 Uhr ausm Schlaf geklingelt von einer ZAF, bin aber nicht ran gegangen. Er hats dann noch ein paar mal versucht, gab aber keine Reaktion von mir. Ein paar Minuten später kam meine über 80 jährige Oma angestürmt und drückte mir Ihr Telefon in die Hand... Da meine Oma im selben Haus wohnt, den selben Nachnamen hat und im Telefonbuch steht, währe es nicht schwer gewesen mich zu erreichen sagte man mir...
Ähnlich bei mir.
Da ist man erstmal platt, wenn einem das Telefon in die Hand gedrückt wird und eine ZAF ist dran.
 
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#27
Einfach versuchen den Schock schnell zu überwinden, der einen ergreift wenn man merkt, wer am anderen Ende dran ist und dann...

"Hallo? Hallo? Haaallooo? Komisch, das Telefon scheint gestört zu sein. Ich höre nur Knistern.":icon_mrgreen:

Auflegen und bei dieser oder ähnlicher Nummer nie wieder abheben.
 

Hartz0815

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#28
So, habe mit meinen Verwandten gesprochen.
Das Gepräch an sich war wohl harmlos und bis auf das er mich erreichen wollte,
ohne weiteren nennenswerten Inhalt.
Trotzdem ist es illegal!
Allerdings haben meine Verwandten keine Lust, deswegen ein Fass aufzumachen.
Schade, so kommen solche Machenschaften immer ungestraft davon.
 

Maxenmann

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#29
Wieso ist so ein Anruf illegal?

Gibt es einen Gerichtsbeschluss von dir oder den Verwandten welcher der ZAF vorliegt?

So ein Anruf mag unangenehm sein aber ich sehe keine strafbaren Handlungen
 

evelyn62

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#30
Wieso ist so ein Anruf illegal?

Gibt es einen Gerichtsbeschluss von dir oder den Verwandten welcher der ZAF vorliegt?

So ein Anruf mag unangenehm sein aber ich sehe keine strafbaren Handlungen
Die dürfen nicht einfach irgendwo anrufen und Leute befragen!! das hatten wir doch hier schon geklärt!

Ich kann auch nicht einfach in der Schule anrufen ob mein Nachbarskind dort hingeht und welche Noten er hat und ob er sich auch gut benimmt. Das durfte ich noch nicht mal bei meinem Sohn als der volljährig war. Schon gar nicht am Telefon. Da kann ja jeder anrufen und sich für wer weiss wer ausgeben.
Und stell dir vor, ich geh ins Krankenhaus und frage dort nach, ob mein Nachbar dort liegt und was er hat, ob er wieder gesund wird oder bald stirbt. Da wäre das Geschrei dort gross wenn das raus kommt.
 

Kerstin_K

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#34
Die dürfen nicht einfach irgendwo anrufen und Leute befragen!! das hatten wir doch hier schon geklärt!

Ich kann auch nicht einfach in der Schule anrufen ob mein Nachbarskind dort hingeht und welche Noten er hat und ob er sich auch gut benimmt. Das durfte ich noch nicht mal bei meinem Sohn als der volljährig war. Schon gar nicht am Telefon. Da kann ja jeder anrufen und sich für wer weiss wer ausgeben.
Und stell dir vor, ich geh ins Krankenhaus und frage dort nach, ob mein Nachbar dort liegt und was er hat, ob er wieder gesund wird oder bald stirbt. Da wäre das Geschrei dort gross wenn das raus kommt.
Amnrufen darfst Du in der schule oder im KH schon, allerdings darf man Dir keine Auskunft geben.
 
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#35
Ihr schmeißt da einiges durcheinander Leute.
Klar dürfen die bei jemandem anrufen, dessen Nummer sie aus dem Telefonbuch haben. Und den dürfen sie auch nach der Nummer eines Familienangehörigen fragen. Da is mal nichts verboten. Wer ein Telefon hat, der muss damit rechnen angerufen zu werden.
Wenn hier Verwandte die Nummer rausgeben liegt der Fehler da. Das müssen die natürlich nicht. Aber probieren kann mans durchaus mal. Ist nichts verbotenes dabei.
 

Lilastern

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#36
Mit deiner Verwandschaft würde ich reden und ihr die Weitergabe deiner Telefonnummer verbieten.

Wenn fremde Leute von dir etwas wollen, dann sollen sie dich eben schriftlich kontaktieren.

