Zählen MAE und FAV zu den sog. AGHs? Und Fragen dazu. (1 Betrachter)

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BürgB2012

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Hallo Zusammen!

Zum Hintergrund: Ich Ü50 bin auf zwei Jahre befristet beschäftigt in einer sog. FAV, noch bis Ende diesen Monats. Ich hätte nix gegen eine MAE anschließend einzuwenden.

Zählt eine FAV zu den sog. AGHs? Also, mit der seit 1.4.2012 geltenden maximalen Förderdauer von zwei Jahren innerhalb eines 5-Jahres-Zeitraums.

Ich frage deshalb, weil ich eine MAE vor dem Stichtag 1.4.2012 begonnen und nach diesem Stichtag noch einmal verlängert bekam. 9/2013 dann die FAV.

Gilt dieser Stichtag 1.4.2012 vielleicht nur für neue MAEs, die danach begonnen haben?
 
E

ExitUser

Gast
Folgende Info habe ich gefunden.

3. Höhe und Dauer der Förderung von Arbeitsverhältnissen

3.1 Förderdauer

Weisungen

Die Förderdauer beträgt gem. § 16e Abs. 3 Nr. 4 SGB II maximal 24 Monate innerhalb eines Zeitraumes von 5 Jahren. Der Zeitraum beginnt mit dem ersten, ab dem 01.04.2012 geförderten Arbeitsverhältnis nach § 16e Abs. 1 SGB II. Durch die Beschränkung der Förderdauer wird das Ziel des § 16e SGB II (hier: Heranführung an den ersten Arbeitsmarkt) verdeutlicht und verstärkt. Die Entscheidung bezüglich der Förderdauer ist nachvollziehbar zu dokumen-
tieren und richtet sich nach der Prognoseentscheidung (vgl. B 2.3.2).
Weitere Infos im PDF.
 

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BürgB2012

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Vielen Dank für die Antwort, die jedoch meine Fragen nicht eindeutig beantwortet.

Diese Dokumente(PDF) habe ich selbst bereits im Netz gefunden, aber nicht restlos verstanden.

Als Nichtjurist stellt sich mir immer noch die Frage, ob nach einer 2-Jährigen FAV nach §16e SGB II eine MAE nach §16b SGB II möglich ist.

Also, gilt die Zuweisungshöchstdauer für AGHs gleich welcher Art oder jeweils für FAV 2 Jahre und MAE 2 Jahre. Das wären dann 4 Jahre Förderung in 5 Jahren maximal.

Förderungsvoraussetzung nach §16d SGB II

2.6 Förderdauer (von MAE)

https://www.harald-thome.de/media/files/HEGA-01-2012-Verbesserung-Eingliederungschancen-Anlage.pdf

Eine Frage hat sich durch o.g. Dokument geklärt. Vor dem 1.4.2012 zugewiesenen MAEs bleiben bei der Berechnung der Zuweisungshöchstdauer unberücksichtigt.
 
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