ZAF hat keine Arbeit für mich, rechnet falsch ab... (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

phork

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Hallo,

ich suche dringend Rat. Ich bin seit 2 Monaten bei einer ZAF angestellt. Bei Vertragsabschluss wurde mir ein langfristiger Einsatz bei einem Kunden versprochen. Das stellte sich bereits nach kurzer Zeit als unwahrheit heraus. Bereits im ersten Monat hatte ich 9 Tage an denen die ZAF keine Arbeit für mich hatte. Soweit so schlecht. Ich ging davon aus das ich diese Einsatzfreie Zeit dennoch vergütet bekommen werde. Der Schock kam dann als ich meine erste Abrechnung öffnete. Die Stunden wurden nicht gezahlt! Ich konnte meine Nebenkosten der Wohnung nicht mehr begleichen usw.. Da ich mich jedoch in der Probezeit befinde, habe ich mich nicht getraut dieses anzuzeigen. Jetzt hatte ich etwa 5 Wochen lang einen Einsatz bei einem Kunden während dem ich erkrankte. Mein Hausarzt schrieb mich eine Woche lang Krank. Die AU brachte ich sofort am ersten Tag zur ZAF. Nach der genesung meldete ich mich dann pünktlich bei der ZAF und kündigte an, am Montag wieder arbeiten zu kommen und fragte wo ich ab kommender Woche eingesetzt werde. Man schickte mich zum selben Betrieb wie vorher. Dieses tat ich auch und der Kunde meldete mich zum Wochenende bei der ZAF ab. Leider erkrankte ich danach erneut für eine Woche, das Antibiotikum hatte anscheinend nicht angeschlagen. Der Chef zitierte mich ins Büro (Er verlangte die AU persönlich von seinen Beschäftigten überreicht zu bekommen). Naiv wie ich war, ging ich trotz Ansteckungsgefahr ins Büro damit er mich begutachten konnte. Natürlich, ich hatte Angst meinen Job aufgrund der AU zu verlieren. Nun wurde mir am Freitag telefonisch mitgeteilt das sie ab dem 11.11. eine Kundenanfrage hätten, die auch längerfristig sein solle. Die ZAF teilte mir einige Details zum Kunden mit und ich notierte mir diese und erwähnte dieses auch beiläufig im Gespräch, da wurde der Chef pampisch und meinte das ich das noch nicht bräuchte weil es noch nicht feststünde. Jetzt sitze ich schon wieder seit dem 02.11. rum und hab keinen Einsatz und gehe auch nicht davon aus das ich dieses mal diese Einsatzfreie Zeit bezahlt bekomme. Und ich gehe noch viel mehr davon aus die ZAF momentan gar keine Arbeit für mich hat und mich einfach nur hinhält! Ich kann mir diesen Zustand nicht länger leisten da ich auf die paar Kröten die ich dort verdiene angewiesen bin!

Ist es korrekt, das mich die Leihbude entlohnen muss, auch wenn kein Einsatz bei einem Kunden erfolgt ? Die Schuld liegt ja nicht bei mir.

Wie kann ich mich am besten von der ZAF trennen ohne Sanktionen durchs Amt zu bekommen ?




Vielen Dank schon mal :wink:
 