Dann hast du deine Ruhe.
 
E

ExitUser

Gast
#38
Was ist besser, Verwandtschaft oder Freunde?

Antwort: Freunde, weil man sich die aussuchen kann. Die bucklige Verwandtschaft kriegt man einfach!

:icon_rolleyes:
 

franky0815

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#39
naja, es gibt aber auch verwandte wo noch echter zusammenhalt da is, da hilft jeder jedem so wie er kann ohne drauf zu achten ob es auch eine gegenleistung gibt.( hierzulande leider selten )
 
E

ExitUser

Gast
#40
naja, es gibt aber auch verwandte wo noch echter zusammenhalt da is, da hilft jeder jedem so wie er kann ohne drauf zu achten ob es auch eine gegenleistung gibt.( hierzulande leider selten )
Das sind meist andere Nationalitäten, wo das noch funktioniert.

Meine Verwandtschaft kann mich mal kreuzweise....... :icon_dampf:
 

hass4

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#41
im prinzip sollte man sich mal beim verbraucherschutz informieren, ob das wirklich erlaubt ist!

leider stehen diese leihbuden bundesweit unter besonderen schutz, weil sie ein stabiler pfeiler für den niedriglohnsektor bilden.

nach einer studie hat man jetzt den tieferen sinn für diesen niedriglohn veröffentlicht. in erster linie geht es gar nicht darum dem arbeitsmarkt einen gefallen zu tun, um möglichst günstig zu produzieren etc. um konkurrenzfähig zu bleiben.
menschen die in armut gehalten werden, sterben durchschnittlich 11 jahre früher, und beziehen in der regel nur 7 jahre rente.

so werden menschen ausgerottet um die sozialkassen in zukunft zu schonen, und der demographische wandel nicht zu krass ausfällt.

wenn man sich die reden von schröder anhört, wir werden immer älter und das ist auch gut so, dann sind damit nur diejenigen gemeint, die auch wirklich gut verdienen, sich gesund ernähren, zur entspannung kostspielige hobbys haben, etc.

von daher, je mehr arbeitslose in die niedrigjobs gepresst werden, egal mit welchen mitteln, desto näher kommen diese mörder ihrem ziel um auch in zukunft noch in saus und braus leben zu können.
 

Jonny79

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#42
Ihr schmeißt da einiges durcheinander Leute.
Klar dürfen die bei jemandem anrufen, dessen Nummer sie aus dem Telefonbuch haben. Und den dürfen sie auch nach der Nummer eines Familienangehörigen fragen. Da is mal nichts verboten. Wer ein Telefon hat, der muss damit rechnen angerufen zu werden.
Angenommen die dürften bei Jemandem in "Cold Call Manier" anrufen, dessen Nummer öffentlich zugänglich ist z.B. Telefonbuch- was zumindest normalen Gewinnspiel und Werbedeppen versagt sein dürfte.
So bedeutet das noch lange nicht, dass deren Familienangehörige (Nummer nicht veröffentlicht) mit solchen Anrufen einverstanden/rechnen müssen, nur weil sie ein Telefon haben.

Die abschließende Frage wäre, ob ZAFs mit diesen Verkaufsheinis gleichzusetzen sind: Cold Calls = unerlaubte Anrufe.
 
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22 Okt 2013
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#43
Angenommen die dürften bei Jemandem in "Cold Call Manier" anrufen, dessen Nummer öffentlich zugänglich ist z.B. Telefonbuch- was zumindest normalen Gewinnspiel und Werbedeppen versagt sein dürfte.
So bedeutet das noch lange nicht, dass deren Familienangehörige (Nummer nicht veröffentlicht) mit solchen Anrufen einverstanden/rechnen müssen, nur weil sie ein Telefon haben.

Die abschließende Frage wäre, ob ZAFs mit diesen Verkaufsheinis gleichzusetzen sind: Cold Calls = unerlaubte Anrufe.
Sind sie nicht, das ist ja mal ne völlig andere Geschichte.
Und wer mit einem Telefonat nicht einverstanden ist der soll bitte auflegen und nicht irgendwelche Fragen beantworten.
 
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28 Apr 2013
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#44
Hallo Seichte Drehung,

Falls ich Deiner Argumentation folge;
"Wer ein Telefon hat, der muss damit rechnen [dass sein Telefon von Fremden genutzt wird um darauf] angerufen zu werden."
dann müsste auch;
[IRONIE]
"Wer ein Auto hat, der muss damit rechnen [dass sein Auto von Fremden genutzt wird um damit] zu fahren."

