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x - mal probearbeiten?

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Sentina

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#1
hallo liebe forumsgemeinde,

habe ab juli`09 aussicht auf eine festeinstellung ( vollzeit ). mündliche zusicherung bereits erfolgt, personalfragebogen, lohnsteuerkarte, sozialvers.-ausweis bereits abgegeben.
gestern 1. probearbeitstag. weitere probearbeitstage sollen folgen ( in anderen filialen ). wieviele dieser " probetage " muß ich denn absolvieren? gibt es da eine grenze? oder geh ich nun bis juli 2, 3 mal in der woche hin :icon_kinn: ??
danke schonmal für die antworten! gruss sentina.
 

wolliohne

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#2
ja sentina,

ist i.M. beliebtes Spiel und ich warne zur Vorsicht.

Noch einmal würde ich sagen zur Probe und dann auf Vertrag bestehen,sonst
Gewerkschaft und Presse.
 

Sentina

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#3
ok danke dir. also 2 mal probe müsste ausreichend sein. dachte ich mir schon...melde mich wieder, wenn mehr verlangt wird. :icon_smile:
 

Patric

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#4
hallo liebe forumsgemeinde,

habe ab juli`09 aussicht auf eine festeinstellung ( vollzeit ). mündliche zusicherung bereits erfolgt, personalfragebogen, lohnsteuerkarte, sozialvers.-ausweis bereits abgegeben.
gestern 1. probearbeitstag. weitere probearbeitstage sollen folgen ( in anderen filialen ). wieviele dieser " probetage " muß ich denn absolvieren? gibt es da eine grenze? oder geh ich nun bis juli 2, 3 mal in der woche hin :icon_kinn: ??
danke schonmal für die antworten! gruss sentina.

Hallo Sentina,
kenn das zur genüge.Elendig.Doch soweit ich weiß unterstürzt die Arge diese Vorgänge,indem Du verpflichtet bist bis zu einer Woche unentgeltlich Probe zu Arbeiten.
Gruß und schönen Tag patric
 

Sentina

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#5
zitat patrik:

Hallo Sentina,
kenn das zur genüge.Elendig.Doch soweit ich weiß unterstürzt die Arge diese Vorgänge,indem Du verpflichtet bist bis zu einer Woche unentgeltlich Probe zu Arbeiten.
Gruß und schönen Tag patric


....oh danke, das hab ich noch nicht gewußt bisher...:icon_eek:
 

Paolo_Pinkel

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#6
hallo liebe forumsgemeinde,

habe ab juli`09 aussicht auf eine festeinstellung ( vollzeit ). mündliche zusicherung bereits erfolgt, personalfragebogen, lohnsteuerkarte, sozialvers.-ausweis bereits abgegeben.
gestern 1. probearbeitstag. weitere probearbeitstage sollen folgen ( in anderen filialen ). wieviele dieser " probetage " muß ich denn absolvieren? gibt es da eine grenze? oder geh ich nun bis juli 2, 3 mal in der woche hin :icon_kinn: ??
danke schonmal für die antworten! gruss sentina.
Hi,

was soll denn dieser Quatsch! Die Erprobung eines Mitarbeiter erfolgt in einer ordentlichen Probezeit. Diese beträgt lt. Gesetzgeber mind. 3 Monate und max. 6 Monate in der der AN auch regulär entlohnt wird. Bei der Probearbeit fällt das weg, weil man im Bezug ist und seine Arbeitskraft verschenkt. Siehe hier:

Situation in Deutschland [Bearbeiten]