karuso

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Hallo phork

natürlich hast du Anspruch darauf in einsatzfreier Zeit wo die ZAF keinen Auftag für dich hat und dich nach Hause schickt nach Annahmeverzug Paragraf 615 BGB bezahlt zu werden dafür kannst du ja nichts wenn die zu blod sind Aufträge zu organisieren.Aber das machen alles ZAFs so oder nehmen es vom Zeitkonto ist aber nicht erlaubt.Vorsicht ist geboten wenn der Chef dir ein Zettel hinlegt das du Zeitausgleich oder Urlaub haben willst für die Zeit bloß nicht unterschreiben.Schreib mal hier rein wann du kein Einsatz hattest die genauen Tage und wann du bei der ZAF angefangen hast es sind auch Ausschlussfristen zu beachten.Welcher Tarifvertrag unterliegst du BAP oder IGZ.Du wirst warscheinlich nicht drum herum kommen vor das Arbeitsgericht zu ziehen und deine Forderung dort geltend zu machen.Erstmal mach ein Schreiben fertig wo du forderst das du für die einsatzfreie Zeit nach Paragraf 615 BGB und nach AÜG § 11 bezahlst wirst und das der Lohnzettel geändert wird.Setze der ZAF eine Frist von 14 Tagen und drohe mit dem Arbeitsgericht wenn sie nicht reagieren.Schicke dies mit Einschreiben und Rückschein zu deiner ZAF das du was hast als Beweis mache auch eine Kopie von dem Schreiben.Hier wird es warscheinlich mit deinem Chef ärger geben und wird dich warscheinlich kündigen das ist doch was du wolltest.Wenn die ZAF kommt mit einem Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben dann bekommst du Problem mit dem Amt weil du mit schuldig bist an deiner Arbeitslosigkeit.Lass dich kündigen.Solltest du nach Ablauf der 14 Tage Frist dein Lohnzettel nicht geändert worden sein mußt du zum Arbeitsgericht und deine Forderung dort geltend machen dann beändest du auch die Laufzeit der Ausschlussfristen.Das must du dann auch richtig durchziehen sonnst lacht dich die ZAF aus.Gut wäre das mit einem Anwalt der das für dich macht oder du bist in der Gewerkschaft die machen dann alles für dich.

Schreib mal alles hier rein mit den einsatzfreien Zeiten und das andere eben noch.:biggrin::biggrin::biggrin:
 

gelibeh

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Wie kann ich mich am besten von der ZAF trennen ohne Sanktionen durchs Amt zu bekommen ?
Ich wette fast, dass die Dich nicht mehr haben wollen, wenn Du Dein Recht wahrnimmst und Dir Dein Geld, was Dir zustehst, holst.
 

karuso

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Für mich sind ZAFs nur Drecksbuden Ausbeuter und Sklaventreiber. Schönen Abend noch an alle hier im Board.:biggrin::biggrin::biggrin:
 
H

hierheute

Gast
Für mich sind ZAFs nur Drecksbuden Ausbeuter und Sklaventreiber. Schönen Abend noch an alle hier im Board.:biggrin::biggrin::biggrin:
Ach das ist ja ein sehr nachvollziehbares Argument :icon_mrgreen: Würde es Dir sehr viel ausmachen, deine hehre Unterstellung noch ein wenig argumentativ-lesbar zu untermauern?

Weil sonst halte ich zukünftig evtl. ZAFs nicht für "Drecksbuden" sondern für seriöse Einrichtungen oder/und Firmen, bei denen es sich zu arbeiten lohnt.
 

