ZAF erwartet Eintragung in ihre Bewerberdatenbank

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Amateur

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Beziehe zur Zeit noch ALG I. Habe von der AfA einen Vermittlungsvorschlag für eine ZAF erhalten (ohne Rechtsfolgenbelehrung) und mich nach allen Regeln der Kunst dort beworben :biggrin:

Heute erhalte ich von einer "Vertriebsassistentin" der ZAF die Info, daß man auf meine Mithilfe angewiesen sei, da "unsere Kunden von uns Bewerberprofile in einer vereinheitlichten anonymisierten Form" erhalten. Daher möge ich mich bitte in die Bewerberdatenbank eintragen. Überflüssig zu sagen, daß dort auch Tel.-Nr. und Email abgefragt werden, und vermutlich meine Zustimmung zur pauschalen Datenspeicherung verlangt wird ("vermutlich" deshalb, weil ich mich dort nicht registriert habe).

Dies ist doch wohl nur ein alberner Trick, um meinen Widerspruch gegen die Datenspeicherung zu umgehen, den ich im Anschreiben stehen habe. Zudem habe ich mich auf die konkrete Stelle beworben, die mir im VV genannt wurde. Was soll also das Gequatsche von anonymisierten Bewerberprofilen?

Ich werde mich nicht registrieren, weil (a) der Datenschutz ausgehebelt wird, und (b) kein Bezug zur konkreten Stelle erkennbar ist.

Wie seht ihr das?
 

Roter Bock

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War es ein VV? Dann würde ich mich schriftlich bewerben und aus die Maus! Musst Du einen Computer besitzen? Muss er auch funktionieren? Sind Telefon und e-mail Pflicht? Nein! Wenn die Ihre Abläufe automatisieren möchten ist das denen Ihre Sache.

Mit der schriftlichen Bewerbung hast Du Deine Grundpflichten erfüllt!

Roter Bock
 

paulegon05

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pass auf das das dir nicht als negativbewerbung ausgelegt wird.
 

Roter Bock

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Das einzige was dumm wäre ist, wenn das JC die Telefonnummer und die Mail hat. Dann können Fragen vom JC natürlich gestellt werden. Ich setze aber voraus, das man die Daten löschen lies und so verhält man sich auch - keine Mail, kein Telefon. Nicht gut wenn man es nicht gemacht hat.

Die Anforderung die Daten einzugeben ist z.B. für jemanden der überhaupt keinen Computer besitzt gar nicht darstellbar. Im Regelsatz ist kein Betrag für Computer vorgesehen, sondern nur für Kommunikation. Ob das Briefmarken sind oder ein pre-paid handy ist dem H4 - Empfänger vorbehalten. Und wenn ein Rechner da ist bedeutet es noch lange nicht das er auch funktioniert.

Wohnt der TE auf dem Land, dann kann er oft noch nicht mal ein Internet-Cafe aufsuchen.

Wenn es kein VV wahr, dann Finger weg davon. Datenbank in der Form bedeutet "Poolbildung" das Lieblingskind der ZAF. Damit wird auch umgangen sich nur auf die ausgeschriebene Stelle zu bewerben. Das kann es nicht sein.

Roter Bock
 

Paolo_Pinkel

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Amateur

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Das war noch nicht alles. Nach der 1. Aufforderung, mich selbst im Datenpool einzutragen, kommt heute die 2. Mail. Man stellte fest, daß "wir bis dato noch keinen Eintrag erkennen können". Ich möge dies bitte nachholen, wobei folgende Daten wichtig seien:

"Folgende Daten sind wichtig:

- Kurzvorstellung (ein kurzes Anschreiben mit einer Beschreibung Ihrer bisherigen Tätigkeiten und Angabe Ihrer Wunschposition)
- Adresse, Telefonnummer
- Berufserfahrungen
- Projekterfahrungen und/oder Führungserfahrungen
- Schule/Studium
- Zeugnisse
- EDV-Kenntnisse
- Ihre Gehaltsvorstellung
- Frühester Eintrittstermin
"

Die Firma hatte von mir Anschreiben und Lebenslauf erhalten. Sie haben mich dann um die Zusendung der Zeugnisse gebeten, die ich ihnen dann hab zukommen lassen.

Als Antwort dann die erste Aufforderung, mich in ihre Bewerberdatenbank einzutragen. Da ich denke, meine Pflichten erfüllt zu haben, habe ich mich in dieser Sache nicht weiter gerührt. Jetzt also die 2. Aufforderung, wo noch (in fett und rot) die Bemerkung steht, "Sollten wir in den nächsten 2 Wochen nichts mehr von Ihnen hören, gehen wir davon aus, dass Sie kein Interesse haben."

