Ypsilanti liest SPD die Leviten - Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

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Mario Nette

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07.01.2011
Ypsilanti liest SPD die Leviten
Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

„Eine SPD der Fairness, die ihr eigenes Firmenschild entsorgt, begeht Selbstmord“ - klare Worte von Andrea Ypsilanti, der früheren hessischen SPD-Vorsitzenden. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau warnt sie davor, die „ureigene Idee einer gerechten und sozialen Gesellschaftsordnung, eines demokratischen Sozialismus“ aufzugeben.
Ypsilanti liest SPD die Leviten: Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun | Politik*- Frankfurter Rundschau

Von Hans-Gerd Öfinger 11.01.2011 / Inland
Ypsilanti warnt SPD vor Selbstmord
Hessin watscht eigene Parteispitze ab

Unmittelbar vor der aktuellen Klausur des SPD-Parteivorstands in Potsdam haben kritische SPD-Mitglieder ihre grundsätzliche Unzufriedenheit mit der Linie der Parteiführung betont.
11.01.2011: Ypsilanti warnt SPD vor Selbstmord (Tageszeitung Neues Deutschland)

... was für ein Gebrodel momentan in der Parteienlandschaft.

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
Die ist krass, die Frau. Sollte lieber den Kopf einziehen u. in der Versenkung bleiben.
 

KK aus C

Elo-User*in
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Die ist krass, die Frau. Sollte lieber den Kopf einziehen u. in der Versenkung bleiben.

Wie bitte?
Da rechnet mal jemand mit den rückratverkrümmten Genossen der Bosse ab und legt den Finger in jede einzelne Wahlniederlagen-Wunde und deren Ursache und Du weist nix Besseres, als diesen Kommentar?

:icon_eek:
 

Merkur

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Die SPD muss kürzen was sie kann sonst kommen sie nicht mehr an die Macht ! Wer das meiste weg nimmt macht auch das Rennen.
 
E

ExitUser0090

Gast
Naja, größtenteils stimmt das ja was sie da in dem Artikel schreibt.

Allerdings will die SPD das ja scheinbar gar nicht. Ich denke das jetzige Spitzenpersonal wäre als Junior in einer großen Koalition mit Mutti schon mehr als zufrieden.

Andererseits ist da auch eigenes an Selbstbeweihräucherung

Das war es, was in Hessen 2008 mit einem ambitionierten sozialen, ökologischen, ökonomischen und kulturellen Programm zur Wahl stand, das einen Mindestlohn, eine neue Energie-, Wirtschafts-, Bildungs-, und Kulturpolitik mit einer umfassenden sozialen Infrastruktur verknüpfte.
Einen Mindestlohn auf Landesebene zu fordern ist doch nur Augenwischerei.

Universell zu denken schließt durchaus das „Sowohl-als-auch“ eines Interessenausgleichs ein, benennt jedoch die darin virulenten gesellschaftlichen Widersprüche und bezieht mutig Position. Das von Hermann Scheer entworfene Wirtschaftsprogramm der hessischen SPD wirkte nicht zufällig wie eine Kampfansage an die Energie-Oligopole.
Bringt auch nur auf Bundesebene was, ansonsten auch sinnfrei.

Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass die Krise der sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien europäisch ist. Deren Hauptursache ist die Ohnmacht gegenüber dem „Terror der Ökonomie“.
Gut erkannt, aber das werden Sie auch nicht ändern, Frau Y.
 

Archibald

Super-Moderation
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richtig, mal wieder frisch und unbefriedigt aus dem bette eines feindes von stoiber gekrochen? ^^

Schade dass manche Diskussionen immer wieder auf ein solches "Niveau" gezogen werden.

Fakt ist für mich dennoch, dass die Stoßrichtung von Frau Ypsilanti eine richtige ist. Ich selbst bin per se gegen Kommunismus und Sozialismus in bisher bekannten Ausprägungen. Etwas davon könnte aber unserem durchkanallenden Goldgräberkapitalismus nichts schaden - im Gegenteil. Ebenso ist der derzeitige Kapitalismus sogar Verfassungswidrig, denn danach soll "Eigentum" zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt werden. Insofern verordnet bereits unser GG etwas Sozialismus und dies aus Erfahrung völlig zurecht.

Die SPD täte gut daran wieder Spd zu werden und sich endlich wieder vom Schoß der CDU zu lösen. Ypsilanti mag Fehler gemacht haben, dennoch hat sie weit mehr von dem begriffen, was dieses Land abseits von Postengeschachere und Machtgeilheit braucht.

Jmy2Cents

LG, Archibald
 

hemmi

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Die Spd ist das was sie unter Schröder geworden ist, ein Fäkalhaufen.
Was Schröder in ein paar Jahren zerstört hat, hat mehr als 100 Jahre gedauert es aufzubauen.
Auch ich war einmal Mitglied dieser Partei und es gilt der Schwur " Die Hand soll mir abfaulen bevor ich bei Denen nochmal ein Kreuz mache ":icon_evil::icon_twisted::biggrin:
 

physicus

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Die SPD täte gut daran wieder Spd zu werden und sich endlich wieder vom Schoß der CDU zu lösen.

keine panik, das macht sie vor den wahlen schon noch, damit du dein kreuz dort wieder machen kannst, ohne bauchschmrzen zu bekommen...
 

hemmi

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Und nach den Wahlen ist alles wieder vergessen!
Kurze Erinnerung Merkelsteuer, und Müntefehrings Äusserungen dazu.
Nie Mehr!!!:icon_evil:
 

Hotti

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Schade dass manche Diskussionen immer wieder auf ein solches "Niveau" gezogen werden.