Zeitkind

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Hallo, ich suche dringend Rat.
Sehr gut, daß Du Dich an das Forum wendest. Ich möchte Dich bitten, uns über den Werdegang auf dem Laufenden zu halten, denn davon profitieren alle. :wink:
Ich bin seit 2 Monaten bei einer ZAF angestellt.
Das kann jedem passieren und angesichts des erzeugten Drucks sowie der angedrohten Sanktionen eigentlich nichts Ungewöhnliches.
Bei Vertragsabschluss wurde mir ein langfristiger Einsatz bei einem Kunden versprochen. Das stellte sich bereits nach kurzer Zeit als unwahrheit heraus.
In Zukunft bei Vertragsabschlüssen Deine Eigenverantwortung wahrnehmen. Also die einzelnen Punkte eines Vertrages hinterfragen,
Versprechungen schriftlich fixieren lassen und erst unterschreiben, wenn Du mit dem Inhalt wirklich zufrieden bist.
Ich ging davon aus das ich diese Einsatzfreie Zeit dennoch vergütet bekommen werde.
Schaue in Deinen Vertrag. Wie genau ist der Umgang mit einsatzfreier Zeit geregelt? Offensichtlich zu Deinen Ungunsten:
Der Schock kam dann als ich meine erste Abrechnung öffnete. Die Stunden wurden nicht gezahlt! Ich konnte meine Nebenkosten der Wohnung nicht mehr begleichen usw.
Folge Deines Fehlers, Verträge zu unterschreiben, dessen Inhalt Dir nicht bekannt, bewußt war.
Da ich mich jedoch in der Probezeit befinde, habe ich mich nicht getraut dieses anzuzeigen.
Du kannst Dein Existenzminimum nicht mehr aufbringen und traust Dir keine Gegenwehr? Möchtest Du obdachlos verhungern?
Der Chef zitierte mich ins Büro (Er verlangte die AU persönlich von seinen Beschäftigten überreicht zu bekommen). Naiv wie ich war, ging ich trotz Ansteckungsgefahr ins Büro damit er mich begutachten konnte.
Wie sind Deine Kenntnisse über die Meldepflicht bei AU gegenüber dem AG? Hier zur Erinnerung.
Es gibt kein Gesetz, nach welchem Du die AU Bescheinigung dem AG pesönlich vorlegen mußt.
Du erkennst doch selbst Deine Naivität, warum tust Du es dann trotztdem? Hoffentlich hast Du Deinen Chef gleich mit angesteckt. :icon_hihi:
Natürlich, ich hatte Angst meinen Job aufgrund der AU zu verlieren.
Angst ist ein schlechter Ratgeber. Wenn Angst Grundlage Deines Arbeitsverhältnisses bildet, kann in diesem doch grundsätzlich etwas nicht stimmen.
Erstens Deine Unsicherheit durch Unkenntnis und zweitens Deine Unkenntnis über die Vertragsinhalte und deren Folgen.
Aber dem kannst Du in Zukunft entgegenwirken, indem Du Dein Wissen erweiterst, Dinge die Dich betreffen hinterfragst und Deine Wünsche durchsetzt.
Jetzt sitze ich schon wieder seit dem 02.11. rum und hab keinen Einsatz und gehe auch nicht davon aus das ich dieses mal diese Einsatzfreie Zeit bezahlt bekomme.
"Das Recht des Leiharbeitnehmers auf Vergütung bei Annahmeverzug des Verleihers (§ 615 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs)
kann nicht durch Vertrag aufgehoben oder beschränkt werden" (§ 11 (4) Arbeitnehmerüberlassungsgesetz)
§ 615 AÜG Vergütung bei Annahmeverzug und bei Betriebsrisiko
"Kommt der Dienstberechtigte mit der Annahme der Dienste in Verzug,
so kann der Verpflichtete für die infolge des Verzugs nicht geleisteten Dienste die vereinbarte Vergütung verlangen, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein."
Ist es korrekt, das mich die Leihbude entlohnen muss, auch wenn kein Einsatz bei einem Kunden erfolgt ? Die Schuld liegt ja nicht bei mir.
Wie oben aufgezeigt ist eine fehlende Entlohnung rechtswidrig.
Solltest Du in Deinem Vertrag Klauseln finden, die das aushebeln, so sind diese Klauseln ebenfalls rechtswidrig. Damit wäre der Vertrag auch anfechtbar.
Wie kann ich mich am besten von der ZAF trennen ohne Sanktionen durchs Amt zu bekommen?
Das ist garnicht so schwer. Schreibe über alles erlebte ein Protokoll möglichst mit Nachweisen (geleistete Stunden/Einsatzfreie Zeit, Lohnbescheinigungen etc.)
Gehe zu Deinem Chef und fordere eine vertragsgerechte Entlohnung. Du hast nichts zu verlieren, außer einen Sklavenjob.
Du wirst sehen, wie schnell er kündigen wird. Sollte er Dir die Entlohnung vorenthalten, mußt Du Dein Recht einklagen.
Gegenüber dem JC erklärst Du die Unzumutbarkeit, da Du ja nicht entlohnt wirst. Und alles schön nachweisen. :wink:
 

