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Zählt eine Krankmeldung nichts mehr ?

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Fischlein

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#1
Hallo


Ich war heute wieder mal ein(vor)geladen. :eek: Also eine Eingliederungsvereinbarung habe ich diesmal nicht bekommen. Auch schon was. :icon_klatsch: Aber jetzt folgendes..


Also ich habe ja 2006 einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Bin jetzt im Berufungsverfahren und das kann noch dauern.


Ich bin jetzt auch schon längere Zeit krank gemeldet. Nun sagt mir heute mein Sachbearbeiter, dass ich auch trotz der Krankmeldung in eine Maßnahme gesteckt werden könnte. Der Gesetzgeber hat das so festgelegt.


Stimmt das jetzt so ? Muss man trotz Krankmeldung eine Maßnahme ( welche hat er nicht gesagt ) mitmachen ? Wozu brauch ich dann noch einen Arzt ? Und was ist wenn während der Maßnahme was passiert ? Was sagt den dann die Krankenversicherung und wer ist dann da verantwortlich ?

Weiß wer was ?

Es reicht ja schon das man trotz Krankmeldung erscheinen muss. Ich habe Probleme mit den Füßen und heute war das bei uns ganz schön glatt.

Wenn ich nicht bald alt genug für die Rente bin dreh ich noch durch.


Grüße an alle
 
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#2
Ich bin jetzt auch schon längere Zeit krank gemeldet. Nun sagt mir heute mein Sachbearbeiter, dass ich auch trotz der Krankmeldung in eine Maßnahme gesteckt werden könnte. Der Gesetzgeber hat das so festgelegt.

Es reicht ja schon das man trotz Krankmeldung erscheinen muss. Ich habe Probleme mit den Füßen und heute war das bei uns ganz schön glatt.
Weder musst du wenn du krankgeschrieben bist zu einer Massnahme erscheinen noch zu einem Termin erscheinen, und schon gleich dreimal nicht wenn deine Gesundheit den Weg zur Behörde nicht zulässt.
 

Emma13

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#3
Bitte doch mal deinen Sachbearbeiter, dir nachweislich aufzuzeigen, wo der Gesetzgeber denn dieses festgelegt hat :icon_smile: - lass es dir schriftlich geben :icon_twisted:

Grüße - Emma
 

Fischlein

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#4
Vielen Dank Münchnerkindl

Ich dachte das ja eigentlich auch. Letztes Jahr hat mir, ein anderer SB gesagt mit der Krankmeldung wäre ich raus aus der Statistik und somit muss er mich auch nicht in eine Maßnahme vermitteln. Der heutige sagt das Gegenteil und das der Gesetzgeber das so möchte.

Außerdem steht bei mir folgerndes in der Einladung:

"Ein Nichterscheinen setzt eine Reiseunfähigkeitsbescheinigung voraus. Vorsprache ist auch trotz Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erforderlich, außer es wir vom behandelnden Arzt REISEUNFÄHIGKEIT bescheinigt."

REISEUNFÄHIGKEIT ist auch extra noch groß geschrieben. Und Reiseunfähig bin ich ja nicht.

Bist Du ein echtes Münchnerkindl ? Ich bin da geboren, lebe aber seit 10 Jahren nicht mehr da.

Ich wünsche noch einen schönen Abend
 

Atlantis

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#5
bei einer krankschreibung auf dauer frag ich mich was der wollte.

dann schreibt man auf der rückseite der einladung zurück ich werde den termin aus erkrankungsgründen nicht wahrnehmen, und macht für sich von dem schreiben eine kopie , mit einschreiben zusenden fertig.

ich würde ihm zu seinem reisefähigkeitsverlangen vorher schreiben wo den das gesetz regelt das sagt das er eine reisfähigkeitverlangen vom arzt verlangen kann und wer die kosten des attest im vorfeld zahlt das wünscht du schriftlich.
wir haben ja gelernt man soll nie etwas vorstrecken.
 