Für die erste Zeit des unbefristeten Arbeitsverhältnisses wird in Deutschland meist eine Probezeit vereinbart und dient zur Prüfung des Arbeitnehmers. Üblich ist eine Dauer von sechs Monaten.
Ein Probearbeitsverhältnis wird umgangssprachlich auch als Probezeit bezeichnet. Dabei wird auf bestimmte Zeit ein befristetes Arbeitsverhältnis geschlossen – eine stillschweigende Fortsetzung gilt dabei als Verlängerung auf unbestimmte Zeit mit nunmehr meist längerer Kündigungsfrist.
Während der Probezeit können kürzere als die normalen Kündigungsfristen vereinbart werden, mindestens jedoch eine Kündigungsfrist von 2 Wochen (§ 622 III BGB). Hiervon kann jedoch aufgrund tarifvertraglicher Regelungen weiter abgewichen werden, so beträgt bei manchen Tarifverträgen die Kündigungsfrist in den ersten 4 Wochen 2 Tage (§ 622 IV BGB).
Arbeitsrechtlich hat die Probezeit nur Einfluss auf die Kündigungsfrist; der Kündigungsschutz beginnt unabhängig von den vertraglichen Vereinbarungen erst nach Ablauf der Wartezeit des Kündigungsschutzgesetzes, die sechs Monate beträgt und deshalb oft mit der vereinbarten Probezeit verwechselt wird.
Eine Kündigung während der Probezeit beim unbefristeten Arbeitsverhältnis bedarf der Anhörung des Betriebsrates nach § 102 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG). Für Schwangere in der Probezeit besteht der besondere Kündigungsschutz nach § 9 Mutterschutzgesetz (MuSchG).
Probezeit – Wikipedia

Während dieser Probezeit kann man einen AN ohne Nennung von Gründen innerhalb einer Frist kündigen. Weshalb also diese Probearbeit? Und dann auch noch in anderen Filialen? Wenn der Unternehmer eine Kette hat werden sich die Filialen und die Arbeitsabläufe gleichen. Wo ist da also der Unterschied bzw. wie begründet der AG so eine lange Probearbeit? Was will er Erproben?

Sicherlich kann man sowas machen. Also Probearbeit. Aber dann auch nicht endlos. Nach 2-3 Tagen sollte klar sein, ob der AG was mit dem AN anfangen kann und der AN mit dem Job und dem AG. Und das sollte man auch einem AG klar machen, dass man, wenn man denn, bereit ist eine gewisse Zeit auf Probe zu arbeiten man aber dann gerne auch im Anschluß daran ein Vertrag schließen möchte wo ja ebenfalls die Zeit der ausreichenden Erprobung durch den Gesetzgeber (siehe oben) gegeben ist.

Gruss

Paolo

Als
 

Rote Socke

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#7
Den AG mal ansprechen, ob er auch mal bereit ist 2000€ Probegehalt zu überweisen.
 

Kerstin_K

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#8
WOzu gibt man da eigentlich schon die Lohnsteuerkarte usw. ab?
 

Muzel

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#9
Verträge sind frei aushandelbar. Auf der anderen Seite darf der AG seine Vormachtstellung nicht ausnutzen.
Hier kommt es auf eine konkrete Einzelfallbetrachtung an. Will man dich in alle möglichen Bereichen hineinschnuppern lassen und zu probieren, in welchem Bereich man dich am besten gebrauchen kann, oder hat man dir schon einen festen Bereich zugewiesen, in dem du dich dich eigentlich einarbeiten will? Es hängt auch wesentlich von der Tätigkeit im Unternehmen ab. Eine Schwägerin von mir hat man 4 Monate Probe arbeiten lassen und danach nicht eingestellt.
 

Marjandl

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#10
Soviel ich weiß, übernimmt die ARGE für max. 2 Wochen die ALG2-Zahlung für eine Probearbeitszeit. Darauf wurde ich gleich von der ARGE hingewiesen. Bei mir wars dann auch so, und ich bekam danach den unbefristeten Arbeitsvertrag.

2 Wochen sind ja auch ausreichend. Die ARGE hat wohl auch deshalb eine zeitliche Begrenzung eingeführt, da etliche AG die Probearbeit zur Abdeckung ihrer Auftragshochs ausgenutz haben. Ob so eine zeitlich versetzte Probearbeitszeit wie bei Dir den Zweck erfüllt und zulässig ist, würde ich die ARGE schon mal fragen.