Also poste doch bitte wo Du gedenkst in Zukunft deinen Autoschlüssel zu deponieren damit nicht jeder die Scheibe einschlagen und den Wagen kurzschließen muss.
Noch ist kein "Cabrio-Wetter" und es sitzt sich auch so unbequem auf Glassplitter.
[/IRONIE]

Und zu Deiner Aussage:
[...] Klar dürfen die bei jemandem anrufen, dessen Nummer sie aus dem Telefonbuch haben. Und den dürfen sie auch nach der Nummer eines Familienangehörigen fragen. (Sozialdatenschutz und Geheimnisverrat???) Da is mal nichts verboten. [...]
lese ich in den folgenden Zitaten nichts, dass einer Firma erlaubt Privatpersonen für Werbezwecke anzurufen.
Im Gegenteil es wird sogar ausdrücklich verboten dies zu tun!!
Bitte beachte auch die rot hervorgehobenen Passagen.

Unerwünschte telefonische Werbung (<= Link)
Als unerwünschte telefonische Werbung, auch Cold Calls, Kaltanrufe oder Kaltakquise, gelten so genannte Initiativ-Anrufe durch Unternehmen gegenüber Privatpersonen. Derartige, vom Angerufenen nicht ausdrücklich genehmigte Anrufe werden in Deutschland durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb untersagt.
Bei Missbrauch oder Zuwiderhandlung ist [...] ein Bußgeld bis zu [...] € möglich, § 20 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).
Quelle: Wikipedia
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) (<= Link)
ist in Deutschland die gesetzliche Grundlage gegen unlauteren Wettbewerb. Es gewährt Unterlassungs-, Schadensersatz-, Beseitigungs-, Gewinnabschöpfungs- und Auskunftsansprüche. [...]

[...] darum geht, bestimmte Verhaltensweisen im Absatz- oder Nachfragewettbewerb als unlauter und damit unzulässig zu verbieten.

Derzeitige Rechtslage : (<= Link)
[...]
Das Gesetz beginnt nunmehr in § 1
UWG mit der Definition des gesetzlichen Schutzzwecks. Danach sollen Mitbewerber, Verbraucher und sonstige Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Handlungen geschützt werden und dabei dem Interesse der Allgemeinheit an unverfälschtem Wettbewerb Rechnung getragen werden.

Dem schließt sich in § 2
UWG ein Katalog von Definitionen an. Vormals wurde hier unter Ziffer 1 die Wettbewerbshandlung als „jede Handlung mit dem Ziel der Förderung des eigenen oder fremden Absatzes oder Bezugs von Waren oder Dienstleistungen” definiert. Durch das 1. UWGÄndG wurde statt dessen nunmehr die „geschäftliche Handlung” definiert. Unter einer solchen versteht man das Verhalten einer jeden Person zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmers vor, bei oder nach einem Geschäftsabschluss, das mit der Förderung des Absatzes oder des Bezuges von Waren oder Dienstleistungen oder mit dem Abschluss oder der Durchführung eines Vertrages über Waren oder Dienstleistungen objektiv zusammenhängt; als Waren gelten auch Grundstücke, als Dienstleistungen auch Rechte und Verpflichtungen.

[...] In 3 UWG findet sich dann die neue Generalklausel, die nicht mehr auf die guten Sitten im Wettbewerb abstellt, sondern jede unlautere geschäftliche Handlung verbietet, soweit sie geeignet ist, Interessen der Genannten „spürbar zu beeinträchtigen“, § 3

[...]

Welche Wettbewerbshandlungen noch unlauter sind, ist beispielhaft in den folgenden Vorschriften geregelt. Zu beachten ist dabei, dass seit der UWG Novelle von 2008 § 7 UWG nicht mehr nur eine bloße Konkretisierung der Unlauterkeit von § 3 Abs. 1 UWG ist, sondern ein eigenständiger Tatbestand (vgl. § 8 Abs. 1 UWG). Im Einzelnen regeln:
Ausnutzung der geschäftlichen Unerfahrenheit oder einer Zwangslage, Angstwerbung
unzumutbare Belästigung (unaufgeforderte Telefonwerbung, unangeforderte Newsletter, Spam-E-Mail etc.)