Fischlein

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#6
Auch Dir Danke, Emma,

Das nächste Mal werde ich ihn fragen. Ich hoffe aber das ist nicht so schnell wieder.

Aber das kann es ja auch nicht sein. Entweder man ist krank oder man ist es nicht. Aber das muss doch wohl der Arzt entscheiden und nicht die ARGE.

Leute die noch in Lohn und Brot sind müssen ja auch nicht trotz Krankmeldung zu ihren Chef.

Aber dem "Gesetzgeber" trau ich mittlerweile alles zu. Für Hartz IV gibts zwar Gesetze, aber keine guten. :icon_kotz:
 

AsbachUralt

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#7
Beurteilung von Arbeitsunfähigkeit bei Arbeitslosen
Arbeitslose gelten als arbeitsunfähig, wenn sie auf Grund einer Erkrankung nicht mehr in
der Lage sind, leichte Tätigkeiten an mindestens 15 Wochenstunden zu verrichten. Dabei
ist es unerheblich, welcher Tätigkeit der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit nachging. Wird
bei Arbeitslosen innerhalb der ersten 6 Wochen der Arbeitslosigkeit erkennbar, dass die
Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich länger als 6 Monate andauern wird, ist das auch auf der
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu vermerken. Bei Arbeitslosen, die mindestens an 15
Wochenstunden leichte Tätigkeiten ausüben können, darf keine Arbeitsunfähigkeit mehr
attestiert werden. Dabei ist es unerheblich, welcher Tätigkeit der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit
nachgegangen ist. In diesem Fall besteht Anspruch auf Leistungen von der
Agentur für Arbeit. Die Krankenkassen setzen eine spezielle Arztanfrage zur Arbeitsunfähigkeit
bei Arbeitslosigkeit ein. Diese Arztanfrage basiert auf dem Muster 52, welches
hinsichtlich der spezifischen Aspekte der Arbeitsunfähigkeit bei Arbeitslosigkeit modifiziert
wurde.


 

Rote Socke

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#8
Physisch oder Psychisch?

Klar, kann ein jemand, der z.B. ein Arm in Gips hat dem Untericht einer Maßnahme folgen. Maßnahmestress ist m.E. kein Problem.
Arbeiten = NEIN

Was ist aber bei ner Depri?
Reisefähig = OK.
Er kann durchaus 50kg schleppen.
Aber wie steht er dann den Stress durch?

Die Reisefähigkeit hat nichts mit der Krankheit zu tun.
 

Atlantis

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#9
Physisch oder Psychisch?

Klar, kann ein jemand, der z.B. ein Arm in Gips hat dem Untericht einer Maßnahme folgen. Maßnahmestress ist m.E. kein Problem.
Arbeiten = NEIN

Was ist aber bei ner Depri?
Reisefähig = OK.
Er kann durchaus 50kg schleppen.
Aber wie steht er dann den Stress durch?

Die Reisefähigkeit hat nichts mit der Krankheit zu tun.
wenn dir bei erkrankung etwas zustößt wie sieht das versicherungsmäßig
aus wenn ich sagen wir mal unter tramdol mit eigen fahrzeug einen anderen zum krüppel fahre oder im bus rempel ich ohne absicht aus schusligkeit durch die medikamente jemanden aus der fahrtür.
bezahlt der SB die ARGE dann den schaden.

krank ist krank da muss ich zu keiner massnahme und das entscheidt immer noch ein arzt und keine ARGE oder ein SB als nicht mediziner was ich tun soll in der krankschreibung oder nicht.
 

galigula

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#10
wenn dir bei erkrankung etwas zustößt wie sieht das versicherungsmäßig
aus wenn ich sagen wir mal unter tramdol mit eigen fahrzeug einen anderen zum krüppel fahre oder im bus rempel ich ohne absicht aus schusligkeit durch die medikamente jemanden aus der fahrtür.
bezahlt der SB die ARGE dann den schaden.