Ich finde, generell wäre eine normale Probezeit (wie Paolo schrieb) ausreichend, den AN zu testen. Aber da muss der AG dann ja schon den vollen Lohn bezahlen. Nur, warum sollte er das tun, wenn der Staat ihm die Arbeitslosen praktisch kostenlos zur Verfügung stellt?
 

Sentina

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#11
hallo nochmal und danke für die hinweise!
also wie gesagt, ich war jetzt 1 mal probearbeiten, ein 2. mal soll folgen. dieselbe arbeit, die gleiche abteilung, nur ein anderer stadtteil. wie es dann weitergeht, weiß ich auch nicht.
soll meine persönl. unterlagen mitbringen ( passbild, lohnsteuerkarte, bankverbindung, etc. ) arbeitskleidung habe ich auch bereits. der vertrag soll ab 1.7. beginnen, so war die stelle auch ausgeschrieben.
was mich stutzig machte, war die frage, ob ich in nä. zeit urlaub geplant habe. ich bejahte und die eine woche im juni ( also noch weit vor " vertragszustandekommen " wurde in einen plan geschrieben. warum das denn ???
es soll ein manteltarifvertrag ( weiß der geier, was das ist ) sein mit einer normalen probezeit.
ob die mich schon vorher entlohnen wollen, viell. als aushilfe oder sonstwas? könnte das sein? ich sitze wie auf kohlen, will aber nicht aufdringlich erscheinen mit meinen fragen. liebe grüsse, sentina.
 

Sentina

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#12
sorry marjandl, unsere beiträge haben sich überschnitten!
 

Sentina

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#13
nachtrag:

ein gesundheitszeugnis wollen die auch, die kosten dafür ( 30.- Euro ), werden aber von der arge auf vorherigen antrag übernommen. das hab ich schriftlich. gruss sentina.
 

Kerstin_K

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#14
Ich würde das klären, bevoir ich da noch einen einzigen Handschlag tue.
 

Marjandl

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#15
@Sentina: no problem:icon_smile:

Die Frage nach geplantem Urlaub Urlaub wurde mir auch gestellt. Ist für Dich aber eigentlich unerheblich, wenn Deine Festanstellung so sie denn zustande kommt (was ich Dir natürlich sehr wünsche), erst nach Deinem Urlaub beginnt. Dein Urlaubsanspruch errechnet sich ja schliesslich nach dem Rest des Jahres. Was vorher war, ist doch unerheblich. Wenn die Dich schon vorher wg. Urlaub einplanen - sei auf der Hut. Nachfragen, weshalb!

Ich habe so manchmal den Eindruck, dass die meisten AG davon ausgehen, dass man als Hartzi eh genug "Urlaub" hatte, und nun erst mal auf ne ganze Weile stramm stehen darf.
Andererseits deute ich da ein gewisses Interessse an Deiner Arbeitskraft hinein; der AG möchte Dich evtl. auch für die nähere Zukunft einplanen. Berichtigt mich bitte, wenn mich mein Bauchgefühl trügt.

Aber wie schon Kerstin schrieb: möglichst alles vorher klären. Das hat nix mit Aufdringlichkeit zu tun. Es zeigt eher, dass Du klare Vorstellungen hast. Und es soll AG geben, die Mitarbeiter mögen, die ihren Standpunkt vertreten.

Mich wundert nur, dass Du schon zur Probearbeit die kompletten Unterlagen mitbringen sollst. Soweit ich mich erinnern konnte, musste ich das erst am 1.Arbeitstag als Festangestellte mitbringen. Mein jetziger AG musste mich für die Probearbeitszeit nur bei der Berufsgenossenschaft anmelden, falls mir aufm Weg was passiert.
 