Fakt ist für mich dennoch, dass die Stoßrichtung von Frau Ypsilanti eine richtige ist. Ich selbst bin per se gegen Kommunismus und Sozialismus in bisher bekannten Ausprägungen. Etwas davon könnte aber unserem durchkanallenden Goldgräberkapitalismus nichts schaden - im Gegenteil. Ebenso ist der derzeitige Kapitalismus sogar Verfassungswidrig, denn danach soll "Eigentum" zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt werden. Insofern verordnet bereits unser GG etwas Sozialismus und dies aus Erfahrung völlig zurecht.

Die SPD täte gut daran wieder Spd zu werden und sich endlich wieder vom Schoß der CDU zu lösen. Ypsilanti mag Fehler gemacht haben, dennoch hat sie weit mehr von dem begriffen, was dieses Land abseits von Postengeschachere und Machtgeilheit braucht.

Jmy2Cents

LG, Archibald
Du meinst so eine Art Sozialkapitalismus. Kapitalismus, aber bedeutend sozialer gestaltet. Ja, da wäre ich auch für. Ich wünsche mir auch, dass die SPD wieder das wird, was sie vor Schröder war, eine Partei, die ihren Namen auch verdient. Aber die hat so viel Vertrauen verloren, und es wird lange dauern bis sie das Vertrauen der Wähler zurück gewinnt. Das kann sie aber als Oposition schlecht, denn da macht jeder große Sprüche, ob sie es dann ehrlich meint kann sie nur beweisen, wenn sie regiert, aber bitte nicht mit der CDU/CSU/FDP. Ja ich wünsche mir eine Beteiligung von DIE LINKE, da muss DIE LINKE dann auch Farbe bekennen, und vieleicht wacht manch einer auf, oder aber auch nicht. Richtig trauen tue ich keiner Partei. Ich bin gespannt auf die nächste Landtagswahl.
 

Feind=Bild

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... Ich bin gespannt auf die nächste Landtagswahl.
Wer nicht?

Aber bei der SPD werde ich erst wieder überhaupt darüber nachdenken, die zu wählen, wenn Schröder, Steinbrück, Steinmeier und Sarrazin aus der Partei raus und/oder unter der Erde sind!
 
R

Rounddancer

Gast
Einen Mindestlohn auf Landesebene zu fordern ist doch nur Augenwischerei.

Plapper doch nicht die falschen Argumente der Gegner nach!

Denn: Auch auf Landesebene kann man sehr wohl mit dem Mindestlohn anfangen.

Wie?


  1. Kann man über den Bundesrat Initiativen zum Mindestlohn einbringen.
  2. Kann man selbst damit beginnen, daß im Lande in den Bereichen des Öffentlichen Dienstes, also da, wo das Land Arbeitgeber ist, niemand mehr unter dem Mindestlohn, sagen wir zum ersten Einstieg mal von mindestens 9,00 Euro beschäftigt werden darf. Dies gilt dann auch für die rechtlich dem Land unterstellten Teile von Kreisen, Städten, Regionalregierungen und Gemeinden.
  3. Werden ja durch das Land viele Aufträge (Bauarbeiten, etc.) ausgeschrieben. In diesen Ausschreibungen kann man als Land festlegen, daß nur der den Zuschlag bekommt, der vertraglich fest zusichert, und nachweist, daß er nur Menschen mindestens zum Mindestlohn Bau beschäftigt,- und Tricksereien mit ausländischen, z.B. für 14 Tage per Bus hereingekarrten Leuten unterläßt, die dann zwar bei Kontrollen die Höhe des Mindestlohnes auswendig wissen, aber in Wirklichkeit für einen Mindest-Stundenlohn zwei, drei Zeitstunden arbeiten,- und dann nicht selten auch noch, wieder daheim, gegen den Subsubunternehmer klagen müssen, um überhaupt das bißchen Geld zu bekommen.
Und so weiter. Außerdem wäre so der Anfang gemacht.
 
E

ExitUser0090

Gast
Ich plapper gar nichts nach, ich schreibe lediglich meine Meinung.

Sicher könnte man Initiativen einbringen aber die SPD hat absolut nichts dazu unternommen, als sie an der Regierung beteiligt war. Die Führungsspitze ist weitestgehend die selbe. Ausgerechnet eine Landesgruppe aus Hessen soll dann was dazu erreichen können nur weil es in einem Wahlprogramm der Ypsilanti steht?

Es ist ja bekannt, wie es um Wahlprogrammen und insbesondere Wahlversprechen bestellt ist.

Zu Punkt zwei gibt es den ÖTV Tarif und der beginnt bei gut 1400 Euronen Brutto in der niedrigsten Stufe. Da käme man ungefähr auf 9 Euro/Std. Find ich persönlich immer noch zu niedrig.

Der Punkt drei ist eine schöne Illusion die auch mit einer Ypsilanti Regierung niemals so gekommen wäre. Dafür sind die Strukturen in den Verwaltungen einfach zu verfilzt.

Aber positive Veränderungen von der aktuellen SPD zu erwarten, sind doch sehr unrealistisch.
 
R

Rounddancer

Gast
Im öffentlichen Dienst wurde viel an Fremdfirmen abgegeben, die ganzen Putz-, und Küchenjobs, etc., die kriegen alle keeine neun Euro, mit Glück sechs.
 
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