ZAF/AV fordert Vermittlungsgutschein oder will anscheinend Geld für Job

Wutbuerger

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Habe in der Jobbörse folgendes gefunden:
Da Inseriert eine ZAF oder Arbeitsvermittlung eine Stelle und schreibt im Angebot folgendes:
Damit unser Service für sie kostenfrei ist, erkundigen sie sich bitte bei ihrem Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit oder dem JobCenter, ob sie Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein haben.
:icon_evil: Da stellt sich doch die Frage ob man einerseits einen Arbeitsplatz anbieten darf und andererseits noch eine Provision kassieren darf ? Ich finde die ZügellosenAbzockFirmen werden immer dreister.
JOBBÖRSE - Stellenangebot - Produktionshelfer/in (Helfer/in - Lagerwirtschaft, Transport)
 
E

ExitUser

Gast
Das ist eine private Arbeitsvermittlerin.

PAV-Katalog

Also vollkommen normal mit dem Vermittlungsgutschein.

Aber trotzdem, Finger weg.
 

a bisse'l brav

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Habe in der Jobbörse folgendes gefunden:
Da Inseriert eine ZAF oder Arbeitsvermittlung eine Stelle und schreibt im Angebot folgendes:
Damit unser Service für sie kostenfrei ist, erkundigen sie sich bitte bei ihrem Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit oder dem JobCenter, ob sie Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein haben.
:icon_evil: Da stellt sich doch die Frage ob man einerseits einen Arbeitsplatz anbieten darf und andererseits noch eine Provision kassieren darf ? Ich finde die ZügellosenAbzockFirmen werden immer dreister.
JOBBÖRSE - Stellenangebot - Produktionshelfer/in (Helfer/in - Lagerwirtschaft, Transport)
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§ 12 Unzulässige Angebote

4. Kostenpflichtige Angebote jeder Art (hierzu zählen z. B. auch Angebote, die nur über die Anwahl kostenintensiver 0900-Rufnummern oder über eine kostenpflichtige Registrierung auf Internetseiten erreicht werden können) – es sei denn, die Kostenpflicht ist gesetzlich geregelt. Kostenpflichtige Angebote sind auch solche, die zwar nach außen hin als unentgeltlich firmieren, bestimmte Vorteile oder Vergünstigungen aber nur gegen Zahlung gewähren (zum Beispiel Angebote, die den Kauf von Listen mit Adressen von Arbeitgebern beinhalten)


In jedem Fall ist das aus meiner Sicht Missbrauch wenn ein SB hierfür einen Vermittlungsgutschein gewährt.

Sollte die Stelle tatsächlich vakant sein, so ist anzunehmen, dass der Arbeitgeber auch anderweitig und kostenfrei (zu eigenen Lasten) nach geeigneten Bewerbern sucht. Entweder inseriert das Unternehmen bitte direkt im Jobportal, oder es darf eben bis zum Sankt-Nimmerleins auf Bewerber warten.

So wird also deutsches Steuergeld verblasen!:icon_kotz:
 

Wutbuerger

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Auch wenn es eine reguläre Arbeitsvermittlung ist finde ich es bedenklich das man beim Interessenten abkassieren will. Da sollte doch der Auftraggeber zahlen , analog der Maklerprovisionen.
Sonst könnte man Jobs ja gleich versteigern ..wer zahlt die höchste Provision, der bekommt die Stelle.
 
P

Pichilemu

Gast
Sonst könnte man Jobs ja gleich versteigern
Das gabs mal tatsächlich und zwar beim Qualitäts-Fernsehsender 9live. Da konnte man in einer Quizsendung wenn man durchgestellt wird einen Job gewinnen. Das gab so heftige öffentliche Kritik dass das sehr schnell wieder abgesetzt wurde.
 

Lilastern

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@Wutbuerger

Solche Private Arbeitsvermittlungen gibt es viele, die in der Jobbörse Stellen veröffentlichen und auf diesen Vermittlungsgutschein scharf sind. Frage mich nur, was das für tolle Stellen sein sollen.
Sicherlich auch nichts anderes als Zeitarbeit.

Job bei der Zeitarbeit kann man sich alleine suchen, dazu braucht man keine PAV.
 

Texter50

Super-Moderation
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...
So wird also deutsches Steuergeld verblasen!:icon_kotz:
Hier haste was verwechselt! :wink:
Das PAV-Gesindel hat nix verschwiegen, wer da lesen kann, is bei solchen Angeboten klar im Vorteil. :icon_stop:
Der lässt die Finger davon...

Und richtig: hier wird Steuergeld verbraten, damit die SBs inne Jobcenter noch mehr Zeit für überflüssigen Blödsinn haben. :icon_mrgreen:
 
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