Sentina

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#16
hi marjandl, nein, dein gefühl täuscht dich nicht. ich habe ebenso ein gutes gefühl, wenn da nicht die " undurchsichtigkeit " wäre. ich bin schon so oft enttäuscht worden, dass ich vorsichtig bin. ich warte nun den 2. probearbeitstag ab und entscheide dann. wie gesagt, es ist ein großes familienunternehmen und die arbeit macht mir auch spass. keine frage. also warten wir ab...:smile: danke nochmals...sentina.
 

Sentina

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#17
hey, du bist ja aus sachsen, -----> ich ursprünglich auch :icon_wink:!
 

Marjandl

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#18
Na do spräschn mor doch de gleiche Sproche :icon_smile:

Ne, im Ernst. Ich bin von Haus aus Pessimist, geb ich ehrlich zu. Ein Pessimist ist ja bekanntermassen ein Optimist mit Erfahrung. Ich sag mir, lieber das Schlimmste annehmen, dann kanns nur besser werden.

Es hat mir schon viel geholfen, vorsichtig zu sein. Mein jetziger Chef stellte fest, dass ich die Erste sei, die verschiedene § meines Arbeitsvertrages, die ich im amtsdeutsch nicht gleich verstanden habe, hinterfragt hatte... Hm, alle anderen waren wohl froh, ne Arbeit zu haben, dass sie sich nicht zu fragen trauten? :icon_eek:

Andererseits muss ich aufpassen, nicht hinter jedem Busch gleich nen Tiger zu sehen, der mir Böses will. Man wird echt mißtrauisch gegen Alles und Jeden und vermutet sofort Schlechtes. Aber nach 4 Jahren Arbeitslosigkeit ist das wohl normal und nicht so leicht abzulegen...
 

Mario Nette

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#19
Andererseits muss ich aufpassen, nicht hinter jedem Busch gleich nen Tiger zu sehen, der mir Böses will. Man wird echt mißtrauisch gegen Alles und Jeden und vermutet sofort Schlechtes. Aber nach 4 Jahren Arbeitslosigkeit ist das wohl normal und nicht so leicht abzulegen...
Korrekt. Hast du beispielsweise einen frischen, recht unerfahrenen Chef vor dir und kommst da mit §§, wird der sich denken: "Sei auf der Hut, da ist ein Korinthenkacker, der dir aus allem einen Strick drehen kann." Und sowas ist besonders verfänglich in den Rechtskreisen Sozial- und Arbeitsrecht. Ja, warum wohl? :cool:

Mario Nette
 

Marjandl

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#20
Mario, Du sagst es.

Momentan bin ich in ner blöden Lage. Das Klima und alles Drumrum passt ganz gut, bis auf den Lohn (sowenig hab ich seit 15 Jahren nicht mehr verdient), aber nach 4 Jahren macht man ja Abstriche...

Mein Chef ist mit Sicherheit nicht unerfahren und scheut Gewerkschaften, Tarife etc. wie das Weihwasser.

Ich weiß von der ARGE, dass er für mich Förderung bekommt (er wäre ja auch blöd, das nicht zu nehmen). Also wäre ich erst mal 1/2 Jahr halbwegs gesichert; wenn ich mich net ganz zu delbsch (hochdeutsch : tölpelig) anstelle, wovon ich nicht ausgehe.

Auf der anderen Seite komme ich mir dann eben wie ein Aufrührer vor. Dank ELO bin ich mittlerweile recht gut informiert, und versuche meine Rechte durchzusetzen.

Aber ich habe schon einige grundsätzliche Dinge erfragt, die anscheinend keiner in Frage stellte. Das hat mein Chef sicher erfahren und mich in o.g. Kategorie eingestuft. Na, mal schaun, ob er mich nach dem halben Jahr wieder loswerden will.
 