UWG enthält das insoweit zum Nebenstrafrecht zählende Gesetz einige Straftatbestände. Dies sind
Geheimnisverrat (einschließlich Verleiten und Erbieten hierzu)
Quelle: Wikipedia
Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung
Unerwünschte telefonische Werbung Quelle: Wikipedia

[...] Abs. 2 Nr. 2 UWG wurde so umformuliert, dass ein Werbeanruf nur dann als zulässig zu betrachten ist, wenn der Angerufene vorher ausdrücklich erklärt hat, Werbeanrufe erhalten zu wollen.

[...]

"…jede Äußerung bei der Ausübung eines Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufes mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern."
- 97/55/EG
Meiner Meinung nach gehört auch das anbieten einer Dienstleistung (Vermittlung eines Arbeitsvertrages ohne Bewerbung des ELOs) zur Werbung.

AnonNemo

PS: Keine Rechtsberatung / Meine Meinung
 
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22 Okt 2013
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#45
Hallo Seichte Drehung,

Falls ich Deiner Argumentation folge;
"Wer ein Telefon hat, der muss damit rechnen [dass sein Telefon von Fremden genutzt wird um darauf] angerufen zu werden."
dann müsste auch;
[IRONIE]
"Wer ein Auto hat, der muss damit rechnen [dass sein Auto von Fremden genutzt wird um damit] zu fahren."

Also poste doch bitte wo Du gedenkst in Zukunft deinen Autoschlüssel zu deponieren damit nicht jeder die Scheibe einschlagen und den Wagen kurzschließen muss.
Noch ist kein "Cabrio-Wetter" und es sitzt sich auch so unbequem auf Glassplitter.
[/IRONIE]

Und zu Deiner Aussage:

lese ich in den folgenden Zitaten nichts, dass einer Firma erlaubt Privatpersonen für Werbezwecke anzurufen.
Im Gegenteil es wird sogar ausdrücklich verboten dies zu tun!!
Bitte beachte auch die rot hervorgehobenen Passagen.






Meiner Meinung nach gehört auch das anbieten einer Dienstleistung (Vermittlung eines Arbeitsvertrages ohne Bewerbung des ELOs) zur Werbung.

AnonNemo

PS: Keine Rechtsberatung / Meine Meinung

Aber nicht nach der Meinung des Gesetzgebers. Nur weil ein Unternehmen eine Privatperson anruft ist das noch lange kein Akquiseanruf. Demnach wäre es für ein Unternehmen ja schon verboten sich zu verwählen.

Telefonieren ist nichts verbotenes Leute. Zieht nicht immer irgendwelche Dinge komplett aus dem Kontext und missbraucht sie für euren Sachverhalt, weil ihr das gerade so haben wollt.

Das Beispiel mit dem Auto war mal eher schwach. Immerhin trägt der Anrufer die Kosten des telefonats, mir etseht dadurch kein finanzieller Nachteil.
 
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#46
Beitrag #46 von Seichte Drehung:
Aber nicht nach der Meinung des Gesetzgebers.
Es geht hier nicht um die Meinung des Gesetzgebers, sondern um gültige Gesetze an die jeder gebunden ist.

In diesem Thread geht es vor allem darum, dass eine ZAF anruft und den Angerufenen belästigt, droht und nötigt ohne dass eine geschäftliche Beziehung besteht. Zu den Verwandten schon mal gar nicht.

Im Gesetz steht: (siehe Beitrag #45)
[...] Abs. 2 Nr. 2 UWG wurde so umformuliert, dass ein Werbeanruf nur dann als zulässig zu betrachten ist, wenn der Angerufene vorher ausdrücklich erklärt hat, Werbeanrufe erhalten zu wollen.
Hat die Verwandtschaft ihre Zustimmung zu Anrufen gegeben? Ich glaube nicht.


Nur weil ein Unternehmen eine Privatperson anruft ist das noch lange kein Akquiseanruf.
Hat auch niemand behauptet

Demnach wäre es für ein Unternehmen ja schon verboten sich zu verwählen.
Wenn sich jemand (egal ob Unternehmen oder Privatperson) verwählt, wird normalerweise auch KEINE Werbung gemacht sondern sich für die Belästigung entschuldigt und dann aufgelegt.

Telefonieren ist nichts verbotenes Leute.
Stimmt. Telefonieren nicht, aber Drohung, Erpressung und/oder Nötigung schon. Deshalb verweise ich auf die rot hervorgehobenen Passagen im Beitrag #45.