krank ist krank da muss ich zu keiner massnahme und das entscheidt immer noch ein arzt und keine ARGE oder ein SB als nicht mediziner was ich tun soll in der krankschreibung oder nicht.
Da ich auch oft Tramadol einnehmen muss,habe ich meiner SB einen Vordruck geschickt(Haftungsbestätigung),sie soll mir bitte garantieren,daß sie persönlich die volle Verantwortung übernimmt und für eventuelle Schäden haftet,wenn etwas geschieht,weil ich durch sie gezwungen bin,bei ihr zu erscheinen,obwohl eine AU vorliegt.
 

ela1953

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#11
Beurteilung von Arbeitsunfähigkeit bei Arbeitslosen
Arbeitslose gelten als arbeitsunfähig, wenn sie auf Grund einer Erkrankung nicht mehr in
der Lage sind, leichte Tätigkeiten an mindestens 15 Wochenstunden zu verrichten. Dabei
ist es unerheblich, welcher Tätigkeit der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit nachging. Wird
bei Arbeitslosen innerhalb der ersten 6 Wochen der Arbeitslosigkeit erkennbar, dass die
Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich länger als 6 Monate andauern wird, ist das auch auf der
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu vermerken. Bei Arbeitslosen, die mindestens an 15
Wochenstunden leichte Tätigkeiten ausüben können, darf keine Arbeitsunfähigkeit mehr
attestiert werden. Dabei ist es unerheblich, welcher Tätigkeit der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit
nachgegangen ist. In diesem Fall besteht Anspruch auf Leistungen von der
Agentur für Arbeit. Die Krankenkassen setzen eine spezielle Arztanfrage zur Arbeitsunfähigkeit
bei Arbeitslosigkeit ein. Diese Arztanfrage basiert auf dem Muster 52, welches
hinsichtlich der spezifischen Aspekte der Arbeitsunfähigkeit bei Arbeitslosigkeit modifiziert
wurde.



Das sind ja merkwürdige Aussagen: Wenn ich also einen Gehgips habe und einen Job, kann ich nicht arbeiten. (Bronchitis, MagenDarm-Erkrankung, Kreislaufprobleme)

Bin ich aber arbeitslos mit Gehgips muss ich 15 Stunden in der Woche zur Verfügung stehen????????? Bei Magen-Darm bin ich sicherlich 15 Stunden in der Woche nicht auf dem Klo. Also geh ich zu einer Maßnahme: Häng eine Stunde geschwächt im Klassenzimmer, flitz zum Klo usw.....????
 

Arania

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#12
so kann man das nicht auslegen, bei einer Durchfallerkrankung ist man ja normalerweise auch nicht 6 Monate krank
 
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#13
Vielen Dank Münchnerkindl
Ich dachte das ja eigentlich auch. Letztes Jahr hat mir, ein anderer SB gesagt mit der Krankmeldung wäre ich raus aus der Statistik und somit muss er mich auch nicht in eine Maßnahme vermitteln. Der heutige sagt das Gegenteil und das der Gesetzgeber das so möchte.
Ich habe auch manchmal den Eindruck, dass das jeder SB individuell für sich abmacht.
"Ein Nichterscheinen setzt eine Reiseunfähigkeitsbescheinigung voraus. Vorsprache ist auch trotz Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erforderlich, außer es wir vom behandelnden Arzt REISEUNFÄHIGKEIT bescheinigt."

REISEUNFÄHIGKEIT ist auch extra noch groß geschrieben. Und Reiseunfähig bin ich ja nicht.
Meine Tochter hat auch so einen idiotischen SB, der forderte von ihr eine Bettlägerigkeitsbescheinigung, weil er ihr nicht glaubte, dass sie krankt war. Meine Tochter hatte damals Depressionen, die durch den Druck der Arge verstärkt wurden. Unsere Hausärztin schäumte bald über, als sie sah, dass der SB ihre ärztliche Kompetenz in Frage stellte. Dennoch gab sie meiner Tochter die Bescheinigung, damit sie Ruhe vor dem Irren hatte.

