ZAF/PAV - "Weitergabe von berufsbezogenen Daten" unterschreiben?

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Sonryr23

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Habe einen VV ohne RfB für die Stelle erhalten und mich darauf beworben. Es kam das unten angefügte Schreiben mit der Bitte um Unterschrift zurück.
1) Muss ich das unterschreiben?
2) Kann ich das abändern, damit sie die Daten nur für die Stelle aus dem VV verwenden dürfen?

Die Firma aus dem VV macht sowohl Zeitarbeit als auch private Arbeitsvermittlung. So wie ich es verstanden habe, geht es sowohl um elektronisch gespeicherte Daten als auch um die Weitergabe der schriftlichen Bewerbungsunterlagen. Laut VV sucht die Firma im Rahmen der "vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung" für Unternehmen Mitarbeiter und die Stellen wären bei einem Kunden zu besetzen. Da es sich um ein Tochterunternehmen der Stadt handelt, ist die Wahrscheinlichkeit für ein "Feedback" recht hoch.....
 

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karuso

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Nein würde ich nicht unterschreiben.Die ZAF darf die Bewerbungsunterlagen so lange speichern wie der Bewerbungsprozess geht weil sie die Stelle ausschreibt. Die Weitergabe an ihre Kunden so das sie dich versklaven kann da brauch sie deine Unterschrift und die mußt du nicht geben das ist freiwillig. So eine Datenerklärung würde ich nie unterschreiben.
 

Organismus

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Diese Sache geht mir auch ziemlich auf den Senkel, da in der ürsprünglichen Stellenanzeige schließlich explizit von einer bestimmten, freien Arbeitsstelle gesprochen wird, dann aber plötzlich in dem Datenschutzschreiben von "potenziellen Arbeitgebern" gesprochen wird und auf eine impulsiv gemachte Unterschrift gedrängt, gehofft wird.. Wie @Kerstin_K bereits sagte, wird hier Poolbildung über das Hinterzimmer betrieben, da ja in der eigentlichen Stellenanzeige aber auch gar nichts von einer "generellen Arbeitsvermittlung" gesagt wurde, sondern regelmäßig der Anschein vermittelt wird, dass es hier ausschließlich um eine bestimmte, freie Arbeitsstelle gehen würde, was dann aber durch deren Datenschutzschreiben negiert wird..

Ich habe es bisher immer so gemacht, dass ich denen mein ganz eigenes Datenschutzschreiben schicke, wenn PAVS/ZAFS mal wieder versuchen mich zu veräppeln..

[IronieOn] Trotzdem aber alles schön immer unterschreiben, schließlich will man ja nicht das der Sachberater hinterher noch sauer wird und einen sanktioniert! [/IronieOff] 🐑

Edit zu Post #5:
Sorry Kerstin, der letzte Satz war ironisch gemeint.
 
Zuletzt bearbeitet:
E

ExUser 2606

Gast
Ich habe es bisher immer so gemacht, dass ich denen mein ganz eigenes Datenschutzschreiben schicke, wenn PAVS/ZAFS mal wieder versuchen mich zu veräppeln..

Trotzdem aber alles schön immer unterschreiben, schließlich will man ja nicht das der Sachberater hinterher noch sauer wird und einen sanktioniert! 🐑
Das widerspricht sich aber.
 
G

Gelöschtes Mitglied 54151

Gast

Organismus

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Also hast du's nicht unterschrieben? Der Datenspeicherung zur Poolbildung darf man sanktionsfrei widersprechen bzw. in der Praxis sanktionsfrei nicht zustimmen.

Natürlich nicht.. Insbesondere PAVS versprechen in ihren "Stellenanzeigen" oft das Blaue vom Himmel ohne auch nur irgendetwas von beispielsweise Kosten oder Datenspeicherung zu sagen.. Warum man als Arbeitssuchender PAVs bezahlen soll, damit im Extremfall ein multinationaler Konzern seine offene Stelle belegen kann, ist mir übrigens auch etwas schleierhaft. Sobald man denen dann eine Bewerbung schickt, meinen die dann plötzlich im privaten Mailverkehr, dass man denen am besten für immer und ewig volle Verfügungsgewalt über seine Daten geben müsste, da dass ja angeblich notwendig wäre, um einen vermitteln zu können (Merke: die Rede war immer von einer bestimmten Stellenanzeige und nicht von einer generellen Vermittlung).. Ebenso wird kein Wort über allgemeine Vertragsbedingungen verloren.. Als Bewerber habe ich bei solchen PAV-Anzeigen auf Grund dessen sehr oft schlichtweg keine Ahnung, ob ich da mit einer seriösen Firma zu tun habe oder meine Unterlagen per E-Mail irgendwo nach Russland oder China schicke, da schließlich bei denen immer alles irgendwie vage und zu deren Vorteil gehalten werden muss, weswegen ich mich gezwungen fühle denen meine eigenen Vorstellungen über eine mögliche Zusammenarbeit schriftlich mitzuteilen, da die dazu ja offensichtlich nicht in der Lage sind oder sein wollen.. Dadurch, dass die nichts über sich, Konditionen, Verfahrensweisen und so weiter verraten wollen und ich denen auf Grund dessen sage, was ich mir vorstelle wie die Sache zu verlaufen hat, kann man mir auch nicht vorhalten, dass ich nicht zur Zusammenarbeit bereit wäre..
 

Holler2008

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Bestens, ich habe nur gefragt, weil dein Posting für mich in viele verschiedene Richtungen interpretierbar war.
 
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