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x/y Diagramm Darstellung welcher finanzieller Aufwand nötig ist um das BGE einzuführen

DoppelPleite

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Ganz simple an Hand eines x/y Diagramm veranschaulicht warum ein BGE kein finanzielles Problem darstellt, hier als Beispiel für Österreich:

https://www.youtube.com/watch?v=p50UoeAcUSc

Ab Minute 15:15 wird´s erklärt.
 

Meichelberger

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Auch wenn ich nichts dagegen habe, halte ich die Sichtweise für stark vereinfacht. Auf so einem Niveau reicht es nicht zu vereinfachen, da bei einem BGE weitere unbekannte variablen hinzu kommen (welche Personen hören auf zu arbeiten, etc etc.)
 

Atze Knorke

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... von a(h) über g bis xy in Deutschland ungelöst ... ein Kinder-Grundeinkommen (Kinderrechte ins GG längst überfällig im 21. Jahrhundert) - die Kinder (weder geschäfts- noch erwerbsfähig) komplett raus aus den menschenunwürdigen, fehlerhaften Kinder-Regelsätzen/-bedarfen - wäre erstmal die Stärke der Politik, um Zukunft gesellschaftlich positiv zu gestalten und die Kinderarmut nicht noch gräßlichere Züge in einem wohlhabenen Land einnimmt, in dem man GUT und GERNE lebt ...

Finanzielle Ressourcen anderweitig bündelbar aus:
- KdU-Kopfanteile
- Teilhabe- und Bildungspaket
- Kinderzuschlag
- Kindergeld / Freibetrag /steuerl. Bewertung /
- Erwerbseinkommen/Existenzsicherung von Familien etc.

--> GG - Die Würde des Menschen (auch der Kinder) ist unantastbar -

https://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2017/02/zwischen-heilserwartung-und.html
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/sell-zu-hartz-debatte-100.html

https://www.nachdenkseiten.de/?p=41787
https://www.nachdenkseiten.de/?p=41883
 
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Zwangsregistrie

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Das BGE muss gedruckt werden. So wird ein BGE finanziert.Es ist peinlich genug, dass die Regierung bis heute keine eigenes Geld besitzt. Sich ihr eigenes Geld nicht druckt als Staat. Die Regierung muss sich die finanziellen Mittel für den Staat bei den reichsten Leuten leihen. Sie hat kein eigenes Geld. Die Regierung ist kein Souverän gegenüber den Banken und den Unternehmen, sie ist vielmehr ein Scherge dieser und bekräftigt dies mit einem Bündnis. Lässt sich finanzieren und gibt Souveränität vor.
 
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Zerberus X

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Das BGE muss gedruckt werden. So wird ein BGE finanziert.Es ist peinlich genug, dass die Regierung bis heute keine eigenes Geld besitzt. Sich ihr eigenes Geld nicht druckt als Staat. Die Regierung muss sich die finanziellen Mittel für den Staat bei den reichsten Leuten leihen. Sie hat kein eigenes Geld. Die Regierung ist kein Souverän gegenüber den Banken und den Unternehmen, sie ist vielmehr ein Scherge dieser und bekräftigt dies mit einem Bündnis. Lässt sich finanzieren und gibt Souveränität vor.
Du willst eine Diktatur?
 

erwerbsuchend

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Das BGE muss gedruckt werden. So wird ein BGE finanziert.Es ist peinlich genug, dass die Regierung bis heute keine eigenes Geld besitzt. Sich ihr eigenes Geld nicht druckt als Staat.
Du willst also die Sozialpolitik mit der hemmungslosen Nutzung der Notenpresse finanzieren? Du weißt, was Inflation und Kaufkraft bedeutet? Schaue dir doch einfach mal Länder an, die in den letzten Jahren nur mit der Notenpresse ihr Land finanziert haben, oder es zumindest versucht haben. Als Beispiele dafür sind Venezuela und Simbabwe zu nennen.

Die Regierung muss sich die finanziellen Mittel für den Staat bei den reichsten Leuten leihen.
Ein Staat finanziert sich hauptsächlich durch Steuern und Abgaben. Erst wenn diese nicht ausreichen, nimmt dieser Schulden auf, indem er Staatsanleihen ausgibt. Da wären wir dann aber auch bei dem bekannten Punkt, dass die Schulden der Einen die Vermögen der Anderen sind. Hast du zufälligerweise eine Lebensversicherung oder eine andere Finanzanlage? Wenn ja, dann frage dich mal, woher diese ihre Erträge hernehmen. Sie drucken garantiert kein Geld extra dafür :wink:
 

Anstreicher Kurt

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Die Berechnungen sind doch eh wurscht, weil niemand freiwillig was abgibt. Und die Zahl der Unwilligen ist > der Zahl der möglichen Begünstigten.