Ich habe mal ein bißchen gestöbert:
§309 SGB III

Den Begriff der Bettlägerigkeitsbescheinigung kennt das SGB II und III nicht.
Ein Ermächtigungsgesetz, dass die ARGEn legitimiert eigene Vorschriften zu erlassen oder Gesetze einseitig zu verschärfen habe ich nirgends gefunden.
Ich kann nur jedem empfehlen sich mit Widersprüchen und eAs zu wehren.
Das Vorgehen der ARGEn ist meines Erachtens nach illegal.
Anforderung von „Bettlägerigkeitsbescheinigungen“ durch
die Agenturen für Arbeit

In der Vergangenheit hatten sich Beschwerden von Ärzten gehäuft, die
darauf hingewiesen hatten, dass die Agenturen für Arbeit bei Arbeitslo-
sen, die im Rahmen von Maßnahmen der beruflichen Aus- und Weiterbil-
dung im Recht der Arbeitsförderung an Fortbildungs- und Qualifizie-
rungsmaßnahmen teilnehmen müssen, sogenannte Bettlägerigkeitsbe-
scheinigungen vom behandelnden Arzt forderten, wenn der Arbeitslose
krankheitsbedingt an einer solchen Fortbildungsmaßnahme nicht teilneh-
men kann.
Mit der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sowie der Regionaldirektion
Baden-Württemberg konnte geklärt werden, dass eine über die Arbeitsun-
fähigkeitsbescheinigung hinausgehende Bettlägerigkeitsbescheinigung
gesetzlich nicht vorgesehen ist und für die Belange der Grundsicherung
für Arbeitssuchende nach dem SGB II und die Arbeitsförderung nach SGB
III auch nicht erforderlich ist. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg
geht davon aus, dass sogenannte Bettlägerigkeitsbescheinigungen zu-
künftig von den Agenturen für Arbeit nicht mehr verlangt werden
Quelle

Aus dem Tätigkeitsbericht 2007 des Datenschutzbeauftragten von Baden-Würtemberg
3. Arbeitslosengeld II: Die Bettlägerigkeitsbescheinigung
Ein Bürger, der Arbeitslosengeld II bezog, wandte sich Hilfe suchend an meine Dienststelle. Die für ihn zuständige Arbeitsgemeinschaft hatte, da die Eingliederungsvereinbarung von ihm nicht unterschrieben war, einen vereinbarungsersetzenden Verwaltungsakt erlassen. In diesem war geregelt, dass der Petent Zeiten der Krankheit ausschließlich mit einer Bettlägerigkeitsbescheinigung nachzuweisen habe. Allein eine vorliegende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung reiche nicht aus.

Von meiner Dienststelle zur Stellungnahme aufgefordert, erklärte die betroffene Arbeitsgemeinschaft, die Vorlage einer Bettlägerigkeitsbescheinigung sei lediglich für Fälle gedacht, in denen sich der Kunde der Meldepflicht und der Möglichkeit, einen Integrationsplan zu erarbeiten, durch Vorlage von Krankmeldungen entziehe. Weiterhin gelte dies nicht für alle Arbeitsunfähigkeitszeiten, sondern lediglich für die Tage, an denen der Kunde zu einem Termin bei der Arbeitsgemeinschaft erscheinen oder an Schulungsmaßnahmen teilnehmen solle. Der Petent habe bisher Einladungen der Arbeitsgemeinschaft Folge geleistet. Daher bestehe objektiv keine Veranlassung, eine Bettlägerigkeitsbescheinigung zu verlangen. Eventuell sei dies aufgrund nicht dokumentierter Äußerungen des Petenten "vorbeugend" in den Verwaltungsakt aufgenommen worden. Im Ergebnis schien die Arbeitsgemeinschaft ihr Vorgehen für zulässig zu halten.
Quelle