Die Infos, die für die ausgeschriebene Stelle relevant sind, hat die ZAF komplett. Telefonnummer kriegen sie nicht, "Wunschposition" und die wiederholte Behauptung, die Kunden der ZAF "erhalten von uns Bewerberprofile in einer vereinheitlichten anonymisierten Form" sind für mich Hinweise darauf, daß die ZAF mit meinen Angaben hausieren gehen will und die konkrete Stelle womöglich gar nicht mehr existiert.

Wie soll ich mich verhalten? Nachfragen, ob die ausgeschriebene Stelle noch existiert? Oder gar nicht weiter reagieren?

Ratloser Amateur
 

Couchhartzer

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"Sollten wir in den nächsten 2 Wochen nichts mehr von Ihnen hören, gehen wir davon aus, dass Sie kein Interesse haben."
Antworte doch einfach mit:
"Sollten Sie auch in den nächsten zwei Wochen keine Eintragung von mir vorfinden, können Sie davon ausgehen, dass ich den Eintrag nicht machen werde, da ich die Bestimmungen und Richtlinien der Datenschutzvorgaben kenne. Kenntnisse über derartige Rechtsvorgaben sind jedoch keinerlei Begründungen um einfach ein pauschaliertes angebliches Desinteresse zu unterstellen, denn mein Interesse an einer Stelle die mit "xxxxx"ausgeschrieben wird besteht unabhängig von Einträgen in einem Bewerberpool." :cool:
 

Anna B.

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ich würde schreiben:

meine Bewerbung bei Ihnen bzgl. der Tätigkeit als....halte ich selbstverständlich aufrecht.
Wann kann ich mit einer Entscheidung Ihrerseits rechnen?


Eine Eintragung von meinen Daten in Ihre Datenbank werde ich nicht vornehmen.
Diese Eintragung hat keinen Bezug zu meiner getätigten Bewerbung bei Ihnen.

und dann heißt es abwarten..

du hast damit erneut bekräftigt, dass du dich beworben hast..somit kann hinterher niemand kommen, dass eine Bewerbung nicht erfolgt ist..

vermutlich wollen die mit diesem Spielchen dich unter Druck setzen...
nach dem Motto: keine Eintragung, keine Bewerbung, Meldung an JC, Sanktion...

lass dir das nicht gefallen..
 
G

Gast1

Gast
Leute, Amateur muss sich doch gar nicht bei der ZAF bewerben, weil er

a) ALG I bezieht
b) der Vermittlungsvorschlag keine Rechtsfolgenbelehrung enthält.

Amateur schrieb:

Beziehe zur Zeit noch ALG I. Habe von der AfA einen Vermittlungsvorschlag für eine ZAF erhalten (ohne Rechtsfolgenbelehrung)

Amateur, einfach nicht mehr bei der ZAF melden, die Sache kannst Du abhaken.
 

kljfoai

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Leute, Amateur muss sich doch gar nicht bei der ZAF bewerben, weil er

a) ALG I bezieht
b) der Vermittlungsvorschlag keine Rechtsfolgenbelehrung enthält.

Hängt das nicht von der Höhe des ALG 1 ab? Wenn er knapp über Hartz 4 liegt, kann er die schlecht bezahlte Stelle nicht ablehnen.... oder?
 

RuhrSat

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Faule Säcke.
Die suchen sich Sklaven, welche für die den Bürokram erledigen, und danach noch Kohle einbringen.
Ich hab auch schon solche Fälle erlebt.
Hab die einfach mal zurückgemailt mit der Aufforderung meine Daten zu löschen, falls die beworbene Stelle nicht mehr zu besetzen wäre.
Von den Säcken habe ich nichts mehr gehört.
 

Amateur

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Ich habe mich entschlossen, nicht weiter auf die Mail zu reagieren und die Sache abzuhaken. Die zwei Wochen, von der die ZAF-Vertrieblerin sprach, sind nun ganz sicher um, und das Leben geht weiter wie gehabt. Entweder gehören sie nicht zu den Leuten, die petzen gehen, oder sie haben sich schon einmal ordentlich die Finger verbrannt (und probieren es trotzdem immer wieder).

Der März ist für mich der letzte Monat mit ALG I. Mir graut schon vor ALG II und all den Unterwerfungsspielchen mit Demütigungscharakter, die die Jobcenter offenbar so gut beherrschen (haben die eigentlich noch eine andere Daseinsberechtigung?). Um dem aus dem Weg zu gehen, vielleicht doch lieber hin und wieder einen 400-Euro Job machen, um sich über Wasser zu halten, bis man selbst anständige Arbeit gefunden hat?

Grübelgrüße, Amateur
 

paulegon05

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Hängt das nicht von der Höhe des ALG 1 ab? Wenn er knapp über Hartz 4 liegt, kann er die schlecht bezahlte Stelle nicht ablehnen.... oder?

ich kann aus eigener erfahrung sage das es von AA eine gewisse tendenz gibt ALG I empanger die aufstocken in solsche jobs dränden (bei mir wir es mit den zumutbarkeitsregeln begründet)
 
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