Haken dran. Nächstes Problem!
 

Salzwasser

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Ich würde sofort aufhören zu arbeiten. Nicht für immer, aber mindestens für ein Jahr.
Und danach auch nur in Teilzeit. :idea:
 

Bettelstudent

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Hallo erwerbsuchend,

nun das:Schaue dir doch einfach mal Länder an, die in den letzten Jahren nur mit der Notenpresse ihr Land finanziert haben hat in ITALIEN aber bis zur Einführung des TEURO prächtig funktioniert :)
Und hatte den Vorteil,das alle Italiener gute Mathematiker sind,denn den Umgang mit vielen Zahlen sind sie ja gewöhnt :biggrin:
Und zum Punkt Steuern.....dir ist aber schon klar, das die Haupteinahmequelle der BRD die Lohnsteuer ist und danach die ganzen anderen wie
  • Versicherungssteuer
  • Kaffeesteuer
  • Alkohol-Steuern
  • Mineralöl bzw. jetzt Energiesteuer
  • Stromsteuer
  • Kfz.-Steuer
  • Soli
und nicht zu vergessen die Mehrwert(Umsatzs)steuer.Die "Reichen" sofern die denn überhaupt hier Steuern zahlen,tun da fast gar nichts für.Denn 1997 wurden wenigstens noch läppische 997 Millionen EURO von den Reichen eingenommen,heute NULL.
 

elsakatze

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Ich würde erst gar nicht Arbeiten ehrlich gesagt hahah.. und wenn dann wie bereits gesagt in Teilzeit ;)
 

Fairina

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Findet ihr das eigentlich witzig? NEIN, ich finde es nicht witzig. Und deshalb KEIN BGE. Denn JEDER kann irgendetwas tun. Und wenn es Kleinigkeiten sind wie in verkehrsberuhigten Zonen mal den Baum in der Verengung der Strasse vor dem Hause im Sommer zu gießen, das Laub zusammen zu harken. Alten Menschen etwas vorlesen. Schülerlotse sein - es gibt noch ganz vieles was man machen kann.
Aber solche Aussagen: ich arbeite dann nicht, das genau ist das, was Bürger wie mich abschreckt. Ich habe nichts gegen ein Sabbatjahr, aber solche Aussagen von Neupostern stehe ich sehr, sehr kritisch gegenüber.


Bettelstudent, hier muss ich dir einmal recht geben.
 

DoppelPleite

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Durch die in #7 und #9 geäußerten Dinge, sollte man nicht das BGE generell auf den Prüfstand stellen. Es laufen gerade Test´s wie sich das BGE auf die Arbeitswelt auswirkt und fast immer liest man von den Menschen, dass sie sich nichts besseres vorstellen konnten weil nun das Studium, Kleingewerbe abgesichert ist.
Andere berichten endlich auch mal "nein" sagen zu können, als sich dauerhaft vom Chef ausnutzen zu lassen.

Zudem sehe ich die o.g. Beiträge unrealistisch an, weil sie von Menschen geäußert wurden die vermutlich mittelschwer unter dem HIV ~ Joch leiden. Unter diesen Voraussetzungen kann man die Aussagen durchaus verstehen.
 

Anstreicher Kurt

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Interessantes Thema!

Ich glaube jedoch, daß die Vorstellungen von einem BGE teilweise weit überzogen sind.

Es wird sicher nicht darauf hinauslaufen, daß jeder Einwohner genügend Geld an die Hand bekommt, um Bilder zu malen oder jeden Tag am Strand zu spazieren. Das ist Utopia. Das kommt nicht.

Es läuft auf irgendein Mittelding raus.
 

Salzwasser

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Verstehe nicht, warum manch einer so schokiert ist, wenn Leute einen ausgiebigen, langen Urlaub machen würden um die Batterien mal wieder aufzutanken und auch danach keine 40-50 h mehr Arbeiten möchten.

Sorry, aber in diesem Forum wird an anderer Stelle regelrecht zelebriert, dass man nichts machen sollte, was man selbst nicht wirklich möchte.

Wenn man sich keine Gedanken mehr um die monatlichen, essentiellen Ausgaben machen muss, wem würde man verdenken, dass dann andere Sachen wichtiger sind als der Job.

Sage ja nicht für immer, aber 12 Monate ist jetzt auch nicht viel.
 

jaykay19

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Nur steigen dann auch alle Preise an und am Ende hat man dann auch nicht viel mehr.
 