LG
 
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#14
erklärte die betroffene Arbeitsgemeinschaft, die Vorlage einer Bettlägerigkeitsbescheinigung sei lediglich für Fälle gedacht, in denen sich der Kunde der Meldepflicht und der Möglichkeit, einen Integrationsplan zu erarbeiten, durch Vorlage von Krankmeldungen entziehe[quote/]

Das ist ja echt die Härte... Für Fälle von falsch ausgestellten Krankmeldungen ist doch eine amtsärztliche Begutachtung da um das abzuklären.

Ausserdem wenn mein Arzt bereit ist mich krankzuschreiben wenn ich es garnicht bin wird er mir sicherlich auch so eine Bettlägerigsbescheinigung ohne Ursache ausstellen....
 

Atlantis

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#16
so kann man das nicht auslegen, bei einer Durchfallerkrankung ist man ja normalerweise auch nicht 6 Monate krank
es gibt durchfallerkrankungen die gehen sogar über jahre und die patienten bekommen elektrolyte mischungen und vitamiene gespritzt da der darm die nahrung nicht mehr verwerten kann.
eine normal oder eine nicht normal erkrankung kann eben kein SB ohne arzt zu sein im raum stellen und ob sie normal ist sieht man erst ob
die erkrankung nach 6 wochen aufhört hellseher ist keiner wenn dann die erkrankung weiter geht ist sie ja chronisch.
dann anzunehmen ich könnt ja antazen dort im amt ist nur dem arzt zu überlassen.
ich würde ja dort gerne die vorladung folgen wenn ich den norovirus habe
auch mit der echten virus grippe komme ich gern zu ARGE in seinem zimmer.

hier bei mir in der ARGE wo die anträge abgegebenen werden und mehre mitarbeiter sitzen die im vorfeld alles anehmen hab ich auf dem tisch
bei den ein blaue flasche sterillium so ein händedesinfektionsmittel gesehen der typ hat sich damit die hände eingerieben.:icon_neutral:
 

Atlantis

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#17
Ich habe auch manchmal den Eindruck, dass das jeder SB individuell für sich abmacht.
Meine Tochter hat auch so einen idiotischen SB, der forderte von ihr eine Bettlägerigkeitsbescheinigung, weil er ihr nicht glaubte, dass sie krankt war. Meine Tochter hatte damals Depressionen, die durch den Druck der Arge verstärkt wurden. Unsere Hausärztin schäumte bald über, als sie sah, dass der SB ihre ärztliche Kompetenz in Frage stellte. Dennoch gab sie meiner Tochter die Bescheinigung, damit sie Ruhe vor dem Irren hatte.

Ich habe mal ein bißchen gestöbert:
Quelle

Quelle

LG
weißt du wir habe das öfter hier immer wieder kommen hier neue dazu mit der bettlägerigkeitsbescheinigung der ARGE ich denke
der BA müsste jede solche dämliche forderung zugeschickt werden mit verweis auf dem schreiben wo sie die BA selber sagen ein bescheinigung wird so nicht mehr gefordert.
das es doch noch so gemacht wird muss den unter der nase gerieben werden bis die BA den letzen ARGE mitarbeiter aufgefordert hat dieses handel zu unterlassen.
 

