Zählt ruhender KG-Anspruch zur Anwartschaftszeit für neuen ALG1-Anspruch? Gibt es neuen KG-Anspruch in der folgenden Blockfrist wenn nicht ausgesteuert wurde?

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Glockenspieler

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Ein herzliches Hallo an alle. Freue mich diesen Wissenspool gefunden zu haben. Habe hier schon viel gelesen aber komme bei meinen speziellen Fragen nicht weiter und bitte deswegen um eure Hilfe.
Ich war/bin wegen einer wiederkehrenden Krankheit in den letzten 2,5 Jahren das 3. Mal im Krankengeldbezug und war davor jeweils im ALG1-Bezug gewesen. Jetzt Frage ich mich, ob ich durch durch den KG-Bezug ein neues Stammrecht für den ALG1-Bezug begründet habe.

Laut Gesetz hat die Anwartschaftszeit für ALG 1 erfüllt, wer in der Rahmenfrist von zwei Jahren vor Entstehung des Leistungsanspruchs mindestens zwölf Monate (180 Tage) in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hat.

Frage 1:
Werden bei vorherigen Krankengeldbezuegen auch die ersten 6 Wochen ab Beginn der AU-Bescheinigungen (sog. ruhender Krankengeldanspruch bei Entgeltfortzahlung) der Anwartschaftszeit zugerechnet, oder erst die Zeit ab tatsächlichem KG-Bezug ab der 7. Woche nach AU?

Frage 2:
Die GKV bildet ja sogenannte Blockfristen von 3 Jahren bei AU. Wenn der Anspruch von max. 78/72? Wochen Krankengeld in der ersten Blockfrist noch nicht aufgebraucht wurde, bekomme ich dann, auch bei aktuell laufendem KG-Bezug während des Übergangs zur zweiten 3-Jahres-Blockfrist, erneut 78/72? Wochen KG-Bezugszeit gutgeschrieben und werde nicht ausgesteuert?
 

Agent

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Hallo Glockenspieler,

es werden die Zeiten des tatsächlichen KRG-Bezugs berücksichtigt.
Bei den Blockfristen ist es möglich, dass man auch erneut Anspruch auf 78 Wochen KRG hat, allerdings kennen sich da andere im Forum deutlich besser mit aus als ich.

Viele Grüße
Agent
 
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