DoppelPleite

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Nur steigen dann auch alle Preise an und am Ende hat man dann auch nicht viel mehr.
Willst Du damit zum Ausdruck bringen, die "Preise" seien an den HIV Satz angepasst? Dafür ist die Wirtschaft dann wohl doch etwas zu komplex und man könnte genauso gut sagen, der Mindestlohn ist für höhere Preise verantwortlich.

Oder anders ausgedrückt: "Die Nachfrage bestimmt den Preis" :wink:
 

Lorddong

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Es gibt kein Einkommen ohne Produktion. Einkommen und Produktion sind in einer Volkswirtschaft nicht voneinander zu trennen. Wer ein bedingungsloses Einkommen fordert, der fordert eine bedingungslose Produktion.

Die nominalen Einkommenszuwächse, die nicht eine Entsprechung in der Produktion haben, werden in der Regel über Preissteigerungen (also Inflation) zu realen Einkommenszuwächsen gemacht, die wieder mit dem Tempo der Produktionszunahme übereinstimmen. Ein BGE würde zudem die wirtschaftliche Basis zerstören aus der es geschöpft werden soll.

Wer es aus den Töpfen der Vermögenden bezahlen will, der soll eben Umverteilung sagen. Das lässt sich über Steuern viel einfacher realisieren als über den BGE Blödsinn.
 

spello

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Es gibt kein Einkommen ohne Produktion. Einkommen und Produktion sind in einer Volkswirtschaft nicht voneinander zu trennen. Wer ein bedingungsloses Einkommen fordert, der fordert eine bedingungslose Produktion.

Die nominalen Einkommenszuwächse, die nicht eine Entsprechung in der Produktion haben, werden in der Regel über Preissteigerungen (also Inflation) zu realen Einkommenszuwächsen gemacht, die wieder mit dem Tempo der Produktionszunahme übereinstimmen. Ein BGE würde zudem die wirtschaftliche Basis zerstören aus der es geschöpft werden soll.

Wer es aus den Töpfen der Vermögenden bezahlen will, der soll eben Umverteilung sagen. Das lässt sich über Steuern viel einfacher realisieren als über den BGE Blödsinn.
[>Posted via Mobile Device<]

Die Produktion findet unter Einsatz der natürlichen Ressourcen und zunehmender Automation statt.
Sie ist also mit wenig Arbeitskräften gesichert Und wenn man die Produktion von schädlichen Produkten einstellen würde, wären noch weniger Arbeitskräfte notwendig.
Ein BGE würde ermöglichen die Produktion gerecht zu verteilen und sich nicht automatisierbaren Arbeiten zu widmen, sei es privat oder als Zusatzverdienst-Job.
Das BGE insgesamt, wie auch alle anderen Einnahmen müssen natürlich dem Produktionsvolumen entsprechen.
[>Posted via Mobile Device<]
 
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Sery

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Warum möchten alle ein BGE?
Das löst die Probleme nicht im gegenteil es verschärft die Situation.
Gut jeder bekommt 1000 - 2000€ schön.
Wenn mqn jung und gesund ist mag es reichen.
Was ist mit Behinderten?
Die brauchen sehr viel mehr Geld?
Was ist mit Kindern die besondere Förderung bedürfen?
Was ist mit Alten und Kranken?
[>Posted via Mobile Device<]
 

Salzwasser

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Wenn man sich dahingehend in Foren umhört wird klar, dass das BGE tatsächlich nur das Basiseinkommen sein soll. Da kann gerne noch reichlich oben drauf ausgeschüttet werden, falls nötig (z.B. für Behinderte oder förderbedürftige Kinder).
 

spello

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[>Posted via Mobile Device<]

Behinderte erhalten auch heute schon Zuschläge.
M.E.wird in den BGE-Modellen zuviel aufeinmal gefordert.Das hat zur Folge, dass es hierfür keine Mehrheit gibt und nichts umgesetzt wird.
Dabei wäre es dringend nötig,zunächst mal die harten Bedingungen für den aktuellen Einkommenssatz nach SGB zu lockern.
Das heißt:
-weiterhin Anrechnung von Einkommen,doch höhere Freibeträge
-Wegfall des Arbeitszwangs!
-Wegfall des Zwangs seinen Grundbesitz zu verkaufen und evtl.umzuziehen