Arania

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#18
es gibt durchfallerkrankungen die gehen sogar über jahre und die patienten bekommen elektrolyte mischungen und vitamiene gespritzt da der darm die nahrung nicht mehr verwerten kann.
eine normal oder eine nicht normal erkrankung kann eben kein SB ohne arzt zu sein im raum stellen und ob sie normal ist sieht man erst ob
die erkrankung nach 6 wochen aufhört hellseher ist keiner wenn dann die erkrankung weiter geht ist sie ja chronisch.
dann anzunehmen ich könnt ja antazen dort im amt ist nur dem arzt zu überlassen.
ich würde ja dort gerne die vorladung folgen wenn ich den norovirus habe
auch mit der echten virus grippe komme ich gern zu ARGE in seinem zimmer.

hier bei mir in der ARGE wo die anträge abgegebenen werden und mehre mitarbeiter sitzen die im vorfeld alles anehmen hab ich auf dem tisch
bei den ein blaue flasche sterillium so ein händedesinfektionsmittel gesehen der typ hat sich damit die hände eingerieben.:icon_neutral:

Das ist richtig aber dann wird ja auch keine harmlose Durchfallerkrankung bescheinigt, sondern die Krankheit die diagnostiziert wird

Ich bin mal gespannt was der Gesetzgeber sich da einfallen lassen wird, es gibt einfach zuviele AU-Bescheinigungen bei Terminen der ARGE, das war ja in Aussagen der Politiker schon zu hören
 

Atlantis

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#19
Das ist richtig aber dann wird ja auch keine harmlose Durchfallerkrankung bescheinigt, sondern die Krankheit die diagnostiziert wird

Ich bin mal gespannt was der Gesetzgeber sich da einfallen lassen wird, es gibt einfach zuviele AU-Bescheinigungen bei Terminen der ARGE, das war ja in Aussagen der Politiker schon zu hören
schon richtig aber der ARGE mensch bekommt den diagnose schlüssel nicht mit, das doppel an der krankenkasse enthält den

es sind ja nur immer die kurzerkrankungs bescheinigungen die dort
misstrauen hervorrufen.
 
E

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#20
Änderung § 56 SGB II - Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit

Der Gesetzgeber hat den § 56 SGB II - Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit ab 1.1.2009 geändert.
Bestehen Zweifel an der AU-Bescheinigung und somit an der Erkrankung des bedürftigen Menschen, ist der Medizinischen Dienst der Krankenversicherung zur Überprüfung heranzuziehen.
Hier wird auf § 275 SGB V - Begutachtung und Beratung verwiesen.

Es ist so wie bei einem Arbeitsverhältnis.
Anderweitig lautende Forderungen von Bütteln dieser Langzeitarbeitslosen-Verwahr-Mobbing-Schikanieranstalt sind somit nonsens.

Synopse: § 56 Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit
 

Fischlein

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#21
Hallo,

ich bedanke mich bei allen ( sind ja eine ganze Menge ) die hier auf mein Thema geantwortet haben.

Leider kann ich immer nur Nachmittags und Abends ins Internet. Wir haben hier ( hab ich schon mal erzählt ) nur ISDN. Bis zu unserem Dorf hat sich die Telekom noch nicht mit dem DSL durch gerungen. Und bei ISDN gibt es halt keine Pauschale und so kostet jede Minute.


An Mambo : Ich habe mir alles durchgelesen und habe es mir auch gleich mal ausgedruckt. Ich hoffe aber, dass ich so schnell nicht mehr zur ARGE muss. Normalerweise jetzt erst wieder im April. Aber was ist schon noch normal ?


Auch von den anderen Hinweisen werde ich mir Ausdrucke machen und wenn nötig mitnehmen.

"Rote Socke"
hat gefragt : Physisch oder Psychisch?

Also eigentlich ist es mittlerweile beides. Ich habe ja wegen meiner Neuropathie ( Taube Beine ) und auch wegen Augenprobleme einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Dauert jetzt eben schon seit Anfang 2006. Immer wieder Gutachter. Eine Verhandlung schon mal vor dem Sozialgericht. Bin jetzt im Berufungsverfahren. Kann noch mal 2 Jahre dauern. Obwohl mein Hausarzt und auch die Fachärzte meine Krankheit bestätigen, erzählen die Gutachter was anderes. Das ganze drumherrum und dann auch noch die ARGE macht mich fertig.