Ralsom

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#21
ich sitze wie auf kohlen, will aber nicht aufdringlich erscheinen mit meinen fragen.
hey santina - du bist nicht aufdringlich, sondern die Klärung dieser Fragen ist dein gutes Recht. Der Arbeitgeber sollte dir sagen, wie oft dies Probearbeiten sein soll und aus welchem Grund. Ich arbeite auch in einer kleinen Firma, die das so handhabt mit dem Probearbeiten. Aber das ist auf einen klaren Zeitraum festgelegt, der gemeinsam abgestimmt wird, der Grund wird besprochen und in diesem Probearbeiten ist man nicht alleine, sondern mehr "Zuschauer" und braucht keine Entscheidungen treffen. Dient einfach dazu, die Arbeit kennenzulernen. Wenn man sich das vorstellen kann, beginnt die Probezeit, in der man auch schon das volle Gehalt bekommt.
Ich würde mit deinem zukünftigen Arbeitgeber die Form und die Häufigkeit einfach besprechen. Ist dein gutes Recht und du musst für dich ja auch planen können. Ein Arbeitgeber, der dir bei so einem Anliegen quer kommt, ist wahrscheinlich unredlich und will dich ausnutzen. Ein korrekter Arbeitgeber wird dir diese Fragen geduldig und respektvoll beantworten.
 

Sentina

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#22
guten morgen und herzlichen dank fürs " mutmachen ". ich spreche das alles an beim nächsten mal. und dann bin ich schlauer! gruss sentina :icon_smile:
 

Sentina

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#23
so, jetzt konnte ich mit meinem zukünftigen arbeitgeber reden, wenn auch nur telefonisch. der nächste ( 2. ) probearbeitstag steht an. und viele weitere sollen lt. ihrer aussage folgen. auf meine frage hin, ob diese tage als probearbeitstage gelten, antwortete sie: nein, sooo sind wir nun auch wieder nicht, es gilt als geringfügige beschäftigung. das wurde mir aber bisher nie so gesagt. nun gut.
meine frage nun, wann muss ich denn das der arge mitteilen? jetzt schon oder erst, wenn ich eine abrechnung meiner stunden erhalte?
irgendwann werden die doch bestimmt stutzig, wenn laufend fahrkartenanträge ins haus flattern. und das über anderthalb monate lang, oder? gruss sentina.
 

Paolo_Pinkel

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#24
so, jetzt konnte ich mit meinem zukünftigen arbeitgeber reden, wenn auch nur telefonisch. der nächste ( 2. ) probearbeitstag steht an. und viele weitere sollen lt. ihrer aussage folgen. auf meine frage hin, ob diese tage als probearbeitstage gelten, antwortete sie: nein, sooo sind wir nun auch wieder nicht, es gilt als geringfügige beschäftigung. das wurde mir aber bisher nie so gesagt. nun gut.
meine frage nun, wann muss ich denn das der arge mitteilen? jetzt schon oder erst, wenn ich eine abrechnung meiner stunden erhalte?
irgendwann werden die doch bestimmt stutzig, wenn laufend fahrkartenanträge ins haus flattern. und das über anderthalb monate lang, oder? gruss sentina.
Hi,

ich glaube, dass du mit deinem angeblichen AG das ganz grosse Los gezogen hast. Warum sollen noch viele weitere Tage folgen? Warum kann man nicht in der regulären Probezeit erproben? Warum das mutwillige hinauszögern? Also da sind noch sehr viele Fragen offen in deinem Fall, welche zu klären sind. Auch um zu wissen was nun Sache ist.

Geringfügige Beschäftigung? Wie meint man das? Auf 400 Euro-Basis? Du hast ganz zu Anfang geschrieben, dass du auch deine Lohnsteuerkarte abgegeben hast. So wie sich das liest lässt der AG dich erst mal auf dieser geringfügigen Basis knüppeln bis er dich entweder irgendwann rauswirft oder fest einstellt. Also eine Erprobungsphase vor der Erprobungsphase. Somit spart der AG natürlich erst mal die echten Lohnkosten und hält sich noch die Option der Kündigung in der Probezeit offen. Das ist natürlich kein Zustand. Sucht er nun Arbeitskräfte oder will er nur seine evtl. Spitzen abfangen?