Allerdings sollte der Wohnkostenzuschuss für BGE-Bezieher eine einheitl.Höhe haben.
Wer eine teure Wohnung hat sollte für den Mehrbetrag selbst aufkommen (Ausnahmen; alte und behinderte Personen)
Außerdem sollte angesichts der Überbevölkerung das BGE nur für max.2 Kinder gezahlt werden.
Und Zuwanderer müssten von der Bedingungslosigkeit ausgenommen werden.
Doch eine Ausdehnung des BGE auf EU und weltweit sollte angestrebt werden.
[>Posted via Mobile Device<]
 
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Negev

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Was ist mit Behinderten?
Die brauchen sehr viel mehr Geld?
Was ist mit Kindern die besondere Förderung bedürfen?
Was ist mit Alten und Kranken?[/size]
Viele Prophezeien den Niedergang des Sozialstaates aber warum?
Zunächst ist das BGE Sozial. Dann muss der Staat natürlich da
einspringen, wo das Geld aufgrund von Krankheit und Gebrechen
nicht ausreicht. Wie man das überprüfen soll? Man lässt es von
einem Arzt feststellen. Dann bekommt man "bedingungslos" mehr
Geld.

Doch eine Ausdehnung des BGE auf EU und weltweit sollte angestrebt werden.
Das wäre in meinen Augen sogar zwingend. In der EU gilt freie
Berufswahl und man kann wohnen wo man möchte. Schon heute
machen die Unterschiede der Wirtschaftsleistung und der
Sozialsysteme Probleme. Hätte jedes EU-Land die gleiche
Absicherung, würden Menschen (aus der EU) nicht in einzelne
Systeme fliehen. Dann wäre auch dieses Argument der EU-Gegner
(siehe Brexit) vom Tisch.

Die Produktion findet unter Einsatz der natürlichen Ressourcen und zunehmender Automation statt.
Sie ist also mit wenig Arbeitskräften gesichert Und wenn man die Produktion von schädlichen Produkten einstellen würde, wären noch weniger Arbeitskräfte notwendig.
Ein BGE würde ermöglichen die Produktion gerecht zu verteilen und sich nicht automatisierbaren Arbeiten zu widmen, sei es privat oder als Zusatzverdienst-Job.
Das ist ein sehr interessanter Punkt. Man könnte eine Produktion
aufbauen, die Umwelt verträglicher ist und weniger - vielleicht sogar
Nachhaltiger ist. Die Produktion müsste nicht unter dem Gesichtspunkt
der Gewinnmaximierung stattfinden. Weniger Überproduktion, Produkte
die Haltbarer sind, Produkte die dem Menschen nicht Schaden.
Insgesamt würde es weniger vom gleichen geben - dafür aber Hochwertiger.

Auch ein Argument, welches ich immer wieder höre: ein BGE wäre eine Einladung
an die Unternehmen, noch weniger zu bezahlen. Verstehe ich nicht. Zunächst soll
das BGE so hoch sein, dass man davon selbstbestimmt leben kann. Es soll kein
Einkommen sein, bei dem man große Sprünge machen und in Luxus leben kann.
Aber man soll anständig Wohnen und ein gesundes Leben führen können.
Ein solches BGE würden den Menschen in eine viel stärkere Verhandlungsposition
versetzen. "Du willst, dass ich deine Toiletten schruppe? Dann lass mal sehen, was
du dafür bietest". Viele (wichtige) Berufe sind doch vom Mechanismus Nachfrage
und Angebot völlig entkoppelt. Das ist nur auf ein Missverhältnis von Mensch und
Erwerbsarbeit zurückzuführen.
Des weiteren kann man natürlich auch Arbeit antreten, die weniger Entlohnt wird.
Weil diese Arbeit weniger Zeit in Anspruch nimmt oder sozial Wertvoll ist oder
schlicht Spaß macht. Jeder Dazuverdienst bleibt erhalten. Es könnten sich
Dienstleistungen entwickeln, die es vor dem BGE schwer hatten zu existieren
da man knallhart kalkulieren musste - immer in Konkurrenz mit dem anderen.
Bäckerhandwerk lohnt sich nicht? So etwas kann es mit einem BGE nicht geben.
 