AnonNemo

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Es könnte durchaus sein, dass die Widerspruchsfrist wegen der falsch abgerechneten Einsatzfreien Zeit noch nicht rum ist!

phork meinte:
Ich bin seit 2 Monaten bei einer ZAF angestellt.
... Einstelldatum dürfte irgendwann im September gewesen sein
... die Abrechnung dürfte dann mitte Oktober gekommen sein
… Widerspruchsfrist von 1 (oder sind es aktuell sogar 3?) Monate
... gehe her und prüfe / lass (als Mitglied? von der Gewerkschaft / Rechtsanwalt) prüfen, was dir @karuso (Beitrag #2) vorgeschlagen hat: Geltendmachung bei der ZAF, ggf. später Klage beim Arbeitsgericht …
Dann wirst du sehen, wie schnell die Kündigung kommt.

Btw:
Auf die lange Bank darfst du das nicht schieben!!!
 

karuso

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Die Ausschlussfrist beginnt mit Zugang der jeweiligen monatlichen Lohnabrechnung und nicht ab Falligkeit.Habe ich im Internet irgendwo gelesen war mal irgendwo ein Urteil da ging es auch um die Ausschlussfristen die waren laut Firma angeblich auch schon vorbei aber die Firma hatte dem Arbeitnehmer keine Lohnabrechnung gegeben und da ist sie vor Gericht herruntergefallen weil man erst mit der Lohnabrechnung prüfen kann ob der monatliche Lohn richtig berechnet ist.:icon_hihi::icon_hihi:
 

phork

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Hallo, danke für die vielen Antworten!
Ich habe mir meinen Vertrag nochmal genauer angeschaut und dort gibt es folgende Klausel:

"Zeiten ohne Einsatz werden nach dem Stundenlohn der Entgeltgruppe gem. § 4 Punkt 1 gezahlt."

unter § 4 Punkt 1 steht:

"Die Vergütung erfolgt auf der Grundlage der für den Arbeitgeber gem. § 2 dieses Vertrages geltenden Tarifverträge (ERTV und ETV BAP). Der Arbeitnehmer wird entsprechend seiner Tätigkeit in die Entgeltgruppe E1 des § 3 ERTV BAP eingruppiert."

Demnach steht mir der mit mir, im Arbeitsvertrag abgeschlossene Mindestlohn, von 8,80€ für einsatzfreie Zeiten zu. Ich habe die Firma jetzt mit einer Frist von 7 Tagen abgemahnt mir den offen stehenden Betrag den ich errechnet habe, auf mein Konto zu überweisen! Das Schreiben dürfte am Montag per Einschreiben mit Rückschein dort ankommen. Ich bin gespannt wie die ZAF reagiert.

Leider bin ich erneut erkrankt, und habe heute auch meine Kündigung per Boten zugestellt bekommen. Im Anhang das zensierte Kündigungsschreiben ;).

https://fs5.directupload.net/images/151106/im6fz38h.jpg
 

Zeitkind

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Ich habe die Firma jetzt mit einer Frist von 7 Tagen abgemahnt mir den offen stehenden Betrag den ich errechnet habe, auf mein Konto zu überweisen!
Das Schreiben dürfte am Montag per Einschreiben mit Rückschein dort ankommen.
Sehr gut! :icon_daumen:
... habe heute auch meine Kündigung per Boten zugestellt bekommen.
Das war ja absehbar. Darüber mußt Du aber wahrlich nicht unglücklich sein. :icon_hihi: Wie zeronnen, so entkommen...