Zieht nicht immer irgendwelche Dinge komplett aus dem Kontext und missbraucht sie für euren Sachverhalt, weil ihr das gerade so haben wollt.
... dass musst gerade Du den anderen (mir) vorwerfen. Sowas von selektiven Gegenargumenten und Scheinrechtfertigungen. *Kopfschüttel*

Das Beispiel mit dem Auto war mal eher schwach.
Na, da ist ja Dein Argument mit verwählen noch um einiges schwächer als mein (von dir sogar korrekt erkanntes) Beispiel mit dem Auto.

Immerhin trägt der Anrufer die Kosten des telefonats, mir etseht dadurch kein finanzieller Nachteil.
Bei Flatrate?
Solche Telefonate sind; Nötigung, (Telefon)Terror, Diebstahl von Zeit.
Solche Telefonate können (ACHTUNG!!!! KÖNNEN!!) einen psychischen Schaden verursachen.


Deine Schlussfolgerung (mit meinen Worten):
"Der Besitz eines Telefons gibt einer ZAF das Recht alle Privatpersonen mit ihren Anrufen zu belästigen und setzt geltendes Recht außer Kraft." :icon_neutral:
By the way: Du hast bis jetzt weder Deine Adresse noch den frei zugängigen Aufbewahrungsort Deines Autoschlüssels gepostet.

AnonNemo
 
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#47
Beitrag #46 von Seichte Drehung:
Aber nicht nach der Meinung des Gesetzgebers.
Es geht hier nicht um die Meinung des Gesetzgebers, sondern um gültige Gesetze an die jeder gebunden ist.

In diesem Thread geht es vor allem darum, dass eine ZAF anruft und den Angerufenen belästigt, droht und nötigt ohne dass eine geschäftliche Beziehung besteht. Zu den Verwandten schon mal gar nicht.

Im Gesetz steht: (siehe Beitrag #45)
[...] Abs. 2 Nr. 2 UWG wurde so umformuliert, dass ein Werbeanruf nur dann als zulässig zu betrachten ist, wenn der Angerufene vorher ausdrücklich erklärt hat, Werbeanrufe erhalten zu wollen.
Hat die Verwandtschaft ihre Zustimmung zu Anrufen gegeben? Ich glaube nicht.


Nur weil ein Unternehmen eine Privatperson anruft ist das noch lange kein Akquiseanruf.
Hat auch niemand behauptet

Demnach wäre es für ein Unternehmen ja schon verboten sich zu verwählen.
Wenn sich jemand (egal ob Unternehmen oder Privatperson) verwählt, wird normalerweise auch KEINE Werbung gemacht sondern sich für die Belästigung entschuldigt und dann aufgelegt.

Telefonieren ist nichts verbotenes Leute.
Stimmt. Telefonieren nicht, aber Drohung, Erpressung und/oder Nötigung schon. Deshalb verweise ich auf die rot hervorgehobenen Passagen im Beitrag #45.

Zieht nicht immer irgendwelche Dinge komplett aus dem Kontext und missbraucht sie für euren Sachverhalt, weil ihr das gerade so haben wollt.
... dass musst gerade Du den anderen (mir) vorwerfen. Sowas von selektiven Gegenargumenten und Scheinrechtfertigungen. *Kopfschüttel*

Das Beispiel mit dem Auto war mal eher schwach.
Na, da ist ja Dein Argument mit verwählen noch um einiges schwächer als mein (von dir sogar korrekt erkanntes) Beispiel mit dem Auto.

Immerhin trägt der Anrufer die Kosten des telefonats, mir etseht dadurch kein finanzieller Nachteil.
Bei Flatrate?
Solche Telefonate sind; Nötigung, (Telefon)Terror, Diebstahl von Zeit.
Solche Telefonate können (ACHTUNG!!!! KÖNNEN!!) einen psychischen Schaden verursachen.


Deine Schlussfolgerung (mit meinen Worten):
"Der Besitz eines Telefons gibt einer ZAF das Recht alle Privatpersonen mit ihren Anrufen zu belästigen und setzt geltendes Recht außer Kraft." :icon_neutral:
By the way: Du hast bis jetzt weder Deine Adresse noch den frei zugängigen Aufbewahrungsort Deines Autoschlüssels gepostet.

AnonNemo
Ich glaub wir reden nicht ganz über das gleiche. Ich meine den Anruf bei der Cousine von Anna B. Da war weder eine Drohung, Nötigung oder sonst was.
 