Kampfmops

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AW: x/y Diagramm Darstellung welcher finanzieller Aufwand nötig ist um das BGE einzuführen

Meine Meinung zum BGE war anfangs schon klar. Ist eine gute Idee, hilft allen. So...in der Zwischenzeit habe ich bei vielen Diskussionen mitgelesen, sie im TV verfolgt und mir weitere Gedanken gemacht. Fazit: Nun gibt das ganze für mich sogar noch mehr Sinn und ich bin noch mehr dafür.
Mal ein paar Fragen/Aussagen, die sich aufdrängen und wie ich mir die Problemlösung (für mich) beantworten konnte:

1. Dann arbeitet ja keiner mehr.

Das ist meiner Meinung nach, kompletter Unsinn.
Schaut man sich die Menschen und ihr Konsumverhalten momentan an, wird der Großteil nicht ansatzweise mit dem BGE auskommen. Zwar gibt es Menschen, die gelernt haben, mit wenig Geld klar zu kommen, aber das sind nicht alle.
Viele z.B. sind einen gewissen "Luxus" gewohnt. Eine Wohnung mit Zimmer für jedes Kind ist da genauso Pflicht, wie 2 Autos (Mama und Papa haben eines), einmal Urlaub im Jahr, sowie immer wieder Krimskrams kaufen.
Bei einer solchen Lebensweise ist man, trotz BGE drauf angewiesen, zu arbeiten.

Andere Menschen, die vorher schon mit wenig Geld auskommen mussten (sein es Elos oder Geringverdiener), werden sich sicher eine Pause gönnen (die einen vom Amt, die anderen von Arm trotz Arbeit). Aber nach einer Zeit möchten sie dann doch etwas tun und evtl. entdecken sie eine neue Berufung für sich, allein dadurch, das sie mal Zeit hatten, in sich zu gehen und darüber nachdenken konnten, was sie wirklich machen möchten.

2. Wer soll das Zahlen?
Da gibt es viele Möglichkeiten.
Als erstes fällt natürlich die Armutsindustrie (Amt, Maßnahmeträger und was sonnst noch dazu gehört) weg, was auch Unsummen verschlingt. Arbeitsämter werden zu Vermittlungsbörsen ohne Zwang.

Wichtiger wird allerdings, die nötige "Umverteilung". Wer extrem viel verdient, muss auch entsprechend Steuern zahlen, wer wenig verdient, weniger. Gerde wenn das BGE Weltweit kommen sollte, müssen sich die Länder auf Steuersätze nach Gehaltshöhe einigen, damit es keine Schlupflöcher mehr gibt.

Die gesetzliche Rente wird dann wohl auch (auf dauer) weg fallen. Auch im Alter erhält man das BGE. Vermutlich wird es dann aber freiwillige Rentenversicherrungen geben.

3. Kinder, Kranke usw. ?
Kinder kann man direkt raus nehmen. Wie schon öfter gesagt, bekommt JEDER das BGE, also auch Babys, sobald sie auf die Welt kommen. Vater, Mutter und 2 Kinder haben dann also 4 mal BGE Monatlich. Solange die Kinder noch nicht so viel benötigen, kann man das Geld ja beiseite legen, für spätere Ausgaben. Ich vermute, wenn das BGE kommen sollte, wird es kein Kindergeld mehr geben. Allerdings ist der BGE-Betrag dann ja eh höher.

Bei Kranken ist es dann wieder eine andere Sache. Auch mit BGE werden wir noch immer die Krankenkassen benötigen (wo meiner Meinung nach dann JEDER einzahlen müsste). Da müsste dann entschieden werden, ob die KK überhaupt noch Zuzahlungen nehmen dürften. Behinderte brauchen auf jeden Fall weitere Unterstützung.

4. Die Firmen zahlen dann keine angemessenen Gehälter mehr!
Da wird wohl eher das Gegenteil der Fall sein. Das BGE gibt uns Sicherheit, selbst entscheiden zu können, was wir machen möchten und wo. Arbeitszwang gibt es dann nicht mehr, da das Grundeinkommen BEDINGUNGSLOS ist.
Ist man also in einer Firma, wo einen der Chef den ganzen Tag anbrüllt, rum hetzt und am Ende zu wenig bezahlt, kann man sagen:"Nö, das tu ich mir nicht an!"

Einfach mal "Nein" sagen zu können, ohne Angst um die Existenz zu haben, weil Sanktionen drohen könnten, das ist freie Arbeitsplatzwahl. Und das werden auch die Chefs zu spüren bekommen, das die Menschen nicht mehr alles mit sich machen lassen.
Viele Betriebe werden dann umstrukturieren müssen. Weg von Arbeiter-Mobben, zu einem Betrieb, wo die Menschen gerne arbeiten möchten, weils Spaß macht.


Soweit einige meiner Gedanken dazu :icon_hihi:

Tante Edith, weil: Nach Freiflug aus dem Forum waren die Umlaute kaputt.
 