Denke unbedingt daran, Dich sofort arbeitsuchend zu melden und Leistungsantrag zu stellen.
Nach Genesung schlägst Du beim Sklavenhändler auf und empfängst Dein Entgelt.
Was Dir zusteht würde ich mir schon vorher genau ausrechnen, dann bist Du gut vorbereitet. :wink: Viel Glück!
 

wolf77

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Was ich echt Hammer finde, dass in der Kündigung steht, man sei verpflichtet, aktiv nach einer Beschäftigung zu suchen....

Dass die mit dem Jobcenter auf Du sind, ist ja bekannt... aber übernehmen die jetzt schon deren Belehrungen??!! Unglaublich
 

Zeitkind

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---> § 2 Abs. 2 SGB III
Die Arbeitgeber ... sollen dabei insbesondere:
2. vorrangig durch betriebliche Maßnahmen die Inanspruchnahme von Leistungen der Arbeitsförderung
sowie Entlassungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vermeiden.

Warum drohen jetzt dem AG keine Sanktionen?
:icon_kinn:
 

karuso

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Hallo, danke für die vielen Antworten!
Ich habe mir meinen Vertrag nochmal genauer angeschaut und dort gibt es folgende Klausel:

"Zeiten ohne Einsatz werden nach dem Stundenlohn der Entgeltgruppe gem. § 4 Punkt 1 gezahlt."

unter § 4 Punkt 1 steht:

"Die Vergütung erfolgt auf der Grundlage der für den Arbeitgeber gem. § 2 dieses Vertrages geltenden Tarifverträge (ERTV und ETV BAP). Der Arbeitnehmer wird entsprechend seiner Tätigkeit in die Entgeltgruppe E1 des § 3 ERTV BAP eingruppiert."

Demnach steht mir der mit mir, im Arbeitsvertrag abgeschlossene Mindestlohn, von 8,80€ für einsatzfreie Zeiten zu. Ich habe die Firma jetzt mit einer Frist von 7 Tagen abgemahnt mir den offen stehenden Betrag den ich errechnet habe, auf mein Konto zu überweisen! Das Schreiben dürfte am Montag per Einschreiben mit Rückschein dort ankommen. Ich bin gespannt wie die ZAF reagiert.

Leider bin ich erneut erkrankt, und habe heute auch meine Kündigung per Boten zugestellt bekommen. Im Anhang das zensierte Kündigungsschreiben ;).

https://fs5.directupload.net/images/151106/im6fz38h.jpg

Hast du die Entgeltgruppe E1 bekommen wo du gearbeitet hast oder eine höhere.Solltest du eine höhere bekommen haben steht einem auch die höhere Entgeltgruppe zu bei nicht Einsatzzeiten oder bin ich da verkehrt?Natürlich ohne extra Zulagen.
Desweiteren finde ich es eine Frechheit von der ZAF wo sie ihn aufmerksam machen das er sich arbeitsuchend melden muß das geht der ZAF einen feuchten Pups an was nehmen die sich raus.Herzlichen Glückwunsch das du da weg bist.
 

karuso

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Die Arbeitgeber ... sollen dabei insbesondere:
2. vorrangig durch betriebliche Maßnahmen die Inanspruchnahme von Leistungen der Arbeitsförderung
sowie Entlassungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vermeiden.

Warum drohen jetzt dem AG keine Sanktionen?
:icon_kinn:
Ja genau warum drohen der ZAF keine Sanktionen denen würde ich sofort die Arbeitnehmerüberlassung streichen natürlich den anderen dreckigen ZAFs ebenfalls.Dann wäre das Problem mit den ZAFs erledigt.:biggrin::biggrin:
 

phork

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Hallo, ich wurde heute darüber Informiert das ich ab morgen einen Kundeneinsatz habe. Ich habe bereits angekündigt das ich heute noch einen Arzttermin habe.