Jonny79

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#48
Wobei natürlich anzumerken wäre, dass es natürlich prinzipiell auch "legale Drohungen" gibt. Und das Drohen (und Anschwärzen) mit dem Arschamt ist ja vom Gesetzgeber ausdrücklich gewollt.

Mein Ding mit den Cold Calls war etwas undeutlich formuliert: Kann man solche Buden - Genau wie andere Firmen, welche Privatleute unerlaubt anrufen der Bundesnetzagentur melden, welche die Verstöße dann ahndet?
Schätze irgendwie das die dafür nicht zuständig sind, sonst hätte ja schon ne Privatperson oder Gewerkschaft das Ding durchgezogen.

Naja Die Bilanz ist dabei eh übel wie ich gerade lese:

Zitat: Ahndung...

57.000 schriftliche Beschwerden gingen nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 4. August 2009 bis April 2010 bei der Bundesnetzagentur ein. Die Behörde verhängte in elf Verfahren Bußgelder in einer Gesamthöhe von 694.000 €. Die Bundesnetzagentur rief die Verbraucher weiterhin zu Anzeigen auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unerw...ng#Bek.C3.A4mpfung_unerlaubter_Telefonwerbung
 
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#49
57.000 schriftliche Beschwerden gingen nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 4. August 2009 bis April 2010 bei der Bundesnetzagentur ein. Die Behörde verhängte in elf Verfahren Bußgelder in einer Gesamthöhe von 694.000 €. Die Bundesnetzagentur rief die Verbraucher weiterhin zu Anzeigen auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unerw...ng#Bek.C3.A4mpfung_unerlaubter_Telefonwerbung
Na wie schon gesagt. Wenns halt nicht unter den Tatbestand fällt passiert auch nichts. Und das bestimmt halt nicht meine persönliche Einbildung...
 

Indeclinabilis

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#50
[...]"Wer ein Auto hat, der muss damit rechnen [dass sein Auto von Fremden genutzt wird um damit] zu fahren." [...]
Ja durchaus, nennt sich aber Diebstahl, Unterschlagung oder ggf. Gebrauchsanmaßung. :icon_mad:

[...]
Meiner Meinung nach gehört auch das anbieten einer Dienstleistung (Vermittlung eines Arbeitsvertrages ohne Bewerbung des ELOs) zur Werbung.

[...]
Der Unterschied zwischen Angebot und Werbung ist, dass ein Angebot auf die Herbeiführung einer konkrete Rechtsfolge abzielt, während Werbung auf eine Umschreibung des Produktes gemünzt ist. Angebot und Werbung sind also zwei verschiedene paar Schuhe.

m.M

:icon_pause:
 
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#51
Hallo Indeclinabilis,

:icon_psst: nicht verraten war doch [IRONIE]
"Wer ein Auto hat, der muss damit rechnen [dass sein Auto von Fremden genutzt wird um damit] zu fahren."

Deine Bemerkung:
Ja durchaus, nennt sich aber Diebstahl, Unterschlagung oder ggf. Gebrauchsanmaßung.

Deine erste "Unterschlagung":

Also poste doch bitte wo Du gedenkst in Zukunft deinen Autoschlüssel zu deponieren damit nicht jeder die Scheibe einschlagen und den Wagen kurzschließen muss.
Noch ist kein "Cabrio-Wetter" und es sitzt sich auch so unbequem auf Glassplitter.[/IRONIE] hört hier auf
..., und jetzt ist es, meiner Meinung nach, schon mal kein Diebstahl oder Unterschlagung. Ob es eine Gebrauchsanmaßung ist kann (=> bin kein Jurist), und will, ich nicht beurteilen.

Was Du noch "unterschlagen" hattest:
Falls ich Deiner (@Seichte Drehung’s) Argumentation folge;
"Wer ein Telefon hat, der muss damit rechnen [dass sein Telefon von Fremden genutzt wird um darauf] angerufen zu werden."
dann müsste auch; [... siehe vorheriges Zitat]


Der Unterschied zwischen Angebot und Werbung ist, dass ein Angebot auf die Herbeiführung einer konkrete Rechtsfolge abzielt, während Werbung auf eine Umschreibung des Produktes gemünzt ist. Angebot und Werbung sind also zwei verschiedene paar Schuhe.
Danke für Deine grundsätzliche Erklärung.
Das heißt also; Prospekte von z. B. Supermärkten, die regelmäßig meinen Briefkasten verstopfen, sind gar keine "Werbe"flyer sondern "Angebots"flyer?
Immerhin macht der Supermarkt das Angebot auf die Herbeiführung einer konkreten Rechtsfolge (Kaufvertrag zwischen Unternehmen und Kunde) und es erfolgt im Flyer keine(?) Umschreibung des Produktes.