Maximus Decimus

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Wie hoch soll das BGE sein? Sollen damit alle Leistungen abgegolten sein, so daß es nichts mehr zusätzlich gibt? Demnach alle Ausgaben wie z. B. Krankenkasse, Rundfunk, Schulmaterial, Renovierungskosten und alle sonstigen Erstattungen die es auf Antrag noch gibt.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Zerberus X

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Wie hoch soll das BGE sein? Sollen damit alle Leistungen abgegolten sein, so daß es nichts mehr zusätzlich gibt? Demnach alle Ausgaben wie z. B. Krankenkasse, Rundfunk, Schulmaterial, Renovierungskosten und alle sonstigen Erstattungen die es auf Antrag noch gibt.
Das habe ich auch schon gefragt.

Gehen wir von 1 000 € aus und es gibt Nachzahlungen bei Nebenkosten,Strom,Mieterhöhungen usw.

Bei der Frage wurden schon wieder Rufe nach Sonderzahlungen laut,was wieder Bedingungen sind.:icon_pfeiff:
 

RobbiRob

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2. Wer soll das Zahlen?
.....
Wichtiger wird allerdings, die nötige "Umverteilung". Wer extrem viel verdient, muss auch entsprechend Steuern zahlen, wer wenig verdient, weniger...
Das ist so in Deutschland.

Die unteren Einkommen zahlen gar nichts mehr an Steuern.
Die oberen überproportional viel.

Die Umverteilung findet statt von den hohen Einkommen.
Das Problem ist dann wohl eher, dass man bei den Linken und Grünen schon ab 60k€ als reich gilt.

Progression nennt sich das.

Keine Ahnung woher diese Unwissenheit, zumindest in Bezug auf deutsches Steuerrecht und der faktischen Verteilung der Einnahmen kommt.

Bei den niedrigen und mittleren Einkommen bis zur BBG haben wir ein Abgabenproblem.
Und der ein oder andere ist auch der Meinung, dass wir dort ein Ausgabenproblem haben.

Die Akzeptanz in der Bevölkerung noch mehr Steuern und Abgaben zu zahlen sehe ich nicht.
Das fordern immer nur diejenigen, die sowieso nichts zahlen, bzw. davon partizipieren wollen.

————
„Alle wollen den Gürtel enger schnallen, aber jeder fummelt am Gürtel des Nachbarn herum.

Norbert Blüm (*1935), dt. Politiker (CDU), 1982-98 Bundesmin. f. Arbeit u. Sozialordnung“
 

Kampfmops

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Es herrscht auch ungleichheit bei den Einkommen, das scheinst du gerade nicht zu bedenken. Jemand, der im Jahr eine Mio verdient, hat nach Steuern immer noch viel mehr übrig, als ein einfacher Arbeiter, der so eine Summe sicher nichtmal in seinem gesammten Leben verdient.

An den gewaltigen Lohnunterschieden sind nicht die Geringverdiener schuld. Alle Berufe sind gleich wichtig. Einer (Chef) muss den Laden am laufen halten. Arbeiter erledigen die Arbeit, Putzkräfte halten den Betrieb sauber usw. Wenn ein Teil weg brechen würde, hätte der Betrieb ein Problem. Trotzdem heimsen sich die "Oberen" des Betriebes das größte Kuchenstück ein, wenns gut läuft. Dabei sollten normal alle, auch Arbeitnehmer einen Bonus bekommen, denn alle tragen ihren Teil dazu.

Also: Solange Löhne ungerecht verteilt werden, dürfen die Steuern dementsprechend angepasst werden. Immerhin werden die Geringverdienenden Aufstocker aus den Steuergeldern unterstützt. Manche Arbeitgeber verdienen sich durch die Gerinverdiener aber dumm und dämlich.

Denk mal drüber nach.
 

TazD

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Alle Berufe sind gleich wichtig. Einer (Chef) muss den Laden am laufen halten. Arbeiter erledigen die Arbeit, Putzkräfte halten den Betrieb sauber usw. Wenn ein Teil weg brechen würde, hätte der Betrieb ein Problem. Trotzdem heimsen sich die "Oberen" des Betriebes das größte Kuchenstück ein, wenns gut läuft.
Also soll der Chef mit seiner 70-Stunden-Woche den gleichen Anteil am Firmengewinn erhalten wie der Arbeiter mit seiner 35-Stunden-Woche oder die Putzfrau, die vielleicht 10 Stunden die Woche da ist?
Ist ja alles gleich wichtig.....
 