Bei dem Telefonat wurde mir gesagt das ich mir doch erstmal lieber mal überlegen sollte ordentlich Arbeiten zu gehen, daraufhin erwiderte ich das die ZAF doch erstmal ordentlich bezahlen solle, und Einsatzfreie Zeiten laut ihrem Vertrag zu entlohnen währe. Als Antwort erhielt ich das ich während der Einsatzfreien Zeit keinen Anspruch auf Vergütung hätte weil die ZAF keinen Folgeauftrag eines Kunden zu den Zeitpunkten gehabt hätte. Ich habe dann gesagt das wir den Rest wohl besser über einen Anwalt klären lassen. Meine Zahlungsaufferderung per Einschreiben mit Rückschein ist laut Sendungsverfolgung noch nicht bei der ZAF eingegangen.

karuso: ja ich bin in der Entgeltgruppe E1.
 

karuso

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Hallo, ich wurde heute darüber Informiert das ich ab morgen einen Kundeneinsatz habe. Ich habe bereits angekündigt das ich heute noch einen Arzttermin habe.

Bei dem Telefonat wurde mir gesagt das ich mir doch erstmal lieber mal überlegen sollte ordentlich Arbeiten zu gehen, daraufhin erwiderte ich das die ZAF doch erstmal ordentlich bezahlen solle, und Einsatzfreie Zeiten laut ihrem Vertrag zu entlohnen währe. Als Antwort erhielt ich das ich während der Einsatzfreien Zeit keinen Anspruch auf Vergütung hätte weil die ZAF keinen Folgeauftrag eines Kunden zu den Zeitpunkten gehabt hätte. Ich habe dann gesagt das wir den Rest wohl besser über einen Anwalt klären lassen. Meine Zahlungsaufferderung per Einschreiben mit Rückschein ist laut Sendungsverfolgung noch nicht bei der ZAF eingegangen.

karuso: ja ich bin in der Entgeltgruppe E1.

Die ZAF hat wohl nicht mehr alle Latten am Zaun von wegen keine Bezahlung während der einsatzfreien Zeit.Du hast doch deine Kündigung bekommen was wollen die eigentlich jetzt von dir noch mal arbeiten schicken.Die sind einfach nur blöd.Ziehe das jetzt durch und hole dir dein Geld.Ich sage doch immer wieder ZAFs sind einfach nur Ausbeuter und betrügen ihre Mitarbeiter.Zeitarbeit gehört einfach in die Tonne.:icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

phork

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Die ZAF hat wohl nicht mehr alle Latten am Zaun von wegen keine Bezahlung während der einsatzfreien Zeit.Du hast doch deine Kündigung bekommen was wollen die eigentlich jetzt von dir noch mal arbeiteten schicken.Die sind einfach nur blöd.Ziehe das jetzt durch und hole dir dein Geld.Ich sage doch immer wieder ZAFs sind einfach nur Ausbeuter und betrügen ihre Mitarbeiter.Zeitarbeit gehört einfach in die Tonne.:icon_mrgreen::icon_mrgreen:
Mir kann das egal sein, krank ist krank. Übrigens meinte Chef mir am Telefon mitzuteilen das er den gesamten Vorgang dokumentiert hätte. Auf die Frage was er denn dokumentiert hätte, kamen nur ausweichungen. Ich wurde übrigens per SMS über den neuen Einsatz informiert: "Hallo Herr xxx bitte melden Sie sich bei uns im Büro wegen einem neuen Einsatz. Gruß xxx xxx". Daraufhin rief ich später in der ZAF an. Die Kollegin die mir den Job für morgen zugeteilt hatte, stotterte auffallend am Telefon. Ich denke die haben nicht damit gerechnet das ich mich heute wieder melde. Auf die Frage wann ich die Einsatzmeldung unterschreiben solle, sagte man mir HEUTE. Daraufhin sagte ich das ich verhindert sei und ausserdem später noch einen Arzttermin habe. Auf einmal war es ok wenn ich die Einsatzmeldung erst morgen früh bei Antritt unterschreibe. Der Firma war bereits am Freitag bekannt das ich heute erneut zum Arzt gehen werde. Für mich ist das nichts anderes als Mobbing.

Grüße
 
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