Wenn der AG aber schon so anfängt würde ich ehr von der ersten Vermutung ausgehen. Sehr unseriös auch die schwammigen Aussagen. Wenn du also sozialversicherungspflichtig arbeitest musst du das der ARGE unverzüglich melden, weil du sonst Gefahr läufst, dass man dich der Schwarzarbeit bezichtigt.

Ein weiterer Aspekt wäre der Versicherungsschutz.

Gruss

Paolo
 

Sentina

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#25
hi paolo, danke für deine ausführungen. also die sachlage ist folgende:
die neue filiale, für die ich mich beworben habe, wird erst zum 01.07.09 eröffnet. vielleicht wäre das der grund?

hey, an den versicherungsschutz hab ich ja noch gar nicht gedacht, hast ja recht! muss ich nun jetzt den arbeitgeber nach nem wisch fragen, dass ich geringfügig beschäftigt bin? oder wie macht man das? ist neu für mich.
ich denke, ich werde jetzt nach stunden bezahlt, auch jede überstunde wird später bezahlt, habe ich beim vorst.-gespräch gesagt bekommen. es ist ein manteltarifvertrag.
gruss sentina.
 

Sentina

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#26
...nun mal wieder was neues zum thema.

wusstet ihr, dass man, wenn vom arbeitgeber gewünscht, max. 4 wochen für lau arbeiten gehen muss und der arbeitgeber dafür auch noch eine förderung erhält ( natürlich nur, wenn er es wünscht )?....solange bis er einen eventuell fest einstellt :icon_neutral:
ich bin echt baff und muss das ganze erstmal verdauen. gruss sentina.
 

ansch

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#27
Ich würde da auch sehr vorsichtig sein und hoffe das Du Erfolg hast. Habe Anfang Januar auch mit einer Firma zu tun gehabt, welcher mich mehrere Tage auf Probe ohne Bezahlung arbeiten lassen wollte und wurde auch gebeten erstmal nichts dem Fallmanager mitzuteilen.
Ich war erstmal so dumm und war einen Tag als Reinigungskraft arbeiten und man hat mir dort auch gesagt, dass man nicht Bescheid wußte, dass ich dort Probearbeit machen könnte. Dennoch habe ich dies dem Jobcenter gemeldet und habe einen Arbeitsvertrag erhalten, welcher nicht realistisch und unseriös war. Ich habe daher lieber die Finger von der Firma gelassen und mich auf Grund da ich unsicher war, was mir die Zukunft bringt vom Fallmanager beraten lassen, welcher mir geraten hat, mir einen anderen Ag zu suchen. Bin gespannt wie es hier weiter geht.LG ansch
 
E

ExitUser

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#28
...nun mal wieder was neues zum thema.

wusstet ihr, dass man, wenn vom arbeitgeber gewünscht, max. 4 wochen für lau arbeiten gehen muss und der arbeitgeber dafür auch noch eine förderung erhält ( natürlich nur, wenn er es wünscht )?....solange bis er einen eventuell fest einstellt :icon_neutral:
ich bin echt baff und muss das ganze erstmal verdauen. gruss sentina.

Davon habe ich ja noch nie gehört !!
Das kann ja wohl so nicht rechtens sein. Da hake mal unbedingt nach, denn das kann man mit Sicherheit so nicht hinnehmen.
 

Sentina

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#29
Davon habe ich ja noch nie gehört !!
Das kann ja wohl so nicht rechtens sein. Da hake mal unbedingt nach, denn das kann man mit Sicherheit so nicht hinnehmen.
...hallo, das ist aber definitiv so lt. meiner sb. sie kann wie gesagt, aus irgendwelchen fördermitteln dem arbeitgeber dieses anbieten für max. 4 wochen im jahr ( ist vielleicht ne neuerung ???) . und das nennt sich dann trainingsmaßnahme. wie auch immer, kann nur hoffen, daß sie es unterläßt. gruß sentina.
 
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