Daher sag' ich ja immer: Wäre ich bloß früher geboren( hab mich auch schon bei meiner Mutter beschwert). Dann könnte ich endlich ganz legal in Rente gehen und bräuchte den ganzen Zinober nicht mehr. Oder ich hätte noch die 58er Regelung in Anspruch nehmen können. In dem Fall hab' ich die Gnade der späten Geburt nicht.

Aber man soll ja nicht jammern. Wenn ich mal alles hinter mir habe freue ich mich, dass ich noch so jung bin. :icon_klatsch:
 

ticco

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#22
Hallo,
ich bin nur sporadisch hier und bin, ehrlich gesagt, jedesmal entsetzt, was für Sachen den Leuten zugemutet wird und welche Sachen diskutiert werden. Das ist echt Horror hoch drei. Allein schon die Tatsache, dass man darüber diskutieren muss, ob man trotz einer Krankschreibung irgendwo bei der Arge ernscheinen muss oder zusätzliche Bescheinigungen bräuchte, um nicht in eine Massnahme zu kommen, das ist ja grauenhaft.

Bettlägrigsbescheinigung - ich traue meinen Augen nicht. Wer krank ist, sollte Ruhe haben bis man wieder gesund ist.
schon richtig aber der ARGE mensch bekommt den diagnose schlüssel nicht mit, das doppel an der krankenkasse enthält den
Wär ja auch noch schöner, der Arge höchstvertrauliche Daten mitzuteilen.

Reisefähig bei einer Depression?

Kommt drauf an. Es gibt Kranke, die kriegen es noch nicht mal hin, sich bei der Krankheit noch zum Arzt zu schleppen, was i.A. ein grossen Problem bei psychischen Krankheiten ist. Überhaupt irgendetwas zu machen bzw. machen zu müssen ist je nach Schwere der Krankheit nicht mehr drin.

Solidarische Grüsse - ticco
 
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#23
AW: Änderung § 56 SGB II - Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit

Der Gesetzgeber hat den § 56 SGB II - Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit ab 1.1.2009 geändert.
Bestehen Zweifel an der AU-Bescheinigung und somit an der Erkrankung des bedürftigen Menschen, ist der Medizinischen Dienst der Krankenversicherung zur Überprüfung heranzuziehen.
Hier wird auf § 275 SGB V - Begutachtung und Beratung verwiesen.

Es ist so wie bei einem Arbeitsverhältnis.
Anderweitig lautende Forderungen von Bütteln dieser Langzeitarbeitslosen-Verwahr-Mobbing-Schikanieranstalt sind somit nonsens.

Synopse: § 56 Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit
Hallo Mambo.

Wenn dem so ist, wieso macht die Arge nicht vom medizinischen Dienst der Krankenkasse, sondern vom medizinischen Dienst der Arge gebrauch? Traut man der Krankenkasse nicht? Ist es vielleicht sicherer den Kunden zum Arge-MD zu schicken, weil dieser dort wahrscheinlicher gesund geschrieben wird? Wo liegt der genaue Unterschied?


Mit freundlichen Grüßen - Jason.
 
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#24
AW: Änderung § 56 SGB II - Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit

Zählt eine Krankmeldung nichts mehr?
Also, was ich hier so alles lese, da stehen mir die Haare zu Berge!!

Ich habe auf dieser Plattform folgendes gefunden:
Wenn du krank bist, bist du krank! Die ARGE ist kein Arzt. Du bist der ARGE keine Rechenschaft schuldig und schon gar nicht bist du auskunftspflichtig, um welche Erkrankung es sich handelt! Dubist einzig und allein dazu verpflichtet, die ARGE darüber zu informieren, dass du krank bist. Das hast du ja mit dem Zusenden der Arbeitsunfähigkeit auch getan.
ARGE KANN SICH AUF DEN KOPF STELLEN!!
 
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