Spaß beiseite!
Das eine (Angebot/Werbung) schließt das andere (Werbung/Angebot) nicht aus. Denn in jedem Angebot/Werbung ist auch eine Werbung/Angebot enthalten.

Bei einem Telefonanruf von einem Unternehmen (ZAF), in dem eine Dienstleistung (Weitervermittlung meiner Arbeitskraft an Dritte) angeboten wird, macht dieses Unternehmen Werbung für sich selber und seine Dienstleistung.
Wenn diese Anrufe "ungefragt" (ohne Einwilligung) gemacht werden ist es ein unerlaubter Werbeanruf, Telefonterror oder Kaltakquise, die verboten sind.
Was noch erschwerend dazu kommt; es wurde nicht beim Bewerber sondern bei Anderen angerufen. Auch wenn es "nur" die Verwandten und keine Wildfremden waren.

AnonNemo

PS: Keine Rechtsberatung / Meine Meinung
 

Indeclinabilis

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#52
[...]Was Du noch "unterschlagen" hattest:[...]
War nur ein Spaß am Rande.


[...]
Spaß beiseite!
Das eine (Angebot/Werbung) schließt das andere (Werbung/Angebot) nicht aus. Denn in jedem Angebot/Werbung ist auch eine Werbung/Angebot enthalten.[...]
Wenn dem so wäre, bestände für jedermann der Werbung schaltet, die Gefahr der Mehrfachverpflichtung, weil eine unbestimmte Anzahl Dritter könnte das Angebot sofort annehmen (vgl. § 147 I S. 1 BGB). Die Mehrfachverpflichtung wäre wiederum möglich, weil die Grundsätze der Vertragsfreiheit und der Privatautonomie dem Einzelnen erlauben so viele Rechtsverhältnisse über eine Rechtsposition einzugehen wie er will. Eine Gefahr besteht dabei in dem Umstand, dass die vorhandene Ware (etc.) nicht für die Erfüllung der Mehrfachverpflichtungen ausreicht. Was letztendlich zu potenziellen Schadensersatzansprüchen einer unbestimmten Anzahl Dritter führen kann. Infolge dessen bestünde also u.U die Gefahr der Existenzvernichtung, durch die unbestimmbare Anzahl von Mehrfachverpflichtungen.

In Anbetracht dieser potenziellen Gefahr, lässt sich für einen obj. Dritten (§§ 133, 157 BGB) kein Rechtsbindungswille erkennen, weil der Betroffene bei Kenntnis dieser Umstände wohl nicht wollen würde, dass er gebunden wird.

Daher ist Werbung oder ein Ausstellen von Waren vielmehr als eine Aufforderung an den anderen Teil zu sehen, selbst ein Angebot abzugeben - "invitatio ad offerendum". Jetzt wird hoffentlich auch ersichtlich warum zwischen Angebot und Werbung Unterschieden werden muss.

[...]
Bei einem Telefonanruf von einem Unternehmen (ZAF), in dem eine Dienstleistung (Weitervermittlung meiner Arbeitskraft an Dritte) angeboten wird, macht dieses Unternehmen Werbung für sich selber und seine Dienstleistung.
[...]
Wenn eine Dienstleistung konkret und individuell angeboten wird, dann kann derjenige demgegenüber das Angebot gemacht wird, dieses sofort Annehmen (vgl. § 147 I S. 1 BGB).

Mit Werbung hat das dann nichts zu tun.


[...]
Wenn diese Anrufe "ungefragt" (ohne Einwilligung) gemacht werden ist es ein unerlaubter Werbeanruf, Telefonterror oder Kaltakquise, die verboten sind. Was noch erschwerend dazu kommt; es wurde nicht beim Bewerber sondern bei Anderen angerufen. Auch wenn es "nur" die Verwandten und keine Wildfremden waren.

AnonNemo

PS: Keine Rechtsberatung / Meine Meinung
Durch das Angebot eröffnet sich dem anderen Teil lediglich die Option der Annahme.

m.A

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