Zerberus X

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Also soll der Chef mit seiner 70-Stunden-Woche den gleichen Anteil am Firmengewinn erhalten wie der Arbeiter mit seiner 35-Stunden-Woche oder die Putzfrau, die vielleicht 10 Stunden die Woche da ist?
Ist ja alles gleich wichtig.....
Wenn dann noch der Arbeiter das Risiko mit trägt.:wink:
 

Kampfmops

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Also soll der Chef mit seiner 70-Stunden-Woche den gleichen Anteil am Firmengewinn erhalten wie der Arbeiter mit seiner 35-Stunden-Woche oder die Putzfrau, die vielleicht 10 Stunden die Woche da ist?
Ist ja alles gleich wichtig.....
Von gleich viel sagt ja keiner was, aber mehr, als es derzeit der Fall ist. Fakt ist ja, das bei vielen Firmen der Lohn gedrückt wird oder hauptsächlich Zeitarbeiter oder Minijobber eingestellt werden.

Ähnliches halt bei Bonis. Gerade in großen Firmen bekommt die Führungsetage Millionenbonis. Die Angestellten sehen davon nichts, obwohl sie auch einen Beitrag für die Firma leisten.
 

TazD

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Von gleich viel sagt ja keiner was,....
Nicht?

Es herrscht auch ungleichheit bei den Einkommen, [...] Alle Berufe sind gleich wichtig.
Liest sich irgendwie anders.

Trotzdem heimsen sich die "Oberen" des Betriebes das größte Kuchenstück ein, wenns gut läuft.
Im Regelfall bringen diese "Oberen" auch eine höhere Qualifikation mit, arbeiten im Regelfall weitaus mehr als der überwiegende Teil der Belegschaft und tragen das unternehmerische Risiko. Da finde ich es mehr als gerechtfertigt, wenn derjenige auch eine entsprechende Entlohnung bekommt.

Es steht dir im Übrigen frei, dich selbstständig zu machen, Geld zu scheffeln und deine Angestellten angemessen zu entlohnen.

Und noch so nebenbei zum Thema "Die Angestellten sehen gerade in großen Firmen keine Boni" :
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/erfolgsbeteiligungen-porsche-mitarbeiter-bekommen-knapp-10-000-euro-bonus/21047376.html?ticket=ST-317172-MjJnhtJv7pWJHOGOlIW1-ap2

:wink:
 

RobbiRob

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Denk mal drüber nach.
Ebendrum sehe ich das anders, abseits der typischen Neiddebatte.

Und ich kann das auch beurteilen aus verschiedenen Sichtweisen:

- Azubi
- Arbeiter
- Werk-Student
- Angestellter
- Führungskraft
- Management

Ich kann Dir versichern, dass die letzten beiden Stationen nicht die schönsten waren, trotz Bonus für erfolgreiche Arbeit.

Finanziell ja, aber auch nur dann, wenn man den Stundenaufwand und die gesundheitlichen Belastungen ausblendet.

Ich hatte auch in 35 Jahren kein Unternehmen kennengelernt, dass sich mit Geringverdienern „dumm und dämlich“ verdient hat.

Im Gegenteil, meist waren das notwendige Fixkostenblöcke, die man eigentlich weiter kürzen müsste.

Die Margen wurden mit Automatisation und hohem Output bei Vollauslastung verdient.
Unter 80% Auslastung wurde aufgrund der hohen Investitionen/Kapitalkosten und hohen Fixkosten, Verluste generiert.

————
Den Rest hat @TazD bereits trefflich erläutert.

Von gleich viel sagt ja keiner was, aber mehr, als es derzeit der Fall ist. Fakt ist ja, das bei vielen Firmen der Lohn gedrückt wird oder hauptsächlich Zeitarbeiter oder Minijobber eingestellt werden.

Ähnliches halt bei Bonis. Gerade in großen Firmen bekommt die Führungsetage Millionenbonis. Die Angestellten sehen davon nichts, obwohl sie auch einen Beitrag für die Firma leisten.
Hauptsächlich Zeitarbeiter und Minijobber?
Quelle? Belege?

Der Zaf-Sektor ist gestiegen ja, Niedriglohnbereich auch.
Aber es ist immer noch die Minderheit der Vollzeit-Normalarbeitsplätze.

Löhne gedrückt? Tarifgebundene Betriebe können das gar nicht und wieso stand ich gestern im Stau? Streik....

Bonis gibt es in vielen Firmen ab Führungsebene mit Fixum ab 60k€/a aufwärts und sowas ist auch immer mal Gegenstand von Lohndrücken, da viel einfacher zu streichen als beim Arbeiter der Lohn.
 

spello

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Die Frage:welcher Lohn ist gerecht für welche Arbeit? ist ein anderes Thema.
Ein BGE sollte vorwiegend über die Mehrwertsteuer und Gewinnsteuern ,nicht über Lohnsteuern finanziert werden.
Bei der Mehrwertsteuer sollten die Sätze noch mehr als bisher gestaffelt werden.
Niedrige Sätze für lebensnotwendige Produkte.hohe Sätze für Luxusprodukte .
Das BGE nach meiner Vorstellung würde weiterhin nur den heutigen Regelsatz+KV+wohnkostenpauschale+
Rundfunkgebührenfreiheit umfassen.
Insg.ca.700 Eu für Erwachsene,für Behinderte mehr
Anrechnung von Einkommen weiterhin.

Wer mehr als den Pauschalbetrag will muss schon noch was dafür tun.
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Maximus Decimus

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Ein BGE sollte vorwiegend über die Mehrwertsteuer und Gewinnsteuern ,nicht über Lohnsteuern finanziert werden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Länder und Kommunen auf ihren Anteil verzichten werden. Wo soll der Rest für das BGE herkommen?

Niedrige Sätze für lebensnotwendige Produkte.hohe Sätze für Luxusprodukte .
Wer soll das bestimmen?
 

RobbiRob

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700€ sowohl in München und auch im strukturschwachen Osten?

Alkohol und Zigaretten zu 300% besteuern.
Wäre mein Vorschlag, da ich kein Alkohol trinke und das Rauchen vor 25 Jahren aufgegeben habe.

Luxussteuern nur auf Dinge, die ich nicht mag oder will.
Gardinensteuer? Gab es glaube ich mal in Holland?

Sektsteuer erhöhen, massiv.
Schokolade bitte auf keinen Fall besteuern, ausser Zartbitter, die mag ich nicht.

————
Sowas funktioniert nicht, zumindest nicht in Deutschland.

Wir kriegen das ja noch nicht einmal ordentlich bei Hundefutter oder Medikamenten hin.

An den ganzen Energiesteuern merken doch vor allem die Niedrigeinkommen beim Strom, wohin sowas führt, wenn Politik meint Gutes zu tun.
 

Zerberus X

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Das BGE nach meiner Vorstellung würde weiterhin nur den heutigen Regelsatz+KV+wohnkostenpauschale+
Rundfunkgebührenfreiheit umfassen.
Insg.ca.700 Eu für Erwachsene,für Behinderte mehr
Anrechnung von Einkommen weiterhin.
Wie kommst Du auf 700 € ?

Der Regelsatz ist höher.:wink:

Und dann wieder die Frage:Wer kommt für die auf die damit nicht auskommen.
 

spello

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Wie kommst Du auf 700 € ?

Der Regelsatz ist höher.:wink:

Und dann wieder die Frage:Wer kommt für die auf die damit nicht auskommen.
Fest steht.wer heute bestimmte Bedingungen nicht erfüllt, der bekommt noch viel weniger bzw.GARNICHTS !
Persönliche Erfahrung; Grusi wurde auf Darlehn umgestellt weil ein geerbtes selbstbewohntes Hausgrundstück eine gewisse Grundfläche überschreitet und verwertet werden soll.Grusi wurde außerdem um 20‰ gekürzt,wegen Nichterfüllung dieser Bedingung.
Diese Bedingung hat außerdem schon zu Riesenbürokratieaufwand geführt.
700 Eur ohne Bedingung wären schon ein gewaltiger Fortschritt.
Wer mehr will muss dann doch wieder Bedingungen erfüllen.
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Länder und Kommunen auf ihren Anteil verzichten werden. Wo soll der Rest für das BGE herkommen?

Wer soll das bestimmen?
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Negev

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Über die Höhe lässt sich ja wunderbar Streiten und am Ende hoffe ich, das diese Frage von sehr intelligenten Menschen - wertefrei, beantwortet wird...

Aber 700 €? Zum sterben zu viel, zum leben zu wenig?
Generell ist es traurig das, dass Existenzminimum von vielen in Frage gestellt und vom Staat immer weiter herunter gerechnet wird.

Klar kann man sich von nem Sack Reis nen Monat ernähren. Aber ist das Gesund? Das grenzt doch fast schon an Mord.
 

spello

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Mir ist nicht genau bekannt wie heute Sozialleistungen aller Art finanziert werden.Sicher nicht nur aus Lohnsteuern.
Die Mehrwertsteuer könnte zumindest einen Teil dazu beitragen.

Bezüglich der Mehrwertsteuersätze
gibt es ja schon Unterschiede.
Und auch über den lebensnotwendigen Bedarf haben sich Gesetzgeber schon Gedanken gemacht,das ist also nicht neu.
Man sollte aber noch weiter drüber nachdenken und Produkte unterschiedlich besteuern.
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